Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Wellentheorie

Beitragvon Rudi Knoth » Do 16. Apr 2026, 14:11

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun dann hat eine weitere Diskussion aus meiner Sicht keinen Sinn. Denn du willst keine Belege für die Wellennatur gelten lassen. Wenn der Grund eigentlich die RT sein soll, dann spricht etwa dieses Experiment eher vom Ergebnis für RT und Wellentheorie als dagegen.

Wie gesagt aus meiner Sicht ist die Wellentheorie des Lichts unbegründet und erst recht nicht nachgewiesen.
Die RT ist ein skurriler Versuch auf Basis dieser unzutreffenden Theorie die Ausbreitung des Lichts zu beschreiben, ein skurriler Versuch nicht mehr.


Was du schreibst, stimmt einfach nicht. Die Wellentheorie wurde seit etwa 1800 experimentell durch viele Experimente bestätigt. Einschliesslich verschiedene Arten von Interferometer (Msch-Zehnder, Fabry-Perot ), die auf dieser Theorie aufbauen. Die RT basiert zum Einen auf dem von Galilei postulierten Relativitätsprinzip. Wenn man das in meinen verlinkten Experiment beschriebene Ergebnis dazu nimmt, ist die SRT zweifelsfrei folgerichtig. Im Übrigen wäre deine Kritik richtig, wenn du das gemessene Ergebnis mit deiner Theorie erklären kannst. Wenn nicht, dann stimmt dein Ansatz nicht.

Gruß
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Re: Wellentheorie

Beitragvon rmw » Do 16. Apr 2026, 18:10

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Wellentheorie wurde seit etwa 1800 experimentell durch viele Experimente bestätigt.

Young hat das Ergebnis seines Versuchs als Wellenbeugung interpretiert.
Die Ablenkung des Lichts an einer einzelnen Kante zeigt dass es sich nicht um Wellenbeugung handeln kann.
Dass man diese Ablenkung auch als Wellenbeugung interpretiert zeigt nur dass man den Boden rationaler Logik verlassen hat.
Die Wellentheorie des Lichts ist zu einem Dogma geworden.
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Re: Wellentheorie

Beitragvon Frau Holle » Do 16. Apr 2026, 19:01

rmw hat geschrieben:Die Ablenkung des Lichts an einer einzelnen Kante zeigt dass es sich nicht um Wellenbeugung handeln kann.

Unsinn. Das zeigt eben genau, dass es sich um Wellenbeugung handelt.

rmw hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Ich sehe nach wie vor nicht warum man nicht ziumindest versuchen sollte den Dingen auf den Grund zu gehen.

Ja meinst du denn, das wird nicht versucht? Seit hunderten Jahren wird das versucht, man nennt es Gundlagenforschung. Was glaubst du machen die Forscher die ganze Zeit? Däumchen drehen oder was?

Na ja, wenn man von grundlegenden falschen Voraussetzungen ausgeht dann kann eben auch alles Weiterführende nicht richtig sein.

Welche falschen Voraussetzungen denn? Die Wahrheit ist:

Man geht von gar keinen Voraussetzungen aus, sondern von Experimenten und deren Ergebnissen. Das sind Fragen an die Natur und deren eindeutige Antworten. Ausnahmen sind allenfalls von der Mathematik entlehnte Voraussetzungen, die allesamt aus Axiomen logisch einwandfei hergeleitet und innerhalb der Mathematik bewiesen sind, wie z.B. der Satz des Pythagoras, der seit Jahrtausenden in der Realität erfolgreich angewendet wird.

Man liest hier in Forum immer wieder von Mathe-Allergikern und Leuten mit angeborener mentaler Mathe-Intoleranz, dass die Mathematik ja "nur" aus Halluzinationen des menschlichen Geistes bestehe und keinerlei Bezug zur vermeintlichen "Realität" habe. Das ist natürlich reiner Blödsinn. Die Natur hält sich genau an das, was man auch mathematisch gefunden hat und dann auch ganz zu Recht ein Naturgesetz nennt, eben weil sich die Natur immer daran hält.

rmw hat geschrieben:Wie gesagt aus meiner Sicht ist die Wellentheorie des Lichts unbegründet und erst recht nicht nachgewiesen.

