Übrigens... Im von Kurt gefundenen
Artikel von Dieter Heidorn wird auch gut beschrieben, wie die EM-Mikrowellen überhaupt entstehen und warum sie polarisiert sind.
Zwar braucht man zum Verständnis ein paar Vorkenntnisse, aber es ist nicht sonderlich kompliziert. Das Wesentliche ist, dass negative Elementarladungen – jawohl Kurt, die gibt es – in Form von Elektronen als Pakete parallel in einen Resonator gelangen, wo sie in einer bestimmten Richtung (in der Zeichnung vertikal auf und ab) beschleunigt und abgebremst werden, so dass ihre Geschwindigkeit sinusförmig zu- und abnimmt.
Entscheidend ist, dass die Elektronen nicht gleichförmig bewegt sind, sondern sich ihre Geschwindigkeit permanent ändert. Denn nur beschleunigte Ladung erzeugt eine EM-Welle. Diese pflanzt sich senkrecht zur Bewegungsrichtung der Elektronen fort – in der Zeichnung also horizontal – und gelangt durch eine Öffnung seitlich in der Zylinderwand.
So ergibt sich eine
polarisierte (durch die Bewegung der Ladungen nur auf und ab)
Transversalwelle. Transversal nennt man es deshalb, weil sie sich eben senkrecht zur Auf- und Abbewegung der erzeugenden Elektronen fortpflanzt und z.B. eine Empfangsantenne ebenfalls senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle stehen muss, in der gleichen Richtung wie sich die erzeugenden Elektronen bewegen.
Tja Kurt, das war jetzt ein Crashkurs zur Entstehung von EM-Wellen. Grundsätzlich reicht eine beschleunigte Ladung. So wird z.B. von einem Atom ein Photon abgestrahlt, was die kleinstmögliche Strahlungsportion einer Frequenz ist. Das passiert, wenn ein im Atom gebundenes Elektron auf ein niedrigeres Energieniveau springt (Quantensprung): Weil das Elektron dabei beschleunigt, wird eine Portion Licht abgestrahlt, ein Quantum Licht, ein Photon.
Gibt's nicht? Doch, das gibt's, jedenfalls in der anerkannten Physik.