Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Feb 2011, 21:23

galactic32 hat geschrieben:Wenn wir im absoluten Medium stehend "sehen", passt da jetzt gar nichts so recht.

Ja, wenn du Maus keinen Schwanz hat. Wenn. Wir reden hier von MM, da stehen wir alle und auch Sender, Empfänger, Spiegel ets festgemauert in der Erde. Ein Vogel, welcher da mit dem Äther fliegt, wurde nicht gesichtet.

PS. Chemie scheint nicht eine ganz so exakte Wissenschaft zu sein, wie Physik.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 7. Feb 2011, 21:29

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Gemixt wir nur auf der Beobachterfläche, da wo das Muster sich zeigt.
Ok.So kann man's besser verstehen.
Ist treffender und einfacher.

Gruß


Ja, und nun schicke gleiche Wellen in jeden Arm,
lass sie am jeweiligem Spiegel umkehren, leite sie weiter bis zur Mixerei,
vergleiche dort die gerade einlaufenden Wellen miteinader.

Welche du vergleichst ist egal, sie sind ja alle gleich, es spielt also keine Rolle wie lang diese unterwegs gewesen sind, bzw. wie viele sich noch auf den Strecken befinden.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 21:56

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Wenn wir im absoluten Medium stehend "sehen", passt da jetzt gar nichts so recht.
Ja, wenn du Maus keinen Schwanz hat. Wenn. Wir reden hier von MM, da stehen wir alle und auch Sender, Empfänger, Spiegel ets festgemauert in der Erde.
Und der CMB-Äther läßt Deinen Heimatplaneten in ihm "tauchen".
Ein Vogel, welcher da mit dem Äther fliegt, wurde nicht gesichtet.
Ein "Vogel" welcher mit dem Äther fliegt wäre so wenig sichtbar wie ein Photon, welches mitten vor Deinem Sensor vorbeireist.
PS. Chemie scheint nicht eine ganz so exakte Wissenschaft zu sein, wie Physik.
Wenn der Schein so scheint.
Ein exactes Beispiel an dem Du Unexactheit erkannt haben wolltest?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Feb 2011, 22:02

galactic32 hat geschrieben:Ein exactes Beispiel an dem Du Unexactheit erkannt haben wolltest?

Hab ich nicht. Ist mir nur so eine induktive Ahnung, gespeist aus Deinen biexakten Beiträgen. ;)

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 22:23

Hannes hat geschrieben:So eine überholte Denkweise sehe ich in der Auffassung, dass es einen "alles durchdringenden Aether" geben soll.
Ein überallvorhandener Äther, kommt mir mehr als zeitloses Hilfsmodell und bei weitem (noch) nicht überholt vor.
Man war bis vor einigen Jahren noch der Ansicht, dass sich das Licht überall mit c ausbreite.
Vor einigen Jahren für jüngere Mitlesende wohl weniger.
Da hat es das Modell von "Absorption und Re-Emission" in festen Stoffen wie z.B Glas gegeben.
Würd ich nicht als Totalabsorption auffassen.
Die dichtere Materie, die Ladungshüllen der Atome, werden anders federnd dehnbar als der Äther angesehen.
Beim Durchgang des Lichts durch die Hülle verschiebt sich diese eher gegen die Kerne, oder das Elektrikum verdichtet und entspannt sich.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Faber » Mo 7. Feb 2011, 22:23

Ernst hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Faber hat geschrieben:
Zweitens ist folgendes zu bedenken: Sie rechnen hier zwei Laufzeiten und deren Differenz aus. Drehen Sie bitte nun das Interferometer um 90° und rechnen Sie dann erneut die beiden Laufzeiten und ihre Differenz aus! Da kommt dann doch wohl exakt dasselbe heraus!

Richtig, und dieser "Umzug" der Laufzeiten wird durch die MM Methodik des Phasenwechselmessens während solchen Drehens der Einrichtung ermittelt.

Kurt hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Zweitens ist folgendes zu bedenken: Sie rechnen hier zwei Laufzeiten und deren Differenz aus. Drehen Sie bitte nun das Interferometer um 90° und rechnen Sie dann erneut die beiden Laufzeiten und ihre Differenz aus! Da kommt dann doch wohl exakt dasselbe heraus!

Richtig, dieselbe Differenz, nur das Vorzeichen hat gewechselt!
Und gerade darum gehts, es geht darum den Vorzeichenwechsel zu beobachten.
Das geschieht wärend der Drehung.
Ist die Drehung abgeschlossen herrschen wieder statische Zustände (wenn man von einem Ätherwind ausgeht).


