Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Mai 2025, 09:39

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ist ganz einfach, GPS funktioniert nur gut wenn der Empfänger c +- v annimmt und berücksichtigt.

Nein stimmt nicht. Woher willst du das überhaupt wissen? Kannst ja gar nicht rechnen.
 


Es stimmt, diese technische Anwendung widerlegt das RT-Postulat.
GPS rechnet mit c +- v

Kurt

.


Also nochmal zum Mitlesen aus dem Dokument von NAVSTAR also der Firma von GPS:

NAVSTAR hat geschrieben:20.3.3.4.3.3.2 Earth-Centered, Inertial (ECI) Coordinate System. In an ECI coordinate system, GPS signals
propagate in straight lines at the constant speed c* (reference paragraph 20.3.4.3). A stable ECI coordinate system
of convenience may be defined as being coincident with the ECEF coordinate system at a given time t0. The x, y, z
coordinates in the ECEF coordinate system at some other time t can be transformed to the x′, y′, z′ coordinates in the
selected ECI coordinate system of convenience by the simple** rotation:
x′ = x cos(θ) – y sin(θ)
y′ = x sin(θ) + y cos(θ)
z′ = z
where

θ = Ω e (t – t0)


So Soll es gerechnet werden. Man kann z.B. für das t0 die Sendezeit des "nächsten" Satelliten nehmen. Die Positionen der anderen Satelliten werden dann vor der Positionsbestimmung in dieses speziell ECI umgerechnet. Da es noch eine Laufzeit von diesem Satelliten zum Empfänger gibt, muß dann die Empfängerposition im ECEF durch Rotation bestimmt. werden. Der Empfänger braucht also kein c+-v.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mi 21. Mai 2025, 10:57

Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Hat die ISS ein gravitatives Feld?
Na wenn du da schon ins Grübeln kommst... Überleg doch mal: Hat sie Masse oder nicht? Na? kommst du drauf?
Hat die ISS ein el. Feld und hat die ISS ein magn. Feld? Eindeutig Ja.

Hat der Mond ein el. Feld und hat der Mond ein magn. Feld? Eindeutig Ja.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Mai 2025, 11:10

bumbumpeng hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Hat die ISS ein gravitatives Feld?
Na wenn du da schon ins Grübeln kommst... Überleg doch mal: Hat sie Masse oder nicht? Na? kommst du drauf?
Hat die ISS ein el. Feld und hat die ISS ein magn. Feld? Eindeutig Ja.

Hat der Mond ein el. Feld und hat der Mond ein magn. Feld? Eindeutig Ja.



Und wie ist das bewiesen? Also die elektrischen und magnetischen Felder der ISS reichen wohl nicht weit. Und wie zeigen sich diese Felder beim Mond?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mi 21. Mai 2025, 11:37

Rudi Knoth hat geschrieben:So Soll es gerechnet werden. Man kann z.B. für das t0 die Sendezeit des "nächsten" Satelliten nehmen. Die Positionen der anderen Satelliten werden dann vor der Positionsbestimmung in dieses speziell ECI umgerechnet. Da es noch eine Laufzeit von diesem Satelliten zum Empfänger gibt, muß dann die Empfängerposition im ECEF durch Rotation bestimmt. werden. Der Empfänger braucht also kein c+-v.


Du/ihr kannst weiterhin nach Auswegen suchen damit nicht direkt c +- v sichtbar wird.
Das ändert nichts, die Signale kommen, aus Sicht des Empfängers mit c +- v auf diesen zu und das wird berücksichtigt.
GPS beweist das das RT-Postulat falsch ist.

Kurt

.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Mai 2025, 11:53

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:So Soll es gerechnet werden. Man kann z.B. für das t0 die Sendezeit des "nächsten" Satelliten nehmen. Die Positionen der anderen Satelliten werden dann vor der Positionsbestimmung in dieses speziell ECI umgerechnet. Da es noch eine Laufzeit von diesem Satelliten zum Empfänger gibt, muß dann die Empfängerposition im ECEF durch Rotation bestimmt. werden. Der Empfänger braucht also kein c+-v.


Du/ihr kannst weiterhin nach Auswegen suchen damit nicht direkt c +- v sichtbar wird.
Das ändert nichts, die Signale kommen, aus Sicht des Empfängers mit c +- v auf diesen zu und das wird berücksichtigt.
GPS beweist das das RT-Postulat falsch ist.

Kurt
.


