Yukterez und seine Grafik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: notarielle Beglaubigung

Beitragvon Kurt » Mi 18. Apr 2012, 18:27

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Eins muss aber noch von dir ganz klar gesagt werden.
Ruht die ganze Angelegenheit gegen die Hintergrundstrahlung?

Ich habe zur Sicherheit gleich zwei solche Bahnen gebaut, eine ruhend zur Hintergrundstrahlung, die andere auf einem Planeten, der sowohl eine Rotationsbewegung durchführt als auch im Orbit zu seinem Mutterstern und um die Galaxis fährt und dabei manchmal zu, und manchmal wieder gegen die HS fährt (: Auf beiden Bahnen habe ich den gleichen Effekt gemessen wie mein Notar der die andere Bahn vermass, der Effekt durch die Hubblefrequenz hat bei beiden Bahnen dazu geführt dass pro Megaparsec etwa 74 km Bahn dazukam aber da der Zug auch unter Lichtgeschwindigkeit fuhr, hätten wir um einen Effekt von 74000/c = 2.4684e-004 sek Laufzeit festzustellen mindestens Mpc/c/yr = 3 Millionen Jahre warten müssen, was sich bei unserer Kamera nicht rentiert hätte.



Sehr schön,
damit hast du den Beweis erbracht dass Materie, wenn sie denn gross/viel genug ist, den Bezug für auf ihr laufendes Licht erzwingt.

Die eine Bahn die zur HS ruht zeigt dass Licht das vom Beob zur Lok läuft, oder von einem Punkt zum anderen, sich immer gleich verhält.
Es läuft also in jeder Richtung gleich.

Die andere Bahn, die auf dem Planeten -ruht-, zeigte doch das gleiche Verhalten, oder?
Also ist Licht dass... in jeder Richtung gleich unterwegs gewesen.

Wenn du nun die Hintergrundstrahlung auf dem Planeten in ihrem Laufverhalten ananisiert hast dann hast du festgestelllt das diese Strahlung sich genau so verhält als das Licht das von den beiden Zuglampen erzeugt wurde.

Schöner als du mit den beiden Bahnen kann man das Verhalten von Licht fast nicht mehr zeigen.
DU hast eindrucksvoll dargelegt dass Materie den Bezug fürs locale Lichtlaufen auf ihr erzwingt.

So wie es alle durchgeführten Messungen auf der Erde, die Sternenaberration, die Gravitationslinsen, "Fizeau" usw. auch zeigen.


Gruss Kurt



PS:
und dabei manchmal zu, und manchmal wieder gegen die HS fährt


Selbstverständlich, nur muss man, um das festzustellen, weit genug von der bezugsbildenden Masse, also dem Planeten entfernt sein.
Wieweit diese reicht das zeigt z.B. schon die Sternenaberration.
Das heisst im Klartext:
Je weiter weg von der Erde desto geringer die Aberration.
Leider habe ich keine Messwerte die das in Zahlen zeigen können.

Deine frei im Vac sich befindende Bahn kann sich nicht darauf verlassen automatisch im zu ihr ruhrendem Lichtleitbezug zu sein, denn sie hat nicht die notwendies "Masse" um den zu erzwingen.
Sie mus sich also, damit Licht auf ihr überall gleich läuft, sich zur HS ruhend stellen.
Denn die HS zeigt den local vorhandenen Lichtleitbezug direkt an.
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Aberration

Beitragvon Yukterez » Mi 18. Apr 2012, 18:54

Kurt hat geschrieben:damit hast du den Beweis erbracht dass Materie, wenn sie denn gross/viel genug ist, den Bezug für auf ihr laufendes Licht erzwingt.

Zu viel der Ehre, das war leider schon vor mir bekannt (als Beispiel führe ich ein schwarzes Loch an, aus dessen Bezug kein Licht entweichen kann)

Kurt hat geschrieben:Schöner als du mit den beiden Bahnen kann man das Verhalten von Licht fast nicht mehr zeigen.
DU hast eindrucksvoll dargelegt dass Materie den Bezug fürs locale Lichtlaufen auf ihr erzwingt.

Das hilft dir aber auch nicht viel wenn du damit beweisen willst dass die Bahn ruhend genauso aussieht wie fahrend, der Effekt wird dadurch nicht aufgehoben

Kurt hat geschrieben:So wie es alle durchgeführten Messungen auf der Erde, die Sternenaberration, die Gravitationslinsen, "Fizeau" usw. auch zeigen.

