Hannes hat geschrieben:Worüber diskutieren wir denn jetzt schon jahrzehntelang?
Doch über die Behauptung, dass die LG unter allen Umständen invariant sein soll.
Es ist die Formel für die LG c= s/t
Da c als invariant postuliert wird, müssen zwangsläufig s (Strecke) und t (Zeit) variabel sein.
Diese Annahme wird von uns für falsch erachtet.
Hallo Hannes, hab dein -Gedicht- gesehen, sieht gut aus.
(später dazu mehr)
Zu:
Hannes hat geschrieben:Es gibt daher nur eine Alternative: Die LG ist variabel. Dann können s und t wieder das sein, was sie vorher auch waren: Durch Übereinkunft festgelegte Maßstäbe.
Vor etlichen Jahren hat es noch geheißen: Auch bei Durchgang durch dichte Medien wie Wasser, Glas, usw. behält die LG ihren Wert bei. Gilt heute nicht mehr.
Es wird vieles nicht mehr gelten wenn der "Zahn der Zeit" die eingefahrenen Wege zugeschüttet hat.
Irgendwann wird man sich schmunzelnd über die -damalige Ansicht der Lichtinvarianz- äussern.Dann können s und t wieder das sein, was sie vorher auch waren: Durch Übereinkunft festgelegte Maßstäbe.
Auch das wird dem Schmunzeln zum Opfer fallen.
So wie es im Medium von der Mediendichte mitabhängt, so ist es auch beim Licht.
Denn Licht ist nichts anders als Druckschwankungen im Medium.
Wobei das Medium nicht mit Äther gleichgesetzt werden kann, dieser wiederum nicht mit Materieeigenschaften.
Innerhalb des Äthers etabliert sich der Bezug fürs Lichtlaufen, es liegt also eine weitere "Verfeinerung" vor.
Die Geschwindigkeit des Lichtlaufens ist nicht überall gleich, sie hängt von der "Dichte" des Mediums ab.
Diese "Dichte" ist ein Sammelbegriff für mehrere Umstände.
Somit ist auch das "immer mit c" nicht haltbar.
Und so ist es auch mit der Strecke s.
Die Strecke, deren Grundlage für s, muss erst festgelegt werden wenn man irgendwie vergleichen will.
Denn so wie die Ausbreitungsgeschwindigkeit vom Licht von den Ortsfaktoren abhängt, so ist es auch mit dem s.
Denn das lässt sich erst beziffern wenns gemessen wurde.
Und dazu fehlt halt das perfekte Messgerät.
Denn sowohl mechanische Verfahren, Abzählen einer Referenzlänge, als auch Laufzeiterfassung, sind nicht absolut.
Sie sind halt nunmal wiederum vom Ort, von den am jeweiligem Orte herrschenden Umständen, abhängig/beeinflusst.
Somit ist nicht gewährleistet dass vergleichbare Daten vorliegen.
Um ein Gerüst für Entfernungen zu haben ist es deshalb notwendig sich eins zu erstellen, ein Gedachtes.
Innerhalb diesem können dann "Absolutabstände" definiert/festgelegt werden.
Die real messbaren s können/müssen dann ev. angepasst werde.
Das bringt -echte- Abstände und Strecken hervor.
Und so nebenbei auch eine Datenbank für die Ortsfaktoren.
Sowas wurde mal als Alpha-Gitter angeregt, das A-Gitter.
Nichts ist absolut, ebensowenig wie unsere Vorstellungen rund um die Natur.
Eins lässt sich aber mit Bestimmtheit sagen:
Lichtinvarianz ist ein Hirngespinnst.
Gruss Kurt