Zu der Auffassung kann man nur kommen, wenn man wie du von falschen Voraussetzungen ausgeht.

Beispiel gefällig? Nehmen wir doch deine Experimente mit Laserstrahl zur Lichtablenkung mit zwei Metallteilen als Spaltöffnung. Es ist ja lobenswert, dass du dir überhaupt die Mühe machst, aber weil du von vorne herein von der falschen Voraussetzung ausgehst, dass die erkennbaren Streifen nur durch Teilchen entstehen können, machst du dir nicht mehr die Mühe, sie jeweils auszumessen.

Ernsthafte Experimentatoren machen sich aber die Mühe und stellen dann fest, dass die Breite und Abstände der Streifen jeweils genau so sind, wie man das von der Welleninterferenz bei gegebener Wellenlänge und Frequenz kennt und außerdem bei bekannter Frequenz und Spaltbreite immer korrekt mit dem Wellenmodell beschreiben kann. Das ist dir aber ganz egal und du behauptest hartnäckig und stinkfrech, dass die Annahme eines Wellenverhaltens unbegründet und durch nichts nachgewiesen sei. Ist das etwa unbegründet und nichts, wenn man nachprüfbar wiederholt immer und ohne Ausnahme feststellt, dass das Muster exakt dasselbe ist wie das von interferierenden Wellen?

Ernsthafte Experimentatoren wissen auch, dass sich so ein Muster niemals einstellt, wenn man einfache Teilchen wie Billardkugeln an Kanten abprallen lässt. Das stellen sie nämlich auch in entsprechenden Experimenten ganz eindeutig fest.

So. Und jetzt kommst du, wohl wissend, dass es mit deinen billardkugeligen Teilchen nicht geht, und spekulierst einfach, dass diese noch "irgend eine Frequenz aufweisen", freilich ohne sagen zu können, was das für eine ominöse Frequenz sein könnte und wie sie zu dem Muster führen könnte, das nachweislich immer einer Interferenz entspricht. Diese "Frequenz" deiner Kugeln ziehst du einfach aus dem Hut, aus dem der einzigen Grund, weil du eben von vorne herein ausgeschlossen hast, dass es sich um Wellen handelt. Weil nicht sein kann, was in deiner falschen Vorstellung nicht sein darf. Mit ernsthafter Forschung hat das nichts zu tun.

Wenn da jemand von falschen Voraussetzungen ausgeht, dann ist das nicht die anerkannte Physik, die ohne Vorurteile an die Sache herangeht, sondern nur du selber, was zu beweisen war.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 17. Apr 2026, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wellentheorie

Beitragvon Rudi Knoth » Do 16. Apr 2026, 19:20

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Die Wellentheorie wurde seit etwa 1800 experimentell durch viele Experimente bestätigt.

Young hat das Ergebnis seines Versuchs als Wellenbeugung interpretiert.
Die Ablenkung des Lichts an einer einzelnen Kante zeigt dass es sich nicht um Wellenbeugung handeln kann.
Dass man diese Ablenkung auch als Wellenbeugung interpretiert zeigt nur dass man den Boden rationaler Logik verlassen hat.
Die Wellentheorie des Lichts ist zu einem Dogma geworden.


Dann hast du das Experiment oder die Erklärung von Young falsch verstanden. Die Interferenzen kann man so erklären, daß die beiden Spalten Ausgangspunkte von kreisförmigen Wellen sind, die sich am Schirm überlagern. Es geht also nicht um Beugung an Kanten sondern darum ,daß die breite Wellenfront "abgeschnitten" wird. Das Huygenssche Prinzip betrachtet auch das Innere eines Einzelspalts als Bereich für kreisförmige Wellen. Die Messungen an einem solchen Einzelspalt etwa im Video von Lewin zeigt, daß es nicht einfach um Beugungen an Kanten handelt. Denn ein gleich breiter Doppelspalt mit dem gleichen Abstand der Spalten erzeugt ein halb so großen Abstand des ersten Minimums von der Mitte als ein gleich breiter Einzelspalt. Also dein "Gegenbeweis" stimmt nicht ganz.

