Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Fresnel Spiegel

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 15. Apr 2026, 07:55

rmw hat geschrieben:Da ist auch wieder so ein interessantes Video über eine Fresnel Spiegel:

https://www.youtube.com/watch?v=OUXfykHvwi0

Das eigentlich Ineressante ist dass auch ohne Ünelagerung der beiden Spiegel bereits ein gröberes Streifenmuster vorhanden ist.
Es zeigt dass bei sehr flachen Auftreffen des Lichts eine etwas unterschiedliche Ablenkung, oder aber ein Auslöschungseffekt erfolgt.
Mit einer Welle ist das jedenfalls nicht zu erklären, aber mit einer Welle ist ohnehin die ganze geometrische Optik nicht zu erklären.


Also was du schreibst, stimmt überhaupt nicht. die geometrische Optik beruht auf dem Fermatschen Prinzip, das mit der konstruktiven Interferenz aller Tel einer ebenen Welle zusammenhängt. Was die Beobachtung an den Spiegeln angeht, so sollte man bedenken, daß die Bragg-Reflektion vom Sinus des Reflektionswinkels abhängt. Dies wird [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Bragg-Gleichung]hier beschrieben[/url. ]Da dieser Winkel knapp 0 Grad beträgt und der Laserstrahl kohärent ist, sowie man nahe des Minimums des Reflektionswinkels ist bekommt man auch ein Streifenmuster bei den einzelnen Spiegeln. Also deine Aussage ist mit etwas Wissen und Nachdenken widerlegbar.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Mi 15. Apr 2026, 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 08:01

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Meine Rede: "Viele Teilchen ergeben eine Welle" – erwiesen durch's Interferenzbild. Ein einzelnes Photon natürlich nicht, sondern eben nur einen einzelnen Punkt, der nichts wellenartiges offenbaren kann. ...


Also nochmal extra für Fanatiker wie Sie:
Wenn ein Photon pro Sekunde nach einer Million Sekunden dasselbe Interferenzbild entstehen lässt, wie eine Million Photonen pro Sekunde nach einer Sekunde, dann hat jedes einzelne Photon mit sich selbst, wie eine elektromagnetische Welle interferiert.

Das ist populärwissenschaftlicher Unsinn.
Das Elektron oder Photon ist keine Welle, die mit sich selbst interferiert und in spukhafter Fernwirkung am Schirm instantan zu einem Teilchen kollabiert. Das ist ein Märchen, das Generationen von Schülern und Studenten verwirrt hat. Offenbar auch dich, wenn du denn jemals Physik erfolgreich studiert hättest.

Wie sollte denn ein einzelnes physisches Photon als Welle mit sich selbst interferieren? Für so eine Überlagerung müsste es sich ja aufteilen in mindestens zwei physische Wellen. Photonen sind aber nicht teilbar. Es sind per Definition unteilbare Elementarteilchen mit der kleinst möglichen Energie der jeweiligen Frequenz. Aufteilen geht nicht. Es gibt sie nur ganz oder gar nicht.

Also nochmal für Füsiker wie dich:
Frau Holle hat geschrieben:
In Wirklichkeit ist es so:
Die Regeln, die festlegen, wo sich das Elektron oder Photon aufhält, die Wahrscheinlichkeitsregeln, haben die mathematische Struktur der Welleninterferenz. Das Wellenartige liegt in der Wahrscheinlichkeit, nicht im Elektron oder Photon selbst.

Das Elektron/Photon breitet sich nicht aus wie Butter auf Toast und springt dann plötzlich wieder zu einem Klumpen zusammen. Die Wahrscheinlichkeiten, die Chancen, die Möglichkeiten - das ist es, was sich ausbreitet und interferiert.

Der Unterschied ist entscheidend. Wenn man das nicht begreift, ist alles was danach kommt nur noch verwirrend und scheinbar widersprüchlich.

 
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 08:12

Frau Holle hat geschrieben:... Wie sollte denn ein einzelnes physisches Photon als Welle mit sich selbst interferieren? Für so eine Überlagerung müsste es sich ja aufteilen in mindestens zwei physische Wellen. Photonen sind aber nicht teilbar. Es sind per Definition unteilbare Elementarteilchen mit der kleinst möglichen Energie der jeweiligen Frequenz. Aufteilen geht nicht. Es gibt sie nur ganz oder gar nicht. ...

