Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 18:16

hmpf hat geschrieben:
Also woher stammt denn die bei 15 µm von Ballonen oder Satelliten gemessene Strahlung?

Woher denn schon! Doch wohl von den Molekülen.
Da es sich da oben um schmalbandige Strahlung handelt ist davon auszugehen das sie von "kalten" Molekülen stammt.
Von Molekülen die nach dem Strahlen noch kälter sind. Und wo gibts diese?

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Di 6. Jan 2026, 18:21

Kurt hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Also woher stammt denn die bei 15 µm von Ballonen oder Satelliten gemessene Strahlung?

Woher denn schon! Doch wohl von den Molekülen.
Da es sich da oben um schmalbandige Strahlung handelt ist davon auszugehen das sie von "kalten" Molekülen stammt.
Von Molekülen die nach dem Strahlen noch kälter sind. Und wo gibts diese?.

Wenn es dann mehr strahlungsfähige also kühlende CO2-Moleküle gibt, wird dann der Planet wärmer?
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 18:38

hmpf hat geschrieben:Also woher stammt denn die bei 15 µm von Ballonen oder Satelliten gemessene Strahlung?
Kurt hat geschrieben:Woher denn schon! Doch wohl von den Molekülen.
Da es sich da oben um schmalbandige Strahlung handelt ist davon auszugehen das sie von "kalten" Molekülen stammt.
Von Molekülen die nach dem Strahlen noch kälter sind. Und wo gibts diese?

hmpf hat geschrieben:Wenn es dann mehr strahlungsfähige also kühlende CO2-Moleküle gibt, wird dann der Planet wärmer?

Natürlich, diese sind ja hauptsächlich unten und es kommt im Endeffekt nicht nur proportional weniger Strahlung zu denen die oben sind, sondern sogar insgesamt weniger.
Schliesslich kommt die schmalabandige Strahlung ja nur aus dem Bereich der kalt ist.
Unten ist mehr los, unten ists wärmer.
Die Strahlung die oben von ausserhalb gemessen wird ist nicht das was sich unten abspielt, sondern das was davon oben noch ankommt/nach oben durchkommt, durchgekommen ist.
Da die Strahlungsmenge jetzt geringer als vor der Erderwärmung ist kommt oben noch weniger an als vorher.
Und da die Gesamtmenge an Molekülen ja grösser ist als vorher, der Wärmeeintrag ja nicht geringer geworden ist, die Strahlungsleistung dieser Moleküle nach aussen aber geringer, kann es nur so sein das es unten wärmer geworden ist und irgendein Vorgang, wohl Dämpfung der Strahlung von unten nach oben, vorliegt.
Heisst: Temeperatur unten steigt.
Und wenn dieses Verhalten sich nicht ändert dann kippt das ganze System. Deswegen weil keine proportionale Wärmeabgabe nach aussen stattfindet, sondern diese wohl immer geringer wird.
Verhält sich dann so wie eine Mitkopplung beim OP.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Frau Holle » Di 6. Jan 2026, 18:41

hmpf hat geschrieben:Allein schon von der Logik her müsste das thermalisierte Licht ja in die gleiche Richtung emittiert werden, die es vor der Absorption hatte.

Welche Logik soll das sein? Thermalisiertes Licht? Wenn ein Photon absorbiert wird, dann ist es vernichtet, weg, tschüssikowski. Es ist kein Licht mehr. Seine Energie steckt dann im Molekül, das durch die Absobtion des Photons angeregt ist. Das nennt man Thermalisierung.

Das Molekül kann auch wieder abgeregt werden, durch Emission eines Photons gleicher Energie in zufällige Richtung oder durch Stoß mit einem anderen Molekül, CO2, H2O, O2 oder was immer. Die Temperatur der angestoßenen Umgebung steigt durch solche Termalisierung, denn sie nimmt ja Energie auf.

Das nun wieder abgeregte CO2-Molekül absorbiert ein weiteres Photon und enthält dann dessen Energie. Es gibt sie wieder ab als Strahlung in zufällige Richtung oder durch Stoß an die Umgebung... usw. usf.

hmpf hat geschrieben:Wollen Sie behaupten, ein CO2-Molekühl könne sich merken, aus welcher Richtung das von ihm absorbierte Photon kam?

