Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Sa 4. Feb 2012, 09:01

Hallo Harald !
Was Mach da schreibt, ist ausgemachter Blödsinn. Wenn die Erde auf den Mond eine Anziehung ausübt, nennt sich das Zentripetalkraft, und wenn der Mond die Erde anzieht, nennt der Herr Mach das Zentrifugalkraft, obwohl es tatsächlich ebenfalls eine Zentripetalkraft ist.

Ich gebe dir recht, wenn du sagst: Zwischen Erde und Mond herrscht gegenseitige Anziehungskraft, das ist Zentripetalkraft. Aber du hast die Rotation vergessen.Die Himmelskörper wollen geradeaus fliegen . Wenn sie dann zu einer Rotationsbewegung durch die Zentripetalkraft gezwungen werden, entwickeln sie eine Gegenkraft, sie "wehren" sich.Diese Abwehrkraft ist die Fliehkraft.
Fliehkraft wirkt auch nicht radial, sondern tangential .

Mit Gruß
Hannes
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Massenträgheitskraft

Beitragvon rmw » Sa 4. Feb 2012, 09:50

Man kann das Ganze natürlich zum tausendsten im Kreis diskurieren, an den Tatsachen ändert das alles nichts.
Einer Beschleunigung wirkt immer die Massenträgheitskraft entgegen. Die von außen wirkende Beschleunigungskraft und die Massenträgheitskraft sind betragsmäßig gleich groß und einander entgegen gerichtet. Ein beschleunigtes System ist offensichtlich nicht ruhend und es ist daher Unsinn ein beschleunigtes System als ruhendes System zu betrachten.
Bei einem beschleunigten System wird Arbeit verrichtet bei einem nicht beschleunigten System nicht. Das ist der wesentliche Unterschied. Die Kräfte sind aber in allen Systemen ausgeglichen.
Das sind seit Newton bekannte Tatsachen.

Hannes hat einmal gemeint dass es interessant wäre nachzuvollziehen wann der ganze Humbug von einer unterschiedlichen Sichtweise zwischen "Außenbeobachter" und "Innenbeobachter" aufgekommen ist. Garantiert irgendwann nach Aufkommen der ART, dort kann man nämlich die Zentrifugalkraft nicht gebrauchen.
rmw
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Sa 4. Feb 2012, 10:24

Hallo Robert !
Hannes hat einmal gemeint dass es interessant wäre nachzuvollziehen wann der ganze Humbug von einer unterschiedlichen Sichtweise zwischen "Außenbeobachter" und "Innenbeobachter" aufgekommen ist. Garantiert irgendwann nach Aufkommen der ART, dort kann man nämlich die Zentrifugalkraft nicht gebrauchen.

Es ist schon länger her, dass ich einen guten Physikprofessor gehabt habe, der noch nichts davon gesagt hat, dass es Fliehkraft nicht geben soll. Die Meinung muss sich um 1960 herum entwickelt haben.Zu meiner Zeit war Fliehkraft noch Selbstverständlichkeit.
Deshalb kann ich die Gedankensprünge Ernsts auch nicht nachvollziehen.
Chief als exzellenter Praktiker wehrt sich dagegen.
In der ART gibt es keine Gravitation und daher auch keine Fliehkraft. Da heißt es "Raumkrümmung".Man braucht daher auch keine Zentripetalkraft, denn das Wechselspiel zwischen Zentripetal-und Fliehkraft ist in der Raumkrümmung schon inbegriffen.
Diese Raumkrümmung muss aber von einem Himmelskörper erzeugt werden, von selbst kommt die nicht.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Trägheitskraft vs Newtonsche Kraft

Beitragvon Angélique » Sa 4. Feb 2012, 10:27

Chief hat geschrieben:Bild
astrophysik.uni-kiel hat geschrieben:Die dynamische Situation, in der ein Körper durch eine Newtonsche Kraft beschleunigt wird, läßt sich darstellen als ein Gleichgewicht zweier Kräfte, einer Newtonschen Kraft und einer Trägheitskraft - einer Beschleunigungs-Reaktionskraft.
Unabhängig von der Masse gilt immer ein Gleichgewicht zwischen der angreifenden Newtonschen Kraft und der Trägheitskraft als Beschleunigungs-Reaktionskraft.

