Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Fr 3. Feb 2012, 10:22

Ich habe noch eine Idee, wenn ich einen Hut trage, und mich zieht jemand nach innen zu sich hin, dann kann es passieren, das er mich unter dem Hut weg zieht, der Hut verharrt in seiner Bewegung, jemand auf der Straße wird sagen, auf den Hut wirken keine Kräfte, darum bewegt er sich nach Newton einfach weiter gleichförmig fort.

Ich im beschleunigten System sehe aber wie mein Hut Geschwindigkeit aufbaut, eben beschleunigt wird, und sage darum nach Newton geht das nur, wenn eine Kraft wirkt. Das ist die Zentrifugalkraft.

Auf den Hut wirkt also aus meiner Sicht (in meinem Bezugsystem) nur die Zentrifugalkraft. Im System der Straße gibt es diese Kraft nicht, weil der Hut dort seine Geschwindigkeit nicht ändert.

Im System der Straße ändere ich meine Geschwindigkeit ständig, also muss eine Kraft wirken, das ist die Zentripetalkraft, und diese spüre ich auch, diese wirkt in beiden System auf mich. Aber in meinem System führt das für mich in Bezug zum Rotationszentrum zu keiner Geschwindigkeitsänderung, also müssen die Kräfte ausgeglichen sein, und so wirkt für mich in meinem System aus meiner Sicht eben auf mich neben der Zentripetalkraft noch die Zentrifugalkraft und das gibt in Summe dann Null.

Nur im rotierenden System sind die Kräfte ausgeglichen, nur dort gibt es die Zentrifugalkraft, nur dort wirkt diese auf mich und auf meinen Hut.

Im nicht rotierenden System wirkt alleine die Zentripetalkraft und das nur auf mich, auf den Hut wirken keine Kräfte und darum bewegt er sich dort im System auch einfach nur gleichförmig weiter.

Mensch Jungs, das ist doch nun sonnenklar, selbst Mädels begreifen das, aber wie fahren ja auch nachgewiesen besser Auto als ihr Jungs, hat eben auch was mit Physik zu tun. ;)


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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Lothar Pernes » Fr 3. Feb 2012, 11:33

Angélique hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich nur dann gleichförmig geradlinig, wenn sie sich frei bewegen kann, und z.B. nicht Teil eines Drehsystems ist. Dieser Fall liegt hier nicht vor. Ist sie Teil eines Drehsystems, bewegt sich eine kräfteausgeglichene Masse gleichförmig auf einer Kreisbahn.

Eine (als Teil eines Drehsystems) auf einer Kreisbahn umlaufende Masse ist nur dann kräfteausgeglichen, wenn sie längs der Kreisbahn läuft. Ausgeglichenheit bei den radialen Kräften und Kreisbahn bedingen sich gegenseitig.

:shock: Das ist falsch, wo kann man das denn in einem Physikbuch nachlesen? Was ist denn ein Drehsystem, ein rotierendes
Bezugsystem? Eine kräfteausgegliche Masse wird sich nie auf einer Kreisbahn bewegen, mein alter Physiklehrer hätte das wohl
als ganz großen Kokolores bezeichnet. Denn wenn das so wäre, müssten alle Gegenstände in meinem Raum hier wohl eine
Kreisbahn beschreiten.
....
Ich glaube aber, euch oder einigen geht es hier nicht mehr um die Sache, sondern nur darum Recht zu behalten. Ich kann nicht
verstehen, dass es Menschen gibt, die nach so vielen Erklärungen das nicht verstehen können. Wie kann man so von sich
eingenommen sein, das man dann einfach behauptet, alle Bücher der letzten 100 Jahre sind falsch und alle Physiker und
Studenten irren. Das zeugt meiner Meinung nach nun auch nicht von einem gesunden Menschenverstand.

Angélique


Also, wenn ich mal davon ausgehe, daß Angelique nicht nocheinProlet ist oder Britta oder eine relativistische Sockenpuppe, dann kann ich mal Angelique wie folgt darauf antworten:

Vor über vierzig Jahren haben mir meine Physiklehrer noch beigebracht, daß bei einem Kreisbahnumlauf
Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sind,
ein Planet deshalb nicht in die Sonne fällt, weil Anziehungskraft und Fliehkraft sich die Waage halten,
und daß dies ein wesentlicher Teil der klassischen Physik nach Newton ist.

Wenn also heute Dein „alter Physiklehrer“ dies als ganz großen Kokolores bezeichnen würde, dann würde er die klassische Physik nach Newton als ganz großen Kokolores bezeichnen. Einen solchen Physiklehrer kannst Du vergessen.