Gruß
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Teilchenstrahlen mit Frequenz

Beitragvon rmw » Sa 18. Apr 2026, 10:21

Die Frage ist was physikalisch ist und was physikalisch nicht ist und nicht mit welcher mathematischen Funktion man etwas beschreiben kann.
Das folgende Video ist, wie gesagt, sehr bezeichned:
https://www.youtube.com/watch?v=0ZfrNDtH05w

Würde man eine Welle von einem kleinen Ort aus anregen so würde sich die Welle zunächst eimal trichterförmig bis kreisförmig ausbreiten, gleichgültig ob es sich um Wasserwellen oder um Schallwellen handelt.
Im Schattenbereich hinter den Rasierklingen würde Beugung entstehen und nachdem diese Beugung auf beiden Seiten der Rasierklingen entstehen würde, würde im Schattenbereich tatsächlich Überlagerung, also eine Art Interferenz auftreten, sonst aber nirgendwo.
Gebeugte Wellen werden immer etwas unscharf bzw. verschwommen. Bei Wasserwellen kann man das direkt beobachten, Luftschall wird im gebeugten Bereich merklich undeutlicher, wenn es sich um Sprache handelt versteht man nicht mehr alles.

Mit diesem Verhalten einer Welle hat die Lichtablenkung im verlinkten Video praktisch nichts gemeinsam, eine Interferenz besteht im hellen Bereich und nicht im Schattenbereich.
Mit einer Ablenkung von Teilchenstrahlen an einer Kante ist dieses Verhalten problemlos erklärbar, und es gibt keinen zwangsläufigen Grund warum es nicht möglich sein sollte dass Teilchen eine Frequenz aufweisen.

Dass man dieses Verhalten mit einer sobezeichneten Wellenfunktion, also einer Sinusfunktion mit zwei Variablen, mathematisch beschreiben kann sagt genau genommen überhaupt nichts. Die Schußfolgerung auf eine rein statistische Erklärung dieser Funktion ist ohnehin jenseits von skurril.

Das Huygensche Prinzip ist bei Wasserwellen oder Luftschall völlig sinnfrei, es war ein Versuch mit dem Wissen um 1600 eine Erklärung zu finden. Bei Teilchenstrahlen die an einer Kante gestreut werden besteht immehin eine gewisse Ähnlichkeit weshalb sich dieses sonst durchaus sinnfreie Prinzip bis heute hat halten können.
Zuletzt geändert von rmw am Sa 18. Apr 2026, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Teilchenstrahlen mit Frequenz

Beitragvon rmw » Sa 18. Apr 2026, 10:55

hmpf hat geschrieben:Was an einem Teilchen könnte denn eine Frequenz haben?
Wie könnten sich denn Teilchen weginterferieren?

Wenn Elektronen Ladugen haben können und mit ihrem Spin Magnetismus bewirken dann ist nicht zu sehen warum Photonen nicht eine Frequenz haben können.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 18. Apr 2026, 11:27

@rmw » Sa 18. Apr 2026, 11:21

Mit diesem Verhalten einer Welle hat die Lichtablenkung im verlinkten Video praktisch nichts gemeinsam, eine Interferenz besteht im hellen Bereich und nicht im Schattenbereich.


Woher soll denn die Interferenz im Schattenbereich herkommen. Das gezeigte Verhalten hatte schon Herr Fresnel mit Wellen erklären können.

