hmpf hat geschrieben:Jeder Hauptschüler liest aus dem oberen Spektrum [...] Jeder Hauptschüler liest aus Abb. 4 [...]
Wo Hauptschüler mit ihren Überlegungen stecken bleiben ist irrelevant. Könnten sie weiter denken, dann wären es nicht Hauptschüler, sondern Realschüler und Gymnasiasten.
hmpf hat geschrieben:An alle Spatzenhirne:
Was kann bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration zunehmen - die Absorption oder die Emission bei 15 µm?
Beides natürlich. Damit ist dein Hauptschulhirn anscheinend schon überfordert.
Du hast doch selber die Absorbtionsspektren geliefert, welche beweisen, dass die emittierte Strahlung bei höherer CO2-Konzentration weniger weit kommt. Im Extremfall bei sehr hoher Konzentration vlt. nur wenige Zentimeter im Schnitt statt 1 m. Es dauert dann also länger, bis die gesamte, wiederholt absorbierte und emittierte Energie vom Erdboden bis zur oberen Tropopause vordringt, von wo sie dann endlich auch ins All entsorgt werden kann. In der Zwischenzeit wird die untere Atmosphäre wärmer, weil die Energie vom Erdboden zunächst darin stecken bleibt, und zwar nicht nur die 15 µm-Strahlungsenergie, wie du selber angemerkt hast, sondern auch die Energie, die das CO2 durch Wärmeleitung erhält.
Nochmal: Energie wird nicht Watt gemessen, sondern in Wattsekunden. Das kennt sogar jeder Hauptschüler von seiner Powerbank für's Handy, wo die gespeicherte Energie unabhängig von der Leistung z.B. in mAh angegeben ist. Meine Powerbank z.B. speichert 10.000 mAh = 10 Ah, das reicht bei 5V mit 1A Strom (=5W) für 10 Stunden.
Die Atmosphäre wirkt wie ein Akku. Mehr CO2 ergibt mehr gespeicherte Wärmeenergie. Mit der wärmeren Atmosphäre verschiebt sich das Emissionssprektrum nach dem Wien'schen Verschiebungsgesetz in Richtung kurzwelliger Strahlung. Dadurch wird zwar von der oberen Tropopause etwas mehr in All gestrahlt, aber das kann die untere Atmosphäre nicht runter kühlen. Es wird ja nur deshalb oben mehr in All gestrahlt,
weil die untere Atmosphäre bei höherer Konzentration von Treibhausgasen wärmer ist und bleibt.