Und wie beweist dies denn GPS? Zur Positionsbestimmung wurde dies schon vor einigen Monaten auch in anderen Foren erklärt, daß dazu c ausreicht. Es bleibt die Uhrensychronisation nach Sagnac. Dieses sind aber im ECI berechnete Laufzeiteffekte durch Differenzgeschwindigkeiten im ECI. Nur mit den Annahmen der Galileitransformation bekommt man im ECEF c+-v.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mi 21. Mai 2025, 12:14

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:So Soll es gerechnet werden. Man kann z.B. für das t0 die Sendezeit des "nächsten" Satelliten nehmen. Die Positionen der anderen Satelliten werden dann vor der Positionsbestimmung in dieses speziell ECI umgerechnet. Da es noch eine Laufzeit von diesem Satelliten zum Empfänger gibt, muß dann die Empfängerposition im ECEF durch Rotation bestimmt. werden. Der Empfänger braucht also kein c+-v.


Du/ihr kannst weiterhin nach Auswegen suchen damit nicht direkt c +- v sichtbar wird.
Das ändert nichts, die Signale kommen, aus Sicht des Empfängers mit c +- v auf diesen zu und das wird berücksichtigt.
GPS beweist das das RT-Postulat falsch ist.

Kurt
.


Und wie beweist dies denn GPS? Zur Positionsbestimmung wurde dies schon vor einigen Monaten auch in anderen Foren erklärt, daß dazu c ausreicht. Es bleibt die Uhrensychronisation nach Sagnac. Dieses sind aber im ECI berechnete Laufzeiteffekte durch Differenzgeschwindigkeiten im ECI. Nur mit den Annahmen der Galileitransformation bekommt man im ECEF c+-v.


Da kannst du doch annehmen was du willst, die Systemzeitvermittlung zu den Empfängern verlangt schon eine Sagnac-Korrektur, ebenso damit, ob direkt oder indirekt, die Posermittlung.
Aus Sicht des Empfängers kommen die Signale mit c +- v, das c das auf das ECI bezogen ist, und das v wegen der Erdrotation im ECI, auf den Empfänger, der sich hier auf der Erdoberfläche befindet, zu.
Das musste indirekt Embacher zugeben, mir hat man mal die entsprechende Formel unter die Nase gehalten, und das wurde auch von der PTB 2017 bestätigt.
Es hilft nichts, es ist halt nunmal so. Heisst: Postulat ade.

Kurt

.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Mi 21. Mai 2025, 12:29

Kurt hat geschrieben:Das musste indirekt Embacher zugeben

Indirekt, soso. Wenn man weiß, wie du den Leuten das Wort im Mund umdrehst und beliebige Aussagen hinein interpretierst, dann kommt "indirekt" immer das raus, was du haben willst. Dass deine Behauptungen keine Beweise sind, wirst du nie kapieren.

Deine "Beweise" sind nicht besser als die von bumbumpeng:
bumbumpeng hat geschrieben:Hat die ISS ein el. Feld und hat die ISS ein magn. Feld? Eindeutig Ja.
Hat der Mond ein el. Feld und hat der Mond ein magn. Feld? Eindeutig Ja.

bumbum hat's gesagt, und damit ist es natürlich bewiesen. Eindeutiger geht's ja wohl nicht. :lol:
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Mai 2025, 12:44

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Du/ihr kannst weiterhin nach Auswegen suchen damit nicht direkt c +- v sichtbar wird.
Das ändert nichts, die Signale kommen, aus Sicht des Empfängers mit c +- v auf diesen zu und das wird berücksichtigt.
GPS beweist das das RT-Postulat falsch ist.

Kurt
.


Und wie beweist dies denn GPS? Zur Positionsbestimmung wurde dies schon vor einigen Monaten auch in anderen Foren erklärt, daß dazu c ausreicht. Es bleibt die Uhrensychronisation nach Sagnac. Dieses sind aber im ECI berechnete Laufzeiteffekte durch Differenzgeschwindigkeiten im ECI. Nur mit den Annahmen der Galileitransformation bekommt man im ECEF c+-v.


Da kannst du doch annehmen was du willst, die Systemzeitvermittlung zu den Empfängern verlangt schon eine Sagnac-Korrektur, ebenso damit, ob direkt oder indirekt, die Posermittlung.
Aus Sicht des Empfängers kommen die Signale mit c +- v, das c das auf das ECI bezogen ist, und das v wegen der Erdrotation im ECI, auf den Empfänger, der sich hier auf der Erdoberfläche befindet, zu.
Das musste indirekt Embacher zugeben, mir hat man mal die entsprechende Formel unter die Nase gehalten, und das wurde auch von der PTB 2017 bestätigt.
Es hilft nichts, es ist halt nunmal so. Heisst: Postulat ade.

