Doppler und Wind

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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Kurt » Mo 2. Mai 2011, 23:15

Bild_12_a zeigt das Auftreffen der beiden, gleichlang gelaufenden Wellen, auf der Vergleichslinie.

Striche_12.GIF
Striche_12.GIF (8.65 KiB) 3728-mal betrachtet


Bild_12_b den Unterschied in der Phasenlage wenn die untere Welle länger unterwegs war.
Die Phasenlagen der beiden Wellen am Vergleichsort sind nicht gleich, darum ist auch die Interferenz nicht so wie oberhalb.


Gruss Kurt
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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 3. Mai 2011, 19:41

Kurt hat geschrieben:Änderung der Periodendauer??
...
Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?

Bei der Frage nach der Periodendauer (oder Frequenz oder Wellenlänge) kommt es natürlich darauf an, wo gemessen wird: Mißt man am Wellenerreger, mißt man bezüglich des Übertragungsmediums oder mißt man, wie die Welle am Detektor ankommt. Da es um eine Auswertung der reflektierten Wellen am Ende ihrer Ausbreitung per - gemeinsamer - Abbildung auf einem Schirm geht, handelt es sich also um eine Messung (im weitesten Sinne) am Empfänger (Detektor). Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger.

Kurt hat geschrieben:Vielleicht solltest du dir darüber klar werden dass es keine transversale Schwingung und keinen Lichtstrahl gibt.
Dass es sich dabei um Hilfskonstruktionen handelt die nur im Denkapparat, und aufgemalt auf Papier, existieren.

Es unterscheidet den Menschen von der Kreatur, dass er einen geistigen Überbau zur Lebensbewältigung benutzt und somit Theorien und Modelle verwendet. Wie ein Phänomen, welches nicht direkt mit den Sinnesorganen wahrgenommen wird, in "Wirklichkeit" aussieht, ist nicht bekannt, d.h. nach den festgestellten Merkmalen werden verständliche Modelle des Phänomens entwickelt. Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.

Kurt hat geschrieben:Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?

Und dass sich das Überlagerungsmuster ändert wenn sich die Laufdauer der gelaufenen Perioden eines Armes verändert hat.
Denn die laufenden Perioden verändern sich halt nunmal nicht wenn sie unterwegs sind, sie "wellen" nicht, sie -laufen-.

Wie gesagt kommt es darauf an, ob sich das Übertragungsmedium in Ausbreitungsrichtung der Welle bewegt und dass die Periodendauer am Empfänger detektiert wird, d.h. wenn sich das Übertragungsmedium bezüglich des Empfängers bewegt, dann ändert sich die Periodendauer.
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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Kurt » Di 3. Mai 2011, 21:02

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Änderung der Periodendauer??
...
Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?

Bei der Frage nach der Periodendauer (oder Frequenz oder Wellenlänge) kommt es natürlich darauf an, wo gemessen wird: Mißt man am Wellenerreger, mißt man bezüglich des Übertragungsmediums oder mißt man, wie die Welle am Detektor ankommt. Da es um eine Auswertung der reflektierten Wellen am Ende ihrer Ausbreitung per - gemeinsamer - Abbildung auf einem Schirm geht, handelt es sich also um eine Messung (im weitesten Sinne) am Empfänger (Detektor). Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger.



Hallo Gerhard,
du schreibst: "Bei der Frage nach der Periodendauer (oder Frequenz oder Wellenlänge) kommt es natürlich darauf an, wo gemessen wird:"

Ja richtig, und es kommt auch noch darauf an welche Basis man für die Aussage, die aus der Messung erbracht wird, verwendet.

Und:
"Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger".


Da unterscheiden sich unsere Ansichten.
Denn das stimmt nicht.
Es kommt ev. zu einer "Wellenlängenänderung", die Periodendauer/Frequenz bleibt konstant, es sei denn das Medium ändert während der Erzeugung und Messung sein Verhalten.
Es spielt keine Rolle ob -Wind- geht, sich also das Übertragungsmedium selber bewegt oder nicht, die Frequenz bleibt (gleiche Bezugsbasis angenommen) konstant.
Die Frequenz/Periodendauer ist bei Empfänger und Sender identisch.

Beim MMI sind auch noch Reflektionsorte (Spiegel und Strahlteiler/Umlenker) dabei, auch an diesen Orten ist die Frequenz identisch zu der beim Erzeuger.

