Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 16:10

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Skeptiker hat geschrieben:

Kurt hat geschrieben:
Mit seiner Uhr kann er das ja auch nicht.


Skeptiker: Er kann also im Zug nicht feststellen ob er bewegt ist.


Kurt: Kann er schon, aber nicht mit seiner Uhr.
Es sei denn...

Er kann also schon feststellen, dass er bewegt ist, muss aber dafür die Bahnhofsuhr zu Rate ziehen.

Das geht leider nicht. Weil für den Beobachter im Zug ist die Bahnhofsuhr bewegt.


Die Bahnhofsuhr braucht er dazu nicht, er kann ja möglicherweise nicht rausschauen.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mo 9. Dez 2024, 16:20

Kurt hat geschrieben:Mit der U2.

Im Zugfahrenbeispiel zeigt die U2 aber gar nichts an, zumindest wird das nirgends erwähnt.
Zur Verdeutlichung und Darlegung der Vorgänge und Umstände eine einfache „Bahnfahrt“.
Benötigte Komponenten:
Bahnhöfe mit synchron gehenden Uhren.
Ein Zug, bei dem ein Waggon blickdicht „geschlossen“ werden kann, also Wände
hochgefahren und ein Dach draufgesetzt.
Ein Schaffner, der den Zug losschickt, ein Mitfahrer und eine Plattform zum Erfassen des
Ganges der U2.
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.
Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimme.


Und das hier ist natürlich auch nicht wasserdicht:
Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit.

Er stellt ja gar nicht fest das seine Uhr langsamer geht. Seine Uhr geht ja immer mit 100% für ihn.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 9. Dez 2024, 16:51

Kurt hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist auch noch nicht eindeutig, es fehlt die eindeutige Aussage/Angabe worauf die 100% bezogen sind.
Da gibt es nämlich mehrere Möglichkeiten.

Also ich seh da nur eine Möglichkeit.

Sag mir wie diese beschaffen ist.

Schon wieder vergessen?
Kurt hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:sie taktet immer mit 100%, wenn man selbst zur Uhr ruht.

Gut, das ist eine klare und eindeutige Aussage.

Klar und eindeutig: Die 100% beziehen sich immer auf das Ruhesystem der Uhr, also auf den Ort der Uhr und alles, was relativ zu ihr in Ruhe ist.

Die Zuguhr z.B. kann zur Geschwindigkeitsmessung dienen und bestätigt dieselbe Relativgeschwindigkeit Weg/Zeit, die auch vom Bahnhof aus gemessen wird. Sonst müsste der Mitfahrer ja feststellen, dass der Zug schneller war, da er weniger Fahrzeit feststellt als der am Bahnhof.

Diese Relativgeschwindigkeit stellen aber beide mit ihren Uhren genau gleich fest, ein Naturgesetz. Die Naturgesetze sind ja in allen Inertialsystemen gleich, egal wie oft du noch etwas anderes behauptest, Kurt.

Der Mitfahrer misst die Fahrstrecke über die Anzahl Radumdrehungen, wie das bei jedem Tacho gemacht wird. Diese Länge teilt er dann durch die Fahrzeit, die er mit seiner Uhr feststellt, und bekommt so die Geschwindigkeit v, mit der sich das Gleis unter dem Zug wegbewegt hat oder mit der sich der Zug auf dem Gleis bewegt hat, was das gleiche ist, je nach Sichtweise.

Jemand am Bahnhof hat die Strecke vorher abgeschritten und teilt sie durch die Fahrzeit seiner Uhr, die dem Fahrplan entspricht. Er bekommt so die gleiche Geschwindigkeit v, mit der sich der Zug seinem Bahnhof genähert hat oder mit der sich der Bahnhof dem Zug genähert hat, was das gleiche ist, je nach Sichtweise.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 9. Dez 2024, 18:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mo 9. Dez 2024, 16:59

"Jeder sieht die Uhr des anderen langsamer laufen" behauptet die SRT, in Wahrheit geht nur die Uhr langsamer die relativ zum ECI bewegt wird.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 17:01

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mit der U2.

