Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 31. Jul 2011, 19:40

Gerhard Kemme hat geschrieben:Nocheinmal zur Frage, ob in einem Teilchenbeschleuniger prinzipiell keine Überlichtgeschwindigkeit der Teilchen - z.B. Elektronen - erzielt werden kann.
...
Insofern halte ich nach wie vor die Möglichkeit für gegeben, dass bei "richtiger" Schaltung Teilchen über die Lichtgeschwindigkeits-Grenze hinaus beschleunigt werden können, weil die anziehende bzw. abstoßende Kraftwirkung erhalten bleibt.


Mit statischen Beschleunigungs-"Feldern" bekommst du Probleme weil sie die notwendigen Spannungen nicht aushalten.
Darum wird Hochfreqenz verwendet.
Diese muss so gesteuert werden dass sich auf jeder Teilstrecke eine -Vorwärtsbeschleunigung- ergibt.
Das lässt sich z.B durch immer kleiner wewrdende Beschleunigerstrecken verwirklichen.

Du kannst Elektronen auf Überlichtgeschwindigkeit (Bezug Erdoberfläche) bringen wenn du den Beschleuniger selber bewegst, ansonnsten nicht.
Angenommen du erreichstc 0.999c im Beschleuniger und diesen bewegst du mit 0.2 c (dieser muss dann aber auf einer anderen "Erde" sitzen und diese sich auf dich zubewegen), dann hast du eine Geschwindigkeit der Teilchen von 1.1999 erreicht.
Die Bewegung des Beschleunigers gegen die Erdoberfläche bringt nichts, bzw. nur das was von Fizeau gezeigt wurde.

Gruss Kurt

PS: Warum haltet ihr alle an der Vorstellung fest dass ein Elektron ein Feld um sich haben muss!?
Es hat keins, es braucht keins.
Nehmt doch einfach das was ist.
Kurt
 
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 31. Jul 2011, 19:43

Harald hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:....., Stalkerchen. :mrgreen:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Etwas in der Qualität kann ich auch:

http://tinyurl.com/37zzlvd

Ist mir schon klar, dass Du das kannst, Stalkerchen. :mrgreen:
Jocelyne Lopez
 
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 31. Jul 2011, 19:54

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Sorry, aber Dein Umgangston zum Beispiel mit Hannes (seit Monaten) und mit mir (seit Jahren) zeugt nicht gerade von einem "gefestigten Charakter" oder von guten Manieren. Das solltest Du vielleicht überdenken, wenn Du Dir sachliche und zivile Austausche im Forum wünschst.

Da solltest Du schon unterscheiden zwischen deutlichem sachlichen Ton und persönlicher Beleidigung. Ersteres halte ich für unabdingbar, letzteres liegt mir fern.

Das Problem bei Hannes und Dir ist, daß ihr objektive sachliche Gegendarstellungen gegen Eure Vorstellungen als persönliche Beleidigung empfindet. Darüberhinaus empfindet ihr die ebenfalls sachliche Feststellung als Beleidigung, daß ihr über wenig physikalisches Grundlagenwissen verfügt. Das ist aber nun mal so und für jeden physikalisch Bewanderten hier offensichtlich. Das ist aber kein Makel, weil sich jeder Willige dieses Wissen aneignen kann. Wobei ich allerdings den Eindruck habe, daß Du trotz Deiner "Rührmichnichtaneinstellung" aus anderer und meiner "aggressiven" sachlichen Darstellung ein gutes Stück weitergekommen bist. Hannes allerdings ist da unbeweglicher; er negiert einfach sachliche Gründe, wenn er sie physikalisch nicht nachvollziehen kann.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 31. Jul 2011, 20:36

Ernst hat geschrieben:
Das Problem bei Hannes und Dir ist, daß ihr objektive sachliche Gegendarstellungen gegen Eure Vorstellungen als persönliche Beleidigung empfindet. Darüberhinaus empfindet ihr die ebenfalls sachliche Feststellung als Beleidigung, daß ihr über wenig physikalisches Grundlagenwissen verfügt. Das ist aber nun mal so und für jeden physikalisch Bewanderten hier offensichtlich. Das ist aber kein Makel, weil sich jeder Willige dieses Wissen aneignen kann. Wobei ich allerdings den Eindruck habe, daß Du trotz Deiner "Rührmichnichtaneinstellung" aus anderer und meiner "aggressiven" sachlichen Darstellung ein gutes Stück weitergekommen bist. Hannes allerdings ist da unbeweglicher; er negiert einfach sachliche Gründe, wenn er sie physikalisch nicht nachvollziehen kann.