Es wundert mich dann auch nicht, wenn Du die Kreisbahngeschichte ganz anders siehst.
Offensichtlich haben die Relativisten, die heute schon die Kinder im Kindergarten manipulieren, inzwischen didaktisch ganze Arbeit geleistet. Orwell ist dagegen wohl schon ein alter Hut.

Leider ist es mir nicht möglich, Dir diesen eingetrichterten relativistischen Quatsch wieder auszureden. Das setzt ganz erhebliche Selbstzweifel an der gelehrten und gelernten Physik voraus. Solche Zweifel kann ich bei Dir leider (noch) nicht erkennen.
Aber wenn Du Deinen Verstand gebrauchst, und Orwell Dich irgendwie mal zum Nachdenken angeregt hat, hast Du vielleicht eine Chance, dieser Gehirnwäsche (die sich zudem nicht nur auf die Physik beschränkt) zu entkommen.

Denke mal darüber nach: Wenn eine nicht ausgeglichene Kraft die Masse auf eine Kreisbahn bewegen würde, so wäre dies gemäß „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ mit einer Energiezufuhr verbunden. Dies ist bei einem Kreisbahn-Umlauf nachweislich nicht der Fall. Und wenn eine vorhandene Kraft keine Energie umsetzt, dann ist sie durch eine entgegengesetzte gleich große Kraft ausgeglichen.

Am besten denkst Du auch erstmal darüber nach, welche Kraft es ist, die auf Dich gegenwirkt, wenn Du etwas auf eine Kreisbahn schubsen willst. Wenn Du dann erkannt hast, daß das genau die angeblich nicht existierende Fliehkraft ist, dann können wir weiterreden.

Mit freundlichen Grüßen L. Pernes
Lothar Pernes
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Fr 3. Feb 2012, 12:02

Hallo Lothar Pernes !
Vor über vierzig Jahren haben mir meine Physiklehrer noch beigebracht, daß bei einem Kreisbahnumlauf
Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sind,
ein Planet deshalb nicht in die Sonne fällt, weil Anziehungskraft und Fliehkraft sich die Waage halten,
und daß dies ein wesentlicher Teil der klassischen Physik nach Newton ist.


Hatten wir beide vielleicht den gleichen Physikprofessor ? Ein paar Jahre Unterschied spielt ja keine Rolle. Bei mir war er noch ein wenig jünger.

Ich habe an Harald Maurer geschrieben, wie ich mir die Entstehung der die Fliehkraft hervorrufenden Umlaufbewegung der Planeten um die Sonne oder der Sonnen um das galaktische Gravitationszentrum erkläre:
Als den in den Urwolken vorhandenen Drehimpuls, der erhalten bleibt bis zum Zusammenbruch der massereichen Sterne zu einem Neutronenstern.Und für die Erhaltung dieses Drehimpulses gibt es ja eine Erklärung durch ein Naturgesetz.
Harald hat aber nicht Zeit gefunden, mir darauf zu antworten.
Mit Gruß
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Fr 3. Feb 2012, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon M.S » Fr 3. Feb 2012, 12:14

Angélique hat geschrieben:Ich glaube aber, euch oder einigen geht es hier nicht mehr um die Sache, sondern nur darum Recht zu behalten. Ich kann nicht
verstehen, dass es Menschen gibt, die nach so vielen Erklärungen das nicht verstehen können. Wie kann man so von sich
eingenommen sein, das man dann einfach behauptet, alle Bücher der letzten 100 Jahre sind falsch und alle Physiker und
Studenten irren. Das zeugt meiner Meinung nach nun auch nicht von einem gesunden Menschenverstand.
Angélique


Solange einige hier glauben, dass Einstein die Begriffe Bezugssystem und Inertialsystem "erfunden" hat, wirst du in der Sache nichts ausrichten können.
Da wird dann sogar behauptet, in älteren Ausgaben gewisser Bücher wurde nicht zwischen BS und IS unterschieden, obwohl man das ja nachlesen kann.
Sinnlos.

Edit/Nachtrag: Das oben gesagte gilt natürlich auch für das Relativitätsprinzip. Da glauben auch einige, dass es von Einstein stammt.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon M.S » Fr 3. Feb 2012, 12:40

Chief hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Solange einige hier glauben, dass Einstein die Begriffe Bezugssystem und Inertialsystem "erfunden" hat...

Das glaubt keiner hier.


Umso besser. Bedeutet das, dass du sehr wohl Bezugs- und Inertialsysteme anerkennst?
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Fr 3. Feb 2012, 12:42

Chief hat geschrieben:Und auf die rote Person wirkt nach Mach, Newton, Huygens, Galilei und sogar Hertz keine kraft!

