Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » So 25. Mai 2025, 10:26

Lagrange hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wenn du der Sonne mit 5 km/ h entgegen läufst, dann ändert sich die Laufzeit, die verkürzt sich ständig minimal. Das Licht muss von Schritt zu Schritt 1 m weniger zurücklegen und kommt dann minimal früher bei dir an, aber immer noch mit Lg. Die Lg ändert sich nicht im Geringsten.
Wenn ich der Sonne entgegen laufe, dann bewegt sich das Licht schneller an mir vorbei.
FALSCH !
Das Licht ist das Licht, das schon seit ewigen Zeiten als Solches im Universum vorhanden ist.
Es interessiert das Licht nicht im Geringsten, ob da der user Lagrange sich irgendwo befindet. Das Licht breitet sich auch ohne Lagrange im Medium, dem el. und dem magn. Feld mit c aus.

Es muss doch einleuchten, dass sich die Laufzeiten ändern? Und damit gibt es ganz leicht Doppler blau, also BLAUVERSCHIEBUNG !!! Das, was du meinst, ist diese Blauverschiebung. Das ändert sich. Die ankommende Welle wird am Übergabepunkt ganz leicht gestaucht.
An der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts ändert sich nichts.
bumbumpeng
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » So 25. Mai 2025, 10:44

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 25. Mai 2025, 10:43

Wenn hier jemand Unsinn schreibt, dann bist es du.

Warum halten sich denn Falschmeldungen so hartnäckig und die Realität wird weggedrückt?!
Die Uhren in den SAT sind nicht synchronisiert, jede Uhr taktet übrigens anders.
Voraussetzung ist das die SAT-Uhr, es ist ja nur ein Oszillator, nicht schwankt bis der nächste Korrekturwert zu den Empfängern übertragen wird.
Für ein ordentliches Funktionieren ist es egal ob die "Uhrenkorrektur", die Embacher mit allerlei Horrorszenarien garniert hat, erfolgt oder nicht.


Und was für ein Oszillator ist es denn? Doch bekannterweise hat jeder Satellit eine Atomuhr. Denn anders geht es mit der Positionsbestimmung mit Laufzeit nicht.


Wenn man schon keine Ahnung hat wie GPS funktioniert (so wie anscheinend du) dann sollte man nicht das was andere schreiben als Unsinn bezeichnen.

Im SAT ist ein Oszillator vorhanden der eine Resonanzschwingung des CS133 nutzt und damit synchronisiert wird.
Aus/mit diesem Oszillator werden alle Vorgänge erzeugt und gesteuert die der SAT ausführt.

Mit einer Uhr im üblichen Sinn, also einer Anzeige der "Uhrzeit", hat das nichts zu tun, die ist nicht notwendig.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Wieder falsch.
Weder die SAT-Uhren, noch die Empfängeruhr müssen synchronisiert sein (und sind es auch nicht), einzig die Systenzeit muss dem Empfänger bekannt sein!!


Dies betrachte ich nun einfach eine Wortklauberei. Was anderes als synchron ist es denn, wenn die Uhren auf eine Zeit eingestellt sind?

Das hat mit Wortklauberei nichts zu tun, es ist einfach eine Falschaussage die du hier hersetzt.
Es gibt im GPS-System keine Uhr die auf irgendwas synchronisiert ist, auch keine die auf eine Zeit eingestellt ist.
Nochmal: die "Uhr" im SAT ist ein Oszillator der möglichst gleich sich verhalten soll bis die nächsten Korrekturdaten zum Empfänger übermittelt sind.
Driftet er nichtlinear weg erstellt der Empfänger eine falsche Pos-Angabe.
Driftet er linear weg, was ja jede "Atomuhr" macht, spielt das, solange dies in bestimmten Grenzen ist, keine Rolle.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » So 25. Mai 2025, 10:49

Kurt hat geschrieben:
Dieses Thema war hier schon öfter Gesprächsstoff, es wurde eindeutig erklärt das die beteiligten Uhren nicht sychronisiert sind.
Nichtmal die Uhr im Empfänger muss sychron zur Systemzeit laufen.
Hier genügt nämlich ein windiger Quarzschwinger bzw. sogar der interne RC-Oszillator.
Eine Voraussetzung ist unumgänglich, der Empfänger muss die Systemzeit kennen.

Da der Empfänger die Systemzeit kennen muss und dank des 4. Satelliten auch kennt, sind die Uhren synchronisiert, jedenfalls die Uhrzeiten.

Alle Signale laufen mit c zum Empfänger, natürlich auch das Synchronisationssignal des 4. Satelliten.
Du hast ja behauptet, dass man mit c zu falschen Laufzeiten kommt. Das ist Unsinn, ich wiederhole:

Frau Holle hat geschrieben:
Da alle Uhren synchronisiert [Nachtrag: Uhzeiten] sind und die Sende- sowie die Empfangszeit bekannt sind, ist die Laufzeit einfach die Differenz und die kann nicht falsch sein: Die Sendezeit wird sowohl gesendet als auch empfangen, und die Empfangszeit kennt der Empfänger ohnehin, damit auch die eindeutige Differenz.

Wenn man keine konstante Signalgeschwindigkeit c annimmt, dann ergibt sich aus dieser Laufzeit keine eindeutige Entfernung und die ganze Positionsbestimmung wäre im Eimer.