http://www.astrophysik.uni-kiel.de/~hha ... _kraft.htm


Nach Privattheorie von Ernst sind beide Kräfte gleich gerichtet bzw. es existiert nur eine einzige Kraft. :idea: :arrow: :mrgreen:

Das kann man überall in den Physikbüchern so lesen, das ist keine Privattheorie von Ernst, mein Lehrer kennt sicher Ernst nicht. Und du hast wohl nicht weiter gelesen:

astrophysik.uni-kiel hat geschrieben:Die Gleichung FNewton = - FTrägheit entspricht einem Gleichgewicht, darf aber nicht mit einer statischen oder stationären Situation gleichgesetzt werden, in der zwei Newtonsche Kräfte an einem Körper angreifen. Ist in einem solchen Gleichgewichtsfall die Summe aller angreifenden Newtonschen Kräfte gleich Null, so bleibt der Körper in Ruhe oder bewegt sich gleichförmig geradlinig (1. Newtonsches Gesetz).
Ein Gleichgewicht zwischen einer Newtonschen Kraft und einer Trägheitskraft existiert nur während des Vorganges der Beschleunigung.
Die einfache Merkregel lautet:
Sowohl im statischen oder stationären als auch im dynamischen Fall gilt immer ein Gleichgewicht und zwar entweder zwischen Newtonschen Kräften oder zwischen einer Newtonschen und einer Trägheitskraft.


rmw hat geschrieben:Bei einem beschleunigten System wird Arbeit verrichtet bei einem nicht beschleunigten System nicht. Das ist der wesentliche Unterschied. Die Kräfte sind aber in allen Systemen ausgeglichen.
Das sind seit Newton bekannte Tatsachen.

Hannes hat einmal gemeint dass es interessant wäre nachzuvollziehen wann der ganze Humbug von einer unterschiedlichen Sichtweise zwischen "Außenbeobachter" und "Innenbeobachter" aufgekommen ist. Garantiert irgendwann nach Aufkommen der ART, dort kann man nämlich die Zentrifugalkraft nicht gebrauchen.

Für einen Außenstehenden sind die Kräfte die auf die Erde wirken und sie um die Sonne treiben, nicht ausgeglichen. Ist das denn so schwer? Wie kann man an Newton so scheitern? Wirken 2 Kräfte auf 1 Körper gleichgroß gegengerichtet, dann wird der nicht beschleunigt. Und das mit dem Bezugsystem ist viel älter als die ART hattet ihr nie Physik in der Schule gelernt? Oder seit ihr alle schon so alt?

Ich fahre im Cabrio meines Freundes eine Kurve und mir -fliegt- der Hut vom Kopf. Nach Newton muss dann auf den Hut eine Kraft wirken, und das ist die Zentrifugalkraft, aber das ist nur meine Sicht. Ich schreibe dann dem Hut eine Kraft zu, der den von meinem Kopf weg beschleunigt. Ein Mensch an der Straße sieht das aber anders, er sagt, der Hut bewegt sich kräftefrei einfach nur weiter gradlinig. Die Zentrifugalkraft gibt es nur im beschleunigten System. Der auf der Straße sagt, die Zentripetalkraft hat das Auto unter dem Hut weg beschleunigt. Mein Phone in der Tasche wird die Kurve mitmachen. Es ruht zu mir. Auf mein Phone wirkt aber auch die Zentrifugalkraft und es fliegt nicht von mir weg, weil es eine gleichgroße Gegenkraft gibt, das ist die Zentripetalkraft. Für mich ist das Phone unbeschleunigt, alle Kräfte gleichen sich aus. Der Kerl auf der Straße sieht das Phone aber beschleunigt und sagt, darauf wirkt nur die Zentripetalkraft.

Das ist so einfach, das ich nicht verstehe, warum einige es hier nicht begreifen können. Ich glaube man will hier nur streiten.
Angélique
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 4. Feb 2012, 10:39

Hannes hat geschrieben:Hallo Robert !
Hannes hat einmal gemeint dass es interessant wäre nachzuvollziehen wann der ganze Humbug von einer unterschiedlichen Sichtweise zwischen "Außenbeobachter" und "Innenbeobachter" aufgekommen ist. Garantiert irgendwann nach Aufkommen der ART, dort kann man nämlich die Zentrifugalkraft nicht gebrauchen.

