Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben: Auch Ernst ist aufgerufen zu sagen ob das etwas mit -Emmission- zu tun hat.
Hallo Kurt. Schönes Bild zur schematischen Darstellung der Verhältnisse im mitgeführten Äther. Ich würde aber die Zahlenangaben weglassen.
Es geht ja primär um die Aussage : Wie ist die Lichtgeschwindigkeit
im Einflußbereich des Sterns relativ zur Erde.
ich beziehe mich der Einfachkeit halber auf den oberen Teil des Bildes
Und da läßt sich leicht erkennen, daß diese LG ist allgemein (positive Geschwindigkeiten im Bild Richtung links)
LG(im Einflußbereich des Sterns relativ zur Erde)= c_stern + v_stern -
v_erdeoder mit Deinen GeschwindigkeitsRichtungen
LG = c_stern - v_stern +
v_erdeIm Spezialfall v_stern=V_Erde ist daher diese LG = c_stern
Diese Beziehung hatte ich ja auch schon Chief beschrieben.
Aber Hannes unterschlägt trotz dieses Hinweises den letzten Term v_Erde. Bei ihm ist unter Vernachlässigung dieses Terms:
2. Von der Erde aus gesehen hat die LG im Stern daher c +- v_Stern.
Und das entspricht, wie gezeigt
nicht dem Mitführäther, sondern
ausschließlich der Emission. Befremdlicherweise wertet er solche Klarstellung als VT mit Zangengriff. Naja.
Hall Ernst, ich kann es schon verstehen dass Hannes sich da querlegt.
Du zählst einfach Geschwindigkeiten zusammen und folgerst daraus dann etwas.
LG(im Einflußbereich des Sterns relativ zur Erde)=
Meine Vorstellung dazu sagt mir dass das nicht geht.
Denn das mag ja rechnerisch funktionieren, realistisch/messbar kann es aber nicht sein.
Denn von der Erde aus, und darauf läufts hinaus, ist die LG am Stern, im Einflussbereich des Sterns und auch im "Raum" dazwischen, nicht feststellbar.
Darum ist es auch unverständlich wieso du da die Emmission siehst, oder meinst das Hannes die da reingepackt hat.
Auf der Erde und im Einflussbereich der Erde (hellblaues Quadraht), läuft Licht mit c.
Ein Beobachter der darin die LG misst wird c messen.
Was ausserhalb dieses Einflussbereiches ist kann er nicht feststellen.
Darum wird er auch niemals sagen können wie die LG am Stern ist.
Da ist keine Möglichkeit zur Behauptung dass es sich um Emmission handelt, vorhanden.
Nur wenn Umstände herrschen die das zulassen ist diese Aussage möglich.
Alle bekannten Umstände sprechen aber dagegen.
Auf dem Stern gibt es zwei Signalquellen.
Die Frequenzen sind bekannt, es sind jeweils 1 Ghz.
Dadurch dass sich der Stern und die Erde gleich in die gleiche Richtung bewegen gibts keine Differenzbewegung und somit auch keinen Doppler.
Auf der Erde wird also 1 Ghz empfangen (Quelle1).
Daraus lässt sich schliessen dass es keine Differenzbewegung zwischen der Signalquelle und dem Empfänger gibt, mehr nicht!
Quelle2 sendet ebenfalls mit 1 Ghz, ist jedoch gegen den Stern bewegt.
Der Abstand Erde Quelle2 ändert sich dadurch ständig.
Das führt zu einer Dopplerverschiebung beim Empfänger.
Dieser kann daraus die Differenzbewegung errechnen.
Er weiss aber nicht ob sich der Stern mit der Quelle bewegt, oder nur die Quelle auf ihm.
Mehr/das ist einfach nicht rauszulesen.
Ob es sich um Emmisssion handelt oder nicht ist nur auf der Erde selber zu erkennen.
Denn dann müssten Signale mit
unterschiedlichen Geschwindigkeiten den Einzugsbereich der Erde bereisen.
Im Bild wurden unterschiedliche LG angesetzt/postuliert.
(deren Wert ist jeweils auf den Stern/"Raum"/Erde, bezogen.
Von der Erde aus ist das nicht zu erkennen, das geht einfach nicht.
Methoden die "im Dreieck" usw. messen sind viel zu ungenau um da eine verwertbare Aussage machen zu können, fallen also raus.
Die angesetzten LG's im Bild wurden durch "Messungen vor Ort" erstellt, oder anders gesagt, postuliert.
Es gibt keine Formel die imstande ist von der Erde aus die LG am Stern festzustellen oder zu errechnen.
Selbst wenn die Reisegeschwindigkeit des Sterns, die Frequenz der Quelle, die Bewegung beider zueinander, bekannt ist so ist nicht erkennbar wie schnell sich das Licht in seinem Einflussbereich ausbreitet.
Es geht nicht anders, das A-Gitter muss her.
(Darin sind dann die Angaben hinterlegt die ich verwendet habe)
Gruss Kurt