Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 8. Dez 2024, 22:13

Kurt hat geschrieben:Stell dich mal vor einen Spiegel und frage den der dir entgegenschaut ob er nicht doch Opfer einer Märchenwelt geworden, sowie und auf die Ausflüchte der RT-Ler reingefallen ist, diese sogar blind glaubt.

Von blind kann nicht die Rede sein und von glauben auch nicht. Es geht nur ums Verstehen. Man kann auch die Bibel lesen, sie verstehen und dann daran glauben oder nicht. Das steht jedem frei. Dein Problem ist halt, dass du die SRT gar nicht verstehst und meinst sie mit deinen untauglichen Argumenten, logischen Widersprüchen und bloßen Behauptungen widerlegt zu haben. Das ist einfach nur bescheuert.

Harald Maurer z.B. hat die SRT immerhin verstanden und will halt nicht glauben, dass sich die Natur so verhält. Das ist seine Sache und steht ihm frei. Aber so weit kommst du gar nicht. Der Blinde bist leider du.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » So 8. Dez 2024, 22:22

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Stell dich mal vor einen Spiegel und frage den der dir entgegenschaut ob er nicht doch Opfer einer Märchenwelt geworden, sowie und auf die Ausflüchte der RT-Ler reingefallen ist, diese sogar blind glaubt.

Von blind kann nicht die Rede sein und von glauben auch nicht. Es geht nur ums Verstehen.
 

Genau, da ist bei dir noch sehr viel Luft nach oben.
Du könntest es ev. sogar, hinderst dich aber selber daran.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » So 8. Dez 2024, 22:53

Kurt hat geschrieben:Die Uhr des Mitfahrenden zeigt, wenn er am Zielbahnhof angekommen ist, weniger Fahrzeit an als die Angabe im Fahrplan es ausweist.
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Der Fahrplan ist also falsch, oder der Zug ist schneller gefahren als angenommen. Das kann einen wundern, widerlegt aber natürlich nicht die RT.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 08:12

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Uhr des Mitfahrenden zeigt, wenn er am Zielbahnhof angekommen ist, weniger Fahrzeit an als die Angabe im Fahrplan es ausweist.
.

Der Fahrplan ist also falsch, oder der Zug ist schneller gefahren als angenommen. Das kann einen wundern, widerlegt aber natürlich nicht die RT.

Der Fahrplan stimmt, die Fahrzeit stimmt, die Anzeige der Uhr des Mitfahrenden taktet am Bahnhof (Zug steht) so wie die Bahnhofsuhr(en), funktioniert also richtig.
Die Fahrzeitanzeige des Mitfahrenden ergibt deswegen weniger Fahrzeit weil seine Uhr während der Fahrt langsamer taktete als wie wenn sie zum Gleis, also zum Bezug, ruhte.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 9. Dez 2024, 11:39

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Uhr des Mitfahrenden zeigt, wenn er am Zielbahnhof angekommen ist, weniger Fahrzeit an als die Angabe im Fahrplan es ausweist.

Der Fahrplan ist also falsch, oder der Zug ist schneller gefahren als angenommen. Das kann einen wundern, widerlegt aber natürlich nicht die RT.

Der Fahrplan stimmt, der Zug ist nicht schneller gefahren, und die Bahnhofsuhren laufen 100% korrekt. Es sieht halt auf den ersten Blick so aus, als ob die Uhr des Reisenden falsch ginge. Es ist aber eine sehr gute Uhr. Sie läuft ebenfalls 100% korrekt. Da wart ihr euch ja einig:
Kurt hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:Für denjenigen im Zug geht die Uhr im Zug natürlich auch mit 100%, geht gar nicht anders aus den schon genannten Gründen. Auch seine Uhr wird immer nach 9.192.631.770 Takten die Anzeige eine Sekunde weiterschalten, weil die Uhr so gebaut ist.

Da sind wir uns doch einig [...]