Im Zugfahrenbeispiel zeigt die U2 aber gar nichts an, zumindest wird das nirgends erwähnt.

Sie zeigt schon was an, das kommt später.

Zur Verdeutlichung und Darlegung der Vorgänge und Umstände eine einfache „Bahnfahrt“.
Benötigte Komponenten:
Bahnhöfe mit synchron gehenden Uhren.
Ein Zug, bei dem ein Waggon blickdicht „geschlossen“ werden kann, also Wände
hochgefahren und ein Dach draufgesetzt.
Ein Schaffner, der den Zug losschickt, ein Mitfahrer und eine Plattform zum Erfassen des
Ganges der U2.
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.
Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimme.

Skeptiker hat geschrieben:Und das hier ist natürlich auch nicht wasserdicht:
Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit.
Er stellt ja gar nicht fest das seine Uhr langsamer geht. Seine Uhr geht ja immer mit 100% für ihn.


Natürlich ist das wasserdicht, es ist ja seine Uhr die er mit der des Zielbahhofes vergleicht. Wie sie "für ihn" geht spielt keine Rolle.
Wasserdicht ist es dadurch, dass er am Ende der jeweiligen Fahrt feststellt das seine Uhr weniger anzeigt als das was im Fahrplan steht.
Und sicher ist er dass sie 100% richtig funktioniert hat weil sie noch so taktet wie die Bahnhofsuhr.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mo 9. Dez 2024, 17:04

Kurt hat geschrieben:...
Und sicher ist er dass sie 100% richtig funktioniert hat weil sie noch so taktet wie die Bahnhofsuhr.

Kurt

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Sie taktet wie die Bahnhofsuhr nur wenn sie unbewegt ist.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 17:13

Frau Holle hat geschrieben:Schon wieder vergessen?
Skeptiker hat geschrieben:sie taktet immer mit 100%, wenn man selbst zur Uhr ruht.

Kurt hat geschrieben:Gut, das ist eine klare und eindeutige Aussage.
Frau Holle hat geschrieben:Klar und eindeutig


Natürlich ist das klar und eindeutig.
Der Bezug für die Eindeutigkeit ist diese Aussage:
"sie taktet immer mit 100%, wenn man selbst zur Uhr ruht"
Ganz klar und eindeutig, da gibts nichts zu meckern.
Der Bezug für die Aussage ist: "wenn man selbst zur Uhr ruht"

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 17:16

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Und sicher ist er dass sie 100% richtig funktioniert hat weil sie noch so taktet wie die Bahnhofsuhr.

Kurt

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Sie taktet wie die Bahnhofsuhr nur wenn sie unbewegt ist.

So ist es.
Wenn sie bewegt ist taktet sie langsamer als die Bahnhofsuhr.
Je schneller bewegt desto langsamer.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 9. Dez 2024, 17:22

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Und sicher ist er dass sie 100% richtig funktioniert hat weil sie noch so taktet wie die Bahnhofsuhr.

Sie taktet wie die Bahnhofsuhr nur wenn sie unbewegt ist.

Sie ist immer unbewegt zu allem, was zu ihr in Ruhe ist und bewegt zu allem was nicht zu ihr in Ruhe ist. Das gleiche gilt für die Bahnhofsuhr. Ruhe oder Bewegung gibt es nur relativ zu etwas anderem. Absolute Ruhe oder Bewegung gibt's nicht, egal wie sehr ihr euch das wünscht mit eurem "Bezug", der angeblich von der Natur bevorzugt ist und Uhren beeinflussen kann. Das ist und bleibt Unsinn. 8-)

Eine Bahnhofsuhr ist entlang der Zuglänge bewegt, und das kann man mit einer Bahnhofsuhr und zwei synchronen Zuguhren ebenso feststellen wie umgekehrt, dass der Zug entlang der Gleislänge bewegt ist, wenn man eine Zuguhr und zwei synchrone Bahnhofsuhren hat. Klingt komisch, ist aber so. 8-)
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mo 9. Dez 2024, 17:28

Es gibt Ruhe und Bewegung relativ zum Äther.
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