Stimmt_das?

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Lagrange » Mi 8. Jul 2026, 14:21

Botermann schreibt:
Beachten Sie, dass die Unabhängigkeit dieser Relation und ihre Kontraktion zu eins nicht nur eine Folge der besonderen Geschwindigkeitsabhängigkeit des (kinematischen) Lorentzfaktors ist, der die Zeitdilatation steuert, sondern auch auf der Gültigkeit des Relativitätsprinzips beruht, nämlich dass die atomaren Übergangsfrequenzen und die Phasengeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen im Vakuum unter aktiver (Teilchen-)Lorentz-Transformation invariant sind.

Das ist Blödsinn, da die Experimente mit Atomuhren gezeigt haben, dass die Übergangsfrequenz der Atome geschwindigkeitsabhängig ist.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 8. Jul 2026, 14:45

Lagrange hat geschrieben:Die dopplerverschobenen Frequenzen der Laser treffen die bewegungsverschobenen Frequenzen der Ionen. Das ist die ganze Geschichte. Von einem relativistischen Doppler kann keine Rede sein. Es gibt nur einen Doppler. Die andere Verschiebung resultiert aus der Bewegung relativ zum Äther (den Einstein wieder haben wollte, als er erkannte, dass leerer Raum keine physikalischen Eigenschaften haben kann).



Also in seinem Vortrag in Leyden hat Einstein aber selber klargestellt, daß der von ihm genannte Äther keinen eigenen Bewegungszustand hat. Damit kann man auch keine Bewegung relativ zum Äther feststellen. Man kann allerdings wie Lorentz die Formel des "relativistischen Dopplereffekts" so interpretieren, daß etwa im Falle des Experiments von Boterman die Laser "im Äther ruhen". und die Ionen durch die Bewegung im Äther eine "niedrigere Resonanzfrequenz besitzen". Allerdings folgt aus dem Relativitätsprinzip der relativistische Dopplereffekt und damit die sogenannte Zeitdilatation.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Lagrange » Mi 8. Jul 2026, 15:18

Zeitdilatation gibt es nicht, Uhrenverlangsamung schon. Zeit ist unbeeinflussbar.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Lagrange » Mi 8. Jul 2026, 15:22

Rudi Knoth hat geschrieben:... Allerdings folgt aus dem Relativitätsprinzip der relativistische Dopplereffekt und damit die sogenannte Zeitdilatation.

Gruß
Rudi Knoth

Relativitätsprinzip gilt nur für die Inertialsysteme die absolut identisch sind. Das heißt für Systeme in welchen der Äther ruht. Das sind zum Beispiel Erde und Venus. Egal wie sie sich zueinander bewegen, gibt es keine Beeinflussung von Uhren.
Lagrange
 
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 8. Jul 2026, 16:00

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Allerdings folgt aus dem Relativitätsprinzip der relativistische Dopplereffekt und damit die sogenannte Zeitdilatation.

Gruß
Rudi Knoth

Relativitätsprinzip gilt nur für die Inertialsysteme die absolut identisch sind. Das heißt für Systeme in welchen der Äther ruht. Das sind zum Beispiel Erde und Venus. Egal wie sie sich zueinander bewegen, gibt es keine Beeinflussung von Uhren.


Nein das sieht auf jeden Fall Einstein anders. Das Relativitätsprinzip bedeutet, daß Bezugssysteme, die sich zueinander nicht beschleunigt bewegt sind, die gleichen Gesetzmäßigkeiten haben.

Und übrigens: Durch welchen "Äther" wird das Licht von der Venus zur Erde transportiert?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » Mi 8. Jul 2026, 16:49

Lagrange hat geschrieben:Zeitdilatation gibt es nicht, Uhrenverlangsamung schon. Zeit ist unbeeinflussbar.

Mit Zeitdilatation ist keine Beeinflussung von Zeit gemeint, auch nicht von Uhren, die Zeit lediglich als Dauer messen und anzeigen.

