Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Raum und Zeit

Beitragvon rmw » Fr 24. Okt 2025, 07:42

Frau Holle hat geschrieben:Mir ist nur aufgefallen, dass du keine Ahnung von Raum und Zeit hast uns hier mit Unsinn belehren willst.

Na ja, wer glaubt dass sich Raum und Zeit für jeden ändern der sich bewegt, den kann man auch nicht ernst nehmen.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 24. Okt 2025, 08:00

@Predictor » Do 23. Okt 2025, 23:59

Da muß ich mal Ravioli geben:

Da du es sowieso nicht verstehst, werde ich diese bescheuerte Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Kann man eine Atomsekunde ohne die Erdrotation und die Sonne bestimmen?

Das ist ABSOLUT UNMÖGLICH!


Nein das ist sogar eine universellere Definition als die aus der Erdrotation. Dies hat Frau Holle dir mit dem Rezept für ein Frühstücksei versucht zu erklären. Denn die Tageslänge auf einem anderen Planeten selbst in unserem Sonnensystem ist nicht die von der Erde. Aber chemische Prozesse wie die Gerinnung von Eiweiß laufen auf der Erde wie auf dem Mars in der gleichen Weise ab. Auf dem Mars ist aber die Tageslänge etwas größer als auf der Erde. Also ist die Marssekunde länger als die Erdsekunde.

Hast du wieder deine pharmazeutischen Drogen genommen? Bewirken diese Drogen, dass du dich wie ein Superman fühlst?

Die TagesLÄNGE bezieht sich auf die Erdrotation. Am Äquator, dem am weitesten von der Erdachse entfernten Punkt, beträgt die LÄNGE etwa 464 Meter pro Sekunde.

Und nun erkläre mir, wie du die Tageslänge durch Einfügen oder Weglassen einer Schaltsekunde verändern kannst!


Hier zeigt sich deine Unkenntnisse naturwissenschaftlicher Grundlagen ganz deutlich Denn in dem fett hervorgegebenen Teil wird der Begriff Länge in der Einehit einer Geschwindigkeit angegeben.

Ansonsten ist sogar die Tageslänge von Monat zu Monat unterschiedlich (Zeitgleichung). Dies liegt an der elliptischen Bahn der Erde um die Sonne.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 24. Okt 2025, 08:05

Predictor hat geschrieben:Kann man eine Atomsekunde ohne die Erdrotation und die Sonne bestimmen?

Ja. Man legt sie einfach fest. Es ist nur eine Zeiteinheit die man willkürlich festlegt und "Sekunde" nennt.

Predictor hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Wenn die Tageslänge auf Dauer nicht dazu passt, wird sie künstlich passend gemacht, durch Einfügen oder Weglassen von Schaltsekunden mit genau dieser festgelegten Dauer. Aus rein praktischen Gründen, weil wir es so haben wollen, nicht weil die Natur es so vorschreibt.

Die TagesLÄNGE bezieht sich auf die Erdrotation. Am Äquator, dem am weitesten von der Erdachse entfernten Punkt, beträgt die LÄNGE etwa 464 Meter pro Sekunde.

Unsinn. 464 Meter pro Sekunde ist eine Geschwindigkeit und keine Länge. Mit Tageslänge ist natürlich die zeitliche Länge gemeint, die Dauer einer Rotation in Sekunden oder was immer man als Basiseinheit wählt.

Frau Holle hat geschrieben:
Und nun erkläre mir, wie du die Tageslänge durch Einfügen oder Weglassen einer Schaltsekunde verändern kannst!

Dir muss man ja wirklich alles erklären. Wenn man die Sonne nach 86400 Sekunden mal nicht wieder im Zenit steht, dann fügt man eine Sekunde dazu oder zieht eine ab, bevor man bei 12 Uhr weiterzählt. So macht man es auch mit den Schalttagen, wo ein Kalenderjahr auch mal 366 Tage dauern kann, damit die Jahreszeiten nicht aus dem Ruder laufen.
 
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Re: Raum und Zeit

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 24. Okt 2025, 08:22

rmw hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Mir ist nur aufgefallen, dass du keine Ahnung von Raum und Zeit hast uns hier mit Unsinn belehren willst.

Na ja, wer glaubt dass sich Raum und Zeit für jeden ändern der sich bewegt, den kann man auch nicht ernst nehmen.

https://www.markweger.at/



Nun beim Raum ist das Alltagserfahrung, wenn man sich bewegt. Denn wenn man in einem Zug fährt, bewegt sich die Landschaft an einen vorbei. Denn aus der Sicht des Passagiers bewegt sich die Landschaft entgegengesetzt zur Fahrrichtung.

