rmw hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Noch ein mehrmals von mir genannter Punkt: Bei manchen Funkantennen mit Parabolspiegel bestehen diese Spiegel aus einem Drahtgeflecht. Wie groß sollen dann nach deiner Meinung die Teilchen sein? Denn sie müssten dann mehrere Dezimeter in der Ausdehnung sein. Aber andererseits unsichtbar sein. Denn sonst würde der grösste Teil der Strahlung in die falsche Richtung gehen.
Tatsächliche Wellen wie der Luftschall kann man mit einem Gitter auch nicht wirklich aufhalten.
Darüber hinaus weiß kein Mensch wie man sich diese Wellen vorstellen kann.
Nicht ganz ausgeschlossen dass diese Teilchen Ladungen haben und daher vom Gitter angezogen werden.
Mit einer Welle ist diese Wirkung des Gitters eher weniger erklärbar als mit Teilchen.
Nun was bedeutet denn der Begriff "tatsächliche Wellen"? Elektromagnetische Wellen sind in der Physik seit 150 Jahren bekannt und dienen seit 100 Jahren zur Kommunikation in Form von Funkwellen. Deren Wellencharakter steh seit dieser Zeit außer Frage. Andererseits sind Schallwellen in der Luft longitudinale Druckwellen, die durch kein Metallgitter aufgehalten werden. Funkwellen sind zum Einen transversal (Auslenkung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung) und werden von Leitern in Gitterform reflektiert. Wichtig ist dabei. daß die Maschenweite klein gegenüber der Wellenlänge ist. Und die Auffassung von geladenen Teilchen kann man Experimenten ausschliessen. Mit Drahtgittern, in denen die Drähte nur in einer Richtung gespannt sind hat schon Heinrich Hertz nachgewiesen, daß die Richtung der Drähte wichtig ist. Sind sie parallel zu den Dipolen gespannt, reflektiert solch ein Gitter und sind sie senkrecht zu den Dipolen, lassen sie die Wellen durch. Dies kann man in diesem Bild sehen. Das widerlegt deine Vermutung. Und das geht besser mit transversalen EM-Wellen zu erklären als mit dienen hypothetischen Teilchen.
Gruß
Rudi Knoth