Die Aussage: Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?
bezieht sich auf Haralds "Uhren" und die "weiterwellenden Wellen".
Das ist sein Problem, das verstellt ihm die Sicht zur Realität.
Die "Welle" ist ein Hilfskonstrukt, so sollte man sie auch behandeln.


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Vielleicht solltest du dir darüber klar werden dass es keine transversale Schwingung und keinen Lichtstrahl gibt.
Dass es sich dabei um Hilfskonstruktionen handelt die nur im Denkapparat, und aufgemalt auf Papier, existieren.

Es unterscheidet den Menschen von der Kreatur, dass er einen geistigen Überbau zur Lebensbewältigung benutzt und somit Theorien und Modelle verwendet. Wie ein Phänomen, welches nicht direkt mit den Sinnesorganen wahrgenommen wird, in "Wirklichkeit" aussieht, ist nicht bekannt, d.h. nach den festgestellten Merkmalen werden verständliche Modelle des Phänomens entwickelt. Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.


Die Verwendung des Hilfsbegriffes -Welle- ist eine feine Sache, sie ermöglicht es uns Zusammenhänge wie die Überlagerung und Interferenzerscheinung, bildlich zu -sehen-.
Jedoch ist es fatal wenn man diesem Hilfsbegriff eine -Existenz- zuschustert.
Noch fataler ist es wenn man diesem Hilfsbegriff ein Eigenleben einhaucht, ein Eigenleben in der Art wie es Harald macht, die "Welle" "wellen" zu lassen.
Die "Welle" symbolisiert schliesslich nur die Zustände die bei der Lichterzeugung entstehen, die Zustände sich longitudinal ausbreitender Druckunterschiede im Übertragungsmedium.

Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.


Nein, so ist es nicht.
Man hat aus Unkenntnissen und Falschannahmen Vorstellungen zusammengebastelt die zu den angenommenen Falschvorstellungen einigermassen passen.
Bei Lichte betrachtet fällt das sofort auf.

Die "Polarisationsexperimente" beruhen auf einer falschen Vorstellung was Polarisation ist, besser noch, was Licht ist.

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?

Und dass sich das Überlagerungsmuster ändert wenn sich die Laufdauer der gelaufenen Perioden eines Armes verändert hat.
Denn die laufenden Perioden verändern sich halt nunmal nicht wenn sie unterwegs sind, sie "wellen" nicht, sie -laufen-.

Wie gesagt kommt es darauf an, ob sich das Übertragungsmedium in Ausbreitungsrichtung der Welle bewegt und dass die Periodendauer am Empfänger detektiert wird, d.h. wenn sich das Übertragungsmedium bezüglich des Empfängers bewegt, dann ändert sich die Periodendauer.


Eben nicht.
Sie ist im ganzen System des MMI überall gleich, an jedem Orte.
Es gibt nirgends einen Dopplereffekt, egal wo gemessen wird.
Die Windrichtung und Windgeschwindigkeit hat darauf keinen Einfluss, einzig eine Veränderung (Drehen des MMI wenn Wind weht) bewirkt dann einen Dopplereffekt.
Wenn die Drehung beendet ist gibts keinen Doppler mehr.
Einzig die Laufdauern der "Wellen" der beiden Laufstrecken können unterschiedlich sein.
Das sind sie wenn bei Windstille die Arme nicht gleich lang sind, das sind sie wenn die Windrichtung bei gleicher Armlänge unterschiedlich ist.

Und dieser Unterschied bewirkt ein -wandern- der Interferenzstreifen (wenn denn einer vorhanden ist, also wenn Wind weht).
Es scheint nur ein sehr geringer Wind zu wehen, der halt der bei der Anpassung des Bezuges fürs Lichtlaufen auf der Erdoberfläche unvermeidbar vorhanden ist.



Gruss Kurt
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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 3. Mai 2011, 22:41

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:"Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger".

Da unterscheiden sich unsere Ansichten.
Denn das stimmt nicht.


Kurt hat geschrieben:Es kommt ev. zu einer "Wellenlängenänderung", die Periodendauer/Frequenz bleibt konstant,

Der Zusammenhang zwischen Wellenlänge, Periodendauer, Frequenz und Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle ist:
c=λ/T oder c=λ*f
Ändert sich die Wellenlänge, dann auch die Periodendauer/Frequenz.

