Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Do 26. Mai 2011, 15:37

Mirko hat geschrieben: Das geht eben deshalb, weil sich das Licht mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, ohne ein +-v.
Worin Bewegt sich das Licht?
Bezogen auf was hat es diese Geschwindigkeit?
Mirko hat geschrieben:Man muss keine "Maßstabs-Geschwindigkeit" erfinden, weil es die nicht gibt.
Wieso, eine Maßstabs-Zeit (die Sekunde) "gibt's", und wieso nicht die Maßstabsgeschwindigkeit c?

Harald hat geschrieben:wie soll man denn mit einer Radarpistole die Lichtgeschwindigkeit messen??
Ganz einfach, man mißt einen Abstand damit hat man dann c gemessen, nach neuester Definiton, des Meter's.

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Do 26. Mai 2011, 15:46

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
In dem Beispiel hier wird zu keinem einzigen Zeitpunkt die Geschwindigkeit des Lichtes gemessen. Es werden MIT dem Licht Entfernungen gemessen. Das geht eben deshalb, weil sich das Licht mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, ohne ein +-v.

Es geht eben deshalb, weil man per Konvention einen bestimmten Wert der Lichtgeschwindigkeit völlig willkürlich mit 299 792 458 m/s als Maßstab der Länge 1983 festgesetzt hat.


Das war nicht willkürlich, das war sehr gut überlegt.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ja, das stimmt, in dem Beispiel wird zu keinem einzigen Zeitpunkt die Geschwindigkeit des Lichtes gemessen. Wie könnte man es auch? Man könnte es gar nicht, weil um die Geschwindigkeit des Lichtes zu messen, musste man ersteinmal eine Meßstrecke für das Licht messen.


Ach?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nein, es wird bei diesem Beispiel zu keinem Zeitpunkt die Lichtgeschwindigkeit gemessen. Wie würdest Du denn die Entfernungen in diesem Beispiel messen, um die Lichgeschwindigkeit zu messen?


In diesem Beispiel? Gar nicht, weil es dabei nicht um die Geschwindigkeit des Lichts geht.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Entfernungen sind ja unbekannt, wie schnell das Licht auf dieser Strecke ist kann also keiner in diesem Beispiel wissen und messen, auf dieser Strecke kann das Licht nicht gemessen werden, nur Laufzeiten des Lichts können gemessen werden, und damit kann man nichts anfangen, um eine Geschwindigkeit zu berechnen.

Man will keine Geschwindigkeit messen, sondern eine Entfernung. Das geht - welch Wunder, weil die Lichtgeschwindigkeit bekannt ist.

Jocelyne Lopez hat geschrieben: hat man per Konvention festgesetzt, dass das Licht sich mit der willkürlichen Geschwindigkeit 299 792 458 m/s auf dieser Strecke und auf allen Strecken ausbreitet.


Hältst du eigentlich die paar 100 Physiker, die an der Entscheidung beteiligt waren, alle für Idioten? Das war keine willkürliche Entscheidung.

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Man kann ja schon mit der Uhr und dem Lichtdetektor die Laufzeit hin- und zurück von jedem einzelnen Signal messen, man braucht nur noch die Entfernung zu kennen, um die Geschwindigkeit zu berechnen. Mit diesem willkürlichen Maßstab 299 792 458 m/s kann man also zusammen mit der Laufzeit die Entfernung berechnen und dann die Geschwindigkeit, da man dann die beiden notwendigen Variable zur Berechnung einer Geschwindigkeit gesammelt hat: Zeit und Weg.


Vom welcher Geschwindigkeit redet du da?

Btw: kennst du eigentlich die Definition für Sekunde?

"Die Sekunde ist das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids Cs-133 entsprechenden Strahlung." Toll, nicht? Und beim Kilogramm suchen die auch nach einer Fundamentalkonstante, um das alte Ding zu ersetzen... alles natürlich völlig willkürlich.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Do 26. Mai 2011, 15:46

Mirko hat geschrieben:...
Ja und? Vorher waren es irgendwelche komischen Schwingungen. Darunter kann ich mir weniger vorstellen als unter der Lichtgeschwindigkeit.
...
Das hat alles nichts mit Einstein zu tun, nur mit deiner falschen Darstellung.
Komische Einstellung für jemanden, der an Natur an Wissenschaft interessiert sein will :?

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 26. Mai 2011, 16:34

galactic32 hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:...
Ja und? Vorher waren es irgendwelche komischen Schwingungen. Darunter kann ich mir weniger vorstellen als unter der Lichtgeschwindigkeit.
...
Das hat alles nichts mit Einstein zu tun, nur mit deiner falschen Darstellung.
Komische Einstellung für jemanden, der an Natur an Wissenschaft interessiert sein will :?

Gruß

Was soll das heißen? Die Zitate von Mirko drücken keine Einstellung aus. Daher kann sie auch nicht komisch sein, die Einstellung.

