Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ursache

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 25. Okt 2025, 20:10

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:In Diesem Artikel wurde das sogenannte Zwillingsparadocon experimentell nachgewiesen.

Kein Mensch kann da sagen was da wirklich die Ursache ist.


Aber es wurde experimentell ermittelt.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Sa 25. Okt 2025, 22:29

Rudi Knoth hat geschrieben:In Diesem Artikel wurde das sogenannte Zwillingsparadocon experimentell nachgewiesen.
Soso, Rudi.
Dieser Schwachsinn soll also nachgewiesen worden sein.
Es gibt kein Zwillingsparadoxon.
Der eingesteinte Spinner hat das zusammen gesponnen. Wo soll denn der Beweis sein?

Wieso leiden die Rückkehrer von der ISS an so mancherlei Altersbeschwerden? Wie willst du fas Lg erreichen? Ein absolutes Unding !!!
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » So 26. Okt 2025, 01:02

Frau Holle hat geschrieben:Nein, das gilt wirklich für jeden Beobachter. Es sind absolute, einmalige Ereignisse im Universum.
Alle denkbaren Beobachter stellen übereinstimmend fest, dass sie am selben Ort vom Zug geschehen und an verschiedenen Orten vom Gleis.

Wenn am Gleis Markierungen sind, dann können auch alle Beobachter ganz einfach feststellen, wo genau am Gleis die Ereignisse stattfinden, eben bei der jeweiligen Markierung.
Und natürlich stellen sie auch übereinstimmend fest, wo genau im Zug das passiert, z.B. im dritten Waggon von vorne.
Ob sich so ein Beobachter selber irgendwie bewegt spielt überhaupt keine Rolle. Alle stellen genau das Gleiche fest, eben das was absolut Sache ist.

Nein so ist das nicht. Der im Zug bewegte und der ruhende am Gleis (bewegt ist der, der zur Uhr bewegt, der andere ist ruhend zur Uhr) ist sich nicht einig über den Ort des Geschehens.

Stell dir vor du sitzt im Zug, und fotografierst die Welt draußen. Du siehst im Fenster die Welt vorbeifahren.
Jetzt wählst du eine lange Belichtungszeit. Das heißt, auf dem Foto siehst du ein Objekt verschmiert über eine längere Strecke.
Aus der Strecke und Belichtungszeit kannst du die Geschwindigkeit des Zugs berechnen.
Wenn du jetzt die Belichtungszeit immer kürzer machst, weil du den Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt wissen willst,
kannst du nicht mehr die Geschwindigkeit berechnen, weil was zuvor verschmiert war, dann nur noch ein Punkt ist.
Zuletzt geändert von sanchez am So 26. Okt 2025, 04:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » So 26. Okt 2025, 01:27

Hallo Predictor,

danke für diese schöne Geschichte mit dem Indianer.
Ich bin jetzt firm in der SRT und kann deswegen was dazu sagen.
Beim Zwillingsparadoxon benutzt man im Allgemeinen nur die SRT.

Ich habe schon geschrieben, dass das langsamere gehen von einer Uhr allein auf Größe und Dauer einer Beschleunigung der Uhr zurück zu führen ist.
Das hat keinen interessiert.

Zu deinem Beispiel Indianer Zwillingsparadoxon.
Der Zeitunterschied zwischen den Brüdern tritt nur ein, wenn der Alien Bruder an der Erde vorbeifliegt.
Dann sieht er auf der Erde weniger Zeit vergangen.

Hält der Alien Bruder im Ufo dann doch bei der Erde an, sind Alien Bruder und der Bruder auf der Erde gleich alt.
Denn im Moment des Anhaltens, entspannt sich all die komprimierte Zeit des Alien Bruders, die er in seiner Rakete vor sich hergeschoben hat.
Es ist so, dass beim Anhalten die Alien Uhr langsamer läuft als die Uhr auf der Erde.
So dass die Uhr auf der Erde Zeit hat und den Zeitunterschied aufholt,
und so beide Uhren Alien Bruder-Erde, Bruder die gleiche Zeit anzeigen.

Das habe ich Grundbeschleunigung genannt.
(natürlich in der Realität hat eine Rakete Masse, also spielt das was ich da geschrieben haben nur ein Teil der Welt wieder,
es gibt keine masselosen Raketen, also muss man auch die ART berücksichtigen. Die dann ziemlich viel Zeitverlangsamung macht)
Aber das ist alles noch Zukunftsmusik.

