Hannes hat geschrieben:Roland:
Wir müssen das Licht über die ganze Strecke messen, um die Geschwindigkeit zu kennen, welche das Licht auf der ganzen Strecke hatte.
Da fehlt der entscheidende Zusatz.
Der Zusatz "mittlere Geschwindigkeit"
Hannes hat geschrieben:Genau das will ich ja haben.! Dabei stellt sich nämlich heraus, dass die Ausbreitung des Lichtes relativ zu einem einzigen Bezugspunkt (Beobachter) verschieden schnell war.
Zu jedem Lichtleiter hatte das Licht aber genau c_Lichtleiter.(c_Lichtleiter= konstant)
Da ist angenommen dass das Licht in jedem Abschnitt gleich schnell zum jeweilgen Abschnitt ist/war.
Das kann sein, muss aber nicht!
Wenn du von Planet zu Planet das machst dann ergibt sich sicherlich eine unterschiedliche Lichtweiterleitungsgeschwindigkeit der jeweiligen Einzelabschnitte.
Denn bereits auf der Erde ist dies erkennbar.
Und zwar u.A. verursacht durch die Dichte der Athmosphäre.
Für die Betrachtung wie du sie hier einbringst ist es jedoch sinnvoll überall, also in jedem Abschnitt, gleiche Geschwindigkeit zu anzusetzen.
Hannes hat geschrieben:Roland:
Wenn wir die Geschwindigkeit von einem Objekt oder auch Licht wissen wollen, müssen wir die gesamte Strecke und die gesamte Laufzeit nehmen. Es sagt nichts aus, wenn Sie sagen auf diesem keinen Stück, hatte das Licht für die ganz kurze Zeit diese Geschwindigkeit.
Da will einer seine "Ansichten" retten.
Die Lichtlaufdauer ergibt sich immer aus der Gesamtlaufdauer, diese setzt sich aus unendlich vielen Einzelabschnittslaufdauern zusammen.
Hannes hat geschrieben:Wenn ich die Gesamtlaufzeit des Lichtes vom Stern bis zur Erde ermitteln will, muss ich die einzelnen, verschiedenen Abschnitte addieren. Abschnitte mit verschiedener Streckenlänge und verschiedener Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Ich werde also mit einem einzigen Meßgerät auf der Erde diese Aufgabe nicht bewerkstelligen können. Ich muss mit verschiedenen Meßmethoden die Streckenlängen ermitteln und mit anderen Methoden die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Alles zusammen ergibt dann den gesamten Bewegungsablauf.
Richtig!
Hannes hat geschrieben:Roland:
In ihrer These ist Licht nicht Beobachter unabhängig, sie verwechseln da etwas, Sie sagen, in ihrer These kann der Beobachter Licht immer nur mit c messen, weil er dieses immer nur in seiner Atmosphäre misst. Das ist etwas ganz anders, als die Aussage, Licht wäre vom Beobachter unabhängig. In der SRT ist das Licht unabhängig.
Das mag ja in den Annahmen innerhalb der SRT so sein.
Es ist aber nicht so!
Und es wurde trotz allerlei gegenteiliger Behauptungen noch nie bewiesen.
Noch Nie!
Hannes hat geschrieben:Ihr Einwurf ist insofern berechtigt, als diese von mir angesprochene Beobachterunabhängigkeit aufgrund der unpassenden Meßmethoden nur SCHEINBAR ist:
Der Beobachter kann aufgrund seiner unpassenden Meßgeräte keine erhöhte Geschwindigkeit des Lichtes bei seiner eigenen Annäherung messen.
Der Beobachter kann überhaupt keine Lichtgeschwindigkleit messen (die aussagekräftig ist) wenn das Licht auf ihn zukommt oder von ihm weggeht oder an ihm vorbeigeht.
Dazu bedarf es einer Messstrecke und eine passenden Messgerätes.
Alles Andere ist nicht brauchbar.
Weder die Frequenzverschiebung (Differenzbewegung zur Quelle), noch die Aufspaltung des Lichts in seine Spektralfarben kann da was ändern.
Gruss Kurt
Roland:
Das sehen Sie doch auch hier, Kurt wird nie begreifen, dass man longitudinale Wellen nicht vertikal und horizontal polarisieren kann. Geht nicht in seinen Kopf rein. Ist unmöglich. Damit kann er sich aber nicht abfinden, was er nicht begreifen und verstehen kann, kann nicht sein, gibt es nicht, ist eben anders.
Nunja, derjenige der nicht in der Lage ist auch nur Einfachstfragen zu beantworten, der wird auch nie in der Lage sein zu verstehen wie Licht funktioniert, dass die Polarisation nichts mit der Übertragung, dem Übertragungsweg, zu tun hat.
Da fehlt ganz einfach das technische Verständnis.
Es reicht eben nicht aus Longbeiträge verfassen zu können, es ist zu begreifen wie Licht entsteht, was Licht ist, und wie es zur Polarisation kommt.
Das ist anscheinend bei manchen unmöglich.
