Rudi Knoth hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:Doch es ist symmetrisch, A entfernt sich von B und B entfernt sich von A.
Vollkommen richtig! Symmetrischer geht's gar nicht. Aus Sicht von B entfernt sich Punkt A samt Zwilling, aus Sicht von A entfernt sich B - das ist nichts anderes als die Beispiele von Bahnhof und Zug. Relativisten kämpfen mit Haut und Haar für ihre SRT, aber das ZP widerlegt diesen Humbug sehr deutlich! Das ZP war ja ursprünglich auch für diesen Zweck gedacht.
Grüße
Daran stimmt einiges nicht. Zuerst wurde schon in dem Werk von 1905 die Zeitdilatation mit einem ähnlichen Szenario (Rundreise einer Uhr über mehrere zueinander ruhen synchronen Uhren) beschrieben. Also nicht nur ein "ruhender Zwilling" sondern ein ganze Familie von "ruhenden Zwillingen". Was die Aussage der Symmetrie angeht, so gilt diese nur für die eine Hälfte der Strecke. Mit der Umkehr gilt aber diese Symmetrie nicht mehr. Denn danach ruht der "reisende Zwilling" nicht mehr in dem Inertialsystem, in dem er auf der Hinreise ruhte. Und in diesem nähert er sich dem "ruhenden Zwilling" mit einer kleineren Geschwindigkeit als v. Das bedeutet eine entsprechend längere Zeit für die Rückreise. Er selbst merkt auf seiner Uhr nichts davon, aber die Koordinatenzeit in diesem "Hinreisesystem" ist größer als die Koordinatenzeit des Systems, in dem das Szenario mit darin ruhenden Start- und Umkehrpunkt.
Gruß
Rudi Knoth
Das ist Unsinn, bei der Rückreise hat man wieder symmetrische Situation. Beide Zwillinge bewegen sich gleich schnell im jeweils anderen BS.
