Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 24. Jan 2011, 14:44

.
Zum Thema „Endgültige Widerlegung der SRT“ mal was Gescheites:

Highway hat geschrieben:Erste Bürgerpflicht kann also nur sein ein Experiment auf die Beine zu stellen das zweifelsfrei die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bestätigt oder widerlegt. Sonst wird das nie was.


Sehr gut, Highway, sonst wird das nie was.

Das wäre dann auch etwas, das einer „endgültigen Widerlegung“ etwas mehr entsprechen würde.

Und dieses Experiment gibt es. Und zwar hier im Mahag-Forum, direkt vor Deinen Augen und seit März 2010.
;) Nimm mal bitte Deine Scheuklappen ab und setz Dir Deine Brille auf. ;)

Dieses Experiment kostete zig Milliarden Dollars, über 20 Jahre Entwicklung und setzt modernste Technik mit höchster Präzision ein. Funktioniert darüberhinaus mit Einweg-Messung der Lichtgeschwindigkeit, so daß sich etwaige Äthereffekte nicht kompensieren können. Und es verwendet schnelle und unterschiedlich schnell bewegte Lichtquellen gleichzeitig. Und berücksichtigt sogar auch noch die Geschwindigkeit des Beobachters.
Und ist fertig installiert und bereits ausgeführt. Die Ergebnisse liegen vor:
„GPS beweist LG=c+-v gemäß Emissionstheorie“.

Der einzige „Haken“ an der Sache: Dieses Experiment widerlegt eben nicht nur die bisherigen Äthertheorien, sondern auch die SRT.
Deshalb sind sich Relativisten und Ätheranhänger hier ausnahmsweise einmal einig, dieses Ergebnis zu ignorieren und darüber zu schweigen.

Aber es ergeben sich bei der weiteren Verfolgung der Emissionstheorie eindeutige astronomische Beweise für ein „ätherartiges“ Licht-Medium, das von den elektrostatischen Feldern der Materiemassen gebildet wird, und das die Lichtgeschwindigkeit nicht instantan, sondern im Laufe von Lichtjahren auf c relativ zum Medium herabbremst oder heraufbeschleunigt (und so auch eine Bewegung der Erde gegenüber dem Gesamtfeld der kosmischen Masse feststellbar werden läßt (CMBR)). Innerhalb dieser Entfernung gilt c relativ zur Quelle gemäß Emissionstheorie, mit fließendem Übergang auf c relativ zum Medium.
Wer also dem „Äther“ auf die Spur kommen will, muß sich erst mal gründlich mit folgenden Arbeiten beschäftigen:
„GPS beweist LG=c+-v gemäß Emissionstheorie“.
viewtopic.php?f=8&t=268
Und
"Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte..."
viewtopic.php?f=8&t=312

Es ist darüberhinaus hier noch folgendes anzumerken: Es ist ja gut und richtig, ein Experiment zum Nachweis eines Äthers hier auf der Erde zu suchen, zu finden und auszuführen. Aber sehr viel wichtiger und effektiver ist es, einen astronomischen Nachweis des Äthers anhand der vielen optischen Phänomene im Kosmos zu suchen und zu finden. Hier ist das Licht viele Jahre und Jahrhunderte bis Jahrmilliarden unterwegs, und die optischen Phänomene sind vielgestaltig und teils physikalisch unerklärlich. Hier offenbart sich die Natur des Lichts wie in einem Puzzlespiel. Freilich muß man die Teile schon sorgfältig zusammensuchen, sortieren und aneinanderfügen. Mit Gewalt, Schwachsinn und Primitivität, wie etwa bei SRT und ART, geht nur das Puzzle kaputt und wird unlösbar. Und was gibt es hier Schwachsinnigeres und Primitiveres, als dem Licht per Postulat absolute Invarianz gegenüber allen Bezugssystemen vorzuschreiben, und dafür die Zeit und die Länge variant und abhängig von der Geschwindigkeit zu machen. Da kann am Ende nur so ein Blödsinn wie der Urknall, die Expansion des Universums, die Schwarzen Löcher, die mit Lichtgeschwindigkeit flüchtenden Galaxien (Quasare), die in Millisekunden rotierenden Neutronensterne mit einem Leuchtturmmechanismus (Pulsare), die „pulsierenden“ kurz- und langperiodischen Veränderlichen usw., herauskommen.