Kurt hat geschrieben:es sei denn das Medium ändert während der Erzeugung und Messung sein Verhalten.
Es spielt keine Rolle ob -Wind- geht, sich also das Übertragungsmedium selber bewegt oder nicht, die Frequenz bleibt (gleiche Bezugsbasis angenommen) konstant.
Die Frequenz/Periodendauer ist bei Empfänger und Sender identisch.

Wenn der Wellenerreger ständig mit gleicher Frequenz schwingt, dann:

    kommt bei ruhendem Medium die Welle so an wie sie erzeugt wurde

    kommt bei in Ausbreitungsrichtung bewegtem Medium - je nach Richtung - die Welle mit anderer Frequenz, Periodendauer und Wellenlänge an.

denn die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Empfänger ist unterschiedlich, wenn sich das Medium in Längsrichtung bewegt.

Kurt hat geschrieben:Die "Welle" ist ein Hilfskonstrukt, so sollte man sie auch behandeln.

Das Licht gehört mit zum Spektrum der Elektromagnetischen Wellen - und solche Wellen sind als Phänomen vorhanden und man kann mit dem veranschaulichten Begriffsapparat von Wellenlänge und Frequenz dieses Phänomen handhaben, indem man einen Radiosender auf eine Frequenz einstellt oder nur Licht einer bestimmten Farbe und damit Frequenz durch läßt. Insofern ist die von einem einzelnen Lichtwellenerreger (schwingendes Elektron) erzeugte Lichtwelle aufgrund der sehr kleinen Wellenlänge nicht zu erkennen - es existieren aber viele Bestätigungen, dass die Begriffe für die Beschreibung von Wellen zutreffend sind und man sie verwenden kann. Fazit: Das Phänomen Lichtwelle existiert - kann aber bezüglich der Details nicht sichtbar gemacht werden - insofern handelt es sich bei Verwendung des Begriffes "Lichtwelle" um eine Modellvorstellung, die sich allerdings bewährt hat. Dein Begriff "Hilfskonstrukt" hätte den Nachteil, dass trotz vorhandenem Phänomen der Eindruck erweckt wird, dass es nur eine Phantasievorstellung wäre.


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Vielleicht solltest du dir darüber klar werden dass es keine transversale Schwingung und keinen Lichtstrahl gibt.
Dass es sich dabei um Hilfskonstruktionen handelt die nur im Denkapparat, und aufgemalt auf Papier, existieren.

Es unterscheidet den Menschen von der Kreatur, dass er einen geistigen Überbau zur Lebensbewältigung benutzt und somit Theorien und Modelle verwendet. Wie ein Phänomen, welches nicht direkt mit den Sinnesorganen wahrgenommen wird, in "Wirklichkeit" aussieht, ist nicht bekannt, d.h. nach den festgestellten Merkmalen werden verständliche Modelle des Phänomens entwickelt. Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.


Kurt hat geschrieben:Jedoch ist es fatal wenn man diesem Hilfsbegriff eine -Existenz- zuschustert.

Das Phänomen von Elektromagnetischen Wellen und damit auch Lichtwellen ist vorhanden, d.h. in unserer natürlichen Umgebung ist etwas konkret vorhanden, was sehr pauschal sogar von den Sinnesorganen wahrgenommen werden kann und mit Meßgeräten auch im Detail bestimmt werden kann. Wir würden über "Äther", "Photonen" und "Licht" nicht so lange reden, wenn der Forschungsstand, was die Veranschaulichung des Phänomens angeht, nicht so unbefriedigend wäre - man weiß insofern einiges - aber man weiß es nicht genau - die Existenz ist allerdings vorhanden und die Begrifflichkeiten von "Wellen" können erfolgreich verwendet werden.

Kurt hat geschrieben:Noch fataler ist es wenn man diesem Hilfsbegriff ein Eigenleben einhaucht, ein Eigenleben in der Art wie es Harald macht, die "Welle" "wellen" zu lassen.
Die "Welle" symbolisiert schliesslich nur die Zustände die bei der Lichterzeugung entstehen, die Zustände sich longitudinal ausbreitender Druckunterschiede im Übertragungsmedium.

Wie gesagt, das Phänomen existiert und die Begriffe für "Wellen" passen - dann kann wohlwissend auch mit Modellvorstellungen gearbeitet werden - wohlwissend, dass es im Detail anders aussehen kann.
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.