Die Wissenschaftler sollten endlich mal verstehen, dass die SRT die Elektrodynamik erklärt (die Welt der Photonen).
Während die ART die Welt von bewegten Massen erklärt. Wobei Newton ein Spezialfall ist, wenn sich die Massen nicht bewegen.

Jede der vier Kräfte im Universum sind einzigartig. Jede Kraft hat ein eigenes Universum.
Und wo in einem Universum Dinge beisammen sind, sind sie in einem anderen Universum lokal getrennt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 26. Okt 2025, 07:00

sanchez hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Nein, das gilt wirklich für jeden Beobachter. Es sind absolute, einmalige Ereignisse im Universum.
Alle denkbaren Beobachter stellen übereinstimmend fest, dass sie am selben Ort vom Zug geschehen und an verschiedenen Orten vom Gleis.

Wenn am Gleis Markierungen sind, dann können auch alle Beobachter ganz einfach feststellen, wo genau am Gleis die Ereignisse stattfinden, eben bei der jeweiligen Markierung.
Und natürlich stellen sie auch übereinstimmend fest, wo genau im Zug das passiert, z.B. im dritten Waggon von vorne.
Ob sich so ein Beobachter selber irgendwie bewegt spielt überhaupt keine Rolle. Alle stellen genau das Gleiche fest, eben das was absolut Sache ist.

Nein so ist das nicht. Der im Zug bewegte und der ruhende am Gleis (bewegt ist der, der zur Uhr bewegt, der andere ist ruhend zur Uhr) ist sich nicht einig über den Ort des Geschehens.

Du irrst dich. Der "Beobachter" ist immer am Ort des Geschehens.

sanchez hat geschrieben:Stell dir vor du sitzt im Zug, und fotografierst die Welt draußen.

Dann ist auf dem Foto die Gleismarkierung zu sehen, die den Ort des Geschehens am Gleis eindeutig dokumentiert. Außerdem ist dort auch eine Gleisuhr, die den Zeitpunkt am Gleis eindeutig dokumentiert.

sanchez hat geschrieben:Jetzt wählst du eine lange Belichtungszeit. Das heißt, auf dem Foto siehst du ein Objekt verschmiert über eine längere Strecke.

Das wäre unsinnig. Auf einem verschmierten Foto kann man nichts Vernünftiges erkennen. Das Foto mache ich instantan mit möglichst kurzer Belichtungszeit genau dann, wenn dass Ereignis stattfindet und genau dort, wo es stattfindet.

Jeder Beobachter macht das so und alle bekommen die gleiche Information: Das Ereignis findet statt bei Kilometer x am Gleis zum Zeitpunkt t am Gleis. Und es findet statt in Sitzreihe x' vom Zug zum Zeitpunkt t' vom Zug. Es gibt ja nur dieses Ereignis. Darüber kann es keine Uneinigkeit geben.
 
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Re: Ursache

Beitragvon Frau Holle » So 26. Okt 2025, 07:37

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:In Diesem Artikel wurde das sogenannte Zwillingsparadocon experimentell nachgewiesen.

Kein Mensch kann da sagen was da wirklich die Ursache ist.

Wieso nicht? Was ist mit deiner Logik, auf die du so stolz bist?

Experiment 1: Zwei Ionen als Takgeber sind in Ruhe zueinander. Ergebnis: Sie ticken genau synchron.
Experiment 2: Eines der Ionen wird bewegt. Ergebnis: Das bewegte tickt langsamer als das andere.

Was ist jetzt wohl die Ursache, wenn der einzige Unterschied zwischen Experiment 1 und 2 die Bewegung ist? Alles andere hat man sorgfältig genau gleich gehalten.

Na? Kommst du drauf?
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » So 26. Okt 2025, 08:22

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:In Diesem Artikel wurde das sogenannte Zwillingsparadocon experimentell nachgewiesen.
Soso, Rudi.
Dieser Schwachsinn soll also nachgewiesen worden sein.
Es gibt kein Zwillingsparadoxon.
Der eingesteinte Spinner hat das zusammen gesponnen. Wo soll denn der Beweis sein?

Wieso leiden die Rückkehrer von der ISS an so mancherlei Altersbeschwerden? Wie willst du fas Lg erreichen? Ein absolutes Unding !!!


Nun man hat dieses Experiment nicht mit Menschen sondern mit Atomen gemacht. Die Darstellung mit Menschen dient nur zur Übertragung der Theorie auf biologische Alterungsprozesse. Wenn man solch eine Reise planen würde, dann würde man auch im Raumschiff für die Besatzung erdähnliche Verhältnisse (Gravitation) herstellen.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » So 26. Okt 2025, 08:37

@sanchez » So 26. Okt 2025, 02:27

Hallo sanchez. Im Wesentlichen bin ich mit deinem Text einverstanden aber trotzdem mache ich ein paar Korrekturen.