Eine Theorie des Lichts muß nicht nur physikalisch plausibel begründbar sein, sondern auch alle diese astronomischen Phänomene plausibel erklären können. Die von mir in „Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte…“ vorgelegte Theorie, die einen in die Emissionstheorie eingebundenen „Äther“ beinhaltet, erfüllt diese Bedingungen. Die SRT und ART und die bisherigen Äthertheorien sind weder physikalisch plausibel begründbar, noch können sie die genannten astronomischen Phänomene physikalisch plausibel erklären.
Gruß L.P.
Lothar Pernes
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 25. Jan 2011, 15:17

Highway hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Ok. Rechnen wir mal nach. Ich setzte, wegen des Gedankenexperiments c=70km/h:
u = (u' +v) / (1 + u'v/c²) = (70 + 10)/(1 + 70*10/70²) km/h = 70km/h
(70 + 10) / (1 + 70*10/70²) km/h = 70km/h
Darfst du auch gerne selber in den Taschenrechner eintippen.


Und damit hast du nachgewiesen, dass die Zeitdilatation und Längenkontraktion lediglich vom angenommenen Grenzwert der Wirkgeschwindigkeit abhängt. Ginge also prinzipiell auch mit einer Schallgeschwindigkeit als auch mit den nun schon fast legendären 70km/h Wellengeschwindigkeit am Strand. Einstein meinte halt es wäre c.

Muss man das jetzt vorrechnen, oder glaubst du es auch so? :mrgreen:

Das bedeutet auch, dass die Formel der Lorentztransformation in der SRT nichts zu suchen hat und dass sie das Postulat Einsteins widerspricht:

- Nach der Lorentztransformation ist die Welle nicht konstant zu bewegten Beobachtern: Die LET erfüllt nicht die Vorgabe des Postulats und ergibt variable Werte für die Relativgeschwindigkeit zwischen Wellen und jeweiligen Beobachtern (hier: fast 80 km/h, fast 100 km/h und fast 110 km/h) anstatt den postulierten konstanten Wert (hier: genau 70 km/h). Das ist so für alle Werte von c in der Lorentztransformation.

- Die unter Verwendung der Lorentztransformation berechneten Koordinaten für die Begegnung der Welle mit den jeweiligen Beobachtern sind geschwindigkeitsabhängig, sprich variable (siehe verlinkte Berechnungen von Trigemina weiter oben für das Gedankenexperiment, bestätigt durch Dr. Markus Pössel)

- Nach der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, wo die Welle eine konstante Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern hat, sind die Koordinaten für alle bewegten Beobachtern bei der Begegnung mit der Welle geschwindigkeitsunabhängig und entsprechend deckungsgleich: Die Welle erreicht alle Beobachter am selben Ort und zum selben Zeitpunkt, egal wie schnell sie sich bewegen, als ob sie unbewegte wären und sich noch am gemeinsamen Ursprung der Bewegung vor dem Start befinden würden. Die Welle erreicht also die Beobachter am Start in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart...

Fazit: Die Lorentztransformation widerlegt die SRT bzw. Einstein hat das Kunststück fertiggebracht, seine eigene Theorie und seine eigene relativistische Geschwindigkeitsaddition selbst mit der Lorentztransformation zu widerlegen und Absurditäten damit zu produzieren. :P

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Di 25. Jan 2011, 16:09

Jocelyne Lopez hat geschrieben:- Nach der Lorentztransformation ist die Welle nicht konstant zu bewegten Beobachtern: Die LET erfüllt nicht die Vorgabe des Postulats und ergibt variable Werte für die Relativgeschwindigkeit zwischen Wellen und jeweiligen Beobachtern (hier: fast 80 km/h, fast 100 km/h und fast 110 km/h) anstatt den postulierten konstanten Wert (hier: genau 70 km/h). Das ist so für alle Werte von c in der Lorentztransformation.

