Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Apr 2025, 15:59

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Sie ändert sich, aber für beide Zwillinge gleich.



Weisst du denn, was ein Inertialsystem ist? Und hast du mal das Werk von Einstein aus dem Jahre 1905 gelesen, in dem die beiden Postulate genannt werden? Denn da gibt es keine Geschwindigkeitsänderung für das RP.


Gruß
Rudi Knoth

Jede beschleunigte Bewegung kann in infinitesimale unbeschleunigte Bewegungen aufgeteilt werden.

Einstein hat in seinem "Polygon-Beweis" die Beschleunigungsphasen nicht betrachtet.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Apr 2025, 16:11

Einstein hat geschrieben:Ohne die Allgemeinheit der Betrachtung zu beeinflussen,
können und wollen wir annehmen, daß das Elektron in dem
Momente, wo wir es ins Auge fassen ,sich im Koordinaten~
sprung befinde und sich längs der X~Achse des Systems K mit
der Geschwindigkeit v bewege. Es ist dann einleuchtend, daß
das Elektron im genannten Momente (t = 0) relativ zu einem
längs der X ~ Achse mit der konstanten Geschwindigkeit v
parallelbewegten Koordinatensystem k ruht.


Hier betrachtet Einstein eine beschleunigte Bewegung als zusammengesetzt aus vielen unbeschleunigten Abschnitten.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 30. Apr 2025, 16:27

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Sie ändert sich, aber für beide Zwillinge gleich.



Weisst du denn, was ein Inertialsystem ist? Und hast du mal das Werk von Einstein aus dem Jahre 1905 gelesen, in dem die beiden Postulate genannt werden? Denn da gibt es keine Geschwindigkeitsänderung für das RP.


Gruß
Rudi Knoth

Jede beschleunigte Bewegung kann in infinitesimale unbeschleunigte Bewegungen aufgeteilt werden.


Damit bewegen sich aber beide Koordinatensysteme nicht mehr mit gleicher Geschwindigkeit zueinander. Damit ist aber gemeint, daß die Geschwindigkeit während der ganzen Zeit konstant ist wobei Geschwindigkeit eine vektorielle Größe ist.
Lagrange hat geschrieben:Einstein hat in seinem "Polygon-Beweis" die Beschleunigungsphasen nicht betrachtet.


Diee sind aber nicht notwendig. Man kann etwa beim Zwillingsparadoxon die Uhr des "reisenden Zwillings" durch zwei Uhren, die sich am Umkehrpunkt treffen und die eine Uhr (Hinreise-Uhr) ihren Stand beim Treffen an die zum Startpunkt bewegende Uhr übertragen. Dies kann man theoretisch auch für ein Polynom machen. Dabei bleibt die Uhr am Ausgangspunkt während des ganzen Vorganges in Ruhe.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Apr 2025, 17:26

Rudi Knoth hat geschrieben:... Dabei bleibt die Uhr am Ausgangspunkt während des ganzen Vorganges in Ruhe.

Gruß
Rudi Knoth

Ruhe und Bewegung sind relativ.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Apr 2025, 17:27

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Jede beschleunigte Bewegung kann in infinitesimale unbeschleunigte Bewegungen aufgeteilt werden.


Damit bewegen sich aber beide Koordinatensysteme nicht mehr mit gleicher Geschwindigkeit zueinander. ...

Wieso denn nicht?
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mi 30. Apr 2025, 18:18

Rudi Knoth hat geschrieben: Dazu betrachte ich zwei zueinander bewegte Uhren A und B

und für die erste Untersuchung sei ein Koordinatensystem gewählt,

in dem die Uhr A ruht und die Uhr B sich mit der Geschwindigkeit v in Richtung Uhr A bewegt.
Dazu habe ich natürlich Fragen:
In einer Millionenstadt gibt es mehrere 100.000 Uhren, die alle zueinander bewegt sind. Z.B. Armbanduhren. Was ist mit denen?

Koordinatensystem? Welches Koordinatensystem soll das sein? Wer wählt das aus?

Wer legt fest, welche Uhr ruht?
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mi 30. Apr 2025, 18:28

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber das Relativitätsprinzip legt fest, daß alle Vorgänge in unterschiedlichen zueinander mit gleicher Geschwindigkeit translatorisch zueinander bewegten Koordinatensystemen gleich ablaufen.
Die Physik legt fest, dass unter gleichen Bedingungen bestimmte Vorgänge gleich ablaufen.

Dazu braucht es den Eingesteinten nicht.

Welche Koordinatensysteme sollen denn mit gleicher Geschwindigkeit translatorisch zueinander bewegt sein? Im großen Universum gibt es klare Gesetzmäßigkeiten und ganz klare Zuordnungen, Bewegungen und Bezüge.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Mi 30. Apr 2025, 20:31

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Jede beschleunigte Bewegung kann in infinitesimale unbeschleunigte Bewegungen aufgeteilt werden.

Damit bewegen sich aber beide Koordinatensysteme nicht mehr mit gleicher Geschwindigkeit zueinander. ...

Wieso denn nicht?

Weil die Geschwindigkeit von einem Moment zum nächsten anders ist. Bei permanent gleicher Geschwindigkeit ist sie von einem Moment zum nächsten gleich. Ist das zu schwer für dich? Willst du uns weis machen Beschleunigung und gleichförmige Bewegung wären dasselbe?
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 1. Mai 2025, 07:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Apr 2025, 21:45

Frau Holle hat geschrieben:... Willst du und weis machen Beschleunigung und gleichförmige Bewegung wären dasselbe?

Ich sage, Relativgeschwindigkeit zwischen den Systemen ist immer gleich.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 06:33

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Willst du und weis machen Beschleunigung und gleichförmige Bewegung wären dasselbe?

Ich sage, Relativgeschwindigkeit zwischen den Systemen ist immer gleich.


Nochmal zur Klarstellung. Das Relativitätsprinzip gilt nur für den Fall daß die Relativgeschwindigkeit während des Vorgangs konstant ist. Dies beinhaltet Betrag und Richtung. Es reicht also nicht aus, daß die Relativgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist, sondern in der ganzen Zeit sich nicht ändert. Übrigens gilt das auch eher mit umgekehrten Vorzeichen.

Gruß
Rudi Knoth
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