rmw hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:rmw hat geschrieben:Das Verhalten des Lichts an einem Spiegel ist mit einer Wellenfront überhaupt nicht erklärbar, mit Teilchenstrahlen aber ohne weiteres.
Tatsache ist halt, dass man das mit Wellen überall verständlich und konsistent erklärt findet, mit Teilchenstrahlen aber gar nirgends.
Wenn die Wellentheorie konsistent wäre dann bräuchte man kein Zwei-Naturen-Modell.
Man kann nur einen Teil der Eigenschaften des Licht mit dem Verhalten von Wellen erklären.
Du bist nicht auf dem Laufenden. Der Dualismus war eine Zeit lang das Beste, was man hatte. Aber auch dieses seltsame Verhalten weiß man seit geraumer Zeit besser zu erklären. Inzwischen kann man buchstäblich
alles konsistent mit Wellenverhalten erklären, nicht nur Licht und andere sogenannte Strahlung. Einzige Ausnahme ist die Gravitation. Da ist man noch am Rätseln, weil sie anscheinend nicht quantisiert auftritt wie alles andere.
Die Vorstellung der Alten Griechen, dass eigentlich alles aus kleinsten unteilbaren "Teilchen" (Atomen) bestehen müsste, entspringt der makroskopischen Anschauung mit bloßem Auge oder meinetwegen auch mit optischer Linse. Aber optisches Hinschauen mit Hilfe von Licht hat Grenzen. Vor allem kann man das Licht selber nicht mit Hilfe von Licht anschauen. Je näher man an die aller kleinsten Dinge mit anderen Mitteln "heranzoomt", umso weniger verhalten sie sich wie kompakte Teile oder "Teilchen", wie wir sie aus der Alltagserfahrung kennen.
Licht schwirrt jedenfalls nicht in Form winziger Billiardkugeln durch die Luft. Das ist ein total naive, kindische Vorstellung.