Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jul 2011, 15:00

Hallo Roland !

Doch das ist bestritten. Die SRT sagt dazu, in jedem IS hat Licht c zu einem zu diesem ruhenden Beobachter. In der Physik ist die LG nicht in Bezug zum Vakuum selber definiert.

Ist eine ganz interessante Aussage, woraus ich erkenne, dass vor 100 Jahren ein ganz anderer Zeitgeist herrschte, wie heute. Das ist auch der Grund, warum ich mich mit der SRT nicht anfreunden kann.
Es sollte eigentlich ganz selbstverständlich sein, dass man sich zuerst im Weltraum orientieren muss, ein IS aufstellen muß, um Messungen duchführen zu können.
Orientierung ist eine der Hauptaufgaben der Astronomie und erfordert sehr viel
Wissen und Können.
Wenn ich ein IS aufgestellt habe, dann ist die zweite Aufgabe, darin eine Meßstrecke zu fixieren, um irgendetwas messen zu können. Einen ruhenden Beobachter finde ich nur, wenn ich weiß, wozu der Beobachter ruht. Ich muss also zuerst den Platz des Beobachters festlegen(in meinem Orientierungsgerüst)
Einen a priori ruhenden Beobachter gibt es nicht.Zu was ruht denn der ?

Spricht man über die Aussagen der Physik, dann gilt das Vakuum nicht als ein Medium zu dem Licht eine Geschwindigkeit haben kann. Diese Vorstellung widerspricht auch schon der klassischen Physik und nicht nur der SRT.


Das ist es, was ich an der „klassischen Physik“ kritisiere, was doch mein gutes Recht sein dürfte. Selbstverständlich ist ein Vacuum ohne Orientierung kein Bezugssystem.
Orientierung ist doch eine alltägliche Angelegenheit und wenn man sich nicht orientiert, ist man orientierungslos.

Mit einer Äthertheorie steht man also nicht nur mit der SRT in Widerspruch, sondern auch zur klassischen Physik. Das sollte einem schon klar sein.

Das ist doch kein Verbrechen.

Einstein hat recht deutlich erklärt, dass es auch in der ART kein Äther gibt, welcher die Eigenschaften eines stofflichen Mediums besitzt. Explizit sei dazu gesagt, man kann zum „Äther“ keine Geschwindigkeit messen.


Aber man kann im Aether Geschwindigkeit messen.

Nein, man kann nur die Bewegung zu beliebigen Objekten messen, nicht zum Weltall selber. Ist nun mal so.

Sage ich ja, man muss sich orientieren.

Es gibt in der Physik keine Bewegung der Erde in Bezug zum Weltall.


........Aber zu den Objekten im Weltall, an denen ich mich orientiere.

Diese ist indirekt und nur eine Bewegung zu einer Lichtquellen, daraus ergibt sich keine Bewegung der Erde absolut in Bezug zum Weltall

Orientierung heißt eswas mehr, als Bewegung zu einer einzelnen Lichtquelle.
Orientierung heißt doch ,einen Bezug zur ganzen Umwelt herstellen und nicht zu einem einzelnen Objekt. Doch das dürfte ein großer Unterschied zwischen der theoretischen Physik einerseits und der Astronomie andererseits sein.

Ich kann Ihren Ausdruck „Trollen“ nicht nachvollziehen.
Ist jeder, der die SRT hinterfrägt, als Troll zu verdächtigen ?
Sollte es die SRT nicht begrüßen, wenn sich jemand um Korrektur der Paradoxa bemüht?

Mit Ernst habe ich mich ausgesprochen und wir sind nicht böse aufeinander. Danke für Ihre Vermittlung.

Mit Gruß
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Mo 25. Jul 2011, 15:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 25. Jul 2011, 15:02

Ernst hat geschrieben:Da kommt mir gleich ein guter Gedanke: Der Casimireffekt verursacht das, was wir als Gravitation bezeichnen.