Nein, so ist es nicht.
Man hat aus Unkenntnissen und Falschannahmen Vorstellungen zusammengebastelt die zu den angenommenen Falschvorstellungen einigermassen passen.
Bei Lichte betrachtet fällt das sofort auf.
Die "Polarisationsexperimente" beruhen auf einer falschen Vorstellung was Polarisation ist, besser noch, was Licht ist.

Die Lichtwellen werden als zugehörig zum Spektrum der Elektromagnetischen Wellen gerechnet - allerdings hat man es bei dieser Wellenart mit Transversalwellen zu tun, d.h. das Elektrische Feld schwingt quer zur Ausbreitungsrichtung. Die Stabantenne eines Senders erzeugt in unmittelbarer Umgebung eine "längere" Welle als ein schwingendes Elektron beim Licht.
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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Kurt » Mi 4. Mai 2011, 18:00

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:"Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger".

Da unterscheiden sich unsere Ansichten.
Denn das stimmt nicht.


Kurt hat geschrieben:Es kommt ev. zu einer "Wellenlängenänderung", die Periodendauer/Frequenz bleibt konstant,

Der Zusammenhang zwischen Wellenlänge, Periodendauer, Frequenz und Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle ist:
c=λ/T oder c=λ*f
Ändert sich die Wellenlänge, dann auch die Periodendauer/Frequenz.



Hallo Gerhard,
du denkst "in Formel", denke mal "in Logik"

Die Wellenlänge ist das Produkt von Frequenz, also Wiederholung, und Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Die Frequenz und die Geschwindigkeit beeinflussen also die Wellenlänge.
Die Wellenlänge kann aber nicht die Frequenz oder die Ausbreitungsgeschwindigkeit beeinflussen.

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:es sei denn das Medium ändert während der Erzeugung und Messung sein Verhalten.
Es spielt keine Rolle ob -Wind- geht, sich also das Übertragungsmedium selber bewegt oder nicht, die Frequenz bleibt (gleiche Bezugsbasis angenommen) konstant.
Die Frequenz/Periodendauer ist bei Empfänger und Sender identisch.

Wenn der Wellenerreger ständig mit gleicher Frequenz schwingt, dann:

    kommt bei ruhendem Medium die Welle so an wie sie erzeugt wurde

    kommt bei in Ausbreitungsrichtung bewegtem Medium - je nach Richtung - die Welle mit anderer Frequenz, Periodendauer und Wellenlänge an.

denn die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Empfänger ist unterschiedlich, wenn sich das Medium in Längsrichtung bewegt.



"kommt bei ruhendem Medium die Welle so an wie sie erzeugt wurde"


Richtig.


"kommt bei in Ausbreitungsrichtung bewegtem Medium - je nach Richtung - die Welle mit anderer Frequenz, Periodendauer und Wellenlänge an."


Stimmt nicht.
Denn du beziehst dich indirekt auf einen angenommenen Bezug, die "Strasse".
Sender und Empfänger ruhen gegen diese, da weht Wind (das sich bewegende Medium).
Es ist vollkommen egal welche Richtung er nimmt, welche Geschwindigkeit er hat, ob er zwischendurch stärker oder schwächer ist.
Nur eins, es darf sich nichts ändern und der Wind sollte langsamer als der Schall ihn ihm sein.
Egal was du oben einstellst, die Frequenz beim Empfänger ist immer die selbe wie beim Sender.
Die Wellenlänge ist abhängig von der Windrichtung und Geschwindigkeit, es gibt dabei keinen Doppler, nirgends.

"denn die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Empfänger ist unterschiedlich, wenn sich das Medium in Längsrichtung bewegt."

Spielt keine Rolle.

Erstmal soweit, den Rest ein andermal.


Gruss Kurt
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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Kurt » Do 5. Mai 2011, 18:18

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Harald und seine rotierenden Uhren.

Hallo "Widerleger",
es hat keinen Sinn, solange er das so sieht ist es unmöglich ihn von seinen Vorstellungen abzubringen.

Striche_09.GIF


Er sieht die Wellen als -wellendes- Etwas an, das hat er mehrfach unmissverständlich dargelegt.
Am eindeutigsten mit seinem Bild dass die drehenden Uhrzeiger zeigt.