Ich habe mal die ganze Sache für beliebige Winkel α ausgerechnet:

v: Betrag des Geschwindigkeitsvektors des Interferometers gegenüber dem Äther
α: Drehwinkel des Armes A des Interferometers gegenüber dem o.g. Geschwindigkeitsvektor (Arm B: α + 0,5π)
c: Lichtgeschwindigkeit
L: Länge eines Arms
L1: Länge des Hinwegs entlang Arm A
L2: Länge des Rückwegs entlang Arm A
L3: Länge des Hinwegs entlang Arm B
L4: Länge des Rückwegs entlang Arm B
t1: Lichtlaufzeit für Hinweg entlang Arm A
t2: Lichtlaufzeit für Rückweg entlang Arm A
t2: Lichtlaufzeit für Hinweg entlang Arm B
t3: Lichtlaufzeit für Rückweg entlang Arm B
tA: Lichtlaufzeit für Hinweg und Rückweg entlang Arm A
tB: Lichtlaufzeit für Hinweg und Rückweg entlang Arm B
Δt: Differenz der Lichtlaufzeiten tB - tA

L1 = c t1
L2 = c t2
L3 = c t3
L4 = c t4

L1 = sqrt(L²sin²α + (Lcosα + v t1)²)
L2 = sqrt(L²sin²α + (Lcosα - v t2)²)
L3 = sqrt(L²cos²α + (Lsinα - v t3)²)
L4 = sqrt(L²cos²α + (Lsinα + v t4)²)

--- ein wenig Umformung ---

tA = t1 + t2 = 2L sqrt(c² - v²sin²α) / (c² - v²)
tB = t1 + t2 = 2L sqrt(c² - v²cos²α) / (c² - v²)

Δt = tB - tA = 2L (sqrt(c² - v²cos²α) - sqrt(c² - v²sin²α)) / (c² - v²)

Ich ziehe meinen Tipp zurück, dass Herr Maurer recht haben könnte, und bedanke mich bei Ernst und Kurt.

Gruß
Faber

Edit: Abtippfehler korrigiert
Zuletzt geändert von Faber am Mo 7. Feb 2011, 22:33, insgesamt 2-mal geändert.
Faber
 
Beiträge: 761
Registriert: Mo 5. Jan 2009, 15:45

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 7. Feb 2011, 22:26

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
Man war bis vor einigen Jahren noch der Ansicht, dass sich das Licht überall mit c ausbreite. Auch in Flüssigkeiten und festen Stoffen. Da hat es das Modell von "Absorption und Re-Emission" in festen Stoffen wie z.B Glas gegeben.
Genauso war man sich vor einiger Zeit nicht klar darüber, dass nach dem Durchgang durch flüssige oder feste Lichtleiter die LG ohne Zuführung von Energie wieder schneller werden kann.(sog. Rückbrechung)
Das ist natürlich Unsinn. Das ist alles seit Jahrhunderten bekannt.

Genau das haben die "Experten" der SRT noch vor Jahren erklärt !
Der "Unsinn" stammt sicher nicht von mir.
Wenn Du nicht glaubst, kann ich dir solche Beiträge aus meinen Aufzeichnungen heraussuchen.

Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 22:40

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Ein exactes Beispiel an dem Du Unexactheit erkannt haben wolltest?
Hab ich nicht. Ist mir nur so eine induktive Ahnung, gespeist aus Deinen biexakten Beiträgen. ;)
Verstehe, nee so "exact" geb ich das nicht wieder, was Wissenschaft sein könnte.
Du ahnst es doch selber: manches läßt sich nur grob andeuten.
Und viel Mitdenken beim Lesen und verstehen um die Natur hilft viel, oder doch?
Mal ist man nicht so ganz bei der Sache... dann lohnt es sich gegenzurechnen (gegenzudenken) ...

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 7. Feb 2011, 23:22

galactic32 hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:So eine überholte Denkweise sehe ich in der Auffassung, dass es einen "alles durchdringenden Aether" geben soll.
Ein überallvorhandener Äther, kommt mir mehr als zeitloses Hilfsmodell und bei weitem (noch) nicht überholt vor.


Anders lässt sich die Natur nicht erklären (mein ich halt).
Ein BT (Basisteilchen) ist kein Ding das irgendwo hergekommen ist und einfach ist.
Ein BT ist eine Menge an Trägersubstanz (-Äther-).

Nur dadurch (wiederum meine Meinung) lässt sich erklären was Gravitation ist, warum sich Trägheit zeigt, wieso Materie so ungestört reisen kann, wie ein Atom zusammengesetzt ist.

galactic32 hat geschrieben:
Man war bis vor einigen Jahren noch der Ansicht, dass sich das Licht überall mit c ausbreite.
Vor einigen Jahren für jüngere Mitlesende wohl weniger.
Da hat es das Modell von "Absorption und Re-Emission" in festen Stoffen wie z.B Glas gegeben.
Würd ich nicht als Totalabsorption auffassen.