Es ist schon länger her, dass ich einen guten Physikprofessor gehabt habe, der noch nichts davon gesagt hat, dass es Fliehkraft nicht geben soll. Die Meinung muss sich um 1960 herum entwickelt haben.Zu meiner Zeit war Fliehkraft noch Selbstverständlichkeit.
Deshalb kann ich die Gedankensprünge Ernsts auch nicht nachvollziehen.
Chief als exzellenter Praktiker wehrt sich dagegen.
In der ART gibt es keine Gravitation und daher auch keine Fliehkraft. Da heißt es "Raumkrümmung".Man braucht daher auch keine Zentripetalkraft, denn das Wechselspiel zwischen Zentripetal-und Fliehkraft ist in der Raumkrümmung schon inbegriffen.
Diese Raumkrümmung muss aber von einem Himmelskörper erzeugt werden, von selbst kommt die nicht.
Mit Gruß
Hannes

Niemand hat die Absicht eine Fliehkraft abzuschaffen. ;) Sie bleibt was sie nach Newton immer war. Hat
nix mit der ART zu tun. Was einige von euch schreiben hat nichts mit Physik zu tun. Für den Kerl auf der
Straße gibt es keine Fliehkraft die auf meinen Wagen oder Hut wirkt. Er sagt, auf den Hut wirkt keine
Kraft, nach Newton bewegt er sich einfach weiter. Für mich im Auto sieht das anders aus, ich sehe wie
mir der Hut vom Kopf fliegt. Wenn ich nicht aus Zauberei glaube, muss da eine Kraft wirken. Diese nennt
man Fliehkraft und die ist auch für mich real der Hut beschleunigt ja aus meiner Sicht. Kein Physiker
wird hier behaupten, auf den Hut wirkte eine Fliehkraft. Harald hat das mit dem Eisblock auch genauso
richtig beschrieben, keiner hat dazu was gesagt. Wollt ihr nun wissen, wie es ist, oder nur recht
bekommen?
Angélique
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Sa 4. Feb 2012, 11:21

Angélique hat geschrieben:Niemand hat die Absicht eine Fliehkraft abzuschaffen. Sie bleibt was sie nach Newton immer war. Hat
nix mit der ART zu tun. Was einige von euch schreiben hat nichts mit Physik zu tun. Für den Kerl auf der
Straße gibt es keine Fliehkraft die auf meinen Wagen oder Hut wirkt.

Wie soll der Kerl auf der Straße spüren, was in dem Auto oder in dem Hut vorgeht ?
Der Wagen oder der Hut wehrt sich nur,aus seiner gleichförmigen Bewegung herausgebracht zu werden.
Die Fliehkraft ist eine eigenartige Kraft: Sie ist Teil der Trägheitskräfte und wirkt erst dann, wenn ein Körper aus seiner gleichförmigen Bewegung oder aus seiner Ruhelage gedrängt wird. Aber dann ist sie eine der stärksten Kräfte im Universum.
Wenn man den Körper in Ruhe lässt, ist die Fliehkraft verschwunden.
Es gibt viele Kräfte, die nicht immer da sind und trotzdem sagt man nicht: Das sind Scheinkräfte.
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 4. Feb 2012, 11:45

astrophysik.uni-kiel hat geschrieben:Die Gleichung FNewton = - FTrägheit entspricht einem Gleichgewicht,

darf aber nicht mit einer statischen oder stationären Situation gleichgesetzt werden, in der zwei Newtonsche Kräfte an einem Körper angreifen. Ist in einem solchen Gleichgewichtsfall die Summe aller angreifenden Newtonschen Kräfte gleich Null, so bleibt der Körper in Ruhe oder bewegt sich gleichförmig geradlinig (1. Newtonsches Gesetz).

Ein Gleichgewicht zwischen einer Newtonschen Kraft und einer Trägheitskraft existiert nur während des Vorganges der Beschleunigung.
Die einfache Merkregel lautet:
Sowohl im statischen oder stationären als auch im dynamischen Fall gilt immer ein Gleichgewicht und zwar entweder zwischen Newtonschen Kräften oder zwischen einer Newtonschen und einer Trägheitskraft.


