Kurt hat geschrieben:Darum sind die Atomuhen die auf CS133 aufgebaut sind nur bedingt brauchbar. Man hatte bisher nichts besseres.
Sie gehen im Bereich von Femtosekunden genau (Billiardstel = 15. Stelle nach dem Komma). Das reicht dir nicht? Die besten optischen Uhren takten inzwischen im Bereich von Attosekunden genau (Trilliardstel = 18. Stelle nach dem Komma). Und Kernuhren, an denen gearbeitet wird, sollen dann noch 10 mal genauer werden.
Skeptiker hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Es sind ja bei jeder Uhr immer 100%, es sind immer 9.192.631.770 Takte pro Sekunde.
Und weil das deiner Meinung nach so ist darum sind meine Aussagen in Punkto "Zugfahren" im PDF falsch.
Sehe ich das richtig?
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Hab nochmal drüber nachgedacht und tatsächlich siehst du das richtig. Die Uhren können alle immer nur nach 9.192.631.770 Takten eine Sekunde weiter zählen. Daraus folgt: wenn die Geschwindigkeit und die Strecke zwischen den Bahnhöfen gleich bleiben, dann können die Uhren nur gleiches anzeigen. Damit ist dein PDF falsch.
Ja klar. Oder anders gesagt: Würde die Uhr im Zug langsamer takten, wie Kurt behauptet, dann müsste die Geschwindigkeit auf dem Tacho größer sein als bei der Erstellung des Fahrplans festgelegt wurde.
Denn weniger Fahrzeit für die gleiche Strecke bedeutet schnellere Fahrt. Der Lokführer könnte sich nicht auf seinen Tacho verlassen und müsste ständig gegen die ausgewiesene Höchstgeschwindigkeit verstoßen um den Fahrplan einzuhalten. Das kann also nicht stimmen. Das PDF ist falsch, was zu beweisen war.
Das gleiche gilt für die U2 im Zug, sogar noch extremer. Sie ist quasi die Zuguhr einer Modelleisenbahn im großen Zug, die im großen Waggon auf konstanter Strecke pendelt. Die Modelllok müsste hin und zurück verschiedene Geschwindigkeiten auf ihrem Tacho haben, wenn sie wie behauptet mehr oder weniger Takte pro Weg zählt. Vorausgesetzt ist aber eine konstante Geschwindigkeit ggü. ihrem Gleis. Das kann also nicht stimmen. Das PDF ist falsch, was zu beweisen war.