wie man (also du nicht, du bist offenbar zu blöd) meiner rechnung entnehmen kann, ergeben sich dieselben werte für srt und let. das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die formeln ja auch dieselben sind. unterschiedliche werte ergeben sich nur, wenn verachiedene werte für c eingesetzt werden. dann sind die ergebnisse aber selbstverständlich nicht mehr vergleichbar. du beweist damit allenfalls deine eigene beschränktheit, nicht dass es da noch weiterer belege bedarfs hätte..
contravariant
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 25. Jan 2011, 18:32

contravariant hat geschrieben:
wie man (also du nicht, du bist offenbar zu blöd) meiner rechnung entnehmen kann, ergeben sich dieselben werte für srt und let. das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die formeln ja auch dieselben sind. unterschiedliche werte ergeben sich nur, wenn verachiedene werte für c eingesetzt werden. dann sind die ergebnisse aber selbstverständlich nicht mehr vergleichbar. du beweist damit allenfalls deine eigene beschränktheit, nicht dass es da noch weiterer belege bedarfs hätte..

Wie unschwer aus den Berechnungen von Ernst und Trigemina mit der Lorentztransformation ersichtlich, kann man erkennen, Du vielleicht aber noch nicht, dass sich variable Relativgeschwindigkeiten fast 80 km/h, fast 100 km/h und fast 110 km/h für die gesuchten Relativgeschwindigkeit ergeben, und nicht die konstante Geschwindigkeit genau 70 km/h, die Du in diesem Fall berechnest, für dasselbe Gedankenexperiment und im Rahmen derselbe Theorie... :| Da kannst Du Dir also schon denken, dass etwas zwischen Euch (Ernst, Trigemina und Dir) streitig bzw. nicht SRT-konform ist. Du solltest nicht systematisch immer Fehler bei mir suchen, das bringt nichts, ich bin ja als "blöd" und "beschränkt" wie Du es erkennen willst außen vor, ich warte ja nur geduldig seit fast 3 Jahren auf die richtige Formel und auf die richtige Relativgeschwindigkeit aus meinem Gedankenexperiment :): Siehe hier:

Wenn ich mir jedoch eine kleine Bemerkung in Eurer stillschweigenden Auseinandersetzung erlauben könnte:
Die Lorentztransformation wurde m.E. in diesem Experiment von Ernst und Trigemina richtig angewandt und von Dr. Markus Pössel zu recht als richtig bezeichnet: es handelt sich um die Berechnung der Relativgeschwindigkeit nach Lorentz aufgrund eines Werts von v=10 und von c=70 gemessen mit dem heutigen gültigen Maßstab - wobei der Maßstab heutzutage seit 1987 zufälligerweise die LG ist, wie Ernst auch in seiner Ausrechnung meiner Meinung nach hervorheben wollte, obwohl es nicht klar rüber gekommen ist:

Zitat von Ernst:

u = (70 + 10)/ (1 + 70*10/c²[km²/h²]) km/h

u = gaaaanz dicht unter 80km/h

[Hervorhebung durch Lopez]

Das Formelzeichen "c" von Ernst stellt also hier nicht die vorne postulierte konstante Geschwindigkeit der Welle c aus dem Gedankenexperiment dar (die er richtig als 70 eingesetzt hat), sondern meiner Meinung nach den bei der Messung verwendeten gültigen Maßstab c =300.000km/s. Kannst Du vielleicht Ernst fragen, ob er sich es so gedacht hat, ich meine aber, das macht einen Sinn in seiner Berechnung.

Wollen wir aber festhalten, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und bewegten Beobachtern bei Lorentz mit einem gültigen konstanten Maßstab nicht konstant gemessen wird im Gegensatz mit derselbe Relativgeschwindigkeit bei Einstein?

Wollen wir festhalten, dass die Formel der relativistische Addition mit einem gültigen konstanten Maßstab keine andere Relativgeschwindigkeit ergibt, als diejenige, die gerade postuliert wird, eine Zirkelschluß-Formel bzw. eine Tautologie c=c? Was genauso gut für 70 km/h=70 km/h als für für 300000 km/s=300000 km/s gilt und nichts Andere ist als die Festsetzung einer konstanten und maximalen LG, sowohl als Geschwindigkeit der Welle als auch als Maßeinheit - Was Ernst in seine Ausrechnung es auch hervorgehoben hat:

Zitat von Ernst::

Wäre die maximal mögliche Geschwindigkeit c=70km/h, so ergäbe sich:

u = (70 + 10)/ (1 + 70*10/70²) km/h = 70 km/h

Erkennst Du nicht, dass die Formel der relativistischen Addition im Gegensatz zu der Lorentztransformation keine Messung beschreibt, sondern nur das einfache Postulat Einsteins und die Festsetzung der LG nach diesem Postulat formuliert, und dass man damit keine Vorhersage bei einzelnen Geschwindigkeiten von Beobachtern berechnen kann?

