Kurt hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:
Nun zu den Drähten. In diesen gibt es Elektronen, die durch diese oben beschriebene Kraft entsprechend bewegt werden und entsprechend ein entgegengesetzt gerichtetes Feld bilden. Daher misst der Empfänger nichts, wenn die Drähte parallel zum Sender und Empfänger gespannt sind. Sind sie senkrecht dazu gespannt, dann wird das Signal durchgelassen. Und das zeigt den transversalen Charakter der EM-Wellen. Denn die Ausrichtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der elektrischen Kraft auf eine Probeladung ist das Merkmal der transversalen Wellen.
Welches du nicht vorzeigen kannst und welches nicht existiert und welches nicht gebildet wird.
So das ist jetzt die ganze Erklärung von mir und deine Antwort auf den ersten Satz meines Kommentars.
Nun hast du ja in deinem Kommentar die Seite von Dieter Heidorn verlinkt, in denen die Experimente von Heinrich Hertz mit Mikrowellen nachgestellt wurden. Bei dem Experiment mit dem Polarisationsfilter aus Drähten gibt es auf dieser Seite folgende Erklärung:
Dieter Heidorn hat geschrieben:Diese Beobachtungen sind wie folgt zu erklären.
a) Wenn die Richtung des elektrischen Feldes E und die Richtung der Gitterstäbe gleich sind, dann regt das hochfrequente elektrische Wechselfeld in jedem Gitterstab die Elektronen zu erzwungenen Schwingungen an. Durch die Ladungsverschiebung entsteht in den Gitterstäben ebenfalls ein hochfrequentes elektrisches Wechselfeld , dass jedoch gegenphasig zum anregenden elektrischen Feld E schwingt. Die Gitterstäbe strahlen nun ihrerseits elektromagnetische Wellen ED ab, die sich mit der ursprünglichen Welle überlagern. Hinter dem Gitter laufen die Wellen E und ED in gleiche Richtung und interferieren aufgrund ihrer Gegenphasigkeit destruktiv. Vor dem Gitter sind die Wellen gegenläufig und es bildet sich eine stehende Welle aus. Am Gitter liegt dabei ein Knoten der elektrischen Feldstärke vor, da diese mit einem Phasensprung von 180° reflektiert wird.
b) Schließen die Richtung des elektrischen Feldes und die Richtung der Gitterstäbe einen Winkel von 90° ein, so wird das Gitter nicht zu hochfrequenten Schwingungen angeregt. Die vom Sender ausgehende Mikrowelle wird nicht hinter dem Gitter ausgelöscht und auch nicht am Gitter reflektiert. Sie wandert ungeschwächt hinter dem Gitter weiter.
Lehnst du auch die Erklärung von Dieter Heidorn ab? Sie beschreibt das Experiment von ihm ähnlich wie meine Erklärung. Und wie ist denn deine Erklärung für dieses Experiment? Denn anders als bei den unterschiedlich orientierten Dipolen sind beide Antennen gleich orientiert aber es kommt auf die Stellung des Polfilters an. Zu der Frage mit der Metallplatte hat Frau Holle ja schon eine passende Antwort gegeben.
Gruß
Rudi Knoth