Ich möchte mir Deinen relativistischen Kram aus Deinen Physikbüchern gar nicht "aneignen", ich denke nicht daran, das liegt mir fern, und zwar seit langem, seitdem ich selbst durch persönliche Überlegungen darauf gekommen bin, dass irgendetwas mit dieser Theorie nicht stimmt. Ich vertrete seitdem die Auffassungen von Fachleuten und Wissenschaftlern, die um ein vielfaches qualifizierter sind als Du, zwar auch mit Buchwissen, aber auch mit Denkvermögen, mit Scharfsinn und mit Forschergeist. Ich habe eine ganze Menge in den letzten 8 Jahren von den gelernt, Du kannst also getrost Deine Physikbücher und Dein Buchwissen einpacken, die beeindrucken mich nicht im geringsten. Aber das wirst Du als Relativist sowieso nie verstehen und akzeptieren können. Lieber ziehst Du Dich selbst hoch mit Deiner Aggressivität, Deinem abfälligen Tonfall, Deinem unflätigen Umgang, Deiner Besserwisserei, Deiner Verachtung und dem Heruntermachen Deiner Gesprächspartner, die nicht Dein Buchwissen schlucken wollen, das Du so gerne ohne Reflexion seit Jahren im Forum zur Schau stellst. Dich interessieren sowieso die Relativitätstheorie und den Erkenntnisfortschritt nicht. Dich interessiert nur in der Runde zu zeigen, was Du in Deinen Physikbüchern seit Jahren brav und blind gelernt hast. Bei mir bist Du also definitiv fehl am Platz. Entgegen Deiner Meinung und der Meinung Deiner Gleichgesinnten bin ich sehr lernfähig, aber in meiner Lage habe ich nunmal das äußerst kostbare Privileg meine Lehrer selbst auswählen zu dürfen. Du gehörst definitiv nicht dazu. Und ich habe die letzten Jahren in der Physik absolut fantastische Lehrer gehabt!! :) Ich bedanke mich dafür bei allen Kritikern und auch bei allen Teilnehmern, die die SRT durch eigene Überlegungen hinterfragen. Du darfst bei mir einpacken, Ernst, ich nehme Dich nicht ernst. Mich imponieren in der Wissenschaft nur Menschen, die selbst denken.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 31. Jul 2011, 20:56

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Und ich habe die letzten Jahren in der Physik absolut fantastische Lehrer gehabt!!

Mag sein. Dann liegt es eben an der Schülerin.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 31. Jul 2011, 21:12

Chief hat geschrieben:
Sein Licht bewegt sich durch verschiedenen "bewegte" IS und geht dabei "von einem IS ins andere über"...

Da hat Hannes selbstverständlich Recht. Z.B. im IS des Erdmittelpunkts bewegt sich das Licht mit c relativ zum Erdmittelpunkt aber nur im "Einflussbereich" des Erdmittelpunkts. Kommt das Licht in den Einflussbereich des Jupiters so ändert sich seine Geschwindigkeit im IS des Erdmittelpunkts (c=c+v).

So, und warum schreibst Du dann genau das Gegenteil von Hannes Darstellung? Da beschreibst Du genau das, was ich Hannes erklären wollte. Du betrachtest richtigerweise den Vorgang an unterschiedlichen Orten in einem einzigen IS. Das ergibt eine einheitlich vollständige Beschreibung des Vorgangs.

Bei Hannes läuft das Licht erst im IS des Erdmittelpunktes und "geht danach in das IS des Jupiters über". Das sind aber nur Einzeldarstellungen, die anschließend zur einheitlichen Beschreibung in ein gemeinsames IS überführt werden müssen. Da kann man nicht einfach die Ergebnisse in den einzelnen IS addierenn(Maus und Wagen).

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 31. Jul 2011, 21:23

Ernst hat geschrieben:Bei Hannes läuft das Licht erst im IS des Erdmittelpunktes und "geht danach in das IS des Jupiters über". Das sind aber nur Einzeldarstellungen, die anschließend zur einheitlichen Beschreibung in ein gemeinsames IS überführt werden müssen. Da kann man nicht einfach die Ergebnisse in den einzelnen IS addierenn(Maus und Wagen).


Das versteh ich nicht, das ist doch Kopfrechnen, was ist da zu -überführen-?

Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 31. Jul 2011, 21:41

Kurt hat geschrieben: Das versteh ich nicht, das ist doch Kopfrechnen, was ist da zu -überführen-?


(eine Maus läuft in einem fahrenden Waggon (IS1) von hinten nach vorn mit 1m/s, der Wagen selbst rollt auf den Schienen (IS2) mit 19m/s.
Und nun kommt einer und sagt: Die erste Sekunde läuft die Maus im IS1 1m/s, danach geht sie über ins IS2 und läuft die zweite Sekunde mit 20m/s. Die Aussage, die Maus sei nach 2s einem Weg von 1m/s*1s + 20m/s*1s= 21m gelaufen, ist physikalisch wertlos.

Solches "Kopfrechnen" der Ergebnisse aus unterschiedlichen IS ergibt eben den unsinnigen Wert 21m. Rechnet man in einem einzigen IS (Schiene), so ergibt sich der Mauseweg zu (19+1)m/s*2s = 40m.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 31. Jul 2011, 22:06

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Das versteh ich nicht, das ist doch Kopfrechnen, was ist da zu -überführen-?


(eine Maus läuft in einem fahrenden Waggon (IS1) von hinten nach vorn mit 1m/s, der Wagen selbst rollt auf den Schienen (IS2) mit 19m/s.
Und nun kommt einer und sagt: Die erste Sekunde läuft die Maus im IS1 1m/s, danach geht sie über ins IS2 und läuft die zweite Sekunde mit 20m/s. Die Aussage, die Maus sei nach 2s einem Weg von 1m/s*1s + 20m/s*1s= 21m gelaufen, ist physikalisch wertlos.