Hier nochmal mein Verweis auf eine Antwort von mir, die den grundsätzlichen Fehler deines Teilchenmodells anhand eines Experimente von Herrn Lewin erklärt. Denn nur mit dem von dir als sinnloses Prinzips kann man verstehen. warum überhaupt Interferenzen ausserhalb des Bereichs des Spaltes (0,1 mm Spalt Interferenz mindestens 2 cm davon entfernt) entstehen kann. Denn was soll die Teilchen, die durch den freien Bereich gehen, veranlassen sich seitwärts zu bewegen?.

Gruß
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Apr 2026, 19:29

@rmw

Zu Schall- und Wasserwellen...
rmw hat geschrieben:...würde im Schattenbereich tatsächlich Überlagerung, also eine Art Interferenz auftreten, sonst aber nirgendwo.

Das ist falsch. Interferenz entsteht auch im hellen Bereich (Bildquelle):

Beugung-Half_plate.png
Beugung-Half_plate.png (148.59 KiB) 2076-mal betrachtet


Zum Licht...
rmw hat geschrieben:...eine Interferenz besteht im hellen Bereich und nicht im Schattenbereich.

Das ist falsch. Interferenz entsteht auch im Schattenbereich, was längst bewiesen ist:

TU Dortmund hat geschrieben:Der Mathematiker und Physiker Denis Poisson wendete die Fresnel'sche Wellentheorie auf eine undurchsichtige Scheibe an und zeigte, dass man dann in der Mitte des Schattens einen hellen Fleck erwarten würde – eine Konsequenz, die er als klaren Beweis dafür ansah, dass die Theorie falsch sein müsse. Fresnel konnte aber kurze Zeit später experimentell diesen Punkt zeigen, der seither als Poisson'scher Fleck bekannt ist.

Die Frage ob Welle oder nicht ist längst geklärt, so wie das Rad längst erfunden ist. Du kommst zu spät... und "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." ;)
 
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Wasserwellen

Beitragvon rmw » Mo 20. Apr 2026, 09:42

Frau Holle hat geschrieben:@rmw
Zu Schall- und Wasserwellen...
rmw hat geschrieben:...würde im Schattenbereich tatsächlich Überlagerung, also eine Art Interferenz auftreten, sonst aber nirgendwo.

Das ist falsch. Interferenz entsteht auch im hellen Bereich (Bildquelle):

Na ja, eine Simulation.

Bei einer tatsächlichen Wasserwelle ist davon nicht viel zu bemerken:
https://www.youtube.com/watch?v=gzjdKjrgbmU

Stark veschwommene Beugung im Schattenbereich, da es sich um seitliche Weitergabe der Bewegung von Wassermolekülen handelt, ist auch nicht viel was anderes zu erwarten.
Wenn das Wasserbecken groß wäre würde man sehen dass sich die Wasserwellen ziemlich bald auflösen.

Licht vehält sich völlig anders.
Zuletzt geändert von rmw am Mo 20. Apr 2026, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Huygensches Prinzip

Beitragvon rmw » Mo 20. Apr 2026, 09:51

Rudi Knoth hat geschrieben:@rmw » Sa 18. Apr 2026, 11:21
Hier nochmal mein Verweis auf eine Antwort von mir, die den grundsätzlichen Fehler deines Teilchenmodells anhand eines Experimente von Herrn Lewin erklärt. Denn nur mit dem von dir als sinnloses Prinzips kann man verstehen. warum überhaupt Interferenzen ausserhalb des Bereichs des Spaltes (0,1 mm Spalt Interferenz mindestens 2 cm davon entfernt) entstehen kann. Denn was soll die Teilchen, die durch den freien Bereich gehen, veranlassen sich seitwärts zu bewegen?.

Luftschall ist éine Druckwelle und dafür ist das Huygensche Prinzip tatsächlich völlig sinnlos.

Die Lichtstreuung an den Kanten ist dem Huygenschen Prinzip schon ähnlicher.
Man verwendet also ein Prinzip das bei tatsächlichen Wellen völlig sinnlos ist um zu zeigen dass das Licht eine Welle sein soll.
Echt beeindruckende Vorgangsweise.
rmw
 
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