Ich habe schon geschrieben, dass das langsamere gehen von einer Uhr allein auf Größe und Dauer einer Beschleunigung der Uhr zurück zu führen ist.
Das hat keinen interessiert.


Weil die Beschleunigung entgegen mancher Aussagen nicht notwendig ist. Es gibt auch eine Variante, in der der "reisende Zwilling" durch ein Paar entgegengesetzt bewegter Uhren beschrieben wird. Dabei synchronisiert die erste Uhr sich mit der auf der Erde beim Vorbeiflug. In entgegengesetzter Richtung bewegt sich eine zweite Uhr mit gleicher Geschwindigkeit zur Erde. Wenn sich beide Uhren treffen, synchronisiert die zweite Uhr mit der ersten. beim Vorbeiflug an der Erde misst die zweite Uhr eine frühere Zeit als die auf der Erde.

Die Wissenschaftler sollten endlich mal verstehen, dass die SRT die Elektrodynamik erklärt (die Welt der Photonen).


Die Elektrodynamik hat erstmal mit Wellen und nicht mit Teilchen (Photonen) zu tun.

Gruß
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Re: Ursache

Beitragvon Lagrange » So 26. Okt 2025, 09:37

Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Kein Mensch kann da sagen was da wirklich die Ursache ist.

Wieso nicht? Was ist mit deiner Logik, auf die du so stolz bist?

Experiment 1: Zwei Ionen als Taktgeber sind in Ruhe zueinander. Ergebnis: Sie ticken genau synchron.
Experiment 2: Eines der Ionen wird bewegt. Ergebnis: Das bewegte tickt langsamer als das andere.

Was ist jetzt wohl die Ursache, wenn der einzige Unterschied zwischen Experiment 1 und 2 die Bewegung ist? Alles andere hat man sorgfältig genau gleich gehalten.

Na? Kommst du drauf?
 

Quatsch, beide können sich als ruhend oder als bewegt betrachten.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 26. Okt 2025, 09:51

Rudi Knoth hat geschrieben:
Ich habe schon geschrieben, dass das langsamere gehen von einer Uhr allein auf Größe und Dauer einer Beschleunigung der Uhr zurück zu führen ist.
Das hat keinen interessiert.

Weil die Beschleunigung entgegen mancher Aussagen nicht notwendig ist. Es gibt auch eine Variante, in der der "reisende Zwilling" durch ein Paar entgegengesetzt bewegter Uhren beschrieben wird.

Dann hat die Beschleunigung halt schon vorher stattgefunden. Ganz ohne Beschleunigung kann es nicht zu einer Relativgeschwindigkeit >0 kommen. Uhren desynchronisieren ausschließlich durch Beschleunigung.

Rudi Knoth hat geschrieben:In entgegengesetzter Richtung bewegt sich eine zweite Uhr mit gleicher Geschwindigkeit zur Erde. Wenn sich beide Uhren treffen, synchronisiert die zweite Uhr mit der ersten.

Es ist nicht die gleiche Geschwindigkeit. Nur der Betrag ist gleich, die Richtung nicht. Das entspricht einer instantanen (quasi unendlich großen) Beschleunigung der Uhr von v zu -v. Deshalb kommt es in dem Fall aus Sicht der reisenden Uhr (bzw. der Uhrzeit) zu einem instantanen Zeitsprung am anderen Ende der Strecke, was natürlich ziemlich seltsam anmutet.

Betrachtet man die Umkehr realistischer mit zunächst negativer Beschleunigung (Bremsung) auf |v| = 0 und anschließender Beschleunigung in entgegengestzte Richtung auf |v|, dann ergibt sich auch am anderen Ende der Strecke eine kontinuierliche Änderung der Uhrzeit aus Sicht des Reisenden und nicht dieser seltsame, instantane Zeitsprung.

Das kann man in dieser Animation sehen. Setzt man den Beschleunigungsregler a auf t=0 (t ist hier die Zeit, während beschleunigt/gebremst wird), dann entspricht das der instantanen Umkehr von v zu -v. Die Weltlinie bekommt einen scharfen Knick am Umkehrpunkt und am anderen Ende (auf der Vertikalen links) macht die Uhrzeit aus Sicht des Reisenden instantan einen großen Sprung. So wird es üblich immer dargestellt, aber das kommt verständlicherweise vielen äußerst seltsam vor, um nicht zu sagen unglaublich.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 26. Okt 2025, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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