Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon bumbumpeng » Mi 18. Feb 2026, 20:18

Predictor hat geschrieben:
Dino hat geschrieben:Auch nicht mit eine Bremsrakete?

Absolut unmöglich! Der Wiedereintritt eines Raumflugkörpers in die Erdatmosphäre beispielsweise kann NUR durch eine Luftbremsung erfolgen.

Wenn es mit einer Bremsrakete möglich wäre, ...
Aber klar doch wäre es mit Bremsraketen möglich,,,

AAAaaaber dazu braucht es TREIBSTOFF ---- viel Treibstoff.

Und da wären wir wieder beim Treibstoffproblem. Das bedeutet Gewicht und mehr Gewicht bedeutet Treibstoff. Also beißt sich herbei die Katze in den eigenen Schwanz.

Das ist ja auch das Problem beim Mond. Man muss abbremsen, um z. B. in eine Umlaufbahn zu gehen. Man muss abbremsen, um zu landen. Man braucht zum Starten ordentlich Treibstoff und zum Beschleunigen, um an die Orbitalstation anzudocken. Dann muss die Orbitalstation beschleunigt werden, um sich von der Schwerkraft des Mondes zu lösen.

Was wird gebraucht??? TREIBSTOFF. --- Was hat man nicht??? TREIBSTOFF.
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon bumbumpeng » Mi 18. Feb 2026, 20:36

Dino hat geschrieben:LOR war die Lösung, weil es das Gewicht des Raumschiffs in die Lastkapazität einer Saturn V reduziert hat.
Saturn Nova war meiner Meinung ausserhalb der technischen Machbarkeit, Saturn V war ja auch nicht gerade klein.

LOR bedeutet abstrakt betrachtet: Es wird die Masse reduziert, die beschleunigt/abgebremst werden muss.
Darum sinkt der Treibstoffverbrauch, und alles kann kleiner konstruiert werden. Was des Treibstoff weiter reduziert.
Apollo (CSM) bleibt im Mondorbit, nur ein Lander (LM) landet auf dem Mond.

Das beschreibt oder löst nicht das vorhandene Treibstoffproblem.
Das ist keinerlei Beweis.
Es sind nur Ausreden.

Es bestand damals und auch heute immer noch das vorhandene Treibstoffproblem.
Ohne ARAL Tankstellen auf der Strecke und auf dem Mond geht es nicht, weil man die erforderliche Menge nicht anfangs mitnehmen kann !!! Also Zwischentanken. Es geht nur mit Zwischentanken, anders geht es nicht.
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon Dino » Fr 20. Feb 2026, 12:47

bumbumpeng hat geschrieben:Treibstoff

Aber nein, der Mond hat nur 1/6 der Erdanziehung, darum war es problemlos machbar.
Es musste nur soweit zusammengestrichen werden, weil man auf die Nutzlast der Saturn V beschränkt war.
Am Ende konnte so viel Gewicht eingespart werden, dass sogar ein Mondauto nitgenommen werden konnte.
Zuletzt geändert von Dino am Fr 20. Feb 2026, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon Predictor » Fr 20. Feb 2026, 13:59

Dino hat geschrieben:Und was ist das?
https://m.youtube.com/shorts/WL76wRIYIb8

Das Video zeigt keine Abbremsung in der Umlaufbahn. Bei der Abbremsung in der Umlaufbahn geht es darum, die Umlaufgeschwindigkeit auf 0 km/h zu reduzieren. Und das ist absolut unmöglich!

Das verlinkte Video zeigt die wiederverwendbare erste Stufe einer zweistufigen Trägerrakete von SpaceX. Diese 1. Raketenstufe (auch Booster genannt) erreicht nie die Erdumlaufbahn. Die erste Stufe trennt sich von der 2. Raketenstufe in einer Höhe von ca. 65 Kilometern.

Siehe das folgende Video, ab Minute 2:40:
https://m.youtube.com/watch?v=9H8puVq2o ... 1DQQ%3D%3D

Und hier eine Grafik:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... raphic.jpg

Darüber hinaus zeigt das Video auch, dass die Raketenstufe im freien Fall unterhalb von 10 km durch die Luft sehr stark auf etwa 1170 km/h abgebremst wird. Erst dann werden die Triebwerke aktiviert, um die Restgeschwindigkeit auf 0 km/h zu verlangsamen.

In der unteren Leiste, im Video, werden die Höhe und die Geschwindigkeit angezeigt. Links für die 1. Raketenstufe und rechts für die 2. Raketenstufe.

Nur die zweite Stufe der Rakete erreicht die Umlaufbahn. Nach getaner Arbeit tritt die Rakete über dem Pazifik kontrolliert wieder in die Erdatmosphäre ein. Beim Wiedereintritt verglüht sie in der Atmosphäre. Trümmer, die nicht verbrennen, landen im Meer. Nach Angaben der NASA erstreckt sich beim Wiedereintritt der potenzielle Bereich, auf den Trümmer fallen könnten, über mehr als 2.000 Kilometer.