Das IST ein guter Gedanke! Der Casimireffekt und andere Effekte (Lampshift etc.) zeigen zumindest, dass das "Vakuum" nicht leer ist! Ob man nun statt Äther "Quantenfluktuation", "Vakuumenergie", "Dunkle Materie oder Dunkle Energie" oder wie immer auch sagt, ist egal. Da ist jedenfalls etwas im Vakuum, das wir noch nicht begreifen. "Äther" ist bloß ein Ersatzbegriff für dieses Etwas.
Einstein, 1924: „Aber selbst wenn diese Möglichkeiten zu wirklichen Theorien heranreifen, werden wir des Äthers, d. h. des mit physikalischen Eigenschaften ausgestatteten Kontinuums, in der theoretischen Physik nicht entbehren können; denn die allgemeine Relativitätstheorie, an deren grundsätzlichen Gesichtspunkten die Physiker wohl stets festhalten werden, schliesst eine unvermittelte Fernwirkung aus; jede Nahewirkungs-Theorie aber setzt kontinuierliche Felder voraus, also auch die Existenz eines „Äthers“.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon galactic32 » Mo 25. Jul 2011, 15:54

Ernst hat geschrieben: Die Einzelwelle trifft den Spiegel sehr wohl in Abhängigkeit vom Ätherwind phasenverschoben gegenüber einer bei fehlendem Ätherwind. (Das kannst Du an jedem Bachlauf ermitteln).
Gilt wohl nur für den Ernst'schen Ätherwind :?
Sonst ist an Embacher's Lichtuhr ein gleichartiges Phänomen übersehen worden.
Ernst hat geschrieben:Stell Dich weiter gegen den Rest der Welt (eventuell mit einem einzelnen Helfer). Der Rest eben weiß, daß das MME ein geniales Instrument war,
Hm, nicht mal der 50%:50% Photonensplit erfolgte in einer symmetrischen Weise.
Von solch einem Rest der Welt würde ich nur sehr bedingt eine fachgerechte Einschätzung erwarten.

Harald Maurer hat geschrieben: Der Casimireffekt und andere Effekte (Lampshift etc.) zeigen zumindest, dass das "Vakuum" nicht leer ist!
Der "Casimir" läßt sich nicht auf Fluktuationen auf/in der Metalloberfläche (Elektronenband) rückführen ?
Eine Eigenexistenz von reisenden "Photonen", Mono/Multipol-Feldern läßt sich meßbedingt so nicht ohne dazugehörige Antennen, also wiederum materielle Objekte nachweisen.
Damit sind weitergehende Argumente für ein angefülltes Vakuum nötig.
Im Zusammenhang mit der 2,7 Kelvin-Strahlung, Hintergrundstrahlung wird eine "Photonendichte" von 400/cm³ geschrieben.
Harald Maurer hat geschrieben:Einstein, 1924: „Aber selbst wenn diese Möglichkeiten zu wirklichen Theorien heranreifen, werden wir des Äthers, d. h. des mit physikalischen Eigenschaften ausgestatteten Kontinuums, in der theoretischen Physik nicht entbehren können; denn die allgemeine Relativitätstheorie, an deren grundsätzlichen Gesichtspunkten die Physiker wohl stets festhalten werden, schliesst eine unvermittelte Fernwirkung aus; jede Nahewirkungs-Theorie aber setzt kontinuierliche Felder voraus, also auch die Existenz eines „Äthers“.
Die Kenntnis von instantanen (Fern-)Wechselwirkungen lassen noch völlig andere "Mechanismen" als die zitierten zu.
Alleine die Information, die die Materie programmieren könnte oder tut, wurde nicht im Ansatz anerwähnt.

Grüße
galactic32
 
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 25. Jul 2011, 16:16

Veritatibus hat geschrieben:Wenn sie die Frequenz eine Sirene im Ruhesystem kennen, und wissen, die wird später mit einer bestimmten Geschwindigkeit um Sie kreisen Sie werden den Ton darum höher messen, können Sie die Sirene gleich tiefer stimmen, um die gewünschte Frequenz zu bekommen. Nichts anderes macht man mit den Uhren. Es bleibt dabei, in einem IS das zu den Uhren ruht, werden Sie keine Gangänderung messen können. Im Ruhesystem der Uhren ändern diese nicht ihre Gangart.

