Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon contravariant » Sa 22. Jan 2011, 14:52

Highway hat geschrieben:Richtig, aber wenn du ehrlich bist, begegnet dir auch bei Maxwell wieder an allen Ecken und Enden die Phasenverschiebung vom elektrostatischen- und elektromagnetischen Feld.

Wie habe ich mir denn eine Phasenverschiebung zwischen einem statischen und einem dynamischen Feld vorzustellen?
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon Hannes » Sa 22. Jan 2011, 14:53

Hallo Artie !
Was soll den das Rumgebastel an der Komptenz von Lorentz denn schon wieder werden?

Vertrittst du den alten Lorentz oder eine moderne Physik ?
Postulat:
Nichts kann schneller als c sein, wie muss man Geschwinidgkeiten also addieren?
Mit dieser Formel!

Wozu brauchst du immer eine Formel ? Hast du zuwenig Vorstellungskraft ?
Da der Elektromagnetismus seine konstante Geschwindigkeit c hat, ist es wie bei einem Asynchronmotor : Der Anker läuft mit etwas Verzögerung nach.
Damit habe ich überhaupt kein Problem .
Die Spektroskopie stellt Frequenzänderungen fest, aber die LG also c bleibt davon unbetroffen.

Auch hier muss ich an deine Vorstellungskraft apellieren .
Wie entstehen denn diese Frequenzänderungen oder Wellenlängenänderungen ?
Oder glaubst du, dass nur die Erde an ihrer Oberfläche die Ausbreitung des Lichtes mitnimmt ?Eine Sternatmosphäre ist nichts Anderes.

Mit Gruß Hannes
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon contravariant » Sa 22. Jan 2011, 14:57

Highway hat geschrieben:In dem man sich vorstellt, dass die Wirkungsebenen in einem Winkel zueinander stehen. Ist das nicht so?

Nein.
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon Hannes » Sa 22. Jan 2011, 15:01

Hallo Contra !
Keine Ahnung, ich kenne Lorentz nicht peröhnlich und werde mir deshalb kein Urteil erlauben. Es dreht sich aber hier ohnehin nicht um menschliche Fehler. Die Maxwelltheorie ist experimentell sehr gut überprüft worden. Die Maxwellgleichungen stellen somit eine sinnvolle Beschreibung der Realität dar. Die Lorentztransformationen sind die Invarianzgruppe der Maxwellgleichungen. Da dir diese ja offenbar nicht passen: Was schlägst du als Alternative zur Maxwelltheorie vor?

Wir haben von Lorentz und seiner Gleichung gesprochen. Nicht von Maxwell.
Und dass die erwähnte Gleichung eine Chuzpe ist, hast du sicher erkannt.
Die Gleichung ist ja nicht falsch! Kein Mensch kann bestreiten, dass c gleich c ist.
Aber wozu dann die für viele Leute komplizierte Formel ?

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Sa 22. Jan 2011, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon contravariant » Sa 22. Jan 2011, 15:09

Highway hat geschrieben:Aha....

Bild

Das ist ein EM-Feld, bravo. Hier sind E- und M-Feld aber nicht phasenverschoben. Ausserdem hattest du doch von statischen Feldern gesprochen, diese Felder sind aber nicht statisch.
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon contravariant » Sa 22. Jan 2011, 15:23

Highway hat geschrieben:Nicht? Was ist ein 90° Winkel für dich?

Richtig. E- und M-Feld stehen senkrecht zueinander. Das ist aber keine Phasenverschiebung. Aber ey, wozu die Grundlagen kennen? Begriffe benutzt man halt, wie es einem grade in den Kram kommt. So kann man die anderen ja auch viel besser verwirren und schlecht aussehen lassen.

Highway hat geschrieben:Entschuldige ob der Ungenauigkeit. Jedes elektrische Feld (magnetische auch) ist zu einem infinitisimal keinen Zeitraum ein statisches, aber um die Begrifflichkeiten möchte ich nicht streiten wollen.

Ja klar, jede Funktion hat in einem Punkt die Ableitung Null. Das ist JLo Niveau.. Zu deiner Information, jeder Zeitraum ist reell. Ein Infinitesimal allerdings nicht.
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 22. Jan 2011, 15:45

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Oder wurde vielleicht die maxwellsche Gleichung auch nur rein mathematisch wie die Lorentztransformation hergeleitet, ohne Messungen?