Das hast du gerade behauptet "Allein schon von der Logik her". Es ist natürlich Blödsinn.

Lexikon der Physik hat geschrieben:
Reemission

Reemission, Prozeß der Aussendung elektromagnetischer Strahlung durch ein Atom oder Molekül nach der Anregung in einen Zustand, der energetisch über dem Grundzustand liegt. Diese [die Anregung] kann z.B. durch Strahlungsanregung oder Stoßanregung erfolgen.

Da die Oberflächenstrahlung um 15 Mikrometer bereits nach 1 m absorbiert ist, kann die gemessene Strahlung in 70 km Höhe nicht direkt von der Oberfläche stammen, sondern nur durch Reemission nach Anregung der in dieser Höhe vorhandenen CO2-Moleküle entstehen (Strahlungs- und Stoßanregung).
 
 
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Di 6. Jan 2026, 18:57

Kurt hat geschrieben:... Natürlich, diese sind ja hauptsächlich unten und es kommt im Endeffekt nicht nur proportional weniger Strahlung zu denen die oben sind, sondern sogar insgesamt weniger. ...

Wo haben Sie denn diesen Schwachsinn gelesen?
Aber selbst, wenn es so wäre, warum würden bei einer Konzentrationserhöhung des CO2 in der Atmosphäre
die CO2-Moleküle die oberen Schichten meiden?
Bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration würde sich das, was sich aktuell in den untern 10 Metern
abspielt, innerhalb der unteren 5 Meter abspielen.
Die Menge der zurückgehaltenen Erdstrahlung würde sich dadurch um Null Komma Nichts ändern.
Die Menge der kühlenden CO2-Strahlung in den Weltraum würde sich dadurch aber fast verdoppeln.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 19:12

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Natürlich, diese sind ja hauptsächlich unten und es kommt im Endeffekt nicht nur proportional weniger Strahlung zu denen die oben sind, sondern sogar insgesamt weniger. ...

Wo haben Sie denn diesen Schwachsinn gelesen?
Aber selbst, wenn es so wäre, warum würden bei einer Konzentrationserhöhung des CO2 in der Atmosphäre
die CO2-Moleküle die oberen Schichten meiden?
Bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration würde sich das, was sich aktuell in den untern 10 Metern
abspielt, innerhalb der unteren 5 Meter abspielen.
Die Menge der kühlenden CO2-Strahlung in den Weltraum würde sich dadurch aber fast verdoppeln.


Nö, das würde sich nicht, eher das Gegenteil.
Die geringere Strahlungsleistung nach aussen hin zeigt ja in diese Richtung.
Es kommt weniger durch den Sumpf nach oben als vorher.
Heisst: unten akkumuliert sich die Wärmebewegung.
Dieses Akkumulieren geschieht nicht nur bei diesen bestimmten Molekülen, sondern bei allen die in der Luft vorhanden sind.
Daher ist eine Ignoration dieser anderen nicht angebracht.
Möglicherweise ist es geade dieser Umstand der dafür mitverantwortlich ist das oben weniger Strahlung der CO2 Moleküle ankommt als vor der Erderwärmung, also die oberen jetzt kälter sind als vorher.
Und dadurch eine Nichtlinearität entsteht die zum Kippvorgang führen könnte.
Der Umstand das oben weniger an CO2-Strahlung ankommt als vorher ist viel beunruhigender als wie wenn sie oben proportional zur Gesamtmenge an CO2 ankommen würde.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Di 6. Jan 2026, 19:22

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:...
Da die Oberflächenstrahlung um 15 Mikrometer bereits nach 1 m absorbiert ist, kann die gemessene Strahlung in 70 km Höhe nicht direkt von der Oberfläche stammen, sondern nur durch Reemission nach Anregung der in dieser Höhe vorhandenen CO2-Moleküle entstehen (Strahlungs- und Stoßanregung). 