Bei der Zeit ist das allerdings nicht so einfach zu bemerken. Es gibt zwar das lange bekannte Phänomen der stellaren Aberration, das aber auch gut mit einem Teilchenmodell erklärt werden kann. Allerdings wurde schon beobachtet, daß wenn man eine Wassersäule in das Fernrohr bringt, die Aberration sich nicht ändert, obwohl das Licht sich dann langsamer bewegt. Aber in physikalischen Experimenten mit schnellen Ionen konnte man seit etwa 90 Jahren feststellen, daß die Frequenz des ausgesendeten Lichtes geringer als dies des ruhenden Ions ist.

Gruß
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Re: Raum und Zeit

Beitragvon Lagrange » Fr 24. Okt 2025, 09:51

Rudi Knoth hat geschrieben:... Aber in physikalischen Experimenten mit schnellen Ionen konnte man seit etwa 90 Jahren feststellen, daß die Frequenz des ausgesendeten Lichtes geringer als dies des ruhenden Ions ist.

Gruß
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Das kann höchstens bedeuten, dass die Ionen relativ zu einem Medium bewegt werden.
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Re: Raum und Zeit

Beitragvon rmw » Fr 24. Okt 2025, 10:42

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun beim Raum ist das Alltagserfahrung, wenn man sich bewegt. Denn wenn man in einem Zug fährt, bewegt sich die Landschaft an einen vorbei. Denn aus der Sicht des Passagiers bewegt sich die Landschaft entgegengesetzt zur Fahrrichtung.

Bei der Zeit ist das allerdings nicht so einfach zu bemerken. Es gibt zwar das lange bekannte Phänomen der stellaren Aberration, das aber auch gut mit einem Teilchenmodell erklärt werden kann. Allerdings wurde schon beobachtet, daß wenn man eine Wassersäule in das Fernrohr bringt, die Aberration sich nicht ändert, obwohl das Licht sich dann langsamer bewegt.

Also die Bewegung im Raum mit der Relativität des Raumes, so wie es bei der RT behauptet wird, zu vergleichen ist schon sehr weit hergeholt.

Wie der Versuch im Fernrohr abgelaufen sein mag weiß ich zwar nicht, aber die Beobchter selbst waren, vermute ich, nicht im Wasser. Dort wo das Licht tatsächlich registriert wurde war wahrscheinliuch kein Wasser mehr.
Davon abgesehen ist die Geschwindigkeitsänderung im Wasser, weines Wissens, auch nicht wirklich gesichertes Wissen, es ist Interpretation einer Beobachtung.
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Re: Raum und Zeit

Beitragvon Frau Holle » Fr 24. Okt 2025, 10:44

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Na ja, wer glaubt dass sich Raum und Zeit für jeden ändern der sich bewegt, den kann man auch nicht ernst nehmen.

Nun beim Raum ist das Alltagserfahrung, wenn man sich bewegt. Denn wenn man in einem Zug fährt, bewegt sich die Landschaft an einen vorbei. Denn aus der Sicht des Passagiers bewegt sich die Landschaft entgegengesetzt zur Fahrrichtung.

Ja, die Orte und Zeiten von Ereignissen sind in verschiedenen Bezugsystemen verschieden:

  • Finden in einem Inertialsystem zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig statt, so finden sie in einem relativ dazu bewegten Inertialsystem zu verschiedenen Zeiten statt.
  • Finden in einem Inertialsystem zwei Ereignisse am selben Ort zu verschiedenen Zeiten statt, so finden sie in einem relativ dazu bewegten Inertialsystem an verschiedenen Orten statt.
Letzeres kann man z.B. im Zug leicht nachvollziehen: Man bleibt ruhig sitzen, also permanent am selben Ort im Zug und trinkt nacheinander zwei Schluck Kaffee. Das sind zwei Ereignisse (Schluck Kaffee) zu verschiedenen Zeiten, die im Zug am selben Ort stattfinden.

Finden sie draußen am Gleis auch am selben Ort statt? Natürlich nicht, denn der Zug hat sich ja inzwischen weiter bewegt. Sie finden also draußen an verschiedenen Orten statt. Man könnte das "Relativität der Gleichortigkeit" nennen. Die beiden Ereignisse sind absolut: Es werden zwei Schuck Kaffee getrunken. Darüber sind sich alle Beobachter einig. Aber es sind nicht alle einig über die Orte der Ereignisse. Die sind relativ, je nach Bezugsystem: Der Beobachter in Zug sagt "bei mir gleichortig", d.h. am selben Ort. Der Beobachter draußen sagt "nein, bei mir an verschiedenen Orten". Wer hat recht? Beide natürlich.

