Hannes hat geschrieben:
Hallo Ernst !
Du hast dir wirklich viel Mühe gegeben,trotzdem sind noch viele
Kollegen nicht überzeugt.
Ich kann verstehen, dass sich der menschliche Verstand gegen die
Umkehr der Bezugssysteme sträubt.
Und das hat Einstein offensichtlich gemacht.
Dass die LG nicht nur in der Galileiwelt, sondern nach heutigem Wissen
nicht konstant ist, dürfte auch bereits jedem Interessierten klar
geworden sein.Und die SRT macht nichts anderes, als das sie eine konstante LG als Bezugssystem setzt.
Dabei negiert die SRT,dass,wenn ich mich gegen das Bezugssystem bewege,
eine LG= c+v oder c-v entsteht.Eine konstante LG als Bezugssystem zu setzen ,selbst wenn dies physikalisch
und mathematisch erlaubt wäre, ist daher eine unsinnige und
Widersprüche auslösende Festsetzung.
Ich bin der Meinung, dass man mit einer offensichtlich variablen
LG besser und vor allem anschaulicher rechnen kann.
Die unzweckmässige Festsetzung der LG als invariantes Bezugssystem
erzeugt selbst unter Fachleuten ganz gewaltige Fehleinschätzungen
der physikalischen Gegebenheiten, abgesehen davon, dass auch
Nichtfachleute das Recht haben, eine Theorie zu verstehen.
Kein Mensch kann verstehen,wenn gesagt wird:
Die Straße wird einmal kürzer und dann wieder länger. statt zu sagen:
Das Auto ist einmal schleller und dann wieder langsamer gefahren.
Da soll es keinem wundern, wenn man voriges Jahrhundert gesagt hat:
Die SRT verstehen nur zwei Menschen , und selbst die nicht !
Auch die Relativisten müssen einsehen, dass eine Theorie anschaulich
und verständlich sein muss und nicht hoffnungslos unzweckmäßig, wie
du beschrieben hast.
Eine willkürliche Veränderung der Längenmaße und Zeitmaße
ist auch aus Gründen der Maßkonventionen nicht erlaubt,selbst
wenn es mathematisch oder physikalisch korrekt wäre.
Das widerspricht jahrtausendealtem Rechtsempfinden !
Die Menschen empfinden ein solches Vorgehen als Betrug.
Das wird wahrscheinlich der Hauptgrund der Ablehnung der SRT sein.
Ich finde diese Ausführungen sehr gut.
Dabei kann man einige Parallelen mit einem Text von Helmut Hille im Blog Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie ziehen, nachstehend einige Auszüge:
Helmut Hille: Die Erfindung der sinnfreien Rede
Eine Rede ist dann sinnvoll, wenn sie geistig nachvollzogen werden kann, so wenn sie z.B. der Logik folgt. Bei Sachfragen muss Sachverstand hinzukommen, also die Fähigkeit von der Sache her zu denken, was man Ursachendenken oder ganz allgemein den „gesunden Menschenverstand“ nennt. Weil dieser das Überleben seines Trägers sichert, ist er unser evolutionäres Erbe, das sorgsam zu wahren ist.
[...]
Während eine „Bewegung“ eines Bezugs bedarf, um überhaupt wahrgenommen werden zu können, weshalb man auch von „Relativbewegung“ spricht, bedarf die Geschwindigkeit eines Objekts darüberhinaus noch eines Bezugsystems mit verifizierbaren Orten, um als Ortsveränderung beschrieben und berechnet werden zu können, wobei die Frage, ob eine so wahrgenommene „Bewegung“ und ihre Geschwindigkeit real ist oder nur im Kopf des vergleichenden Beobachters als sekundäre Qualität existiert, hier nichteinmal erörtern werden soll, geht es doch nur um den einfachen Sinn einer Rede. Wenn also bei einer „Bewegung“ und deren Geschwindigkeit auf die Nennung des Bezugssystems, relativ zu dem sie ermittelt wurde, verzichtet wird, wird diese Rede sinnfrei, d.h. nicht nachvollziehbar, so wenn Einstein 1905 in der „Elektrodynamik bewegter Körper“* die Annahme trifft, „…daß sich das Licht im leeren Raum stets mit einer bestimmten, vom Bewegungszustand des emittierenden Körpers unabhängigen Geschwindigkeit V fortpflanze.“ Da ein leerer Raum keine benennbaren Orte hat, denn sonst wäre er ja nicht leer, kann daher weder die Lage, noch die Geschwindigkeit eines Körpers benannt werden.
[...]
Die Behauptung, dass Messmittel und ihre Einheiten von zufälligen Relationen abhängen und nicht in Bureaus of Standard festgelegt werden und international zu vereinbaren sind, ist kein Rückfall irgendwo hin, denn so blöd war die Menschheit noch nie. In allen Kulturen rund um den Erdball hat man immer gewusst, dass Maßeinheiten von Menschen festgelegt und hoheitlich verordnet werden müssen, um Technik, Baukunst und friedlichen Handel zu ermöglichen. Wer das bestreitet, legt die Axt an die Wurzel der Zivilisation, was es endlich zu erkennen gilt.
*Aber ohne verursachende Kräfte gibt es gar keine Dynamik – hier ist schon der Titel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ irrig.
**Einsteins Relativitätstheorie gilt als schwer- bis unverständlich, weil es an ihr nichts zu verstehen gibt, außer ihrer Sinnfreiheit, die beliebige Schlussfolgerungen zulässt.
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Viele Grüße
Jocelyne Lopez