Oder wie wäre Deine Voraussagen für die Begegnung der Welle mit den Beobachtern bei einer konstanten Relativgeschwindigkeit von 70 km/h? (Trigemina hat sie ja schon für eine Relativgeschwindigkeit nach Lorentz von 80 km/h berechnet, was Dr. Pössel als korrekt bezeichnet hat). Wie ist Deine Prognose mit einer Relativgeschwindigkeit von 70 km/h nach Einstein?

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mirko » Di 25. Jan 2011, 18:53

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn ich mir jedoch eine kleine Bemerkung in Eurer stillschweigenden Auseinandersetzung erlauben könnte:
Die Lorentztransformation wurde m.E. in diesem Experiment von Ernst und Trigemina richtig angewandt und von Dr. Markus Pössel zu recht als richtig bezeichnet: es handelt sich um die Berechnung der Relativgeschwindigkeit nach Lorentz aufgrund eines Werts von v=10 und von c=70 gemessen mit dem heutigen gültigen Maßstab - wobei der Maßstab heutzutage seit 1987 zufälligerweise die LG ist, wie Ernst auch in seiner Ausrechnung meiner Meinung nach hervorheben wollte, obwohl es nicht klar rüber gekommen ist:

[...]
Wollen wir aber festhalten, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und bewegten Beobachtern bei Lorentz mit einem gültigen konstanten Maßstab nicht konstant gemessen wird im Gegensatz mit derselbe Relativgeschwindigkeit bei Einstein?

[...]

Erkennst Du nicht, dass die Formel der relativistischen Addition im Gegensatz zu der Lorentztransformation keine Messung beschreibt, sondern nur das einfache Postulat Einsteins und die Festsetzung der LG nach diesem Postulat formuliert, und dass man damit keine Vorhersage bei einzelnen Geschwindigkeiten von Beobachtern berechnen kann?



http://homepage.univie.ac.at/franz.emba ... ation.html

Der erste Satz hier lautet:
Die Lorentztransformation ist das Herz der Speziellen Relativitätstheorie
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 25. Jan 2011, 19:32

Mirko hat geschrieben:http://homepage.univie.ac.at/franz.emba ... ation.html

Der erste Satz hier lautet:
Die Lorentztransformation ist das Herz der Speziellen Relativitätstheorie

Das Herz der Speziellen Relativitätstheorie ist auch die relativistische Geschwindigkeitsaddition.
Und sie erzielt nun mal andere Ergebnisse als die Lorentztransformation.

Ich würde sagen, die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist weder eine Addition von Geschwindigkeiten (wie bei Galilei), noch eine Transformation von Geschwindigkeiten (wie bei Lorentz), sie hat kein mathematisches Gehalt, sie ist mathematisch eine leere Hülse: man kann mit dieser Formel nichts berechnen und nichts vorhersagen, sie besagt nur, dass c=c.
Man könnte sie vielleicht als (verschörkelte) Definitionsgleichung bezeichnen?

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mirko » Di 25. Jan 2011, 19:47

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:http://homepage.univie.ac.at/franz.emba ... ation.html

Der erste Satz hier lautet:
Die Lorentztransformation ist das Herz der Speziellen Relativitätstheorie

Das Herz der Speziellen Relativitätstheorie ist auch die relativistische Geschwindigkeitsaddition.
Und sie erzielt nun mal andere Ergebnisse als die Lorentztransformation.

Ich würde sagen, die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist weder eine Addition von Geschwindigkeiten (wie bei Galilei), noch eine Transformation von Geschwindigkeiten (wie bei Lorentz), sie hat kein mathematisches Gehalt, sie ist mathematisch eine leere Hülse: man kann mit dieser Formel nichts berechnen und nichts vorhersagen, sie besagt nur, dass c=c.
Man könnte sie vielleicht als (verschörkelte) Definitionsgleichung bezeichnen?