Also überfordert der Welle-Teilchen-Dualismus offensichtlich Ihr Spatzenhirn.
Nennen Sie eine Quelle, die angeben würde, dass Interferenz erst beobachtet werden könnte, wenn der
mittlere Abstand der Photonen z.B. 300 km (= 1 Millisekunde) unterschreiten würde.
hmpf
 
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 08:26

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Wie sollte denn ein einzelnes physisches Photon als Welle mit sich selbst interferieren? Für so eine Überlagerung müsste es sich ja aufteilen in mindestens zwei physische Wellen. Photonen sind aber nicht teilbar. Es sind per Definition unteilbare Elementarteilchen mit der kleinst möglichen Energie der jeweiligen Frequenz. Aufteilen geht nicht. Es gibt sie nur ganz oder gar nicht. ...

Also überfordert der Welle-Teilchen-Dualismus offensichtlich Ihr Spatzenhirn.

Durchaus nicht. Offenbar überfordert aber die QM dein Spatzenhirn. Naja, das Universum ist schön, von einfach war nie die Rede.

hmpf hat geschrieben:Nennen Sie eine Quelle, die angeben würde, dass Interferenz erst beobachtet werden könnte, wenn der mittlere Abstand der Photonen z.B. 300 km (= 1 Millisekunde) unterschreiten würde.

Nenne du ein Quelle die angeben würde, dass diese abstruse Annahme vom Abstand aus irgend etwas Vernünftigem logisch folgen müsste. Offenbar ein typisch hmpf'scher Fehlschluss, nicht besser als deine dumme Autoreifenlogik.
 
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 08:34

Frau Holle hat geschrieben:... Offenbar ein typisch hmpf'scher Fehlschluss, nicht besser als deine dumme Autoreifenlogik.

Offensichtlich müssen Sie schreckliche Schmerzen bei jedem Ihrer Denkversuche erleiden.
Mein Autoreifenbeispiel beweist, dass eine Druckdifferenz keine Temperaturdifferenz aufrechterhalten kann.

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 08:37

Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:Nennen Sie eine Quelle, die angeben würde, dass Interferenz erst beobachtet werden könnte, wenn der mittlere Abstand der Photonen z.B. 300 km (= 1 Millisekunde) unterschreiten würde.

Nenne du ein Quelle die angeben würde, dass diese abstruse Annahme vom Abstand aus irgend etwas Vernünftigem logisch folgen müsste. ... 

Offensichtlich müssen Sie schreckliche Schmerzen bei jedem Ihrer Denkversuche erleiden.
Wie könnten sich Teilchen überlagern, die 300 km weit voneinander entfernt sind?

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
Das Blöde an den Blöden ist, dass sie zu blöd sind, zu erkennen, wie blöd sie sind.
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 09:17

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:Nennen Sie eine Quelle, die angeben würde, dass Interferenz erst beobachtet werden könnte, wenn der mittlere Abstand der Photonen z.B. 300 km (= 1 Millisekunde) unterschreiten würde.

Nenne du ein Quelle die angeben würde, dass diese abstruse Annahme vom Abstand aus irgend etwas Vernünftigem logisch folgen müsste. ... 

Wie könnten sich Teilchen überlagern, die 300 km weit voneinander entfernt sind?

Wieso sollten sie das denn können? Ich sag's ja: Ein typisch hmpf'scher Fehlschluss. Für diesen herbeifantasierten Blödsinn soll man auch noch Quellen angeben. :roll:

Nochmal für Füsiker wie dich:
Teilchen überlagern sich nicht. Nur Wellen machen sowas. Nach deiner These müsste sich ja ein Teilchen mit sich selbst überlagern und folglich auch selber auslöschen können:
hmpf hat geschrieben:
dann hat jedes einzelne Photon mit sich selbst, wie eine elektromagnetische Welle interferiert.