Die alte Vorstellung eines Äthers, der die Himmelskörper bewegt wie Wasser ein Boot, und sie wie in einem Strudel auf ihrer Bahn hält, hatte schon Newton verworfen. Statt dessen vermutete er eine mysteriöse Schwerkraft, die von der Masse der Körper ausgeht und sie auf ihrer Bahn hält. Allerdings konnte Newton die Ursache dieser Schwerkraft nicht angeben.

Auf die Idee einer Raumzeit hätte aber auch Newton schon kommen können, denn er hatte ja selber die Bewegungsgesetze für massive Objekte und damit den naturgegebenen Zusammenhang von Raum und Zeit formuliert: Bei kräftefreier Bewegung ist das Verhältnis Weg:Zeit (die Geschwindigkeit) konstant.

Lange vor Newton war bereits Johannes Kepler dieser Zusammenhang aufgefallen, was er im sog. Zweiten Keplerschen Gesetz formuliert hat: Die Verbindungslinie eines Planeten zum Zentralgestirn überstricht stets die gleiche Fläche im Raum in gleicher Zeit (d.h. Dauer).

Damit war die vermeintliche Unabhängigkeit von Raum und Zeit bereits widerlegt.

Einstein hat den Gedanken lediglich konsequent weiter verfolgt und die Bewegungsgesetze so präzisiert, dass Newtons mysteriöse Schwerkraft keiner Erklärung mehr bedarf, weil sie schlicht unnötig ist. Demnach ist die vermeintliche Kraft keine Kraft.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 8. Jul 2026, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Lagrange » Mi 8. Jul 2026, 16:50

Dass nicht alle Inertialsysteme gleichberechtigt sind, hat schon Galilei erklärt:
...Die Ursache dieser Übereinstimmung
aller Erscheinungen liegt darin, daß die Bewegung des Schiffes
allen darin enthaltenen Dingen, auch der Luft, gemeinsam zukommt.
Darum sagte ich auch, man solle sich unter Deck begeben; denn oben
in der freien Luft, die den Lauf des Schiffes nicht begleitet, würden
sich mehr oder weniger deutliche Unterschiede bei einigen der genannten
Erscheinungen zeigen...
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Lagrange » Mi 8. Jul 2026, 16:54

@Frau Holle

deine Erklärungen werden immer exotischer.
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » Mi 8. Jul 2026, 17:05

Lagrange hat geschrieben:Dass nicht alle Inertialsysteme gleichberechtigt sind, hat schon Galilei erklärt

Gleichberechtigung ist kein physikalischer Begriff. Das schwammige Gerede von "gleichberechtigt" findet man immer und überall, wenn jemand nicht genau weiß was er sagt.

Galilei hat das sog. Relativitätsprinzip umschrieben, wonach die Naturgesetze eben in jedem Inertialsystem gleich sind. Dass man an Deck seines Schiffs die Relativbewegung erkennt ist kein Widerspruch. Der Fahrtwind, den man dann verspürt, ruht in einem anderen, relativ zum Schiff bewegten Inertialsystem. Falls man keinen Fahrtwind verspürt, erkennt man die Relativbewegung mit Blick zum Ufer, das in einem anderen Inertialsystem ruht.

Von absoluter Bewegung kann aber nicht die Rede sein. Vom Ufer aus beurteilt ist das Schiff bewegt, und vom Schiff aus beurteilt ist das Ufer bewegt. Das Universum bestimmt nicht, was davon absolut richtig ist und was absolut falsch. Es ist beides richtig. Der Beweis ist eben, dass die Naturgesetze in jedem Ruhesystem gleich sind.
 
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Lichtgeschwindigkeit

Beitragvon rmw » Mi 8. Jul 2026, 17:33

Frau Holle hat geschrieben: Der Beweis ist eben, dass die Naturgesetze in jedem Ruhesystem gleich sind.

Dagegen spricht eigentlich nichts.

Dass die Lichtgeschwindigkeit in jedem System, ganz gleich mit welcher Geschwindigkeit sich diese Systeme gegeneinander bewegen, gleich ist, ist dagegen ein Schwachsinn.
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