Apropos: Licht ist kein Schall, sonst könnte ich mit den Ohren sehen.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Do 26. Mai 2011, 17:08

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:...
Ja und? Vorher waren es irgendwelche komischen Schwingungen. Darunter kann ich mir weniger vorstellen als unter der Lichtgeschwindigkeit.
...
Das hat alles nichts mit Einstein zu tun, nur mit deiner falschen Darstellung.
Komische Einstellung für jemanden, der an Natur an Wissenschaft interessiert sein will :?
Was soll das heißen? Die Zitate von Mirko drücken keine Einstellung aus. Daher kann sie auch nicht komisch sein, die Einstellung.
Und Schwingungen können komisch sein, oder wie?
Apropos: Licht ist kein Schall, sonst könnte ich mit den Ohren sehen.
Tja so ein Universal-Sensor wäre es, und sonst?
Eventuelle gemeinsame Prinzipien sind nicht zu finden?

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Do 26. Mai 2011, 17:14

galactic32 hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:...
Ja und? Vorher waren es irgendwelche komischen Schwingungen. Darunter kann ich mir weniger vorstellen als unter der Lichtgeschwindigkeit.
...
Das hat alles nichts mit Einstein zu tun, nur mit deiner falschen Darstellung.
Komische Einstellung für jemanden, der an Natur an Wissenschaft interessiert sein will :?

Gruß



Bei jemanden, der es selbst reichlich benutzt, hätte ich gedacht, dass er das Stilmittel der Ironie erkennt.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2011, 18:06

Veritatibus hat geschrieben:
Hier noch mal genau wie so eine Geschwindigkeit ermittelt wird, einmal mit Schall und danach mit Licht:

1.Messung

Der Impuls kommt nach 1s wieder zurück am Messgerät an:

(v_Schall * Zeitdauer) / 2 = (343m/s * 1s) / 2 = 171,5m

Das Messgerät "weiß" nun, dass das andere Fahrzeug 171,5m entfernt ist.


2.Messung

Die zweite Messung wird 1s nach der ersten ausgeführt, der Impuls kommt nach 1,081s wieder zurück am Messgerät an:

(v_Schall * Zeitdauer) / 2 = (343m/s * 1,081s) / 2 = 185,38m

Das Messgerät „weiß“ nun, dass sie das andere Auto in 1s um 13,88m (185,38m - 171,5m) entfernt hat, und somit eine Geschwindigkeit von 13,88m/s hat. Es entfernt sich also mit einer Geschwindigkeit von 13,88m/s und das sind ihre 50km/h. Das Messgerät zeigt nun 50km/h an.


Hallo Roland, wie schau das aus wenn die Messungen vom bewegtem Fahrzeug aus gemacht werden.
wird da genau so gerechnet?


Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 26. Mai 2011, 18:26

Veritatibus hat geschrieben:
Bisher ging ich davon aus, dass alle bis auf Frau Lopez es richtig verstanden haben. Ich weiß auch nicht, wen Sie nun meinen, und wer hier Wortklauberei betrieben haben soll. Wie dem aber auch sei, das Gerät errechnet über zwei Abstandsmessungen die Geschwindigkeit, ist ihnen denn das Prinzip und die Funktionsweise des Gerätes nun klar?

Bis jetzt ist mir nicht klar, ob Sie selbst das Prinzip dieser Messung verstanden und überhaupt das Prinzip der Messung einer Geschwindigkeit mit der Lichtgeschwindigkeit.

So wie Sie mit der Mathematik und dem Herauskürzen des Beobachters losgerannt sind, und es auch noch als korrekt und richtig beteuert haben, da habe ich meine Zweifel, ob Sie überhaupt verstanden haben, wovon hier die ganze Zeit die Rede war:

- Erst einmal kann man v1+v2 und c+v2 nicht als Gleichung v1+v2 = c+v2 basteln!
v1+v2 und c+v2 sind Elemente von zwei verschiedenen Messungen, und nicht Elemente einer Gleichung!
Das Ergebnis der Messung v1+v2 durch die Laserpistole ist ja nicht identisch mit dem Ergebnis der Messung der Lichtgeschwindigkeit von 1983, die Werte sind völlig anders!

    v2 bei der Messung mit der Laserpistole war die Geschwindigkeit des Polizeiautos mit 100 km/h,
    v2 bei der Messung der LG 1983 war 0 km/h, da der Beobachter bei dieser Messung auf der Erdoberfläche ruhte.
    v1 bei der Messung der Polizei war die Geschwindigkeit des Zielfahrzeugs mit 150 km/h
    v1 bei der Messung der LG 1983 war c 299 792 458 m/s
Sie können doch nicht mit den Meßwerten dieser zwei getrennte Messungen eine Gleichung basteln, das ist sinnfrei.