Aber der Reisende ist mit seiner Uhr weniger weit gefahren! Er ruht ja in seinem Zug und der räumliche Abstand zwischen den Bahnhöfen bewegt sich an ihm vorbei. Der Reisende stellt diesen bewegten Abstand kontrahiert fest, also kürzer als jemand am Bahnhof, der zur Strecke ruht. Da die Strecke kürzer ist, braucht sie bei gleicher Geschwindigkeit auch weniger Zeit um am Reisenden vorbei zu ziehen, logisch.

Es ist liegt nur der Messung: Der Reisende misst sowohl den den räumlichen als auch den zeitlichen Abstand um den Gammafaktor kürzer, und zwar ganz real. Denn real ist, was gemessen wird. Wie will man denn sonst etwas über die Realität erfahren, wenn nicht durch Messung? Das stellen dann beide genau so fest: Die Uhr des Reisenden zeigt weniger Reisedauer an als die am Zielbahnhof. Sie ist aber deswegen nicht langsamer gelaufen, sondern ganz normal und hat sozusagen eine Abkürzung im Raum genommen.

Gemäß SRT sind Raum und Zeit eine untrennbare Einheit und nicht unabhängig voneinander. Seit Hermann Minkowski das auch mathematisch formuliert hat, nennt man diese Einheit "Raumzeit".

Uhren müssen nicht von einem natürlichen "Bezug" beeinflusst sein, wie Kurt immer meint. Das wäre nur richtig, wenn es eine absolute Zeit gäbe wie Galilei und Newton noch glaubten.

Unser Kurt hier will das halt nicht akzeptieren. Er glaubt zu wissen, was "die Realität" ist und will der Natur vorschreiben, wie sie zu funktionieren hat, nämlich mit absoluter Zeit wie bei Galilei und Newton. Aber selbst Galilei will er ja widerlegt haben mit seiner "Realität". :roll:

Harald Maurer hat geschrieben:Die SRT fordert, dass aus jedem Bezugssystem gesehen die dazu bewegte Uhr dilatiert läuft, und manche Kritiker folgern, das sei logisch nicht möglich. Kritiker vergessen dabei sowohl die Lorentztransformation als auch den Umstand, dass eine dilatiert laufende Uhr nicht einfach „beobachtet“ werden kann, sondern die Zeitdilatation das Resultat einer Messung ist, die sich nach einer Messvorschrift zu richten hat. Dazu muss man ein Zeitintervall messen und sich ansehen, wie sich die Koordinaten mittels der Lorentztransformation verändern! Dann wird man feststellen, dass es tatsächlich möglich ist, dass jeder Beobachter die Uhr des anderen als dilatiert laufend feststellt.

 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 9. Dez 2024, 11:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mo 9. Dez 2024, 11:47

Kurt hat geschrieben:Die Fahrzeitanzeige des Mitfahrenden ergibt deswegen weniger Fahrzeit weil seine Uhr während der Fahrt langsamer taktete als wie wenn sie zum Gleis, also zum Bezug, ruhte.

Wie du selber bestätigt hast geht die Uhr im Zug für den Mitreisenden mit 100%, siehe hier:
Skeptiker hat geschrieben:Für denjenigen im Zug geht die Uhr im Zug natürlich auch mit 100%, geht gar nicht anders aus den schon genannten Gründen. Auch seine Uhr wird immer nach 9.192.631.770 Takten die Anzeige eine Sekunde weiterschalten, weil die Uhr so gebaut ist.

Kurt hat geschrieben:Da sind wir uns doch einig,


Aus dem PDF: Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass seine Uhr während der Fahrt anders ging, als sie es tat, als er sie vor der Fahrt mit der Bahnhofsuhr verglich.
Da seine Uhr für ihn die ganze Zeit mit 100% tickte, was du ja bestätigt hast ist die genannte Erkenntnis natürlich falsch. Seine Uhr ging nicht anders, sie ging ja immer mit 100%.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 12:18

Frau Holle hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Uhr des Mitfahrenden zeigt, wenn er am Zielbahnhof angekommen ist, weniger Fahrzeit an als die Angabe im Fahrplan es ausweist.

