Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Di 20. Mai 2025, 09:33

Noch ein Einwand zu der Annahme eines gegenüber dem ECI ruhenden Äthers:

In diesem Dokument wird im Paragraph 3 ab Mitte von Seite 120 ein Experiment beschrieben, das den Ätherwind auf der Erde messen will. Es sieht so aus, als ob man davon nichts feststellen kann. Denn bei einem im ECI ruhenden Äther sollten die Zähler unterschiedliche Werte messen.

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 20. Mai 2025, 09:45

Lagrange hat geschrieben:
Aus was sind Feldlinien gemacht?

Die sind nicht gemacht. Sie zeigen die Richtung der Kräfte an, falls dort Materie bzw. Ladung existiert, z.B. im Experiment als sog. Probemasse oder Probeladung eingebracht wird, wie die Eisenspäne. Falls nicht, dann wirkt da auch keine Kraft, logischerweise. Diese Felder sind selber nicht materiell. Sie geben aber an, wie Materie oder Ladung sich verhält, wenn sie da ist. Abstraktes Denken geht euch anscheinend völlig ab.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Di 20. Mai 2025, 09:45

Rudi Knoth hat geschrieben:Noch ein Einwand zu der Annahme eines gegenüber dem ECI ruhenden Äthers:

In diesem Dokument wird im Paragraph 3 ab Mitte von Seite 120 ein Experiment beschrieben, das den Ätherwind auf der Erde messen will. Es sieht so aus, als ob man davon nichts feststellen kann. Denn bei einem im ECI ruhenden Äther sollten die Zähler unterschiedliche Werte messen.

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Wenn ich das lese, verstehe ich nur Bahnhof.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Di 20. Mai 2025, 09:49

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Aus was sind Feldlinien gemacht?

Die sind nicht gemacht. Sie zeigen die Richtung der Kräfte an, falls dort Materie bzw. Ladung existiert, z.B. im Experiment als sog. Probemasse oder Probeladung eingebracht wird, wie die Eisenspäne. Falls nicht, dann ist da auch keine Kraft, logischerweise. Diese Felder sind selber nicht Materiell. Sie geben aber an, wie Materie sich verhält, wenn sie da ist. Abstraktes Denken geht euch anscheinend völlig ab.
 

Aber die kraft kann nur durch Stoß, Druck und Zug übermittelt werden. Wie kannst du dann eine Anziehungskraft erklären?
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Di 20. Mai 2025, 09:54

Rudi Knoth hat geschrieben:Noch ein Einwand zu der Annahme eines gegenüber dem ECI ruhenden Äthers:

In diesem Dokument wird im Paragraph 3 ab Mitte von Seite 120 ein Experiment beschrieben, das den Ätherwind auf der Erde messen will. Es sieht so aus, als ob man davon nichts feststellen kann. Denn bei einem im ECI ruhenden Äther sollten die Zähler unterschiedliche Werte messen.


Es ist ganz einfach, GPS funktioniert nur gut wenn der Empfänger c +- v annimmt und berücksichtigt.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 20. Mai 2025, 09:58

Lagrange hat geschrieben:
Aber die kraft kann nur durch Stoß, Druck und Zug übermittelt werden.

Behauptest du ohne jeden Beleg.

Wie man z.B. an den elektrostatischen Kräften sieht, geht's auch ohne Stoß, Druck und Zug. Zwei gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, ohne dass da etwas Materielles drückt, und entgegengesetzte Ladungen ziehen sich an, ohne dass etwas Materielles an ihnen zieht.

Und komm' mir bloß nicht mit Ätherteilchen, die da drücken oder ziehen. Die müssten erst mal nachgewiesen werden.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 20. Mai 2025, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Di 20. Mai 2025, 10:10

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Noch ein Einwand zu der Annahme eines gegenüber dem ECI ruhenden Äthers:

In diesem Dokument wird im Paragraph 3 ab Mitte von Seite 120 ein Experiment beschrieben, das den Ätherwind auf der Erde messen will. Es sieht so aus, als ob man davon nichts feststellen kann. Denn bei einem im ECI ruhenden Äther sollten die Zähler unterschiedliche Werte messen.


Es ist ganz einfach, GPS funktioniert nur gut wenn der Empfänger c +- v annimmt und berücksichtigt.

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Nein das stimmt nicht Das haben ich schon mit offiziellen Dokumenten belegt und trotzdem behauptest du diesen Unsinn, Die Positionen der Satelliten werden im ECI ermittelt, und dann wird mit konstantem c berechnet. Deine Argumentation ist schon deshalb falsch, weil das v ohne Kenntnis der Position nicht bekann ist.

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Di 20. Mai 2025, 10:16

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Noch ein Einwand zu der Annahme eines gegenüber dem ECI ruhenden Äthers:

In diesem Dokument wird im Paragraph 3 ab Mitte von Seite 120 ein Experiment beschrieben, das den Ätherwind auf der Erde messen will. Es sieht so aus, als ob man davon nichts feststellen kann. Denn bei einem im ECI ruhenden Äther sollten die Zähler unterschiedliche Werte messen.

Gruß
Rudi Knoth

Wenn ich das lese, verstehe ich nur Bahnhof.


Nun es geht um eine Mößbauerquelle und dem entsprechenden Resonator. Der Mößbauereffekt erlaubt es, sehr kleine Frequenzabweichungen festzustellen. Beides rotieren um eine Achse und es gibt dann auf der nörlichen und der südlichen Seite einen Zähler, die die Zahl der Impulse feststellen. Wenn die Lichtgeschwindigkeit etwa durch den Ätherwind unterschiedlich wäre, würden die Zähler unterschiedliche Werte messen. Dies war aber nicht der Fall.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Di 20. Mai 2025, 10:17

Frau Holle hat geschrieben:...
Und komm' mir bloß nicht mit Ätherteilchen, die da drücken oder ziehen. Die müssten erst mal nachgewiesen werden.
 

Die sind nachgewiesen worden - theoretisch als virtuelle Teilchen und experimentell durch Vakuumpolarisation usw.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Di 20. Mai 2025, 10:20

Rudi Knoth hat geschrieben:... Wenn die Lichtgeschwindigkeit etwa durch den Ätherwind unterschiedlich wäre, würden die Zähler unterschiedliche Werte messen. ...

Warum? Durch Ätherwind entsteht kein Doppler.

PS: Sie schreiben am Ende:
First-order tests cannot be used to distinguish between special relativity and
ether theories, as has sometimes been stated. No such "experimentum crucis" is
possible in principle, since the two classes o f theories can be transformed into
one another by a change o f conventions about clock synchronization, as has
been shown in I.

Auch das ist falsch, weil in der Äthertheorie ein bevorzugtes BS existiert.
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