Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 13. Dez 2024, 14:58

Kurt hat geschrieben:Der Zug ist mit der Geschwindigkeit gefahren die sich aus der Fahrzeit im Fahrplan und der Streckenlänge ergibt.

v = s/t

v ist die Zuggeschwindigkeit
s ist die Streckenlänge
t = die Fahrzeit.

t, also die Fahrzeit, ergibt sich aus der Systemzeit die an den Bahnhöfen angezeigt wird.
Die Angabe der Fahrzeit ist daraus erstellt.

Dann können ja beide Uhren, wenn der Zug am Bahnhof ankommt, nur beide das Gleiche anzeigen und nicht wie im pdf behauptet: die Uhr im Zug zeigt weniger Zeit an.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 15:09

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Der Zug ist mit der Geschwindigkeit gefahren die sich aus der Fahrzeit im Fahrplan und der Streckenlänge ergibt.

v = s/t

v ist die Zuggeschwindigkeit
s ist die Streckenlänge
t = die Fahrzeit.

t, also die Fahrzeit, ergibt sich aus der Systemzeit die an den Bahnhöfen angezeigt wird.
Die Angabe der Fahrzeit ist daraus erstellt.

Dann können ja beide Uhren, wenn der Zug am Bahnhof ankommt nur beide das Gleiche anzeigen und nicht wie im pdf behauptet: die Uhr im Zug zeigt weniger Zeit an.


Dem widerspricht aber die SRT und die Beobachtung der Myonenschauer. Denn die Halbwertszeit der Myonen ist 2 Mikrosekunden und der Weg der Myonen von der Entstehung bis zur Erdoberfläche ist 10 Km.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 13. Dez 2024, 15:16

Rudi Knoth hat geschrieben:Dem widerspricht aber die SRT und die Beobachtung der Myonenschauer. Denn die Halbwertszeit der Myonen ist 2 Mikrosekunden und der Weg der Myonen von der Entstehung bis zur Erdoberfläche ist 10 Km.

Erstmal widerspricht es Kurt´s pdf. Denn wenn die Zeit der beiden Uhren anders, ist, dann ist entweder auch die Strecke oder die Geschwindigkeit aus Sicht des Zuges eine andere.
Wenn Strecke und Geschwindigkeit aber im System Zug und im System Bahnhof gleich sind, dann kann eine Uhr nicht weniger Zeit als die andere anzeigen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 15:49

Skeptiker hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Dem widerspricht aber die SRT und die Beobachtung der Myonenschauer. Denn die Halbwertszeit der Myonen ist 2 Mikrosekunden und der Weg der Myonen von der Entstehung bis zur Erdoberfläche ist 10 Km.

Erstmal widerspricht es Kurt´s pdf. Denn wenn die Zeit der beiden Uhren anders, ist, dann ist entweder auch die Strecke oder die Geschwindigkeit aus Sicht des Zuges eine andere.
Wenn Strecke und Geschwindigkeit aber im System Zug und im System Bahnhof gleich sind, dann kann eine Uhr nicht weniger Zeit als die andere anzeigen.


Also die Geschwindigkeit des Zuges berechnet Kurt nach diesem Kommentar aus der Streckenlänge und der Fahrzeit, dir durch Ablesung der Uhren an den Bahnhöfen festgestellt wurde.

Nun zum Thema Geschwindigkeit, die der Reisende oder der Zugführer feststellt. Nach dem Relativitätsprinzip muß diese natürlich gleich der nach obiger Berenchnung aus der Streckenlänge und der Fahrzeit im Ruhesystem der Bahnhöfe sein. Damit ergibt sich in der Tat im Ruhesystem des fahrenden Zuges eine kürzere Wegstrecke. Wenn diese Strecke in beiden Ruhesystemen gleich wären, dann hätte man in der Tat eine wesentlich größere Geschwindigkeit in Ruhesystem des Zuges. Genau weiß ich jetzt auch nicht, was zu diesem Punkt in seinem PDF steht.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 15:50

SRT ist Schwachsinn, es gibt nur eine Zeit.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 13. Dez 2024, 16:38

Rudi Knoth hat geschrieben:Damit ergibt sich in der Tat im Ruhesystem des fahrenden Zuges eine kürzere Wegstrecke. Wenn diese Strecke in beiden Ruhesystemen gleich wären, dann hätte man in der Tat eine wesentlich größere Geschwindigkeit in Ruhesystem des Zuges.

