@bumbumpeng » Sa 10. Mai 2025, 20:16
Welche klassische Mechanik meinst du? Ich bin voll offen für die klassische Mechanik.
Hinweis: Himmelsmechanik verläuft nach sphärischen Regeln.
Es gibt die Bewegungsgleichungen nach Newton. Nach diesen bewegen sich die Himmelskörper im Bereich einer Masse in den Bahnen in Form von Kegelschnitten, was meist Ellipsen sind. Kreisbahnen sind da eher ein Sonderfall.
Auf die ISS wirken 2 Kräfte, die sich gegenseitig egalisieren, aber keine zusätzliche, die die ISS irgendwie beschleunigen würde. Ich behaupte::: Die ISS ist unbeschleunigt. Damit widerspreche ich dir und Holle.
Trotzdem sind die Bahnen beschleunigt. Diese Bewegung wird durch die Gravitation verursacht.
Wo siehst du hier ein kartesisches Koordinatensystem mit x-y-z und -x, -y, -z ?
Ich sehe ein sphärisches System. rundrum, kugelförmig alles (nahezu) gleich.
Bei der Berechnung wird in der Tat kein kartesisches Koordinatensystem verwendet. Die Umformung von kartesischen nach Polarkoordinaten ist aber seit lange bekannt.
Komet? Der passt aber sehr gut in das sphärische System. Wo soll da ein Problem sein?
Es kann durchaus auch Himmelskörper geben, die von einem Sternensystem ins andere wechseln und wieder zurück.
Das sind nie im Leben "kugelförmige Bahnen". Denn den Schweif kann man nur sehen, wenn der Komet nahe genug zur Sonne sich befindet.
Wenn ein Himmelskörper in das Sonnensystem gerät, dann unterliegt er der Gravitation der Sonne. Ich hatte das erklärt mit einer Sonde zum Mars. Bis ca. 1,5 Mio. km im Kraftfeld der Erde, dann im Kraftfeld der Sonne und vllt. so um die 500.000 km vor dem Mars im Kraftfeld des Mars.
Ob solch ein Komet eine solch lange Reise macht, bezweifle ich. Der Halley-Komet kommt mit schöner Regelmässigkeit vorbei.
Gruß
Rudi Knoth