@rmw
Also da will ich noch einmal widersprechen.
Die Vorstellung von einer Wellennatur des Lichts war ursprünglich mit der Vorstellung von einem Äther verbunden.
Unter dieser Voraussetznung mag die Vorstellung von einer Wellennatur noch bis zu einem gewissen Grad begründet erscheinen.
Allerding war auch damals bereits die strahlenförmige Ausbreitung des Lichts bekannt was mit Verhalten einer Welle ganz einfach nicht vereinbar ist.
Davon stimmt einiges nicht. Der Äther wurde für das Licht und andere EM-Wellen erst von Maxwell eingeführt. Und die strahlenförmige Ausbreitung des Lichts kann mit den Senkrechten auf die Wellenfront bei Kugelwellen beschrieben werden.
Spätestens nachdem Photonen nachweisbar wurden war eine Wellentheorie des Lichts vollständig sinnfrei. Auch der Michelson-Versuch spricht gegen eine Welle.
Photonen konnten bei Licht erst mit Photomultipliern direkt "gezählt" werden. Außerdem sprechen die Experimente von Ives und Stilwell sowie von Boterrmann
gegen eine Emissionstehorie wie deine Teilchentheorie.
Leider besteht auch unter Wissenschaftlern oft genug ein unbewußter aber durchaus ausgeprägter Hang zur Dogmatisierung.
Man glaubt an eine Theorie und versucht sie mit allen Mitteln zu bestätigen anstelle sie zu hinterfragen. Leider wird auch in der Wissenschaft eine Theorie oft als eine Art "Wahrheit" angesehen.
Und die Hochfrequenztechnik spricht eindeutig gegen deine Teilchentheorie der Radarstrahlung. Also vertrittst du eine widerlegte These.
Gruß
Rudi Knoth