Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jul 2011, 10:24

Hallo Ernst !
Hannes aber erfindet unterschiedliche "Lichtleitmedien". In seinem "Vacuum" ist die LG ohne Bezugnahme auf irgendein Objekt konstant. Damit unterbindet er die Tatsache, daß die Relativbewegung der Erde im Äther die LG im Äther im Bezugssystem Erde auf c+-v erhöht. (Dein Mitführäther dagegen impliziert diesen Effekt).

Das ist seine spezielle Premisse und die ist eben falsch. Würde er Deine normale Mitführhypothese vertreten, dann müßte er nicht seine eigene "These" erfinden. Es wäre nicht "seine" These, sondern Deine.


Du versuchst , einen Keil zwischen mir und Chief zu treiben. Ich erfinde nicht unterschiedliche Lichtleitmedien, sonder gehe nur auf die Bedingungen der Realität ein.
Es ist doch hoffentlich unbestritten, dass im Weltraum die LG mit c_konstant 299792,....km/ sec herrscht !
Da ich eine Orientierung im Weltraum für selbstverständlich und möglich betrachte, ist das Weltraumvacuum für mich ein eigenständiger Lichtleiter. Das kannst du dir im Gegensatz zu Chief nicht vorstellen. (oder du willst das nicht zur Kenntnis nehmen.)
Warum hängst du so auf dem Ausspruch Einsteins, der meinte, einen Aether= Lichtleiter würde er nicht brauchen ? Einstein hat doch in einer späteren Aussage und auch in der ART diesen Lichtleiter Weltraum vorausgesetzt. Ohne speziellen Lichtleiter ist eine präzise Lichtgeschwindigkeit undenkbar. Den Wirrwarr im Weltall müsstest du dir vorstellen.

Ich habe auch nie von „meiner eigenen“ Theorie gesprochen. Ich habe immer nur gesagt,ich habe unsere Auffassungen in einer „These“ zusammengefasst. Ich habe mich nur bemüht, die Auffassungen zu Papier zu bringen. Eine eigene Theorie beanspruche ich gar nicht.
Ich habe nichts dagegen, wenn es „Chiefs These“ heißen soll.

Damit unterbindet er die Tatsache, daß die Relativbewegung der Erde im Äther die LG im Äther im Bezugssystem Erde auf c+-v erhöht

Die Bewegung der Erde ist im Bezug auf den Weltraum sehr wohl messbar,wenn man sich Orientierung im Weltall verschafft.Man wird aber nicht Interferometer für die Messung verwenden können, da diese Geräte keine Aussage über eine Geschwindigkeit außerhalb ihrer Meßstrecke geben. Wenn sich die Erde im Bezug zum Weltall bewegt, wird durch die Anpassung der LG bei Eintritt in den Bereich der Erdatmosphäre wieder eine LG =c_Erde.
Die Messung der Erdbewegung geschieht mit Spektrometern und ist keine Neuigkeit.

Also bitte nicht Chief gegem mich aufbringen zu versuchen. Ein winziges Stück Chiefs Vorstellungsvermögens würde genügen, um Mißverständnisse und Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jul 2011, 11:19

Hallo Roland !
Das Problem sehe ich daran, dass Hannes hier „wild“ durch die IS springt, und man nie genau weiß, in welchem er zurzeit eine Angabe macht. Das liegt wohl auch darin mit begründet, dass er IS und Medium gleichsetzt. Hier ist es einfach wichtig, eine saubere und klare Sprache als Basis zu legen.

Schön langsam kommen wir auf eine gemeinsame Linie.
Eine bessere Definierung der IS ist, das , was ich schon lange verlange.

Wie ich eben erklärt habe, ihre These macht auch Aussagen über den Teil im Vakuum, das ist der Teil der SRT. Die SRT bleibt nichts schuldig, sie hatte nie den Anspruch gehabt, Lichtbrechung zu beschreiben. Zu beschreiben, wie sich die LG ändert, wenn sich die Dichte eines Mediums ändert, ist nicht Aufgabe der SRT. Ist einfach so.


Ich möchte Lichtbrechung und Anpassung der LG durch unterschiedlich bewegte Lichtleiter strikt voneinander trennen. Es sind wohl verwandte Vorgänge, doch in ihrer Auswirkung grundverschieden:

Wenn Licht in Glas eintritt, wird es nur gebrochen, es läuft innerhalb des Glases wohl mit 1/3 verminderter Geschwindigkeit, bei Austritt nimmt es jedoch wieder die gleiche Geschwindigkeit ein wie vor dem Eintritt. Die Wellenlänge hat sich also NICHT verändert, wie man aus der unveränderten Farbe (bei reinweißem Glas natürlich) entnehmen kann.