Was für ein hanebüchener Quatsch! Ein durch den Einzel- oder Doppelspalt geschicktes Teilchen kommt immer auf irgendwo auf dem dahinter liegenden Schirm an und löscht sich nicht etwa aus durch Interferenz mit sich selbst.

Offenbar übersteigt der sog. Welle-Teilchen-Dualismus dein Spatzemnhirrn. :mrgreen:
 
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 09:34

Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:dann hat jedes einzelne Photon mit sich selbst, wie eine elektromagnetische Welle interferiert.

Was für ein hanebüchener Quatsch! Ein durch den Einzel- oder Doppelspalt geschicktes Teilchen kommt immer auf irgendwo auf dem dahinter liegenden Schirm an und löscht sich nicht etwa aus durch Interferenz mit sich selbst. ...

Offensichtlich müssen Sie schreckliche Schmerzen bei jedem Ihrer Denkversuche erleiden.
Warum gibt es dann auf dem CCD-Sensor Streifen, auf denen auch nach Stunden kein Photon angekommen ist?

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
Das Blöde an den Blöden ist, dass sie zu blöd sind, zu erkennen, wie blöd sie sind.
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 09:38

Frau Holle hat geschrieben:... Teilchen überlagern sich nicht. Nur Wellen machen sowas. ...

Offensichtlich müssen Sie schreckliche Schmerzen bei jedem Ihrer Denkversuche erleiden.
Ob man von Wahrscheinlichkeitswellen oder von elektromagnetischen Wellen spricht, macht mathematisch
keinen Unterschied. Physikalisch allerdings schon. Es gibt nämlich keine negativen
Aufenthaltswahrscheinlichkeiten.
Der millionenfach messtechnisch bewiesene Welle-Teilchen-Dualismus übersteigt offensichtlich die
Möglichkeiten Ihres Spatzenhirns.
Bei Spektrometern, Polarisatoren und UKW-Antennen kann man mittels Quantenmechanik nichts erklären.

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 10:22

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:dann hat jedes einzelne Photon mit sich selbst, wie eine elektromagnetische Welle interferiert.

Was für ein hanebüchener Quatsch! Ein durch den Einzel- oder Doppelspalt geschicktes Teilchen kommt immer auf irgendwo auf dem dahinter liegenden Schirm an und löscht sich nicht etwa aus durch Interferenz mit sich selbst. ...

Warum gibt es dann auf dem CCD-Sensor Streifen, auf denen auch nach Stunden kein Photon angekommen ist?

Sicher nicht weil sich einzelne Photonen selber durch Interferenz ausgelöscht haben – sonst wären sie ja hokuspokusmäßig verschwunden – sondern weil alle entsprechend der Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung eben dort angekommen sind wo man die Streifen sieht. Die W'keitsverteilung ergibt sich statistisch aus der quantenmechanischen Wellenfunktion.

Also nochmal für dich als Füsiker:
Frau Holle hat geschrieben:
Das Wellenartige liegt in der Wahrscheinlichkeit, nicht im Elektron oder Photon selbst.

Aber das kapierst du ja nicht, fantasierst immer noch von "negativen Aufenthaltswahrscheinlichkeiten".

Und das, nachdem man dir schon x-mal erklärt hat, dass es nicht die W'keiten sind, die da interferieren. Diese sind nur das Resultat der Überlagerung von Phasen, die sich durch Addition von Vektoren im Einheitskreis der komplexen Zahlenebene ergibt. Erst das Quadrat der resultierenden Vektorlänge ergibt dann die natürlich stets positive W'keit der Detektion für jeden Ort auf dem Schirm. Und dort, wo dann diese W'keiten am größten sind werden die Teilchen auch ganz real detektiert, in den Streifen halt.

So jedenfalls die heute anerkannt beste Theorie des Lichts, die QED nach Feynman, Schwinger und Tomonaga, denen man 1965 dafür den Physik-Nobelpreis verliehen hat.

Mach dich erst mal kundig, bevor du anfängst mit einem angeblichen Physik-Diplom u.a. in Quantenmechanik hochstapeln zu wollen. So nimmt nimmt dir das niemand ab, außer vllt. der notorisch gutgläubige Rudi Knoth. :mrgreen:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 15. Apr 2026, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
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