Warum gibt es diese „Strahlungsanregung“ dann nicht im Laborspektrometer?
Bild
Da ist der Absorptionsweg ja 70.000-mal kürzer als in der Atmosphäre:
Bild
Trotzdem ist die gemessene - auf die Strahlungsquelle bezogene Intensität - nach 70 km höher als nach einem Meter.
Warum sollte diese „Strahlungsanregung“ nicht im Lambert-Beerschen-Gesetz enthalten sein?
Wenn diese erfundene Re-Emission nicht in derselben Richtung wie die Absorption erfolgen würde,
würde sich die Intensität bei jeder Re-Emission auf ein Sechstel verringern.
Nach 2 der erfundenen Re-Emissionen gäbe es nur noch 1/36-tel der Ausgangsintensität.
In 70 km Höhe misst man aber noch über der Hälfte der vom Erdboden abgestrahlten Intensität.
Damit ist bewiesen, dass es keine Re-Emission gibt.
Es gibt nur eine thermisch angeregte Emission, welche unabhängig davon ist, ob diese Wärme durch
Absorption von Licht oder durch Stoß auf das Molekül übertragen wurde.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Di 6. Jan 2026, 19:28

Kurt hat geschrieben:... Die geringere Strahlungsleistung nach aussen hin zeigt ja in diese Richtung. ...

Warum gibt es denn keine Satellitenspektren, die eine Vergrößerung der 15 µm-CO2-Bande nach 1970 zeigen?
Weil alle Manger – auch die bei der NASA – nicht zugeben wollen, dass sie eine seit 1940 bestehende CO2-Lüge
nachgeplappert haben.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jan 2026, 19:45

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Die geringere Strahlungsleistung nach aussen hin zeigt ja in diese Richtung. ...

Warum gibt es denn keine Satellitenspektren, die eine Vergrößerung der 15 µm-CO2-Bande nach 1970 zeigen?
Weil alle Manger – auch die bei der NASA – nicht zugeben wollen, dass sie eine seit 1940 bestehende CO2-Lüge
nachgeplappert haben.


Eine KI sagt dieses:

Die von der Erde ins All abgestrahlte CO₂-Strahlung hat in den letzten Jahrzehnten abgenommen, obwohl die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre gestiegen ist.

Hintergrund:
CO₂ als Treibhausgas: CO₂ absorbiert Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung), die von der Erdoberfläche emittiert wird, und strahlt einen Teil dieser Energie sowohl zurück zur Erde als auch Richtung Weltraum ab.


Und

Satellitenmessungen (z. B. von IRIS oder AIRS, Instrumente auf NASA-Satelliten) zeigen eine Abnahme der abgestrahlten CO₂-Strahlung in den relevanten Infrarot-Bändern (z. B. bei 15 µm – der charakteristischen CO₂-Absorptionsbande).
Gleichzeitig wurde eine Zunahme der zurückgestrahlten Wärme zur Erde gemessen, was den Treibhauseffekt bestätigt.


Also liege ich doch wohl nicht so falsch.

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Di 6. Jan 2026, 19:49

hmpf hat geschrieben:Somit nimmt die Kühlung zu und die Behauptung, zusätzliches CO2 in der Atmosphäre würde die Temperatur
der Erde erhöhen, schlicht physikalischer Blödsinn.


Dein Schluss folgt nicht aus der Physik – der Denkfehler liegt darin, Emission isoliert zu betrachten und den Strahlungstransport zu ignorieren.
1. Ja: Mehr CO₂ ⇒ mehr potenzielle Emission
Aber das ist nur die halbe Bilanz.
Richtig ist:
Mehr CO₂ ⇒ mehr emittierende Moleküle
Jedes Molekül emittiert thermisch bei 15 µm
Falsch ist der Schluss, dass dies automatisch zu mehr Kühlung der Erde führt.
Warum? Weil jede Emission in der Atmosphäre auch eine Absorption voraussetzt – und zwar räumlich verteilt.

Die Frage ist nicht, ob CO₂ emittiert, sondern:
Aus welcher Höhe entkommt die 15-µm-Strahlung ins All?
Mit mehr CO₂ passiert Folgendes:
Die Atmosphäre wird im 15-µm-Band optisch dichter
Photonen können nicht mehr aus tieferen, warmen Schichten entkommen
Die effektive Emissionshöhe wandert nach oben

Also:
Emission aus höherer Höhe ⇒ geringere Temperatur
Geringere Temperatur ⇒ weniger abgestrahlte Leistung
Trotz mehr CO₂-Molekülen sinkt die Abstrahlung ins All bei gleicher Bodentemperatur.
Das ist der Kern des Treibhauseffekts.
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