Highway hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben: Für den Kerl auf der
Straße gibt es keine Fliehkraft die auf meinen Wagen oder Hut wirkt. Er sagt, auf den Hut wirkt keine
Kraft, nach Newton bewegt er sich einfach weiter.

Der Beobachter auf der Straße wird Fliehkraft für den Wagen monieren müssen. Wieso? Weil sich der Wagen auf einer Kreisbahn befindet. :idea:

Nein eben nicht. Wirken auf 1 Körper gleichgroße gegengerichtete Kräfte ist die Summe 0. Kein Körper wird eine
Beschleunigung machen, wenn die Summe der Kräfte 0 ist. Newton 1! Kannst du mal vorrechen, wie 0 Kraft eine
Masse um Kreis drücken soll,

a = F / m

bei euch wirken auf den Körper 2 gleichgroße gegengerichtete Kräfte, die heben sich gegenseitig auf. Wenn zwei
Personen an jeder Seite von mir mit gleicher Kraft ziehen, werde ich ganz sicher keine Kreisbahn machen. Ich lauf
einfach geradeaus weiter. Kraft ist Kraft wie die heißt ist egal. Wirkt auf mich Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft so
wie ihr sagt, dann heben die sich auf, dann ist F = 0. Rechne mal a = F / m > a = 0 /m gibt bei mir 0 Beschleunigung.
Wenn da was wirken soll, darf also F nicht 0 sein. Sagt mir mein gesunder Menschenverstand. Deine Satz ist nur
eine Behauptung. Dein -weil- hilft nichts. Überall steht wie auch auf wiki > verschwindende Beschleunigung (a = 0):
Die Geschwindigkeit bleibt in Betrag und Richtung unverändert, der Körper verharrt in Ruhe oder in gleichförmiger
Bewegung.

Highway hat geschrieben:Der Beobachter im Fahrzeug wird ebenfalls Fliehkraft monieren müssen. Für wen? Für den Hut, denn dieser befindet sich für ihn auf einer Kreisbahn. :idea:

Da sind wir uns wohl einig, aber die gibt es nur für den Beobachter im Fahrzeug, der an der Straße sieht einen Hut
geradeaus fliegen.

Highway hat geschrieben:Die Bahnen sind sogar identisch, wenn sich der Straßenbeobachter mit dem Hut mitbewegen würde, lediglich spiegelverkehrt. :idea:

Was bitte? Schon mal mit dem Auto um eine Kurve gefahren? Der Kerl auf der Straße sieht eine Gerade, der Hut
fliegt gerade. Der im Auto sieht ganz sicher keine Gerade für den Hut.

Highway hat geschrieben:Was für den einen Beobachter gelten muss, so von wegen eine Kraft muss angreifen wenn sich was krum bewegt, muss natürlich für den anderen auch gelten. :idea:

Offenbar wohl nicht. Der im Auto sieht eine Kraft auf den Hut wirken, die Fliehkraft, darum beschleunigt auch für den
Beobachter der Hut. Der Kerl auf der Straße sieht den Hut nicht beschleunigen, also auch keine Kraft.

Highway hat geschrieben:Was lernen wir daraus, jedenfalls wenn man nicht hochgradig geistig behindert ist? Ohne Zentrifugalkraft gibt es keine Kreisbewegung - egal in welchem Bezugssystem. :idea: :idea: :idea:

Ich lerne darauf nur, das der Spruch –Mädchen haben weniger Verständnis für Technik und Physik-, wohl falsch ist.
Kannst du nicht erkennen, daß für den Kerl an der Straße der Hut einfach nur weiter seine Bewegung beibehält?
Das zeigt, auf den Hut wirkt in Summe keine Kraft. Oder? Ich im Auto sehe wie der Hut beschleunigt, also muss eine
Kraft wirken. Das ist doch echt pillepalle einfach. 8-)
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 4. Feb 2012, 11:51

Hannes hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben:Niemand hat die Absicht eine Fliehkraft abzuschaffen. Sie bleibt was sie nach Newton immer war. Hat
nix mit der ART zu tun. Was einige von euch schreiben hat nichts mit Physik zu tun. Für den Kerl auf der
Straße gibt es keine Fliehkraft die auf meinen Wagen oder Hut wirkt.

