Aber freilich wirkt die Gravitation der Erde. Sie fallen nach unten.rmw hat geschrieben:Auf die glühenden Metallstückcken wirken keine Kräfte, sie fliegen ja auch geradeaus.
Aber freilich wirkt die Gravitation der Erde. Sie fallen nach unten.rmw hat geschrieben:Auf die glühenden Metallstückcken wirken keine Kräfte, sie fliegen ja auch geradeaus.
bumbumpeng hat geschrieben:Aber freilich wirkt die Gravitation der Erde. Sie fallen nach unten.rmw hat geschrieben:Auf die glühenden Metallstückcken wirken keine Kräfte, sie fliegen ja auch geradeaus.
Rudi Knoth hat geschrieben:Da heute auch auf der Theresienwiese das Frühlingsfest stattfindet, will ich das Thema "Scheinkräfte" mal an einem einfachen Beispiel eines Fahrgeschäftes erklären. Genau genommen beruhen die für die Fahrgäste spürbaren Effekte auf diesen "Scheinkräften". Sie sind also "messbar" im Ruhesystem des Fahrgast. Natürlich treten im Bezugssystem des Geländes in der Konstruktion entsprechende Kräfte auf, die diese Konstruktion erhalten muß. Denn sonst passiert ein Unglück.
Also jetzt das Kettenkarussell. Man kann sich hier zwei Beobachter vorstellen, Einer steht auf dem Weg und sieht sich die Bewegung des Karussells und dessen Fahrgäste an. Der Andere Beobachter sitzt in einem der Sitze und macht die Fahrt mit.
Beobachter auf dem Weg. Für Ihn bewegen dich die Fahrgäste in einem Kreis. Dieses ist eine beschleunigte Bewegung, weshalb dieser Beobachter folgt, daß eine Kraft die Fahrgäste in Richtung der Drehachse zieht. Dies nennt man die Zentripetalkraft.
Beobachter im Karussell. Dieser ruht ja in seinem Sitz. Er verspürt eine Kraft, die ihn nach Außen zieht bis r von der Summe aus der Gravitation und der Zentrifugalkraft ihn in Richtung Sitz drückt.
Ich hoffe, daß man jetzt meine Erklärungen versteht und akzeptiert.
rmw hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Da heute auch auf der Theresienwiese das Frühlingsfest stattfindet, will ich das Thema "Scheinkräfte" mal an einem einfachen Beispiel eines Fahrgeschäftes erklären. Genau genommen beruhen die für die Fahrgäste spürbaren Effekte auf diesen "Scheinkräften". Sie sind also "messbar" im Ruhesystem des Fahrgast. Natürlich treten im Bezugssystem des Geländes in der Konstruktion entsprechende Kräfte auf, die diese Konstruktion erhalten muß. Denn sonst passiert ein Unglück.
Also jetzt das Kettenkarussell. Man kann sich hier zwei Beobachter vorstellen, Einer steht auf dem Weg und sieht sich die Bewegung des Karussells und dessen Fahrgäste an. Der Andere Beobachter sitzt in einem der Sitze und macht die Fahrt mit.
Beobachter auf dem Weg. Für Ihn bewegen dich die Fahrgäste in einem Kreis. Dieses ist eine beschleunigte Bewegung, weshalb dieser Beobachter folgt, daß eine Kraft die Fahrgäste in Richtung der Drehachse zieht. Dies nennt man die Zentripetalkraft.
Beobachter im Karussell. Dieser ruht ja in seinem Sitz. Er verspürt eine Kraft, die ihn nach Außen zieht bis r von der Summe aus der Gravitation und der Zentrifugalkraft ihn in Richtung Sitz drückt.
Ich hoffe, daß man jetzt meine Erklärungen versteht und akzeptiert.
Das ist im gegenständlichen Fall bei Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft auch nicht anders.
Beide Kräfte wirken, ganz gleich aus welchen System man den Vorgang betrachtet.
Die Vorstellung dass eine der beiden Kräfte nur in einem System wirkt und die andere Kraft nur im anderen System ist ganz einfach ein außergewöhnlicher Unsinn.
Rudi Knoth hat geschrieben:Was lässt denn ein zu schnell in eine Kurve einfahrenden Zug im Ruhesystem der Gleise entgleisen? Die Zentrifugalkraft oder ein zu geringe Zentripetalkraft? In diesem Bezugssystem bewegt sich der Zug einfach am dem Moment der Entgleisung geradeaus. Im Ruhesystem des Zuges wirkt schon bei der Einfahrt in die Kurve die Zentrifugalkraft,
Rudi Knoth hat geschrieben:Um die Sache etwas einfacher zu machen, hier ein Beispiel einer "eindimensionalen Beschleunigung".
Ein Bus fährt auf der Landstraße auf der geraden Strecke mit konstanter Geschwindigkeit. Dann muß der Fahrer vor einem Hindernis schnell bremsen. Welche Kraft wirkt dann auf den Bus und die Insassen?
1. Betrachtung im Ruhesystem der Straße. In diesem hat der Bus eine Beschleunigung entgegen der Fahrtrichtung. Die Insassen bewegen sich dann mit der Anfangsgeschwindigkeit nach vorne, bis sie auf ein Hindernis (etwa die:
Sitzlehne vor der Person) treffen.
2. Betrachtung im Ruhesystem des Bus. Die Insassen werden beim Bremsen nach vorne beschleunigt, bis sie auf die Geschwindigkeit des Busses abgebremst werden.
Also wir haben zwei Kräfte:
A. Die Kraft der Bremse, die den Bus verzögert im Ruhesystem der Straße-
B Eine Kraft, die die Insassen beim Bremsen nach vorne beschleunigt im Ruhesystem des Bus.
Und ähnlich verhält es sich mit Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft. Die Zentripetalkraft tritt nicht beschleunigten Bezugssystem und die Zentrifugalkraft im rotierenden Bezugssystem auf.
rmw hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Um die Sache etwas einfacher zu machen, hier ein Beispiel einer "eindimensionalen Beschleunigung".
Ein Bus fährt auf der Landstraße auf der geraden Strecke mit konstanter Geschwindigkeit. Dann muß der Fahrer vor einem Hindernis schnell bremsen. Welche Kraft wirkt dann auf den Bus und die Insassen?
1. Betrachtung im Ruhesystem der Straße. In diesem hat der Bus eine Beschleunigung entgegen der Fahrtrichtung. Die Insassen bewegen sich dann mit der Anfangsgeschwindigkeit nach vorne, bis sie auf ein Hindernis (etwa die:
Sitzlehne vor der Person) treffen.
2. Betrachtung im Ruhesystem des Bus. Die Insassen werden beim Bremsen nach vorne beschleunigt, bis sie auf die Geschwindigkeit des Busses abgebremst werden.
Also wir haben zwei Kräfte:
A. Die Kraft der Bremse, die den Bus verzögert im Ruhesystem der Straße-
B Eine Kraft, die die Insassen beim Bremsen nach vorne beschleunigt im Ruhesystem des Bus.
Und ähnlich verhält es sich mit Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft. Die Zentripetalkraft tritt nicht beschleunigten Bezugssystem und die Zentrifugalkraft im rotierenden Bezugssystem auf.
Ja auch da ist die Kraft der Reifen die auf die Straße drückt und die Straße die, in dem Fall über die Reibung, dagegen hält.
Was sonst sollte auch sein.
Ob du das ganze aus dem System Bus betrachtest oder aus dem System Straße ist dabei völlig gleichgültig.
Rudi Knoth hat geschrieben:Und welche Kraft verspüren denn die Insassen?
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