Das ist so in der Form falsch man muss hier das Bezugsystem angeben! Der Rote sieht keine Kraft die
auf ihn wirkt aber der Grüne wird ständig von der Zentripetalkraft nach innen gezogen und beschleunigt.
Der Grüne spürt wie ihn der Sessel nach innen drückt und erkennt die Zentripetalkraft sieht sich aber zum
Zentrum ruhen und erklärt das mit einer gleichgroßen gegengerichteten Kraft - der Zentrifugalkraft.

Der Grüne sieht den Roten um sich rotieren, dafür muss er eine Kraft annehmen. Und diese ist für den
Grünen real, er kann seine Hand ausstrecken und der Rote wird dagegen fliegen. So wirds der Grüne
sehen. Er selber ruht und der Rote fliegt gegen seine Hand. Ganz klar kann der Grüne hier dem Roten
eine Kraft zuordnen und auch eine Kin. Energie. Daß manche Jungs so große Probleme mit klassischer
Physik und Bezugsystemwechsel haben kann ich nicht verstehen.

Chief hat geschrieben:Ein Newtonphysiker sagt, dass auf den Hut keine Kraft wirkt. Eine Kraft wirkt lediglich auf "Angélique" und auf den der zieht! Und zwar in allen Bezugssystemen.

Korrekt, du schreibst ganz richtig, eine Kraft und diese ist die Zentripetalkraft und wirkt in allen
Bezugsystemen. Die Zentrifugalkraft hingegen wirkt nur im rotierenden System. Dann hast du es nun ja
doch verstanden. Im nicht rotierenden System wirkt auch nur eine Kraft auf mich. Hast ja echt lange
gebraucht. Autofahren geht aber besser? ;)

Chief hat geschrieben:Von Einstein stammt das Einsteinsche Relativitätsprinzip.

Es gibt da mehr von? Wo ist der Unterschied?

Lothar Pernes hat geschrieben:Vor über vierzig Jahren haben mir meine Physiklehrer noch beigebracht, daß bei einem Kreisbahnumlauf
Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sind,
ein Planet deshalb nicht in die Sonne fällt, weil Anziehungskraft und Fliehkraft sich die Waage halten,
und daß dies ein wesentlicher Teil der klassischen Physik nach Newton ist.

Wenn also heute Dein „alter Physiklehrer“ dies als ganz großen Kokolores bezeichnen würde, dann würde er die klassische Physik nach Newton als ganz großen Kokolores bezeichnen. Einen solchen Physiklehrer kannst Du vergessen.

Bei dem was du so schreibst, glaube ich mal, du hast deinen Lehrer falsch verstanden, oder er hat es
falsch erklärt. Ich bleibe lieber bei Newton und Harald und Ernst beschreiben es ja auch richtig.

Lothar Pernes hat geschrieben:Es wundert mich dann auch nicht wenn du die Kreisbahngeschichte ganz anders siehst.
Offensichtlich haben die Relativisten, die heute schon die Kinder im Kindergarten manipulieren, inzwischen didaktisch ganze Arbeit geleistet. Orwell ist dagegen wohl schon ein alter Hut.

Hä? Was haben die Relativisten damit zu tun das geht mit Newton und es gibt keine Manipulation.

Lothar Pernes hat geschrieben:Leider ist es mir nicht möglich, Dir diesen eingetrichterten relativistischen Quatsch wieder auszureden. Das setzt ganz erhebliche Selbstzweifel an der gelehrten und gelernten Physik voraus. Solche Zweifel kann ich bei Dir leider (noch) nicht erkennen.
Aber wenn Du Deinen Verstand gebrauchst, und Orwell Dich irgendwie mal zum Nachdenken angeregt hat, hast Du vielleicht eine Chance, dieser Gehirnwäsche (die sich zudem nicht nur auf die Physik beschränkt) zu entkommen.

Was willst du von mir? Die Dinge sind ganz einfach und klar, wenn du das nicht verstehen kannst tust du
mir leid.

Lothar Pernes hat geschrieben:Denke mal darüber nach: Wenn eine nicht ausgeglichene Kraft die Masse auf eine Kreisbahn bewegen würde, so wäre dies gemäß „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ mit einer Energiezufuhr verbunden. Dies ist bei einem Kreisbahn-Umlauf nachweislich nicht der Fall. Und wenn eine vorhandene Kraft keine Energie umsetzt, dann ist sie durch eine entgegengesetzte gleich große Kraft ausgeglichen.

Am besten denkst Du auch erstmal darüber nach, welche Kraft es ist, die auf Dich gegenwirkt, wenn Du etwas auf eine Kreisbahn schubsen willst. Wenn Du dann erkannt hast, daß das genau die angeblich nicht existierende Fliehkraft ist, dann können wir weiterreden.