Der Fahrplan ist also falsch, oder der Zug ist schneller gefahren als angenommen. Das kann einen wundern, widerlegt aber natürlich nicht die RT.

Der Fahrplan stimmt, der Zug ist nicht schneller gefahren, und die Bahnhofsuhren laufen 100% korrekt. Es sieht halt auf den ersten Blick so aus, als ob die Uhr des Reisenden falsch ginge. Es ist aber eine sehr gute Uhr. Sie läuft ebenfalls 100% korrekt.


Natürlich stimmt der Fahrplan, natürlich stimmt die Fahrzeit so wie sie im Fahrplan angegeben ist.
Natürlich hat die Fahrt von einem Bahnhof zum anderen solange gedauert wie es im Fahrplan steht, alles OK.
Selbstverständlich laufen alle Uhren 100% korrekt.
Die Uhr des Reisenden ging auch nicht falsch, sie ging so wie es jede 100% gehende Uhr, auf Grund ihrer Bewegung gegen den Bezug, macht.
Sie ging einfach Geschwindigkeitsabhängig langsamer als sie es macht wenn sie zum Bezug ruht.
Alle Uhre liefen 100% korrekt, und weil das so ist darum zeigt die Uhr des Reisenden am Ende der Reise eine geringere Fahrdauer an als die im Plan ausgewiesene.
Als Kontrolle, dass die Uhr des Reisenden auch nach der Reise korrekt geht wurde ihre Taktung mit der der Bahnhofsuhr verglichen.
Beide takteten nah der Fahrt gleich.

Dann begab sich der Zug auf den Rückweg, dabei wurde ebenfalls die Reisedauer ermittelt und am Ende der Reise die Uhren in ihrer Taktung verglichen.
Es ergaben sich die gleichen Werte.
Das ist ein Hinweisdarauf, dass sich die Uhr des Reisenden Richtungsunabhängig verhält.

Nun wurde das Ganze noch mit einem Schnellzug durchgeführt, es ergab sich das gleiche Verhalten.
Der Unterschied war, dasss die Uhr des Mitfahrers nun eine verhältnismässig noch kürzere Fahrdauer aufwies als die die für den Schnellzug im Fahrplan angeben ist.

Das zeigt auf, dass nicht nur die bewegte Uhr bei Bewegtsein langsamer taktet, sondern auch noch Geschwindigkeitabhängig langsamer.
Je schneller eine Uhr bewegt ist desto langsamer ihr Takten.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 12:34

Skeptiker hat geschrieben:Aus dem PDF: Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass seine Uhr während der Fahrt anders ging, als sie es tat, als er sie vor der Fahrt mit der Bahnhofsuhr verglich.

Richtig, das ist die logische Konsequenz.

Skeptiker hat geschrieben:Da seine Uhr für ihn die ganze Zeit mit 100% tickte,


Selbstverständlich! Wäre eine zweite Uhr im Zug dann ginge diese genauso wie die die er zur Fahrzeitermittlung verwendet hat.
Vielleicht solltest du dir deinen Satz mal vor Augen führen.
Da steht nämlich: für ihn

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 9. Dez 2024, 12:35

Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich laufen alle Uhren 100% korrekt.
Je schneller eine Uhr bewegt ist desto langsamer ihr Takten.

Die Aussagen widersprechen sich. Wenn nicht beide gleich takten, können nicht beide 100% korrekt laufen.

Stelle zwei Uhren auf die gleiche Uhrzeit und lege sie in die Schublade. Wenn sie nach einer Woche nicht mehr die gleiche Zeit anzeigen, dann geht mindestens eine falsch, also nicht beide 100% korrekt.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mo 9. Dez 2024, 13:09

Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich! Wäre eine zweite Uhr im Zug dann ginge diese genauso wie die die er zur Fahrzeitermittlung verwendet hat.
Vielleicht solltest du dir deinen Satz mal vor Augen führen.
Da steht nämlich: für ihn

Bedeutet, für denjenigen im Zug vergeht seine Zeit ganz normal.
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