sanchez hat geschrieben:Stell dir vor ich stehe neben dem Gleis und lasse eine Orange fallen.
Im Gleichen Moment fährst du mit dem Zug, schaust aus dem Fenster, und kommst an mir vorbei.
Je, nach dem, wie schnell der Zug ist, siehst du unterschiedlich viel von der herunterfallenden Orange.
1) Steht der Zug, fällt die Orange gerade herunter.
Du verfolgst den Weg der Orange von deinem Platz im Zug. Vielleicht nimmst du einen Edding und malst ihren Weg, so wie du ihn siehst, auf das Fenster.
2) Fährst du mit einem Zug schnell an mir vorbei, sieht das in deinem Zugfenster so aus, dass die Orange schräg nach unten läuft.
Denn sie fällt nach unten und der Zug bewegt sich weiter (macht vertikal die Fallgeschwindigkeit und horizontal die Zuggeschwindigkeit)
3) Fährst du unglaublich schnell an mir vorbei, sieht es so aus, dass im Fenster die Orange fast eine waagerechte Linie beschreibt.
Um so schneller du an der Orange vorbeifährst, um so kürzer siehst du sie.
Jetzt tausche die Orange gegen eine Uhr aus.
Was siehst du dann in diesen drei Fällen?
Der eingesteinte Honk, dieser Spinner, hat aufgrund ganz normaler physikalischer Vorgänge versucht eine extra Theorie daraus zu machen.
Bewegst du dich auf eine Uhr zu, dann siehst du die Uhr schneller in der Anzeige, weil sich die Laufzeiten verkürzen, = Blauverschiebung, Doppler blau. Die Uhr läuft dennoch normal weiter.
Bewegst du dich von der Uhr weg, dann siehst du die Uhr langsamer in der Anzeige, weil sich die Laufzeiten verlängern, = Rotverschiebung, Doppler rot. Die Uhr läuft dennoch normal weiter.
Also ganz normale Physik. Das hat absolut nichts mit irgendwelcher Änderung der Zeit zu tun.
Raum und Zeit existieren physisch nicht. Laufzeit ist nicht Zeit, sondern eine zeitliche Differenz zwischen 2 bestimmten Momentanzuständen. Das kann der Sekundentakt der Uhr sein. Das kann sein das Fallenlassen und das Aufschlagen eines Objektes.
Das kann sein, die Umrundung der Sonne durch die Erde.
Wir hatten das alles schon bei dem Schwachsinn : RdG. Es gibt keine RdG.