Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 27. Mär 2025, 23:25

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du sendest eine bestimmte Anzahl von Schwinungen in einer bestimmten Zeit ab.
Diese kommen, laut deiner Aussage, in einer kürzeren Zeit an als die Sendezeit.

Das ist nicht meine Aussage. Lies sie nochmal.


Ich habe deine Aussage genommen, diese dahier:
Es kommen nicht mehr Schwingungen an, sondern gleich viele, aber während kürzerer/längerer Zeit.

und habe mich für deine Aussage: "aber während kürzerer/längerer Zeit" entschieden.

Also wie geschieht dieses Wunder, wie kann eine bestimmte Anzahl an Schwingungen in einer kürzeren Zeit ankommen als diese bestimmte Anzahl gesendet wurden?

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Do 27. Mär 2025, 23:38

Frau Holle hat geschrieben:...

Lagrange hat geschrieben:Kein Unsinn, Pendeluhr ist auch eine Uhr.

... Und darf man von dir erfahren welche Unlogik dich zu dem Glauben führt, dass eine Pendeluhr oben langsamer schwingt als unten?

Das sieht man hier: Bild
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 28. Mär 2025, 00:11

Lagrange hat geschrieben:Das sieht man hier: Bild

Ah stimmt sogar, jetzt wo du's sagst. Dann will ich das mal gelten lassen. Es ist ja eine mechanische Schwingung.

Eine Atomuhr basiert nicht auf mechanischen Schwingungen, sondern auf der quantenmechanischen Übergangsfrequenz von Atomen (z. B. Cäsium- oder optische Uhren).
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 28. Mär 2025, 00:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 28. Mär 2025, 00:36

Kurt hat geschrieben:
Also wie geschieht dieses Wunder, wie kann eine bestimmte Anzahl an Schwingungen in einer kürzeren Zeit ankommen als diese bestimmte Anzahl gesendet wurden?

Es werden 10 Schwingungen gesendet. Die Uhr des Senders oben zählt schnell von 0 auf 1,25 ns hoch vom Beginn der 1. bis zum Ende der 10. Schwingung, Frequenz bei ihm also 8 GHz. Dann ist Sendeschluss. Die 10 Schwingungen laufen zum Empfänger. Wie lange das dauert ist egal, hängt vom Abstand ab. Die Uhr des Empfängers zählt langsam von 0 auf nur 1 ns hoch vom Empfang der 1. bis zur 10. Schwingung, Frequenz bei ihm also 10 GHz. => Blauverschiebung.

Da ist weit und breit kein Wunder und es werden auch keine Schwingungen empfangen, die noch gar nicht gesendet wurden und es werden auch nicht mehr Schwingungen empfangen als gesendet wurden. Das sind alles falsche Schlüsse von dir. :roll:

Bin schon gespannt welcher Fehlschluss als nächstes kommt... :mrgreen:
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 28. Mär 2025, 09:34

Das heißt, es gibt keine Blau/Rotverschiebung. Die wird vorgetäuscht weil die Uhren falsch laufen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 28. Mär 2025, 10:01

Lagrange hat geschrieben:Das heißt, es gibt keine Blau/Rotverschiebung.

Das Phänomen existiert nachweislich und wird gravitative Rot-/Blauverschiebung genannt.

Lagrange hat geschrieben:Die wird vorgetäuscht weil die Uhren falsch laufen.

Die wird gemessen und die Uhren laufen korrekt. Sei werden von der Natur getaktet und zählen 1 Sekunde weiter nach 9.192.631.770 Schwingungen einer bestimmten Strahlung ihres ihres taktgebenden CS133-Atoms.

Was richtig und was falsch ist bestimmst nicht du, sondern die Natur, in dem Fall Atome im Gravitationsfeld.
Das heißt, du laberst Unsinn.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 28. Mär 2025, 10:16

Es handelt sich um ungestörte Cäsium Atome. Also bei Null Kelvin, in Ruhe und ohne äußere Störungen (Magnetfelder usw.).

Fazit: Was unten erzeugt wird, wird oben empfangen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 28. Mär 2025, 10:21

Lagrange hat geschrieben:Fazit: Was unten erzeugt wird, wird oben empfangen.

Aber mit unterschiedlicher Frequenz. Daran ist nichts falsch oder vorgetäuscht. Es wird im Experiment festgestellt und die RT kann es berechnen.

Rechne das mal mit deiner Äthertheorie nach und falls du es schaffst – was ich bezweifle – erkläre mal, wieso die Äthertheorie richtiger sein soll als die RT. Schließlich muss sie ja zum gleichen Ergebnis kommen, das man im Experiment eben feststellt.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 28. Mär 2025, 10:31

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Fazit: Was unten erzeugt wird, wird oben empfangen.

Aber mit unterschiedlicher Frequenz. ...
 

Nö, mit gleicher Frequenz. Alle Uhren müssen synchron gehen.

bipm.org hat geschrieben:Um eine koordinierte Zeitskala bereitstellen zu können, werden die Signale verschiedener Primäruhren an verschiedenen Orten kombiniert, die um relativistische Cäsium-Frequenzverschiebungen korrigiert werden müssen (siehe Abschnitt 2.3.6).
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 28. Mär 2025, 10:59

Lagrange hat geschrieben:Alle Uhren müssen synchron gehen.

Nur um eine koordinierte Zeitskala bereitstellen zu können, wenn wir die haben wollen. Von Natur aus gehen sie eben nicht synchron, wenn sie nicht permanent in Ruhe zueinander oder in unterschiedlichem Gravitationspotential sind.

Für bestimmte Zwecke müssen sie dann "um relativistische Cäsium-Frequenzverschiebungen korrigiert werden". Eigentlich muss es heißen verfälscht werden. Denn was korrekt ist, bestimmt die Natur und nicht wir. Wenn uns natürliche, asynchrone Uhrzeiten nicht in den Kram passen, wie z.B. beim GPS, dann müssen wir sie halt "korrigieren", d.h. in Wahrheit verfälschen. So werden GPS-SAT-Uhren ja bereits bei der Fertigung künstlich verlangsamt, also verfälscht. Sie laufen nicht natürlich.
 
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