Die tiefer gestimmte Sirene kreist demnach mit dieser verstimmten Frequenz, und der von mir höher wahrgenommene Ton (die eigentlich gewünschte Frequenz) ist das Ergebnis eines Effektes (Doppler, Zeitkrümmung etc.). Sie sagen also, dasss die Sirene deshalb keinsfalls selbst ihre Frequenz geändert haben wird. Genau das behaupten sinngemäß die RT, nur dass hier der Effekt eben sich auf die jweilige ZD bezieht, also nicht auf Veränderungen von Frequenzen von Uhren oder Sirenen beruht. Was macht man also, um festzustellen, ob es sich um einen Effekt handelt oder ob die kreisende Sirene oder Uhr ihre verstimmte Frequenz beibehalten hat oder nicht?
Das habe ich Ihnen schon erklärt, aber sie haben es wohl nicht verstanden. Man generiert am Boden Zeitsignale und schickt sie digitalisiert zum Satelliten, wobei man nur die Signallaufzeit berücksichtigen muss. Und im Satelliten vergleicht man diese Zeitsignale mit jenen, die von der Satellitenuhr generiert werden. Jetzt dürfen im Sinne der ART diese Signale zueinander keinesfalls synchron sein, denn die Synchroniziät darf sich erst im Gravitationspotenzial des Bodens ergeben. Sind sie synchron, dann läuft die Gps-Uhr schon im Satelliten mit der Bodenuhr synchron. Da der Vergleich im selben BS und selben Gravitationspotenzial stattfindet, hat die GPS-Uhr zweifelsfrei ihre Gangart im Eigensystem verändert. Das Ergebnis des Vergleichs wird wiederum digital zum Boden gesandt und ausgewertet. Hier ergibt es sich eben, dass Bodenuhr und Satellitenuhr (die vormals herabgestimmt wurde) tatsächlich synchron zueinander sind. Diese konkrete Gangänderung der GPS-Uhr hat also nichts zu tun mit einem Relativeffekt der ART aufgrund unterschiedlicher Gravitationspotenziale und wird völlig zu Unrecht als Bestätigung für die ART-ZD angesehen. Nach der ART müssten aber die GPS-Signale oben in unveränderter Frequenz abgeschickt werden und erst am Boden synchron mit der Boden-Uhr ankommen. Genau das ist nicht der Fall.
Das werden Sie jetzt natürlich ebenso negieren wie Sie jedes Argument negieren, das Ihnen nicht in den Kram passt. Darin besteht Ihre Diskussionsmethode. Oder Sie bezeichnen eine Behauptung meinerseits einfach als "Rechenfehler", kommen aber nicht auf den Gedanken, mal selbst nachzurechnen und die Behauptung zu überprüfen. Dabei ist eine rechnerische Überprüfung ganz einfach.
Sie geben in das obere Formular des Rechenprogramms http://www.mahag.com/srt/effekte.php?c für v=250000, x=5000 und t=12,5 ein und erhalten dann die Werte, die ein relativ bewegter Beobachter misst.

Dieses in I gemessene Ereignis hat in I' folgende Werte:
x'= -5653197,0690452207784453375544071553066414800000 km
(= -18,8570356531291416892326809449194192424996 Lichtsekunden),
t'= 22,6238262780827943193752188326524129343961 Sekunden

Aus t=12,5 s ist nun t'22,62... s geworden, und die x-Koordinate ergibt sich mit -5653197,06904522077844533755440715530664148 km.

Jetzt haben wir auf dem Balken eine Kugel, die sich relativ zum Balken mit 400 km/s. bewegt. Nach Galilei würde der Außenbachter die Geschwindigkeit der Kugel einfach zur Geschwindigkeit des Balkens addieren. Das darf er nicht nach SRT, sondern es muss das rel. Additionstheorem angewandt werden. Sie gehen also hierhin: http://www.mahag.com/srt/effekte.php?e und geben oben für v des Balkens die Geschwindigkeit für die "Kanone" ein, also 250000 und für das Geschoß 400, und Sie erhalten die Geschwindigkeit der Kugel, die der Außenbeobachter messen würde. Und zwar mit:

