Hallo Roland !
Ihre These ist lange verstanden, dass habe ich nicht jetzt erst verstanden, die ist mir schon sein Wochen klar. Sie vertreten eine ganz normale Äthertheorie. Was das addieren von Geschwindigkeiten angeht, und die Medien und die IS, sei mal gesagt, wenn Sie im Beobachter IS nicht addieren, haben Sie die SRT.
Bin ich eigentlich nicht der Meinung: Die SRT setzt eine konstante, invariante LG
voraus,und ich sage: Die LG ist variabel.
Rechnerisch kommt da ohneweiters dasselbe heraus, ob ich sage:
Die Straße ist einmal länger und dann kürzer gewesen, oder die Uhr ist schneller oder lasngsamer gelaufen, als ob ich sage:
Die Fahrtgeschwindigkeit hat sich geändert.
Die Ursache, die LG als invariant zu betrachten, liegt schon weiter zurück, vor Einstein, als man annahm, das Licht bestünde aus Partikeln und diese Teilchen würden sich wie Schrotkugeln fortbewegen. Auch Eistein musste diese Ansicht akzeptieren.
Jetzt stellt sich aber immer deutlicher heraus, dass die Welleneigenschaft der elmag-Wellen dominant ist, wenngleich auch Teilcheneigenschaften beobachtet werden.
Wenn Sie also sagen: Die Rechnung stimmt, ist das nicht einmal in Frage zu stellen: Unterm Strich kommt dasselbe heraus.
Also muss sich die LG für den Beobachter ja wohl ändern, nach ihrer These, wenn dieser dem Licht entgegenfliegt.
Ja, das dürfte der springende Punkt sein.
Wenn ich mich gegen irgendetwas bewege, so kommt mir dieses Irgendetwas schneller entgegen, Ist doch ganz logisch. Aber die Geschwindigkeit dieses Irgendetwas ändert sich gegenüber seiner ursprünglichen Umgebung nicht.
Bei der Variabilität der Lichtwellen geschieht jedoch etwas, was bei anderen Objekten nicht der Fall ist: In dem Moment die Lichtwellen in meinen Bereich gekommen sind, haben sie ihre Geschwindigkeit sofort und spontan an mich angepasst (oder sie wurden durch mein mitgeführtes Medium angepasst).
Rechnerisch dasselbe wie wenn ich sage: Ich habe mich verkürzt oder der Gang meiner Uhr hat sich verändert. (LK odser ZD).
Zu der Messstrecke, Sie hatte was von „im Auge“ geschrieben, wir können eine fiktive Messtrecke im Raum haben, die kein „Vakuum“ mitführt.
Eine solche Meßstrecke gibt es im ganzen Weltall nicht, daher auch nicht fiktiv. Wenn sonst nichts da ist, ist Vacuum vorhanden und das kann ich nicht abpumpen.
Also einfach zwei Lichtsensoren, die einen Lichtimpuls messen, wenn er vorne den ersten trifft, und nach 10m eben den zweiten dahinter. Aus der Laufzeit könnte man dann die LG errechnen
Warum hat das noch niemand versucht ?Geht nicht! Das Vacuum ist immer da !
Und man kann immer noch sagen : Ja, da hat sich eben die Zeit verändert.
Es wäre nun schön und auch nur fair, wenn ihre „Kollegen“ ihnen das auch mal in der Form erklären würden, oder bestätigen, anstatt hier „anderen“ Dingen nachzugehen. Frau Lopez will zum Beispiel auch v = v_licht (in Bezug zum Medium) + v_beobachter (in Bezug zum Medium) haben, sie glaubt das ja sogar bei einer Laserpistole zu haben.
Auch meine Kollegen fallen auf diesen Trugschluss herein ! Dieser Trugschluss ist so alt, dass er sich in die Gehirne der Menschen einebrannt hat und man selbst immer wieder darauf hereinfallen kann.
Dann wird addiert ohne zu addieren und andere seltsame Dinge.
Das kommt daher, dass man eine Ausbreitungsgeschwindigkkeit nicht addieren kann.
Jedenfalls hat es mich gefreut, dass Sie so ruhig und auch sachlich an die Frage herangegangen sind.
Ernst vertritt die Emissionstheorie und dazu muss er die Partikeleigenschaft des Lichtes in den Vordergrund stellen.
Gehen wir mal davon aus, dass die Physiker nun ein Experiment machen, und nun feststellen die Lorentz-Invarianz würde in einem Bereich gebrochen.
Wir können doch nicht zur Galilei-Transformation zurückgehen, denn diese verlangt ja eine Partikelstrahlung , die wir mit der Fortbewegung von Schrotkugeln vergleichen könnten. Wir brauchen in unserer Rechnung einen variablen Term.
Da die Gleichung für die LG nur drei Parameter hat, (c= s/t) haben wir die Wahl, entweder die LG variabel anzunehmen oder Weg und Zeit. Bei einer Wellenausbreitung ist es schon vorteilhafter, die Welle als variabel anzunehmen und nicht die durch Konvention vereinbarten Maße von Weg und Zeit.
Was man machen kann, ist von Seiten der Physik eben Erklärungen und Beschreibungen zu suchen und zu formulieren, damit die Menschen die begreifen und verstehen wollen, dieses auch können. Markus Pössel hat so ein Projekt aufgestellt, es gibt noch andere im Web.
Markus Pössel erkennt genau den Erklärungsbedarf einer besseren Beschreibung der Natur.Ich hoffe, dass es ihm gelingt, auch seine Relativisten zu überzeugen.Dann werden die Menschen diese Vorgänge auch richtig verstehen können.
Mit Gruß Hannes
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