Wie soll der Kerl auf der Straße spüren, was in dem Auto oder in dem Hut vorgeht ?

Hab ich gesagt, er spürt was?

Hannes hat geschrieben:Der Wagen oder der Hut wehrt sich nur,aus seiner gleichförmigen Bewegung herausgebracht zu werden.
Die Fliehkraft ist eine eigenartige Kraft: Sie ist Teil der Trägheitskräfte und wirkt erst dann, wenn ein Körper aus seiner gleichförmigen Bewegung oder aus seiner Ruhelage gedrängt wird. Aber dann ist sie eine der stärksten Kräfte im Universum.
Wenn man den Körper in Ruhe lässt, ist die Fliehkraft verschwunden.
Es gibt viele Kräfte, die nicht immer da sind und trotzdem sagt man nicht: Das sind Scheinkräfte.
Hannes

Kraft ist Kraft, gibt keine -eigenartige- Kräfte. Wirkt eine Kraft, ist es eine Kraft, nix eigenartig. Kann man einfach
messen, gibt kein Gerät das messen kann, -eigenartig-. Und ist eine Kraft nicht da, ist da keine Kraft. 0€ ist kein Geld.
Frage, wirkt auf den Hut für den auf der Straße eine Kraft? Ja oder nein und welche?

Angélique
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 4. Feb 2012, 12:04

Highway hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben:... Das ist doch echt pillepalle einfach. 8-)


Stimmt - nur leider nicht für dich, wie es scheint. Ich hab's befürchtet. :?

Grüße,

Highway

Rechne mal a = F / m > a = 0 /m gibt bei mir 0 Beschleunigung.

Ihr sagt, auf den Körper wirken 2 gleichgroße gegengerichtete Kräfte. Kann man wohl messen oder? Kraft ist Kraft,
nix eigenartig! Wenn man berechnen will warum ich keine Kurve mache wenn 2 Kerle an jeder Seite von mir mit
gleicher Kraft ziehen, rechne ich Kraft 1 + Kraft 2 = Kraft Summe. Kraft 1 = - Kraft 2 > Kraft 1 + Kraft 2 = 0 Kraft > ich
bewege mich nicht um Kreis, sondern gerade aus weiter. Oder ist das falsch?

Genauso geht es mit Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft. Würden beide gleichstark an mir gegengerichtet ziehen ist
es dieselbe Rechnung Kraft 1 + Kraft 2 = Kraft Summe. Kraft 1 = - Kraft 2 > Kraft 1 + Kraft 2 = 0 Kraft > ich bewege
mich nicht um Kreis, sondern gerade aus weiter.

Ihr sagt aber, es gibt eine Kreisbahn, also müsst ihr wohl anders rechnen. Kannst du das mal zeigen?


A.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 4. Feb 2012, 12:13

Highway hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben:Kannst du mal vorrechen, wie 0 Kraft eine
Masse um Kreis drücken soll,...


Du kannst bestimmt locker vorrechnen, wie ein tangentialer Geschwindigkeitsvektor, der genau 90 Grad zu Zentrum steht, eine Masse auf den Kreis drücken kann. :mrgreen:

Grüße,

Highway

Brauch ich gar nicht. Reicht ja zu zeigen, daß 0 Kraft keine Beschleunigung bewirkt. Oder willst du sagen, daß keine Kraft
einen Körper beschleunigen kann?

Willst du sagen, die gegengerichteten gleichgroßen Kräfte heben sich nicht auf? Ihr habt hier immer gesagt, die gleichen sich aus.

Frage, heben sie zwei gleichgroße Gegengerichtete Kräfte die auf 1 Körper wirken auf, ja oder nein? Ganz einfache Frage!

Wirkt auf 1 Körper eine Kraft von 10N und eine von -10N gibt das bei mir in Summe 0N! Mit 0N gibt es nach Newton keine
Beschleunigung!

Wie ist das bei dir, gibt bei dir 10N und -10N nicht in Summe 0N? Oder gibt es bei dir die kräftefreie Beschleunigung? :D
Ihr könnt das nicht ernst meinen -ich kanns net glauben. :D


A.
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