Jocelyne Lopez



naja, man muss schon die richtigen Zahlen einsetzen...

und außerdem:
http://homepage.univie.ac.at/franz.emba ... ition.html
Da stehen viele interessante Sachen,u.a.:

"die Formel für die relativistischen Geschwindigkeitsaddition kann direkt - ohne viel physikalischen Nachdenkens - aus der Form der Lorentztransformation abgeleitet werden. "
Zuletzt geändert von Mirko am Di 25. Jan 2011, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 25. Jan 2011, 19:52

Jocelyne Lopez hat geschrieben:... noch eine Transformation von Geschwindigkeiten (wie bei Lorentz), ...
Du meintest genauer: ... Transformation von Abständen (wie bei Lorentz)...

Gruß
galactic32
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 25. Jan 2011, 20:12

Mirko hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:http://homepage.univie.ac.at/franz.emba ... ation.html

Der erste Satz hier lautet:
Die Lorentztransformation ist das Herz der Speziellen Relativitätstheorie

Das Herz der Speziellen Relativitätstheorie ist auch die relativistische Geschwindigkeitsaddition.
Und sie erzielt nun mal andere Ergebnisse als die Lorentztransformation.

Ich würde sagen, die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist weder eine Addition von Geschwindigkeiten (wie bei Galilei), noch eine Transformation von Geschwindigkeiten (wie bei Lorentz), sie hat kein mathematisches Gehalt, sie ist mathematisch eine leere Hülse: man kann mit dieser Formel nichts berechnen und nichts vorhersagen, sie besagt nur, dass c=c.
Man könnte sie vielleicht als (verschörkelte) Definitionsgleichung bezeichnen?

naja, man muss schon die richtigen Zahlen einsetzen...

Sie wurde m.E. von Ernst sowohl bei der Lorentztransformation als bei der relativistischen Geschwindigkeitsaddition richtig eingesetzt, mit dem Ergebnis: Relativgeschwindigkeit zwischen Wellen und Beobachter nach Lorentz fast 80 km/h, nach Einstein genau 70 km/h.

Welche andere "richtigen" Zahlen würdest Du denn persönlich in beiden Fällen einsetzen (einmal mit und einmal ohne Gammafaktor)?

Und macht in Deiner Augen eine invariante Relativgeschwindigkeit überhaupt einen Sinn oder ist sie eher ... hmm... esoterisch? :|

Kann eine Welle (egal ob Wasserwelle, Schallwelle oder Lichtwelle) alle Beobachter gleichzeitig und am selben Ort erreichen, die zu ihr mit verschiedenen Geschwindigkeiten zulaufen? Ist es nicht ein bisschen hmm... seltsam? Oder ist es nicht ein bisschen hmmm... stupide?

Es würde also keinen Sinn machen, vor einer so konstant postulierten ankommenden Welle wegzulaufen, sie würde jeden am selben Ort und zum selben Zeitpunkt erreichen, egal ob man stehen bleibt, ob man ihr entgegenläuft oder ob man von ihr wegläuft. Hmm... ist so etwas überhaupt möglich? Oder ist so etwas eine Trugschluß aufgrund von Meßungenauigkeiten? Braucht man ein Experiment um zu beweisen, dass so etwas nicht möglich ist?

Wie würdest Du auch so eine Konstellation mathematisch beschreiben, wo alle Beobachter gleichzeitig am selben Ort von der Welle erreicht werden? Ist es überhaupt möglich, so eine Konstellation mathematisch darzustellen? Wie ist Dein Vorschlag?

Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Di 25. Jan 2011, 20:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 25. Jan 2011, 20:18

galactic32 hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:... noch eine Transformation von Geschwindigkeiten (wie bei Lorentz), ...
Du meintest genauer: ... Transformation von Abständen (wie bei Lorentz)...

Ja, obwohl ich mich frage, was sich hier nach Lorentz kontrahieren soll... Eigentlich der Beobachter, weil er das bewegte Objekt ist, oder? Die Welle könnte auch nach Lorentz kontrahieren, weil sie auch ein bewegtes Objekt ist. Der Strand kann aber hier nicht kontrahieren, weil er das gemeinsame, ruhende Bezugsystem für Welle und Beobachter ist.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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