Die Lichtbrechung hat sogar den Effekt, dass sie verschiedene Wellenlängen trennt.(Spektroskopie)

Bei Übergang von einem bewegten Lichtleiter zum zweiten kommt dagegen ein anderer Effekt ins Spiel: Durch die Anpassung der LG ändern sich die Wellenlängen und bleiben verändert.Das kann man messen.

Die Physik beschreibt mit der SRT wirklich seit über 100 Jahren recht erfolgreich die Natur. Versuchen Sie bitte den Begriff IS wie seit über 130 Jahren definiert und benutzt zu verstehen. Das macht auch Sinn, wenn wir solche Begriffe ändern, werden die Studenten in 100 Jahren alle Bücher falsch verstehen, wo IS steht.


Wir brauchen nichts verändern, sondern nur genau definieren, damit sich jeder auskennt.
Verwirrspiel mit den IS ist zu vermeiden.


Sachlich sage ich, ihre Aussagen stimmen in einigen Teilen nicht mit denen der Physik überein, und ich halte einige Aussagen von ihnen auch für falsch. Aber da waren wir ja schon, würden wir in allen Aussagen gleicher Meinung sein, würden wir hier nicht diskutieren.

Das, was wir diskutieren, bezieht sich auf das Niemandsland zwischen den IS und ist in der Physik nicht beschrieben, deshalb halten Sie meine Aussagen für falsch..
Ohne Emotionalität wäre eine Diskussion farblos und uninteressant.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 11:38

Hannes hat geschrieben: Also bitte nicht Chief gegem mich aufbringen zu versuchen.

Du solltest das nicht stets persönlich nehmen. Ich bringe Deine These gegen die von Chief auf.
Wenn Du nun meinst, Deine These sei mit Chiefs identisch, dann wäre es nicht deine These, sondern die normale These vom mitgeführten Äther. Chief beschreibt diese These mit den üblichen physikalischen Instrumenten.

Du dagegen bringst da solche Begriffe, wie unterschiedliche Lichtleiter, Rückbrechnung und Wanderung von einem IS ins andere ein. Du mischt in den partiell bewegten Äther völlig überflüssig unterschiedliche Lichtleitermaterialien. Das ist eben nicht mehr Ätherphysik, sondern selbstgestrickter physikalischer Nonsens.

Wenn Du Chiefs Äther meinst, dann bleib bei seiner physikalischen Interpretation und gut ist´s.

Eine bessere Definierung der IS ist, das , was ich schon lange verlange.

Besser kannst Du deine Verwirrung in der Physik kaum Ausdruck geben.
Was Dein Chief wohl zu solcher komischen Forderung meint. Würde mich schon interessieren.

Das, was wir diskutieren, bezieht sich auf das Niemandsland zwischen den IS und ist in der Physik nicht beschriebe

Und zu diesem trefflichen Unsinn auch. Bitte Chief.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jul 2011, 11:50

Hallo Ernst !
Und zu diesem trefflichen Unsinn auch. Bitte Chief.

Deine Vorstellungskraft kann mir der Vorstellungskraft Chiefs nicht im Mindesten mithalten. Ich bezeichne es aber nicht als Unsinn, wenn es dir nicht gelingt.
Ich bemühe mich, zumindest ein wenig mitzukommen.

Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 12:22

Hannes hat geschrieben: Deine Vorstellungskraft kann mir der Vorstellungskraft Chiefs nicht im Mindesten mithalten. Ich bemühe mich, ein wenig mitzukommen.

Zum Mitführäther benötigt man keine besondere Vorstellungskraft. Reicht, wenn man sich einen Ozean mit Strömungen darin und Ruhe an den Küsten vorstellt. Wenn man schon die Physik verbildlichen will.
Du aber reicherst das klare Konzept mit physikwidrigen Forderungen an, wie Untersuchung des Niemandslandes zwischen den IS und einer besseren Definition der IS.
Laß solche Irrlichterei und bleib bei der Ätherthese, wie sie Chief vertritt. Dann bewegst Du dich im Rahmen der Physik und eine Diskussion kann substantiell erfolgen.

Hannes, das alles betrifft die von dir getroffenen Aussagen zur Physik. Nicht Deine Person, welche ich als angenehmen Forenpartner schätze.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald » Mo 25. Jul 2011, 12:42

Hmmm, vielleicht hilft es, wenn ein Außenstehender kommentiert:

Ein IS ist nichts anderes als ein Koordinatensystem plus der Eigenschaft, dass es nicht beschleunigt sein darf. Es darf sich also gleichförmig bewegen als auch in Ruhe sein. Rotation ist nicht erlaubt, denn darin ist auch eine Beschleunigung enthalten. (Verdammt, Veritatibus hatte es irgendwo gut beschrieben, ich finde es gerade nicht....)

Und das es keine Geschwindigkeit gegenüber dem Vakuum geben kann, ist in sich schlüssig. Angenommen, ich wolle diese Geschwindigkeit messen.... wogegen? Andere Himmelskörper, Gas? Gilt alles nicht, ist kein Vakum.