Solches "Kopfrechnen" der Ergebnisse aus unterschiedlichen IS ergibt eben den unsinnigen Wert 21m. Rechnet man in einem einzigen IS (Schiene), so ergibt sich der Mauseweg zu (19+1)m/s*2s = 40m.



Hallo Ernst, die Maus läuft aus Sicht der Schiene (IS2) mit 20m/s.
(so schnell kann keine Katze sein die nebenherläuft um sie zu erwischen)

Jedoch ist mir unklar was das mit dem zu tun hat was Hannes versucht zu vermitteln.
Da geht es um unterschiedliche Lichtlaufbezüge.
Und da schauts dann anders aus.
Da müssen die Einzelstrecken berücksichtigt werden damit das Ergebnis stimmen kann.

Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 31. Jul 2011, 22:39

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Das versteh ich nicht, das ist doch Kopfrechnen, was ist da zu -überführen-?


(eine Maus läuft in einem fahrenden Waggon (IS1) von hinten nach vorn mit 1m/s, der Wagen selbst rollt auf den Schienen (IS2) mit 19m/s.
Und nun kommt einer und sagt: Die erste Sekunde läuft die Maus im IS1 1m/s, danach geht sie über ins IS2 und läuft die zweite Sekunde mit 20m/s. Die Aussage, die Maus sei nach 2s einem Weg von 1m/s*1s + 20m/s*1s= 21m gelaufen, ist physikalisch wertlos.

Solches "Kopfrechnen" der Ergebnisse aus unterschiedlichen IS ergibt eben den unsinnigen Wert 21m. Rechnet man in einem einzigen IS (Schiene), so ergibt sich der Mauseweg zu (19+1)m/s*2s = 40m.



Hallo Ernst, die Maus läuft aus Sicht der Schiene (IS2) mit 20m/s.
(so schnell kann keine Katze sein die nebenherläuft um sie zu erwischen)

Jedoch ist mir unklar was das mit dem zu tun hat was Hannes versucht zu vermitteln.
Da geht es um unterschiedliche Lichtlaufbezüge.
Und da schauts dann anders aus.
Da müssen die Einzelstrecken berücksichtigt werden damit das Ergebnis stimmen kann.

Gruss Kurt


Mir dämmert wo euer -Missverständnis- liegt.
In den Zugbeispiel geht Hannes von einem IS aus das auf dem Waggon ist und das die Maus erst verlassen muss.
Analog zu Licht das von einem Stern, der seinen eigenen Lichtleitbezug erzwingt, weggeht.

"Konstruktion":

Zwei Waggone, stellvertretend für zwei Planeten die den Lichtlaufbezug in ihrem Einflussbereich erzwungen haben.

Schienen, sie stellen den "Raum" zwischen den beiden Planeten dar.

Maus, sie symbolisiert das laufende Licht.

.....___W1____--------------------------------------------------____W2____

Die ---- sind die Schienen

Die Maus läuft immer mit 10m/s
Die Waggons bewegen sich gleichmässig nach rechts, mit 5m/s
Die Waggons sind so lang dass die Maus 10 Sekunden braucht um sie zu durchrasen, also 100 Meter.
Die Strecke zwischen den Waggons ist so lang dass sie 10 s braucht um von einem Waggon zum nächsten zu kommen, also XX Meter.

Sie läuft bei W1 links los, hüpft dann auf die Schienen, dann auf Waggon zwei und ruht sich dann aus (Die Katze hat sie nicht erwischt).

10 s braucht sie um W1 zu durchqueren, dieser ist inzwischen 50 Meter gefahren.
Dann ist sie auf den Schienen so lange unterwegs bis sie W2 erreicht.
In W2 ist sie dann wiederum 10 s unterwegs, dieser ist 50 Meter gefahren wärend die Maus ihn benutzte.

Nun sollte jemand berechnen wieweit die Gesamtstrecke ist die beide Waggons inzwischen gefahren sind.
Und aus dieser Strecke, zuzüglich einbezogen des Starabstandes der beiden Waggons untereinander, ergibt sich dann die mittlere Geschwindigkeit der Highspeedmaus.

Hoffe ich hab mich nicht verdenkt und der Maus geht die Luft nicht aus.


Gruss Kurt



Nachtrag:
eigentlich braucht man den Abstand der beiden Waggone nicht zu wissen (weiss nicht wie man das berechnet).

Aus Sicht der Gleise war die Maus
- erst 50 Meter mit 15 m/s
- dann 100 Meter mit 10m/s
- und noch 50 Meter mit 15m/s
unterwegs.

Wenn eine "Transformation" stimmen soll dann müssen aus allen drei Sichtwinkeln(IS) W1, Gleise, W2, identische Werte für die jeweiligen Laufdauern und Streckenlängen und Gesamtlaufdauer und Gesamtstreckenlänge rauskommen.
Wenn nicht taugt die Transformation nichts.
Kurt
 
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