Und hier einige Links zu unkontrollierten Wiedereintritten:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/wel ... 5ce481ddbb

https://www.focus.de/panorama/welt/us-b ... b2657.html

https://www.tagesschau.de/wissen/rakete ... d-100.html

https://www.br.de/nachrichten/wissen/im ... re,V7nMXSn


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Zuletzt geändert von Predictor am Fr 20. Feb 2026, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon Dino » Fr 20. Feb 2026, 14:51

Der SpaceX Booster zeigt, dass ein Abbremsen und Landen mittels Raketentriebwerk prinzipiell möglich ist.
Es muss einfach ausreichend Treibstoff mitgenommen werden, dann geht es immer.

Der Mond ist deutlich kleiner, was die Höhe der Umlaufbahn und deren Geschwindigkeit im Vergleich zur Erde deutlich reduziert. Darum halte ich die Aufgabe, vom Mondorbit zu landen, durchaus vergleichbar mit der Landung des SpaceX Boosters aus der geschätzt halben Erd Umlaufbahn.
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon Predictor » Fr 20. Feb 2026, 16:33

Dino hat geschrieben:Der SpaceX Booster zeigt, dass ein Abbremsen und Landen mittels Raketentriebwerk prinzipiell möglich ist.
Es muss einfach ausreichend Treibstoff mitgenommen werden, dann geht es immer.

Der Booster hat lediglich gezeigt, dass es möglich ist, in der Atmosphäre abzubremsen und zu landen - mit Hilfe der Luft.

Aber: Es geht um die Abbremsung der Umlaufgeschwindigkeit, ohne Atmosphäre!

Dino hat geschrieben:Der Mond ist deutlich kleiner, was die Höhe der Umlaufbahn und deren Geschwindigkeit im Vergleich zur Erde deutlich reduziert.

Nur aus Neugier: In welcher Höhe beginnt die Mondumlaufbahn vom Mond aus gesehen?


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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon Dino » Fr 20. Feb 2026, 17:00

Predictor hat geschrieben:Der Booster hat lediglich gezeigt, dass es möglich ist, in der Atmosphäre abzubremsen und zu landen - mit Hilfe der Luft.
Ein Raketentriebwerk funktioniert im Vakuum sogar besser, weil es keinen atmosphärischen Gegendruck gibt und die Ausströmgeschwindigkeit somit höher ist. Luft wird keine benötigt, ist ja kein Düsentriebwerk.
Nur aus Neugier: In welcher Höhe beginnt die Mondumlaufbahn vom Mond aus gesehen?
Im Prinzip reicht ein Meter. Bei Apollo wurde aber aus Sicherheitsgründen ein deutlich höherer Orbit gewählt, damit ein kleiner Fehler beim abbremsen nicht gleich katastrophale Auswirkungen hat. Wenn du ein bisschen zu viel abbremst senkst du den 180 Grad entfernter Punkt der Bahnellipse unter die Mondoberfläche. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Hohmann-Transfer
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon Predictor » Sa 21. Feb 2026, 15:42

Dino hat geschrieben:Ein Raketentriebwerk funktioniert im Vakuum sogar besser, weil es keinen atmosphärischen Gegendruck gibt und die Ausströmgeschwindigkeit somit höher ist. Luft wird keine benötigt, ist ja kein Düsentriebwerk.

Wir reden hier von einem Raumflugkörper, das angeblich auf dem Mond gelandet ist. Um einen Raumflugkörper auf dem Mond zu landen, braucht man 2 Bremsvorgänge. Zwei Bremsvorgänge bedeuten mindestens 2 Raketentriebwerke. Um auf dem Mond zu landen, muss ein Triebwerk die Bahngeschwindigkeit in Flugrichtung auf 0 km/h reduzieren, dann muss ein zweites Triebwerk gleichzeitig die Fallgeschwindigkeit in Landerichtung abbremsen.

Es ist auf keinem der Bilder, die die Apollo-Mondlandefähren zeigen, ein zweites Raketentriebwerk an der Seite zu sehen.
Warum ist nichts zu sehen?

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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon bumbumpeng » Sa 21. Feb 2026, 18:58

Dino hat geschrieben:Es muss einfach ausreichend Treibstoff mitgenommen werden, dann geht es immer.
Absolut richtig.
Nur,
wie soll das realisiert werden, wenn alles eng begrenzt ist?

Das Treibstoffproblem besteht heute immer noch. Daher gibt es vorerst keine Mondlandung. Auch in absehbarer Zeit nicht.

Das Problem kann nur mittels Zwischentanken gelöst werden,
denn
eine Mitnahme von so viel Treibstoff ist nicht möglich.

Artemis ist lediglich: Augenauswischerei und hat mit Mondlandung nichts zu tun.
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Re: Deutscher Astronaut fliegt zum Mond

Beitragvon bumbumpeng » So 22. Feb 2026, 19:21

Naja,, wer sagts denn ???
Alles läuft wunderbar nach Plan.

"artemis 2 start"
»Artemis 2«: Nasa muss bemannte Mondmission erneut verschieben
.
Bemannte Mond-Mission: NASA verschiebt Start erneut

Das habe ich bereits kommen sehen. Wie solls auch anders sein?

Und dabei gehts nicht mal um eine Landung.
Was soll erst werden, wenns dann mal richtig ernst wird? Bis jetzt ist alles nur Pille-Palle und schon da will nichts so richtig funktionieren.
Mal sehen, wo das nächste Leck sitzt? Ich bin optimistisch und denke, dass sich da doch noch ein paar Lecks finden lassen werden.
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