Befass dich halt mal mit den historischen Zusammenhängen. Der Äther wurde eingeführt, und damit größere Teile der Newtonschen Mechanik über Bord geworfen, weil die Maxwelltheorie besser überprüft war als die Newtonsche Mechanik. Messungen von Induktionsströmen etc. werden heute in jeden physikalischem Grundpraktikum durchgeführt, schreib dich halt als Seniorstudent ein, dann kannst du diese sogar selber machen. Weiterhin basiert die gesamte Elektrotechnik auf den Maxwellgleichungen.

Gut, bei Deinem Ausweichen meiner Fragen soll ich wohl davon ausgehen, dass die maxwellsche Gleichung ohne Messung rein mathematisch hergeleitet wurde, genauso wie die Lorentzkontraktion mit dem Gammafaktor. Das würde den Spruch eines Mathematikers erklären, ob es "ein Gott" war, der diese Gleichung geschrieben habe... Schon wieder "ein Geschenk von oben", wie die Lorentzkontraktion, wir beschäftigen wir uns wohl mit einer göttlichen mathematischen Theorie, bitteschön. :P Vielleicht sollen wir uns doch alle zum Vortrag anmelden: Bill Gaede: Eine Religion genannt mathematische Physik...

Oder weiß sonst jemand, welche Experimente die maxwellsche Gleichung seinerzeit sehr gut überprüft haben und ob diese Experimente auch mit dem heutigen LG-Wert übereinstimmen?

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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon galactic32 » Sa 22. Jan 2011, 15:58

contravariant hat geschrieben: jeder Zeitraum ist reell. Ein Infinitesimal allerdings nicht.
Darf man infinitesimaloid schreiben?

Wenn ich mitlese geht es doch um Zeitinhalte, die noch viele Chrononen, z.B. Planck-Takte ausmachen.
Und in diesen Zeitgeschwindigkeiten waten sicherlich quasi statische E-Felder gemeint.

Allerdings ist es sehr fraglich inwiefern ein Zeitraum durch eine reelle Zahle mathem. correct dargestellt ist.
Die „Zeit“ wäre wie eingefroren miz LG-Reisegeschwindigkeit.

Gruß
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon contravariant » Sa 22. Jan 2011, 16:04

Highway hat geschrieben:Da bitte ich wiederum um Nachsicht wenn ich dein Vorstellungsvermögen ein wenig aus den Geleisen geschmissen haben sollte und mir erlaubt habe, eine andere Rotationsrichtung als die dir gewohnte anzunehmen. Liegt halt vieles im Auge des Betrachters und schlecht aussehen lassen wollte ich dich eigentlich nicht - ehrlich!

Du hast mein Vorstellungsvermögen nicht aus den Gleisen geschmissen. Du bist nur ständig dabei physikalische Begriffe zu vergewaltigen. Das geht mir massiv gegen den Strich. Wenn dir die bestehenden Begriffe nicht gefallen, erfinde halt deine eigenen. Wenn du aber physikalische Begriffe verwendest, informiere dich VORHER, was diese wohl bedeuten. Ein Anfang wäre mal irgendwo nachzuschauen, was denn wohl eine Phasenverschiebung ist.

Highway hat geschrieben:Das ist mir neu, und ich denke auch das dies nicht richtig ist.

Ist es auch nicht. Hast du aber behauptet! Du hast doch geschrieben, dass jedes Feld (ein Feld ist ja letztlich eine Funktion der drei Raumkoordinaten und der Zeit) auf einem hinreichend kleinen Zeitintervall konstant ist (also eine Ableitung = 0 hat).
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Re: Verschiedene Meßverfahren zum versuchten Äthernachweis

Beitragvon galactic32 » Sa 22. Jan 2011, 16:07

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Oder wurde vielleicht die maxwellsche Gleichung auch nur rein mathematisch wie die Lorentztransformation hergeleitet, ohne Messungen?

Befass dich halt mal mit den historischen Zusammenhängen...
Hatte nicht Maxwell mathematisch bequen mit Hamilton-Zahlen herumgebastelt (modelliert)?

ℍ ↔ ℂ² ↔ ℝ⁴ ; ℍ Hypercomplexe Zahlen

Gruß
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