Licht ist nur zu verstehen wenn man hinschaut was ist.
Es ist das -gleiche- Verhalten wie bei Schall sichtbar.
Licht ist Schall, hat nur einen anderen Träger, und darin einen eigenen Bezug.

Korpuskelansicht ist eine "Katastrophe", sie ist total falsch (Einsteins Photonen).
Gerade der Photoeffekt den Einstein aufgestellt hat ist total daneben.
Was da alles rausgekommen ist (Zeilingers Verschränkung usw.) sind der lebende -Beweis- dafür.


galactic32 hat geschrieben:Die dichtere Materie, die Ladungshüllen der Atome, werden anders federnd dehnbar als der Äther angesehen.
Beim Durchgang des Lichts durch die Hülle verschiebt sich diese eher gegen die Kerne, oder das Elektrikum verdichtet und entspannt sich.


Das ist aber ein Sekundäreffekt.
Mateie ist der Erzteuger von Licht, auch der Detektor.
Und das geht über Resonanzen, über Resonanzkörper.

Wenn die Druckschwankungen im Medium (Licht) Umstände innerhalb des Atoms vorfinden die es erlauben dass dieses in Resonanz geht, dann ist Licht detektiert.
Wenn innerhalb des Atoms Resonanzen auftreten, dann ist Licht gesendet.

Nimm du Chemiker einen Atomkern und ein einziges Elektron, ein Valenzelektron.
Schau wo es sich befindet, es befindet sich in einem ganz festem Abstand zum Kern.
Lass dieses Valenzelekton in Resonanz kommen, du hast einen Lichsender.
Lass ein anderes Atom, mit ebenfalls einem Elektron, darauf reagieren, in Resonanz kommen, dz hast einen Lichtempfänger.

Sag mir warum sich bei diesem Atom genau ein zweites dazugesellen kann, warum ausgerechnet auf der anderen Seite, warum ausgerechnet mit entgegengestztem Spin, warum ausgerechnet im selbem Abstand.
Sag mirs mit Umständen die auch sein können.
Wenn du das hast dann hast du die Natur verstanden, weisst wie ein Atom aufgebaut ist.
Weisst was es -zusammenhält-.

Wenn die beiden Elektonen plaziert sind dann setzen wir ein drittes dazu.
Ich kann dir genau sagen wo sich dieses einnisten kann und auch warum, es ist dann das Valenzelektron.
Und daraus machen wir dann ein Molekül.

Die Natur ist genial (einfach).

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 23:31

Faber hat geschrieben:Ich habe mal die ganze Sache für beliebige Winkel α ausgerechnet:
. . .
Δt = tB - tA = 2L (sqrt(c² - v²cos²α) - sqrt(c² - v²sin²α)) / (c² - v²)

Ich ziehe meinen Tipp zurück, dass Herr Maurer recht haben könnte, und bedanke mich bei Ernst und Kurt.
:?
Physikalisch fragt sich's relativ zu welchen Längen calibriert wird?
Experimentelle Mathematik:
Code: Alles auswählen
def func(c,v,a):
   return ((c*c-v*v*cos(a)**2)**0.5 -(c*c-v*v*sin(a)**2)**0.5 )/(c*c-v*v)
>>> func(c,c*0.9999,1)*1000 0.0050181232395202719
>>> func(c,c*0.99999,1)*1000 0.050193424841591651
>>> func(c,c*0.99999,0)*1000 -0.16592214214826978
>>> func(c,c*0.99999,3.1415)*1000 -0.16592198148584233
>>> func(c,c*0.99999,3.1415/2)*1000 0.16592210197944363
>>> func(c,c*0.99999,3.1415/3)*1000 0.060995488858617872
>>> func(c,c*0.4,3.1415/3)*1000 1.6550904852998713e-07
>>> c
300000000
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*0)*1000 -166664.43984567397
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*2)*1000 -166634.28908882925
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*1)*1000 -166649.72437763348
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*0)*1000 -166664.43984567397
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*.1)*1000 -107007.58163779593
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*.2)*1000 -36875.94317818842
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*.3)*1000 36865.158370942743
>>> func(c,c*0.99999999999,3.1415*.4)*1000 106997.85246087001
Vermutlich im Rahmen der cos/sin - Rechen-Genauigkeit.
Müßte sich was kürzen lassen, oder?
Spricht eher mehr für Harald

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 18 Gäste