Ihr könnt ihm sagen was ihr wollt, er sieht immer dass die Zustände der "wellenden" Schwingungen jederzeit und an jedem Ort gleich sind.
Aus dieser Sicht stimmen seine Überlegungen.
Sie sind aber eben auf einer falschen Grundvorstellung aufgebaut.
Ich habe mehrfach angeregt sich selber eine Welle mit 5 Schwingungen zu zeichnen, nur die mittlere stehen zu lassen, und das Gebilde dann weiterzuschieben, er machts aber nicht.
Dann wär ihm nämlich selber aufgefallen dass die Welle nicht "wellt", seine Uhren alle stehen.
Die einzige die sich bewegt, diejenige die die Schwingung erzeugt, hat er in seinem HP-Beitrag erst gar nicht gezeichnet.

Nach Haralds Vorstellungen verändern sich die Wellen so wie ich es oben versucht habe mit dem Zustand einer Schwingung innerhalb einer Welle nach einer halben Periode, darzustellen.

Das ist sein Problem, das muss er erstmal selber erkennen.
Für ihn sehen (verändern sich) die Schwingungen innerhalb der Welle so aus wie oben gezeichnet.
Dadurch haben alle Wellen zu jeder Zeit an jedem Ort einen identischen, zueinander unveränderten Zustand.
Egal welche sich treffen, welche Phasenlage sie haben, egal wo sie sich treffen, sie haben eben keine unterschiedliche Phasenlage zueinander weil das logischerweise gar nicht möglich ist.
Denn sie schwingen ja alle (in seinen Vorstellungen) identisch weiter



Quark!


Quark ist zwar was gutes, hat aber mit dem was oben steht nichts zu tun.

Highway hat geschrieben:Er sagt, jedenfalls verstehe ich das so: Da bewegen sich im Grunde Uhren durch die Landschaft. Ob die sich bewegen oder nicht ist aber für die Zeigerstellung schnuppe. Wie gestaucht oder gedehnt der Sinus aussieht ist noch garnicht raus. Wichtig ist die Zeigerstellung!

Das ist es was er sagt. Wohlgemerkt, so wie ich es verstehe.


Du würdest dir was gutes, grossgeschrieben, Gutes, tun, wenn du selber denken würdest und nicht nur hinterherlaufen wie der Hund nach dem angehängtem Knochen.

Das was Harald alles schon gebracht, verworfen, wieder eingestellt, nochmal umgedreht hat, das hat alles keinen realen Boden.

Du hast oberhalb drei Sätze in einem Aufsatz geschrieben.
Welcher Zusammenhang zwischen ihnen besteht ist nicht erkennbar.

Nur dass es sich ev. um "ich stimme ihn zu" handeln könnte.
Du sagst zwar immer dass du die Interferenz beim MMI verstanden hast, das was du aber schreibst beweist das Gegenteil.
Denn wenn du sie verstanden hättest dann müsstest du nicht immer hinter einer Falschmeinung herlaufen, denn dann wäre dir klar was ihr Zustandekommen für Konsequenzen nach sich zieht.

Bei Harald gibt es momentan, sein jetziger Versuch nicht hinsehen zu müssen, die Vorstellung das es nur -ganze- Wellenschwingungen gibt, diese nur synchron sich verändern, nur ganzerweise gespiegelt werden können, nur ganzerweise, also immer in einem Ruck sich verändern.
Dumm nur dass diese Wellen überhaupt nicht existieren, es sich um eine reine Vorstellungshilfe handelt.
Frag ihn mal welche Amplitude eine Funkwelle, so eine Sinusschwingung, hat, und zwar in cm.
Oder kannst du das beantworten, denn für dich sind ja Wellen eine selbstverständliche Selbstverständlichkeit.
Oder doch nicht (mehr)?


Gruss Kurt
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Re: Doppler und Wind

Beitragvon Kurt » Do 5. Mai 2011, 22:11

Rest des Beitrages:

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die "Welle" ist ein Hilfskonstrukt, so sollte man sie auch behandeln.