Genau darum geht es. Der Zug müsste dann schneller fahren als geplant, wenn er den Fahrplan einhalten will. Das würde der Lokführer auf dem Tacho sehen, wenn Kurt einen Tacho zulassen würde.

Man hätte also zwei verschiedene Zuggeschwindigkeiten, eine gemäß Fahrplan und eine schnellere gemäß Tacho im Zug. Dass das Unsinn ist, weiß auch Kurt, aber es widerlegt halt seinen ganzen Hokuspokus, weshalb er immer wieder davon ablenkt und mit Ausflüchten kommt wie "es gibt da keinen Tacho".

Es ist schon ein Fortschritt, dass er die Uhren inzwischen Sekunden zählen lässt. Früher waren es nur dubiose Takte, die nicht mal etwas mit Zeit zu tun haben sollen. Wenn er gar nicht mehr weiter weiß, kommt etwas wie "Zeit gibt's gar nicht".

Rudi Knoth hat geschrieben:Genau weiß ich jetzt auch nicht, was zu diesem Punkt in seinem PDF steht.

Dann lies es halt, wenn du nicht weißt was hier diskutiert wird. Es sind nur zwei oder drei Seiten. Aber zu diesem Punkt steht nichts drin. Kurt will damit ja das Relativitätsprinzip und die SRT widerlegt haben, da kann er verschieden lange Strecken für Zug und Bahnhöfe nicht brauchen. Tatsachen wie diese, die ihm nicht ins Märchen passen, blendet er aus und redet nur um den heißen Brei.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 16:44

Lagrange hat geschrieben:SRT ist Schwachsinn, es gibt nur eine Zeit.


Und warum kommen so viele kosmischen Myonen auf der Eredoberfläche an?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 16:57

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:SRT ist Schwachsinn, es gibt nur eine Zeit.


Und warum kommen so viele kosmischen Myonen auf der Eredoberfläche an?

Gruß
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Weil sie länger leben, wenn sie relativ zum Äther bewegt werden.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 17:00

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Damit ergibt sich in der Tat im Ruhesystem des fahrenden Zuges eine kürzere Wegstrecke. Wenn diese Strecke in beiden Ruhesystemen gleich wären, dann hätte man in der Tat eine wesentlich größere Geschwindigkeit in Ruhesystem des Zuges.

Genau darum geht es. Der Zug müsste dann schneller fahren als geplant, wenn er den Fahrplan einhalten will. Das würde der Lokführer auf dem Tacho sehen, wenn Kurt einen Tacho zulassen würde.

Man hätte also zwei verschiedene Zuggeschwindigkeiten, eine gemäß Fahrplan und eine schnellere gemäß Tacho im Zug. Dass das Unsinn ist, weiß auch Kurt, aber es widerlegt halt seinen ganzen Hokuspokus, weshalb er immer wieder davon ablenkt und mit Ausflüchten kommt wie "es gibt da keinen Tacho".

Es ist schon ein Fortschritt, dass er die Uhren inzwischen Sekunden zählen lässt. Früher waren es nur dubiose Takte, die nicht mal etwas mit Zeit zu tun haben sollen. Wenn er gar nicht mehr weiter weiß, kommt etwas wie "Zeit gibt's gar nicht".

Rudi Knoth hat geschrieben:Genau weiß ich jetzt auch nicht, was zu diesem Punkt in seinem PDF steht.

Dann lies es halt, wenn du nicht weißt was hier diskutiert wird. Es sind nur zwei oder drei Seiten. Aber zu diesem Punkt steht nichts drin. Kurt will damit ja das Relativitätsprinzip und die SRT widerlegt haben, da kann er verschieden lange Strecken für Zug und Bahnhöfe nicht brauchen. Tatsachen wie diese, die ihm nicht ins Märchen passen, blendet er aus und redet nur um den heißen Brei.
 


Also ich habe es nochmal zu Gemüte geführt. Was das Szenario mit dem Passagier im Zug angeht, so steht im PDF über gemessene Strecken oder gemessene Geschwindigkeiten nichts drin. Wenn dieses Szenario auf der Erde spielen soll und die Uhren "handelsübliche Armbanduhren" sind, dann wird er sowieso keinen Unterschied feststellen. Und "relativistische Geschwindigkeiten" sind auf der Erde mit Fahrzeugen wegen der Zentrifugalkraft nicht erreichbar. Also es sind nur Gedankenexperimente, die nach der SRT dieses Ergebnis ergeben.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 17:08

Was Licht betrifft war Einstein komplett verwirrt. Die Existenz des Äthers ist unbezweifelbar, wie er später zugeben musste.
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