Stimmt_das?

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon hmpf » Sa 27. Jun 2026, 13:00

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Die relativistische Längenkontraktion spielt praktisch keine Rolle:
[...] Längenkontraktion = 1 - sqrt(1 - v^2/c^2) = 5,5 * 10^-24

Es ist nicht nur die Längenkontraktion.
Zur Größenordnung sagt Richard Feynman: ...

… und was sagt er zum Vorzeichen?
Längenkontraktion in 2 parallelen Leitern kann nur Abstoßung und keine Anziehung erzeugen.
hmpf hat geschrieben:...
Sowohl im Ruhesystem der Elektronen wie auch im Ruhesystem der Protonen führt eine Längenkontraktion
zu einer Erhöhung der Ladungsträgerdichte und damit jeweils zu einer Abstoßung.
Tatsächlich ziehen sich zwei in gleicher Richtung stromdurchflossene Leiter allerdings an.
Somit ist die Behauptung, Magnetismus wäre relativistische Elektrostatik, schlicht kindlicher Dünnpfiff.
Elektrische Kraftfeldlinien beginnen an Materie und enden an Materie.
Magnetische Kraftfeldlinien beginnen nirgends und enden nirgends.
Sie umschließen bewegte elektrische Ladungen.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » Sa 27. Jun 2026, 13:14

hmpf hat geschrieben:Somit ist die Behauptung, Magnetismus wäre relativistische Elektrostatik, schlicht kindlicher Dünnpfiff.

Na wenn man den Nobelpreis für kindlichen Dünnpfiff in Fäkaliensprache und Rülpsen und Furzen auf dem Balkon bekommt, dann hast du sicher schon das ganze Haus damit tapeziert. :lol:

Zur primitiven Denke mit Feldlinien und Kurts Stricken hat Feynman auch etwas zu sagen:
It is certainly not sensible to try to insist that an electrical force has to look like the old, familiar, muscular push or pull, when it will turn out that the muscular pushes and pulls are going to be interpreted as electrical forces! The only sensible question is what is the most convenient way to look at electrical effects. Some people prefer to represent them as the interaction at a distance of charges, and to use a complicated law. Others love the field lines. They draw field lines all the time, and feel that writing E’s and B’s is too abstract. The field lines, however, are only a crude way of describing a field, and it is very difficult to give the correct, quantitative laws directly in terms of field lines. Also, the ideas of the field lines do not contain the deepest principle of electrodynamics, which is the superposition principle. Even though we know how the field lines look for one set of charges and what the field lines look like for another set of charges, we don’t get any idea about what the field line patterns will look like when both sets are present together. From the mathematical standpoint, on the other hand, superposition is easy—we simply add the two vectors. The field lines have some advantage in giving a vivid picture, but they also have some disadvantages. The direct interaction way of thinking has great advantages when thinking of electrical charges at rest, but has great disadvantages when dealing with charges in rapid motion.

The best way is to use the abstract field idea. That it is abstract is unfortunate, but necessary. The attempts to try to represent the electric field as the motion of some kind of gear wheels, or in terms of lines, or of stresses in some kind of material have used up more effort of physicists than it would have taken simply to get the right answers about electrodynamics. It is interesting that the correct equations for the behavior of light were worked out by MacCullagh in 1839. But people said to him: “Yes, but there is no real material whose mechanical properties could possibly satisfy those equations, and since light is an oscillation that must vibrate in something, we cannot believe this abstract equation business.” If people had been more open-minded, they might have believed in the right equations for the behavior of light a lot earlier than they did.

 
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon hmpf » Sa 27. Jun 2026, 13:44

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Somit ist die Behauptung, Magnetismus wäre relativistische Elektrostatik, schlicht kindlicher Dünnpfiff.

... Zur primitiven Denke mit Feldlinien und Kurts Stricken hat Feynman auch etwas zu sagen: ...

Feynman will sich nur rausreden.
Seine relativistische Längenkontraktion kann kein Magnetfeld erzeugen.
Offensichtlich haben Sie die ganze Feynman-Theologie nicht verstanden.
Diese behauptet, dass es gar keinen Magnetismus gäbe, sondern nur eine durch relativistische
Längenkontraktion erzeugte elektrostatische Anziehung.
Diese Theologie scheitert aber bereits daran, dass ein stromdurchflossener Leiter im homogenen Magnetfeld
eine Kraft verspürt … ganz ohne einen zweiten Leiter.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon ZQUANTUM » Sa 27. Jun 2026, 14:21

Diese Theologie scheitert aber bereits daran, dass ein stromdurchflossener Leiter im homogenen Magnetfeld
eine Kraft verspürt … ganz ohne einen zweiten Leiter.


Ein stromdurchflossener Leiter in einem Magnetfeld verspürt auch ohne einen zweiten Leiter eine Kraft...
die sog. Lorentzkraft.

Die Lorentzkraft und die Längenkontraktion sind zwei Seiten der selben Medaille. Magnetismus ist somit kein eigenständiges Phänomen, sondern eine direkte Folge der Speziellen Relativitätstheorie und der Elektrostatik.