Kurt
.



Wie hat denn Ermbacher dies indirekt zugegeben? In diesem Werk von ihm steht drin:

Ermbacher hat geschrieben:Es gibt noch einen weiteren Effekt, den wir bisher nicht betrachtet haben: Die Erde rotiert um ihre Achse, und so hat eine Beobachterin auf dem Äquator eine zusätzliche Geschwindigkeit von etwa 500 m/s (ca. ein Siebentel der Satellitengeschwindigkeit), die in der speziell-relativistischen Formel (1) berücksichtigt werden müsste. Dies nennt man den Sagnac-Effekt. Er hängt von der geographischen Breite ab und schrumpft an den Polen zu Null. Weiters führt er eine zusätzliche Richtungsabhängigkeit in das Problem ein, und seine genaue (relativistische) Berechnung ist nicht einfach. Grob lässt er sich durch eine nochmalige Auswertung der Formel (1) abschätzen. Es stellt sich heraus, dass er die notwendige Korrektur nur um höchstens ein Fünfzigstel abändern würde. Er wird üblicherweise vernachlässigt und bei sehr genauen Positionsbestimmungen (mehrere Stunden dauernde Messungen im Dezimeterbereich) von der Software des Empfängers berücksichtigt.


Also auch kein Widerspruch zur SRT.

Grß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Mi 21. Mai 2025, 12:48

bumbumpeng hat geschrieben:1.: Soweit ich mich erinnere, habe ich geschrieben: dass jeder Himmelskörper seine eigenen Felder hat. Habe ich wirklich geschrieben; ihre eigenen el. und magn. Felder? Kann sein, weiß ich nicht mehr.

bumbumpeng hat geschrieben:Hat der Mond ein el. Feld und hat der Mond ein magn. Feld? Eindeutig Ja.

Naja, soo sicher scheinst du dir ja nicht zu sein. Und wo ist eigentlich der Beweis?
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mi 21. Mai 2025, 12:48

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das musste indirekt Embacher zugeben

Indirekt, soso. Wenn man weiß, wie du den Leuten das Wort im Mund umdrehst und beliebige Aussagen hinein interpretierst, dann kommt "indirekt" immer das raus, was du haben willst. Dass deine Behauptungen keine Beweise sind, wirst du nie kapieren.

Deine "Beweise" sind nicht besser als die von bumbumpeng:
bumbumpeng hat geschrieben:Hat die ISS ein el. Feld und hat die ISS ein magn. Feld? Eindeutig Ja.
Hat der Mond ein el. Feld und hat der Mond ein magn. Feld? Eindeutig Ja.

bumbum hat's gesagt, und damit ist es natürlich bewiesen. Eindeutiger geht's ja wohl nicht. :lol:
 


Wie du sagst: eindeutiger gehts wohl nicht.
Es ist absolut eindeutig, GPS beweist c +- v
Das ist halt nunmal so. egal ob es dir nun passt oder nicht.

Franz Embacher schreibt dazu:

---------------------------
Sagnac-Effekt
Es gibt noch einen weiteren Effekt, den wir bisher nicht betrachtet haben: Die Erde rotiert um ihre Achse, und so hat eine Beobachterin auf dem Äquator eine zusätzliche Geschwindigkeit von etwa 500 m/s (ca. ein Siebentel der Satellitengeschwindigkeit), die in der speziell-relativistischen Formel (1) berücksichtigt werden müsste. Dies nennt man den Sagnac-Effekt. Er hängt von der geographischen Breite ab und schrumpft an den Polen zu Null. Weiters führt er eine zusätzliche Richtungsabhängigkeit in das Problem ein, und seine genaue (relativistische) Berechnung ist nicht einfach. Grob lässt er sich durch eine nochmalige Auswertung der Formel (1) abschätzen. Es stellt sich heraus, dass er die notwendige Korrektur nur um höchstens ein Fünfzigstel abändern würde. Er wird üblicherweise vernachlässigt und bei sehr genauen Positionsbestimmungen (mehrere Stunden dauernde Messungen im Dezimeterbereich) von der Software des Empfängers berücksichtigt.
-----------------------------------

Auch sein "Kleinredeversuch" hilft da nichts, ohne c +- v gehts halt nicht wenns genau sein soll.

Kurt

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