250121,7020741669516915291391506206944072883912 km/s

Jetzt ermitteln Sie die Zeit, die mit dieser Geschwindigkeit bis zum Erreichen des Balkenendes vergeht, nämlich bis zum Erreichen der x-Koordinate, an welcher die Ankunft der Kugel vom Außenbeobachter gemessen wurde. Die Laufstrecke für die Kugel ist also 5653197,06904522077844533755440715530664148 km lang, weil sie ja während ihrer Bewegung gleichzeitig vom Balken mitgenommen wurde. Sie dividieren diese Strecke also mit der ermittelten Geschwindigkeit:
5653197,06904522077844533755440715530664148 / 250121,7020741669516915291391506206944072883912
und erhalten als Zeitpunkt 22.60178553946076... Sekunden. Nach der LT hat sich aber eine andere Zeit ergeben, nämlich 22,6238262780827943193752188326524129343961 Sekunden. Wie kann das sein? Eine Differenz von 22 ms ist ja keine Kleinigkeit. Also was ist falsch? Die LT oder die rel. Geschwindigkeitsaddition?
Ein Rechenfehler ist auszuschließen, denn die Werte werden mit Berücksichtigung von bis zu 50 Kommastellen berechnet (die sich in diesem Fall maximal ergeben). Und auch wiederholte Rechnungen ergaben dieselbe Diskrepanz!
Nur wenn Sie diesen Umstand selbst überprüft haben (überfordert Sie das?), können Sie dazu eine Stellungnahme abgeben. Faktum ist, dass hier ein innerer Widerspruch in der SRT vorliegt, ihre Formeln können daher nicht exakt sein. Sind sie auch nicht, weil die LT willkürlich zusammengestoppelt ist und keinesfalls von irgendeinem Naturvorgang hergeleitet wurde!

Eine physikalische Theorie darf keinen inneren Widerspruch enthalten, wenn man schon die Absurditäten und Paradoxa, die sie verursacht, negieren möchte. Die SRT kann daher nicht richtig im Sinne einer exakten Theorie sein!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 17:20

Harald Maurer hat geschrieben:Also was ist falsch? Die LT oder die rel. Geschwindigkeitsaddition?

Relativistische Geschwindigkeitsaddition ist angewandte LT. Das ist beides ganz gleichwertig :!: Da wirst Du keine Abweichung finden.

Dein ganz sicher vorhandener Denkfehler läßt sich ausräumen. Numerische Rechnungen sind dazu aber wenig geeignet. Dazu müßtest Du schon die allgemeine geschlossene Rechnung präsentieren.

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 18:06

Harald Maurer hat geschrieben:Eine Differenz von 22 ms ist ja keine Kleinigkeit. Also was ist falsch? Die LT oder die rel. Geschwindigkeitsaddition?
Ein Rechenfehler ist auszuschließen, denn die Werte werden mit Berücksichtigung von bis zu 50 Kommastellen berechnet (die sich in diesem Fall maximal ergeben). Und auch wiederholte Rechnungen ergaben dieselbe Diskrepanz!

Ein Rechenfehler ist eingeschlossen.

Die Berechnung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition muß die Geschwindigkeit im gestrichenen System ergeben. Du mußt in Dietmars Maske daher den unteren Eingabebereich verwenden. Wenn Du das tust und damit rechnest, erhältst Du

u'= 249878,0268005261730152667016314992559432457822 km/s.

t'= 5653197,06904522077844533755440715530664148 /249878,0268005261730152667016314992559432457822

t'= 22,623826278082794319375218832653s

wieder den Wert wie bei der LT.