Z.

Mal Grüße an Holle dalass...
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Elektronen Spin

Beitragvon rmw » Sa 27. Jun 2026, 14:28

ZQUANTUM hat geschrieben:Die Lorentzkraft und die Längenkontraktion sind zwei Seiten der selben Medaille. [/b]Magnetismus ist somit kein eigenständiges Phänomen, sondern eine direkte Folge der [b]Speziellen Relativitätstheorie und der Elektrostatik.

Komischerweise wird in Physikbüchern der Magnetismus auch mit dem Spin der Elektronen erklärt.
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Re: Elektronen Spin

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jun 2026, 14:42

rmw hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:Die Lorentzkraft und die Längenkontraktion sind zwei Seiten der selben Medaille. [/b]Magnetismus ist somit kein eigenständiges Phänomen, sondern eine direkte Folge der [b]Speziellen Relativitätstheorie und der Elektrostatik.

Komischerweise wird in Physikbüchern der Magnetismus auch mit dem Spin der Elektronen erklärt.

Lauter lächerliche Verlegenheitsversuche.
Nichtmal die Stricke kann jemand vorzeigen.

Kurt

.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon ZQUANTUM » Sa 27. Jun 2026, 14:43

Komischerweise wird in Physikbüchern...

Komisch?

Quantenmechanik ~ RT´s

Der Spin beschreibt den quantenmechanischen Eigenmagnetismus ruhender Teilchen, Lorentzkraft entsteht durch die makroskopische Bewegung einer Ladung....

G
Z.
Zuletzt geändert von ZQUANTUM am Sa 27. Jun 2026, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon hmpf » Sa 27. Jun 2026, 14:45

ZQUANTUM hat geschrieben:
Diese Theologie scheitert aber bereits daran, dass ein stromdurchflossener Leiter im homogenen Magnetfeld
eine Kraft verspürt … ganz ohne einen zweiten Leiter.

... Die Lorentzkraft und die Längenkontraktion sind zwei Seiten der selben Medaille. Magnetismus ist somit kein eigenständiges Phänomen, sondern eine direkte Folge der Speziellen Relativitätstheorie und der Elektrostatik.

Somit plappern Sie nur nach und beweisen, dass Sie nichts verstanden haben!
Wie kann eine Erhöhung der Ladungsträgerdichte in beiden Leitern zu einer elektrostatischen Anziehung führen?
Wie kann eine elektrostatische Anziehung in einem homogenen Magnetfeld entstehen?
Nochmal:
hmpf hat geschrieben:...
Sowohl im Ruhesystem der Elektronen wie auch im Ruhesystem der Protonen führt eine Längenkontraktion
zu einer Erhöhung der Ladungsträgerdichte und damit jeweils zu einer Abstoßung.
Tatsächlich ziehen sich zwei in gleicher Richtung stromdurchflossene Leiter allerdings an.
Somit ist die Behauptung, Magnetismus wäre relativistische Elektrostatik, schlicht kindlicher Dünnpfiff.
Elektrische Kraftfeldlinien beginnen an Materie und enden an Materie.
Magnetische Kraftfeldlinien beginnen nirgends und enden nirgends.
Sie umschließen bewegte elektrische Ladungen.
Zuletzt geändert von hmpf am Sa 27. Jun 2026, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jun 2026, 14:46

ZQUANTUM hat geschrieben:Quantenmechanik ~ RT´s

Der Spin beschreibt den quantenmechanischen Eigenmagnetismus ruhender Teilchen, Lorentzkraft entsteht durch die makroskopische Bewegung einer Ladung....


Und was ist mit den Stricken?
Wo werden die beschrieben oder beschriftet?

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon ZQUANTUM » Sa 27. Jun 2026, 14:51

Irgendjemand schrieb:
Wie kann eine Erhöhung der Ladungsträgerdichte in beiden Leitern zu einer elektrostatischen Anziehung führen?
Wie kann eine elektrostatische Anziehung in einem homogenen Magnetfeld entstehen?


Ich mache es mir mal einfach:

Eine bloße Erhöhung der Ladungsträgerdichte (die Anzahl der freien Ladungsträger pro Volumeneinheit) in beiden Leitern führt für sich allein nicht zu einer elektrostatischen Anziehung. Im Gegenteil: Würde man die Ladungsträgerdichte beispielsweise in zwei homogenen, neutralen Metallen gleichzeitig und gleichmäßig erhöhen, würde sich an den elektrischen Kräften zwischen ihnen nichts ändern.


Weiterführend:
Aus Sicht der Speziellen Relativitätstheorie ist ein Magnetfeld in einem ruhenden Bezugssystem nichts anderes als ein elektrostatisches Feld, das durch relativistisch bewegte Ladungen (z.B. Elektronen im Atom) entsteht.


Z.
Zuletzt geändert von ZQUANTUM am Sa 27. Jun 2026, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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