Der erste Satz ist schwieriger zu verstehen, und deshalb scheitern die RT-Kritiker regelmäßig daran. Er beschreibt entsprechend die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wir haben uns aus der Alltagserfahrung so an die Vorstellung einer absoluten Zeit gewöhnt, dass der Gedanke an eine Relativität der Zeitangaben zunächst absurd erscheint. Einstein hat es gewagt, diese Gewohnheit zu hinterfragen und logisch wasserdicht zu erklären, dass nicht nur die Ortsangaben der absoluten Ereignisse relativ sind, sondern auch die Zeitangaben. Das ergibt sich logisch zwingend, wenn man zwei Voraussetzungen akzeptiert: Die absolute Lichtgeschwindigkeit und die Gültigkeit des Relativitätsprinzips von Galilei und Newton.

Die beiden Voraussetzungen darf man natürlich anzweifeln, aber es ist bekanntlich bis jetzt niemandem gelungen sie zu widerlegen. Widerlegungsversuche gab es zu Hauf, aber bis jetzt sind sie alle gescheitert. Messungen mit hochpräzisen Atomuhren konnten die Relativität der Gleichzeitigkeit nicht widerlegen, im Gegenteil.

So ist das nun mal, und damit ist auch schon alles gesagt. 8-)
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 24. Okt 2025, 11:20

Frau Holle hat geschrieben:...
Der erste Satz ist schwieriger zu verstehen, und deshalb scheitern die RT-Kritiker regelmäßig daran. Er beschreibt entsprechend die Relativität der Gleichzeitigkeit. ...

Es gibt keine Relativität der Gleichzeitigkeit, es gibt Relativität der Wahrnehmung.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Predictor » Fr 24. Okt 2025, 11:38

@Rudi Knoth
@Frau Holle

Ihr habt bereits mehrfach bewiesen, dass ihr mit Logik nichts anfangen könnt. Wie lange wollt ihr euch hier noch lächerlich machen? Noch nicht genug?

Rudi Knoth hat geschrieben:
Denn die Tageslänge auf einem anderen Planeten selbst in unserem Sonnensystem ist nicht die von der Erde.

Na und? Das bedeutet nur, dass ein anderer Planet eine andere Tageslänge hat. Ändert sich dadurch etwas an der Erdrotation?
Frau Holle hat geschrieben:
Die beiden Voraussetzungen darf man natürlich anzweifeln, aber es ist bekanntlich bis jetzt niemandem gelungen sie zu widerlegen. Widerlegungsversuche gab es zu Hauf, aber bis jetzt sind sie alle gescheitert.

Es ist doch logisch, dass man Unsinn, der keinen Bezug zur Realität hat, nicht widerlegen kann, oder? Unsinn ist Unsinn!

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 24. Okt 2025, 12:54

Predictor hat geschrieben:@Rudi Knoth
@Frau Holle

Ihr habt bereits mehrfach bewiesen, dass ihr mit Logik nichts anfangen könnt. Wie lange wollt ihr euch hier noch lächerlich machen? Noch nicht genug?

Rudi Knoth hat geschrieben:
Denn die Tageslänge auf einem anderen Planeten selbst in unserem Sonnensystem ist nicht die von der Erde.

Na und? Das bedeutet nur, dass ein anderer Planet eine andere Tageslänge hat. Ändert sich dadurch etwas an der Erdrotation?
Frau Holle hat geschrieben:
Die beiden Voraussetzungen darf man natürlich anzweifeln, aber es ist bekanntlich bis jetzt niemandem gelungen sie zu widerlegen. Widerlegungsversuche gab es zu Hauf, aber bis jetzt sind sie alle gescheitert.

Es ist doch logisch, dass man Unsinn, der keinen Bezug zur Realität hat, nicht widerlegen kann, oder? Unsinn ist Unsinn!

Predictor


Nur deine Argumentation zeigt, daß du erst recht mit der Realität auf Kriegsfuß stehst. Denn Die Erdrotation ist nicht konstant und damit nicht unbedingt zur allgemeingültigen Festsetzung einer Zeiteinheit geeignet. vondaher ist deine Logik sehr unpraktisch.

Gruß
Rudi Knoh
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