Lagrange hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:...
Mathematisch erhält man identische Ergebnisse. Die geschwindigkeitsabhängige ZD hängt nur von der Relativgeschwindigkeit ab.
Das stimmt nicht. Denn wie gesagt, werden beim Zwillingsparadoxon vom"ruhenden Zwilling" bei der Rückreisen erst später die schnellen Zeitimpulse des reisenden Zwillings empfangen. Dagegen empfängt der reisende Zwilling gleich bei der Rückreise die schnelleren Impulse des "ruhenden Zwillings".
Gruß
Rudi Knoth
Kannst du das mathematisch zeigen, aber nicht mit Deiner Privatphysik. In der SRT wird c als unendlich groß betrachtet. Beweis: Relativistischer Dopplereffekt.
Nun dann nehmen wir mal den berühmten Fall des Zwillingsparadoxons mit Abstand zwischen Startpunkt und Ziel von 4 Lichtjahren und einer Reisegeschwindigkeit von 0,8c. Da die Reisezeit 10 Jahre beträgt, empfängt der "reisende Zwilling" insgesamt Impulse für 10 Jahre. Als Frequenz wird vereinfacht angenommen,, daß 1 Impuls pro Jahr gesendet wird.
Dabei gilt mathematisch:dies für den Hinweg:
 = 1)
Für den Rückweg:
 = 9)
Also insgesamt 10 Jahre.Dabei ist zu bedenken, daß weil diese Rechnung im Ruhesystem der Strecke gemacht wird, man einfach die in diesem System gemessenen Impulse zählen muß und daher man keinen "relativistischen Dopplereffekt" braucht.
Jetzt zu den Signalen vom "reisenden Zwilling". In diesem Fall braucht man den "relativistischen Dopplereffekt". Beim Hinweg ist der Faktor 1/3 und beim Rückweg 3.
Für die Signale vom Hinweg gilt folgendes. Die Signale von der Hinreise werden vom "ruhenden Zwilling" 9 Jahre lang empfangen, weil man die Reisezeit und die Zeit, die das letzte Signal der Hinreise addieren muß. Der "ruheden Zwilling" empfängt daher Signale von 3 Jahren weil 9/3 = 3 ist.
Da bis zum Treffen der Zwillinge gerade 1 Jahr bleibt, zählt der "ruhende Zwilling" Signale von 3 Jahren.
Also hat man am Ende eine Zeit von 10 Jahren für den "ruhenden Zwilling" und 6 Jahre für den "reisenden Zwilling". Den beim Zusammentreffen sind ja die letzten Impulse direkt empfangen.Da jeder empfangenen Impulse ein Ereignis ist, gilt dieses Verhältnis in allen Bezugssystemen.
Gruß
Rudi Knoth