Wieder nichts mit SRT durch SRT aushebeln. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon galactic32 » Mo 25. Jul 2011, 20:51

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die SRT beschreibt die Situation gegenüber der GT sehr wohl verändert. Indem sie gleichzeitige Ereignisse in einem Bezugssystem in einem anderen ungleichzeitig macht.
Damit sind Vorgänge, welche etwa im Ruhesystem deterministisch durch Gleichzeitigkeit ausgelöst werden, im bewegten System blockiert.
Dann stellt sich die Frage nach dem Sinn. Was sagt dann die SRT aus? Wozu ist die SRT in welchen Fällen dienlich?
Oder der physikalisch technische Hintergrund gleichzeitiger Ereignisse ist nicht verstanden.
Wie auch immer, die Lorentz/SRT Formel'n machen's nicht ungleichzeitig.
Ganz im Gegenteil, die endliche Lichtgeschwindigkeit bedingt ein sehen, welches beim Beobachter zu verschiedenen Zeiten und Entfernungen gesendete Informationen eine Lichtemission zeitlich in einem anderen Rahmen verzögert ankommt.
Ein symmetrisch auf der räumlich und zeitdilatatorisch anderen Seite postierte Beobachter beobachtet dann gleichzeitige Ereignisse symmetrisch umgekehrt.
Damit mittelt sich der Beobachtereffect heraus.

Etwas was von einem Andersdenkenden auch nicht verstanden wurde ist:
http://www.glafreniere.com/sa_relativity2.htm hat geschrieben:7. There are no means to detect that clocks are running slower.
http://www.online-translator.com/Default.aspx/Text ⇒ Es gibt keine Mittel zu entdecken, dass Uhren langsamer laufen.
Eine seltsame Aussage, denn genau langsamer gehende Uhren lassen sich prima messen, und grad jene Bewegten gehen offenbar alle langsamer als eine im abs. Äther (CMB) Ruhende.

Nun ...

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 21:04

Highway hat geschrieben:Wozu ist die SRT in welchen Fällen dienlich?

Eigentlich nur zur Begründung des Lorentzfaktors, welcher vorher nur halbempirisch aus dem MME hergeleitet war (LRT). Die SRT ändert nichts an vorher bekannten Dingen, sondern sie begründet die Dinge nur einheitlich. Praktisch ist sie kein Fortschritt gegenüber der gleichwertigen LRT.

Der Lorentzfaktor gilt für einige physikalische Vorgänge (kinetische Energie), aber eben nicht für alle. Ein Stab verkürzt sich nicht und ein Zeitdifferenz ändert sich nicht.

Die ganze Transformiererei hat ohnehin keine praktische Bedeutung. Einzig die Verwendung des Lorentzfaktors und seiner Derivate für einige Vorgänge ist in der Praxis von Bedeutung.

Alles lediglich meine persönliche Auffassung.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2011, 21:09

galactic32 hat geschrieben: Wie auch immer, die Lorentz/SRT Formel'n machen's nicht ungleichzeitig.
Ganz im Gegenteil, die endliche Lichtgeschwindigkeit bedingt ein sehen, welches beim Beobachter zu verschiedenen Zeiten und Entfernungen gesendete Informationen eine Lichtemission zeitlich in einem anderen Rahmen verzögert ankommt.

Unfug. Die Lichtlaufzeiten sind aus allen Betrachtungen der SRT herausgerechnet. Mit "Sehen" hat eine objektive Physik nichts zu tun.
Lies mal erst bischen SRT Einführung.
Und dann wirst Du auch sehen; Lorentzformeln machen´s ungleichzeitig: Lies mal im Kapitel RdG.
Erst verstehen, dann reden (schreiben).

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon galactic32 » Mo 25. Jul 2011, 21:27

Ernst hat geschrieben:Unfug. Die Lichtlaufzeiten sind aus allen Betrachtungen der SRT herausgerechnet.
Oder im Gegenteil, es werden nicht nur Lichtlaufzeiten, sondern gar auch "Eigenzeit"-Änderungen eingerechnet.
Ernst hat geschrieben:Lies mal erst bischen SRT Einführung.
Wurde sogar in (fast) aller Ausführlichkeit von Faber & anderen hier vor einigen Monaten computereindeutig "gerechnet".
Ernst hat geschrieben: Ein Stab verkürzt sich nicht und ein Zeitdifferenz ändert sich nicht.
Wie soll man das jetzt verstehen?
Lebensdauerverlängerung von Myonen, Änderungen in den Ereigniß-"dichten" von Uhren wird jetzt negiert?

Gruß
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