Ja auf mich wirkt die Gegenkraft, aber eben nicht auf den Gegenstand. Bevor man mit Physik anfängt,
sollte man lernen bis 2 zu zählen. Auf den Gegenstand wirkt nur eine Kraft die Zentripetalkraft (im
nichtrotierenden System), die Gegenkraft wirkt auf mich und nicht auf den Gegenstand der in eine
Kreisbahn gedrückt wird. Ihr sagt aber immer auf den Gegenstand wirken zwei Kräfte die sich
ausgleichen und das in jedem Bezugsystem. Und das ist einfach ganz großer Kokolores, und du wirst
keinen richtigen Physiker finden, der dir da zustimmt. Nun zu sagen, alle Physiker sind dumm und alle
Bücher dazu falsch ist doch albern. Tzzzzz…., Kerle….

Und mein Name schreibt sich Angélique und nicht Angelique! :(

OT-Frage: Warum kann ich kein Bild für mich einstellen? Würde gerne mal Newton nehmen. ;) wie mach
ich das mit dem Bild http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... %2C_Bt.jpg?
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Fr 3. Feb 2012, 13:05

Lothar Pernes hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben:Vor über vierzig Jahren haben mir meine Physiklehrer noch beigebracht, daß bei einem Kreisbahnumlauf Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sind,

Da hast Du gute Physikleherer gehabt. Die haben aber einen dummen Schüler gehabt.
Im rotierenden Bezugssystem sind bei einer Kreisbewegung Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft auf eine Masse entgegengesetzt gleich groß. Daher ruht die Masse auch im rotierenden Bezugssystem.
Im BS IS aber wird die im Kreis bewegte Masse beschleunigt. Da muß also eine unausgeglichene Kraft, die Zentripetalkraft, auf die Masse wirken.

Da hast Du im Unterricht geschlafen, und bringst das nun als Erwachsener noch durcheinander.

Angelique hat schon recht. Wer annimmt, eine kräfteausgeglichene Masse bewege sich von Geisterhand auf einen Kreis, der hat nicht nur keine schulischen Physikkennntnisse, sondern auch keinen gesunden Menschenverstand.

Ernst.
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Re: "Such die Trägheitskraft"

Beitragvon Ernst » Fr 3. Feb 2012, 13:16

Chief hat geschrieben:Doch, Ihr leugnet die Existenz der Zentrifugalkraft bzw. macht ihre Existenz vom Beobachter abhängig.

Wie das alle Welt so tut. Und nur einige Schwerfällige können nicht begreifen , was Heerscharen von Schülern auf Anhieb lernen.

Mußt nur länger auf das Bild sehen, dann fällt auch bei dir der Groschen:

Bild
.
.
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Re: "Such die Trägheitskraft"

Beitragvon Ernst » Fr 3. Feb 2012, 14:05

Chief hat geschrieben:Also mir ist jetzt ganz schwindlig und ich sehe Deine Idiotie nicht! :mrgreen:

Ja siehst du, immer wenn Du nicht weiter weißt, machst Du auf xxx. :lol: :lol: :lol:
Das ist Deine Form einer Kapitulation. :lol:

Die Sache ist ohnehin gelaufen. Du beeindruckst mit deinem Stuss nur noch ganze drei Möchtegerne. Da können es sich die Fachleute hier sparen, Wissen zu vermitteln; der Aufwand ist ungerechtfertigt.
Mir einer kleinen Minderheit lernschwacher Schüler muß man eben leben.

Ich hab Dir noch die Betreffs zu Newton 2 und 3 dazugemalt. Damit du's besser kapierst:

Newton Axiom 2 und 3 _ b.png
Newton Axiom 2 und 3 _ b.png (7.85 KiB) 4795-mal betrachtet

Deine "Trägheitskraft" mußt Du weiter suchen. :lol:

Ernst
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Trigemina » Fr 3. Feb 2012, 14:57

Lothar Permes hat geschrieben:Denke mal darüber nach: Wenn eine nicht ausgeglichene Kraft die Masse auf eine Kreisbahn bewegen würde, so wäre dies gemäß „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ mit einer Energiezufuhr verbunden.



Die Umlaufbahn eines Satelliten (kreisförmig, elliptisch, parabelförmig oder hyperbelförmig) hat an jedem Punkt eine konstante Gesamtenergie T+V=konst. Da wird weder Energie hinzugefügt noch daraus entnommen. Im Falle einer Kreisbahn sind auch T und V konstant (kinetische und potentielle Energie).

Erst wenn man die Umlaufbahn ändern will, muss Energie umgesetzt werden. Z.B. durch Schub gegen die Flugrichtung: die Umlaufbahn wird höher, die Gesamtenergie steigt.

Gruss
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