Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 09:59

In der Formel für die ZD ist nur momentane Relativgeschwindigkeit enthalten:



und



Also alles ist symmetrisch.

Wikipedia hat geschrieben:Entgegen weit verbreiteter Meinung verursacht die Beschleunigung a = v/t keine weiteren relativistischen Wirkungen auf die Zeit, die mit der Gravitation vergleichbar wären.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 10:59

Wikipedia (Englisch) hat geschrieben:The clock hypothesis is the assumption that the rate at which a clock is affected by time dilation does not depend on its acceleration but only on its instantaneous velocity.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 11:17

Lagrange hat geschrieben:In der Formel für die ZD ist nur momentane Relativgeschwindigkeit enthalten:



und



Also alles ist symmetrisch.

Wikipedia hat geschrieben:Entgegen weit verbreiteter Meinung verursacht die Beschleunigung a = v/t keine weiteren relativistischen Wirkungen auf die Zeit, die mit der Gravitation vergleichbar wären.


Dies stimmt schon. Auch bei dem bekannten Zwillingsparadoxon hat die Beschleunigung keinen Effekt. Beim Zwillingsparadoxon gibt es einfach gesagt zwei Phasen, in denen die ZD sich unterschiedlich auswirkt.

1. In der Phase der Hinreise starten beide Uhren mit demselben Ausgangswert und in deren Ruhesystemen ist die jeweils andere Uhr entsprechend verlangsamt.

2. In der Phase der Rückreise, empfängt die Uhr des "ruhenden Zwillings" zuerst die "langsameren" Signale des "reisenden Zwillings". Der "reisende empfängt sofort die "schnelleren" Signale des "ruhenden Zwillings. Damit misst der "reisende Zwilling" am Ende die Zeit im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings". Erst am letzten Teil der Rückreise (T*(1-v/c)) empfängt der "ruhende Zwilling" die schnelleren Signale des "reisenden Zwillings".

Dadurch ist die Symmetrie "gebrochen" und man bekommt das bekannte Ergebnis.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Do 1. Mai 2025, 11:39

Rudi Knoth hat geschrieben:
Dadurch ist die Symmetrie "gebrochen" und man bekommt das bekannte Ergebnis.

Gebrochen ist vor allem jedewede Logik und Realitätsbezug.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Do 1. Mai 2025, 11:49

Kurt hat geschrieben:Gebrochen ist vor allem jedewede Logik und Realitätsbezug.
.

Lässt sich logisch ohne Fehler rechnen. Und wenn es nichts mit der Realität zu tun hätte, warum passen dann alle dazu gemachten Beobachtungen und Experimente, frage ich mich.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 12:12

Rudi Knoth hat geschrieben:...
2. In der Phase der Rückreise, empfängt die Uhr des "ruhenden Zwillings" zuerst die "langsameren" Signale des "reisenden Zwillings". Der "reisende empfängt sofort die "schnelleren" Signale des "ruhenden Zwillings. Damit misst der "reisende Zwilling" am Ende die Zeit im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings". Erst am letzten Teil der Rückreise (T*(1-v/c)) empfängt der "ruhende Zwilling" die schnelleren Signale des "reisenden Zwillings".

Dadurch ist die Symmetrie "gebrochen" und man bekommt das bekannte Ergebnis.

Gruß
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Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Do 1. Mai 2025, 12:21

Lagrange hat geschrieben:Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.

Es sind ja auch 3 Syteme und nicht 2. Belegt ist damit nur das du die SRT immer noch nicht verstanden hast.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 12:27

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
2. In der Phase der Rückreise, empfängt die Uhr des "ruhenden Zwillings" zuerst die "langsameren" Signale des "reisenden Zwillings". Der "reisende empfängt sofort die "schnelleren" Signale des "ruhenden Zwillings. Damit misst der "reisende Zwilling" am Ende die Zeit im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings". Erst am letzten Teil der Rückreise (T*(1-v/c)) empfängt der "ruhende Zwilling" die schnelleren Signale des "reisenden Zwillings".

Dadurch ist die Symmetrie "gebrochen" und man bekommt das bekannte Ergebnis.

Gruß
Rudi Knoth

Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.


Damit ist nichts anderes als die Aussage von Einstein bewiesen. Denn auch bei einem symmetrischen Frequenzverhältnis ergeben sich unterschiedliche Zeiten beim Zwillingsparadoxon weil bei der Rückreise der "reisende Zwilling" "durch die unterschiedlichen Strecken in denen er die schnelleren Impulse vom "ruhenden Zwilling und andererseits der "ruhende Zwilling" die schnelleren Impulse des "reisenden Zwillings" erhält, die Symmetrie im Ergebnis gebrochen ist. Was das von dir genannte Beispiel von Magnet und Leiter angeht, so hat er damit experimentelle Ergebnisse gemeint, aus denen er das RP auch für elektromagnetische Phänomene angenommen hat.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Do 1. Mai 2025, 12:38

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
2. In der Phase der Rückreise, empfängt die Uhr des "ruhenden Zwillings" zuerst die "langsameren" Signale des "reisenden Zwillings". Der "reisende empfängt sofort die "schnelleren" Signale des "ruhenden Zwillings. Damit misst der "reisende Zwilling" am Ende die Zeit im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings". Erst am letzten Teil der Rückreise (T*(1-v/c)) empfängt der "ruhende Zwilling" die schnelleren Signale des "reisenden Zwillings".

Dadurch ist die Symmetrie "gebrochen" und man bekommt das bekannte Ergebnis.

Gruß
Rudi Knoth

Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.


Damit ist nichts anderes als die Aussage von Einstein bewiesen. Denn auch bei einem symmetrischen Frequenzverhältnis ergeben sich unterschiedliche Zeiten beim Zwillingsparadoxon weil bei der Rückreise der "reisende Zwilling" "durch die unterschiedlichen Strecken in denen er die schnelleren Impulse vom "ruhenden Zwilling und andererseits der "ruhende Zwilling" die schnelleren Impulse des "reisenden Zwillings" erhält, die Symmetrie im Ergebnis gebrochen ist. Was das von dir genannte Beispiel von Magnet und Leiter angeht, so hat er damit experimentelle Ergebnisse gemeint, aus denen er das RP auch für elektromagnetische Phänomene angenommen hat.


Wenn beide Zwillinge beim Zusammentreffen gleich alt sind dann sind beide gleich gereist.
Also war keiner von denen in Ruhe.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 13:38

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.

Es sind ja auch 3 Syteme und nicht 2. Belegt ist damit nur das du die SRT immer noch nicht verstanden hast.

Es sind vier Systeme, weil man zwischen Bewegung und Ruhe nicht unterscheiden kann.
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