Das Licht gehört mit zum Spektrum der Elektromagnetischen Wellen - und solche Wellen sind als Phänomen vorhanden und man kann mit dem veranschaulichten Begriffsapparat von Wellenlänge und Frequenz dieses Phänomen handhaben, indem man einen Radiosender auf eine Frequenz einstellt oder nur Licht einer bestimmten Farbe und damit Frequenz durch läßt. Insofern ist die von einem einzelnen Lichtwellenerreger (schwingendes Elektron) erzeugte Lichtwelle aufgrund der sehr kleinen Wellenlänge nicht zu erkennen - es existieren aber viele Bestätigungen, dass die Begriffe für die Beschreibung von Wellen zutreffend sind und man sie verwenden kann. Fazit: Das Phänomen Lichtwelle existiert -


Fazit: Das Phänomen Lichtwelle existiert -
Weil ein Empfänger auf einen Sender eingestellt werden kann, weil Wellen als Phänomen vorhanden sind,
weil man anschauliche Begriffe kennt?
Nein, es existiert keine Welle, das ist halt nunmal so.
Die Welle existiert genauso sicher wie Energie oder Zeit, also überhaupt nicht.
Die -Welle- ist ein unverzichtbarer Anschauungsbegriff, mehr nicht.

Gerhard Kemme hat geschrieben: kann aber bezüglich der Details nicht sichtbar gemacht werden - insofern handelt es sich bei Verwendung des Begriffes "Lichtwelle" um eine Modellvorstellung, die sich allerdings bewährt hat. Dein Begriff "Hilfskonstrukt" hätte den Nachteil, dass trotz vorhandenem Phänomen der Eindruck erweckt wird, dass es nur eine Phantasievorstellung wäre.


Es ist nicht als Nachteil zu bezeichnen wenn einem Hilfsbegriff/Hilfskonstrukt, die Bezeichnung Phantasievorstellung zugeteilt wird.
Es ist eine Phantasievorstellung.
Denn etwas das nicht existiert ist Phantasie.

Beantworte dir selber diese Fragen:
Eine Dipolantenne, sie sende auf 100 Mhz
Wie gross ist die effektiv-Amplitude in cm der von ihr erzeugten transversalen Wellen im Abstand von 10 Metern bei:
- 1 Milliwatt
- 1 Watt
- 1 Kilowatt


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Jedoch ist es fatal wenn man diesem Hilfsbegriff eine -Existenz- zuschustert.

Das Phänomen von Elektromagnetischen Wellen und damit auch Lichtwellen ist vorhanden,


Nein, es wird behauptet und sugeriert dass elektromagnetische Wellen vorhanden sind, sind sie nicht.

Gerhard Kemme hat geschrieben: d.h. in unserer natürlichen Umgebung ist etwas konkret vorhanden, was sehr pauschal sogar von den Sinnesorganen wahrgenommen werden kann und mit Meßgeräten auch im Detail bestimmt werden kann.


Nein, es werden aus dem was sichtbar ist (Auge) und messbar ist (Messgeräte), Schlüsse gezogen die in die falsche Richtung interperetiert werden.

Gerhard Kemme hat geschrieben: Wir würden über "Äther", "Photonen" und "Licht" nicht so lange reden, wenn der Forschungsstand, was die Veranschaulichung des Phänomens angeht, nicht so unbefriedigend wäre - man weiß insofern einiges - aber man weiß es nicht genau - die Existenz ist allerdings vorhanden und die Begrifflichkeiten von "Wellen" können erfolgreich verwendet werden.


Die Begrifflichkeit, also die Hilfsvorstellung -Welle- wird sicherlich hilfreich angewendet.
Sie wäre noch viel effektiver anwendbar wenn ihr nicht eine, -die- Existenz aufgebürdet würde.
Siehe dir die 2000 Beiträge um Haralds Vorstellungen an, das sollte doch reichen, oder!
Wenn das "Festhalten um jeden Preis", anscheinend eine sehr tiefsitzende Eigenschaft des menschlichen Gehirns, nicht so übermächtig wäre dann wäre das Kollektiv -Mensch- schon viel weiter.

Oben ist es angeklungen, das Photon.
Gibt es einen besseren Beweis als die Existenz eines Photons!!
Einer geradezu abenteuerlichen Konstruktion von Unwissenheitsbezeugungen.
Das sollte doch zum Nachdenken anregen.

Es geht kein Weg vorbei.
Licht ist etwas longitudinales, longitudinale Druckunterschiedsweiterleitung im Medium, so wie es auch bei Schall in Materie ist.
Jedoch auf einer anderen Trägerbasis.
Licht ist ein rein mechanischer Vorgang.

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