- Zweitens darf man bei einer Formel, die eine Messung beschreibt, nicht den Beobachter herauskürzen, das haben wir schon ausführlich behandelt. Eine Messung existiert nicht ohne Beobachter, weder die Messung der Lichtgeschwindigkeit von 1983 noch die Messung der Polizei, noch irgendeine Messung. Das Element v2, das hier in beiden Fällen den Beobachter darstellte, konnte man grundsätzlich nicht herauskürzen (außer wenn man ihn mit dem Wert 0 grundsätzlich definiert).

Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie hier das Vorangeschriebene nachgelesen bzw. das Prinzip einer Messung der Lichtgeschwindigkeit oder mit der Lichtgeschwindigkeit verstanden hatten, als Sie vehement beteuert haben, dass Sie eine korrekte Mathematik hier angewandt haben. :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2011, 18:27

Veritatibus hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Relativ zum "ruhenden" Messgerät aus dem obigen Beispiel.


Kurt hat geschrieben:
Hallo Roland, wie schau das aus wenn die Messungen vom bewegtem Fahrzeug aus gemacht werden. wird da genau so gerechnet?

Die Rechnung bleibt genau dieselbe, gehen wir davon aus, dass sich das Messfahrzeug mit 50km/h auf eine „ruhendes“ Fahrzeug zu bewegt:


Hallo Roland, bitte mit -du-.
Nun noch ein Beispiel mit:
Messfahrzeug bewegt sich mit 100 KM hinter dem Raser her der mit 150 Km abzuhauen versucht.
Kommt da bei gleicher Formel ebenfalls 50 raus?

Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Do 26. Mai 2011, 18:35

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:
Bisher ging ich davon aus, dass alle bis auf Frau Lopez es richtig verstanden haben. Ich weiß auch nicht, wen Sie nun meinen, und wer hier Wortklauberei betrieben haben soll. Wie dem aber auch sei, das Gerät errechnet über zwei Abstandsmessungen die Geschwindigkeit, ist ihnen denn das Prinzip und die Funktionsweise des Gerätes nun klar?

Bis jetzt ist mir nicht klar, ob Sie selbst das Prinzip dieser Messung verstanden und überhaupt das Prinzip der Messung einer Geschwindigkeit mit der Lichtgeschwindigkeit.


Ist das jetzt nur Unverschämtheit oder schon Gößenwahn'?


Jocelyne Lopez hat geschrieben:So wie Sie mit der Mathematik und dem Herauskürzen des Beobachters losgerannt sind, und es auch noch als korrekt und richtig beteuert haben, da habe ich meine Zweifel, ob Sie überhaupt verstanden haben, wovon hier die ganze Zeit die Rede war:

- Erst einmal kann man v1+v2 und c+v2 nicht als Gleichung v1+v2 = c+v2 basteln!
v1+v2 und c+v2 sind Elemente von zwei verschiedenen Messungen, und nicht Elemente einer Gleichung!
Das Ergebnis der Messung v1+v2 durch die Laserpistole ist ja nicht identisch mit dem Ergebnis der Messung der Lichtgeschwindigkeit von 1983, die Werte sind völlig anders!

    v2 bei der Messung mit der Laserpistole war die Geschwindigkeit des Polizeiautos mit 100 km/h,
    v2 bei der Messung der LG 1983 war 0 km/h, da der Beobachter bei dieser Messung auf der Erdoberfläche ruhte.
    v1 bei der Messung der Polizei war die Geschwindigkeit des Zielfahrzeugs mit 150 km/h
    v1 bei der Messung der LG 1983 war c 299 792 458 m/s
Sie können doch nicht mit den Meßwerten dieser zwei getrennte Messungen eine Gleichung basteln, das ist sinnfrei.

- Zweitens darf man bei einer Formel, die eine Messung beschreibt, nicht den Beobachter herauskürzen, das haben wir schon ausführlich behandelt. Eine Messung existiert nicht ohne Beobachter, weder die Messung der Lichtgeschwindigkeit von 1983 noch die Messung der Polizei, noch irgendeine Messung. Das Element v2, das hier in beiden Fällen den Beobachter darstellte, konnte man grundsätzlich nicht herauskürzen (außer wenn man ihn mit dem Wert 0 grundsätzlich definiert).

Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie hier das Vorangeschriebene nachgelesen bzw. das Prinzip einer Messung der Lichtgeschwindigkeit oder mit der Lichtgeschwindigkeit verstanden hatten, als Sie vehement beteuert haben, dass Sie eine korrekte Mathematik hier angewandt haben. :(




Statt zu versuchen, den eigenen sinnfreien Unsinn schön zu reden, solltest du lieber mal zeigen, wo Roland denn einen Fehler gemacht hat in seiner Rechnung oben.Im Gegensatz zu dir kann er nämlich einen kompletten Rechenweg inklusive Ergebnis vorlegen.
Mirko
 
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