Viele Grüße
Harald
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 12:47

Harald Maurer hat geschrieben: Das bedeutet, Frequenz und Periodendauer im MMI bleiben auch bei Ätherwind konstant. Der Lichtlauf verhält sich im MMI immer gleich, egal ob mit oder ohne Ätherwind. Dazu muss man auch wissen, dass das elektrische Feld bei jeder Reflexion einen Knoten hat - und aus diesem Grund die Frequenz nicht nur konstant, sondern auch synchron bleibt. Denn die Zeit, in der das elektrische Feld im Metall des Spiegels verschwindet, hängt vom Spiegel ab und nicht vom Ätherwind. Aber das hatten wir alles schon - und eine neuerliche Debatte erübrigt sich. Jedenfalls

Das kann nicht unkommentiert bleiben. ;)
Das alles wurde Dir ja mehrseitig widerlegt und es wird durch wiederholtes Hinschreiben keinen Deut wahrer. Daß die Frequnz/Periodendauer konstant ist, hat niemand bestritten. Und den Knoten mißinterpretierst Du nach wie vor. Der Knoten ergibt sich als Überlagerung der hin- und rücklaufenden Welle. Das ist einfach die Folge des Phasensprungs von 180°. Die Einzelwelle trifft den Spiegel sehr wohl in Abhängigkeit vom Ätherwind phasenverschoben gegenüber einer bei fehlendem Ätherwind. (Das kannst Du an jedem Bachlauf ermitteln). Und den Detektor erreicht nur diese Einzelwelle als rücklaufende Welle.

sind die Driftexperimente a la Michelson völlig sinnlos.

Stell Dich weiter gegen den Rest der Welt (eventuell mit einem einzelnen Helfer). Der Rest eben weiß, daß das MME ein geniales Instrument war, welches den verfügbaren meßtechnischen Möglichkeiten entsprach und welches ein eindeutiges Ergebnis zeitigte: Ein Ätherwind oberhalb einer ganz kleinen meßtechnischen Unsicherheitsgrenze ist nicht vorhanden.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 25. Jul 2011, 12:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald » Mo 25. Jul 2011, 12:54

Highway hat geschrieben:...Den Casimir-Effekt?

Grüße,

Highway


Keine Ahnung, muss mich erst schlau machen, was das ist.
Gruß
Harald
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 13:03

Highway hat geschrieben:Den Casimir-Effekt?

QT. Teufel mit Beelzebub austreiben?

Da kommt mir gleich ein guter Gedanke: Der Casimireffekt verursacht das, was wir als Gravitation bezeichnen. :)

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jul 2011, 14:11

Hallo Ernst !

Laß solche Irrlichterei und bleib bei der Ätherthese, wie sie Chief vertritt. Dann bewegst Du dich im Rahmen der Physik und eine Diskussion kann substantiell erfolgen.
Hannes, das alles betrifft die von dir getroffenen Aussagen zur Physik. Nicht Deine Person, welche ich als angenehmen Forenpartner schätze.

Jetzt kommen wir uns endlich wieder näher und das freut mich.Wenn ich mich auch gegen deine Ausdrücke wie Unsinn gewehrt habe, bin ich doch nicht beleidigt.

Dir dürfte im Laufe unserer jahrelangen Forumsdiskussionen eines entgangen sein:
Chief und ich kennen uns weder persönlich noch im Rahmen der Diskussion.
Im Gegenteil: Chief legt großen Wert auf seine Anonymität und er wird wissen, warum.
Eine Abstimmung mit ihm ist nicht möglich, er nimmt auch keine persönlichen Nachrichten entgegen. Weißt du das nicht ?

Chief und mich verbindet nur eines: Unsere menschliche Vorstellungskraft.
Ich empfinde es nicht als vorteilhaft, eine Ansicht, die nicht im Lehrbuch steht, als Irrlichterei oder Unfug zu bezeichnen. Es ist schon oft ewas nicht im Lehrbuch gestanden.
Scheinbar ist für dich nur Physik,was im Lehrbuch steht.

Merkst du denn nicht, dass ich mich soweit unabhängig fühle, die Lehrbuchweisheit hinterfragen zu dürfen und eine eigene persönliche Meinung zu entwickeln, wo ich mit dem Lehrbuch nicht einverstanden bin. Dass sich meine Meinung mit der Chiefs großteils deckt, ist kein Zufall, denn er ist derselbe Realist wie ich.

Ich habe schon oft erklärt, dass sich meine Meinung nach den neuesten Forschungsberichten richtet und nicht nach 100 jährigen Gedankenexperimenten.
Ich würde mich freuen, mit dir auch über neueste Forschungsberichte diskutieren zu dürfen.

Mit Gruß
Hannes
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