Um v zu berücksichtigen muss die Position des Empfängers im ECI bekannt sein, denn je nach Position ist v ggü. dem ECI anders: Maximal am Äquator und Null am Pol.

Die Position im ECI wird über die Laufwege anhand der eindeutigen Laufzeiten Δt mit konstant c ermittelt. Daraus ergeben sich erst verschiedene v auf jede einzelne Sendeposition zu oder von ihr weg, und damit schließlich die genaue Position im ECFI.

Dabei hat v null und nichts mit der LG zu tun, ich wiederhole:
Frau Holle hat geschrieben:Es wird weder eine LG gemessen noch mit unterschiedlicher LG gerechnet.

Benötigt werden lediglich die versch. Differenzgeschwindigkeiten zu den einzelnen Sendepositionen, weil sich der Empfänger während der Laufzeiten im ECI noch bewegt. Im Übrigen kommen nicht alle Signale wirklich gleichzeitig beim Empfänger an. Sie müssen ja einzeln nacheinander ausgewertet werden, was auch etwas Zeit kostet, während der sich der Empfänger im ECI bewegt.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 25. Mai 2025, 11:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » So 25. Mai 2025, 10:51

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Dieses Thema war hier schon öfter Gesprächsstoff, es wurde eindeutig erklärt das die beteiligten Uhren nicht sychronisiert sind.
Nichtmal die Uhr im Empfänger muss sychron zur Systemzeit laufen.
Hier genügt nämlich ein windiger Quarzschwinger bzw. sogar der interne RC-Oszillator.
Eine Voraussetzung ist unumgänglich, der Empfänger muss die Systemzeit kennen.

Da der Empfänger die Systemzeit kennen muss und dank des 4. Satelliten auch kennt, sind die Uhren synchronisiert.

Nenn mal die Uhren die synchronisiert sein müssen.
Und um welche Art "Uhren" es sich dabei handelt.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » So 25. Mai 2025, 11:03

Kurt hat geschrieben:Nenn mal die Uhren die synchronisiert sein müssen.
Und um welche Art "Uhren" es sich dabei handelt.

Was soll das Ablenkungsmanöver?
Schon klar: Mal wieder zurück auf LOS wie immer, wenn dir die Argumente ausgehen. Wie man zur Systemzeit kommt solltest du ja wissen als GPS-Volldurchblicker. Ich erklär's dir hier sicher nicht von vorne.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » So 25. Mai 2025, 11:05

Kurt hat geschrieben:Nenn mal die Uhren die synchronisiert sein müssen.
Und um welche Art "Uhren" es sich dabei handelt.

Kurt

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Die Uhren in den GPS Satelliten. Kennst dich mit GPS nicht ansatzweise aus aber willst uns hier was erzählen.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » So 25. Mai 2025, 11:11

bumbumpeng hat geschrieben:An der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts ändert sich nichts.

Bumbum wird noch zum Einsteinanhänger. :lol: gut so. Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist immer konstant c. Hat ja lange gedauert bei dir aber auch Affen kann man eben irgendwann das Fliegen beibringen.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » So 25. Mai 2025, 11:17

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nenn mal die Uhren die synchronisiert sein müssen.
Und um welche Art "Uhren" es sich dabei handelt.

Was soll das Ablenkungsmanöver?
Schon klar: Mal wieder zurück auf LOS wie immer, wenn dir die Argumente ausgehen. Wie man zur Systemzeit kommt solltest du ja wissen als GPS-Volldurchblicker. Ich erklär's dir hier sicher nicht von vorne.
 


Tja, schon wird meine Aufforderung an dich zu einem Ablenkmannöver.
Und du brauchst mir GPS auch nicht zu erklären, du weisst es nämlich nicht, hast keine Ahnung davon.
Es ist dein Mannöver, du kannst nämlich nicht sagen welche Uhren synchronisiert werden und auch nicht um welche "Uhren" es sich überhaupt handelt.
Typisch Holle, wenn er nichts sagen kann dann ist der Frager "schuld" und startet ein Ablenkmanöver.
Lass dir sagen: es gibt im ganzen GPS-System keine einzige "Uhr" die auf irgendeine Uhrzeit synchronisiert ist.
Soll der Empfänger eine Uhrzeit erstellen/anzeigen so ist dazu extra Software notwendig die das aus den Daten die der Empfänger hat rausinterpretiert.

Es ist halt so, die "Uhren" in den SAT sind nicht synchronisiert, auch wenn das igendwelche Leute hier immer wieder behaupten.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » So 25. Mai 2025, 11:21

Kurt hat geschrieben:
Es ist halt so, die "Uhren" in den SAT sind nicht synchronisiert, auch wenn das igendwelche Leute hier immer wieder behaupten.

Kurt

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Natürlich sind sie das. Einfach mal das Handbuch lesen.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » So 25. Mai 2025, 11:58

bumbumpeng hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wenn ich der Sonne entgegen laufe, dann bewegt sich das Licht schneller an mir vorbei.
...

Es muss doch einleuchten, dass sich die Laufzeiten ändern? Und damit gibt es ganz leicht Doppler blau, also BLAUVERSCHIEBUNG !!! Das, was du meinst, ist diese Blauverschiebung. Das ändert sich. Die ankommende Welle wird am Übergabepunkt ganz leicht gestaucht.
An der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts ändert sich nichts.

Überall wo Doppler auftritt, hat sich die LG geändert, entweder relativ zur Quelle oder relativ zum Beobachter oder relativ zu beiden.
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