Die Sternenaberation ist damit zwar verwandt, die Gravitationslinsen nach den mir bekannten Modellen jedoch nicht.

Kurt hat geschrieben:Je weiter weg von der Erde desto geringer die Aberration.
Leider habe ich keine Messwerte die das in Zahlen zeigen können.

Das kannst du am besten mit dem Programm Stellarium austesten:

Bild
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Re: Aberration

Beitragvon Kurt » Mi 18. Apr 2012, 19:08

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:damit hast du den Beweis erbracht dass Materie, wenn sie denn gross/viel genug ist, den Bezug für auf ihr laufendes Licht erzwingt.

Zu viel der Ehre, das war leider schon vor mir bekannt (als Beispiel führe ich ein schwarzes Loch an, aus dessen Bezug kein Licht entweichen kann)


Eben, ein weiterer Hinweis.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Schöner als du mit den beiden Bahnen kann man das Verhalten von Licht fast nicht mehr zeigen.
DU hast eindrucksvoll dargelegt dass Materie den Bezug fürs locale Lichtlaufen auf ihr erzwingt.

Das hilft dir aber auch nicht viel wenn du damit beweisen willst dass die Bahn ruhend genauso aussieht wie fahrend, der Effekt wird dadurch nicht aufgehoben


Der Beobachter sieht die Länge der Bahn immer gleich, es besteht kein Unterschied in dem was er sieht wenn die Lok ruht oder sich bewegt.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:So wie es alle durchgeführten Messungen auf der Erde, die Sternenaberration, die Gravitationslinsen, "Fizeau" usw. auch zeigen.

Die Sternenaberation ist damit zwar verwandt, die Gravitationslinsen nach den mir bekannten Modellen jedoch nicht.


Die Sternenenaberration zeigt direkt den Einfluss der bezugsbildenden Masse, bei Gravitationslinsen ist es identisch.
Auch sie zeigen wie das Lichtlaufen durch Massen beeinflusst wird.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Je weiter weg von der Erde desto geringer die Aberration.
Leider habe ich keine Messwerte die das in Zahlen zeigen können.

Das kannst du am besten mit dem Programm Stellarium austesten:


Hui, hilft du mir dabei?

Es muss aber ein und derselbe Stern/Galaxie sein, einer der auch aus unterschiedlichen Abständen zur Erde zu -betrachten- ist.

Gibt das das Programm her?
Das wär toll.


Gruss Kurt
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Yukterez » Mi 18. Apr 2012, 19:15

Die Sternenenaberration zeigt direkt den Einfluss der bezugsbildenden Masse, bei Gravitationslinsen ist es identisch.
Auch sie zeigen wie das Lichtlaufen durch Massen beeinflusst wird.

Die Aberration hat mit der Masse nichts zu tun, sondern mit dem Stundenwinkel, der sich aus der Bewegung der Erde ergibt ! Ausschlaggebend ist also nicht die Entfernung des Sterns, sondern dessen Winkel zum Äquator !

Hui, hilft du mir dabei?
Es muss aber ein und derselbe Stern/Galaxie sein, einer der auch aus unterschiedlichen Abständen zur Erde zu -betrachten- ist.
Gibt das das Programm her?
Das wär toll.

das Programm gibt alles her wenn man sich damit auskennt, ich schau mal ob ich dir da was screenshoten kann.
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Yukterez » Mi 18. Apr 2012, 19:26

Also fokussieren wir auf den Stern Capella, und beobachten ihn von 4 verschiedenen Standorten aus:

Bild
Erde

Bild
Neptunmond Triton

Bild
Zwergplanet Eris

Bild
Komet McNaught
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 13:23

Yukterez hat geschrieben:Also fokussieren wir auf den Stern Capella, und beobachten ihn von 4 verschiedenen Standorten aus:


Das bringt mir nichts.
Ich brauche in etwa dieses Daten:

Aberratin_Y01.GIF
Aberratin_Y01.GIF (5.91 KiB) 5169-mal betrachtet


Unten ist die Erdoberfläche, mit Rotation nach rechts.
Die rote Linie ist das Licht des Sterns oben wie es zur Erde gelangt, aus Sicht eines Beobachters der weit weg ist.

Die blauen Linien zeigen die Richtung und Winkel wie ein auf der Erde, bzw. bei jeder "Messung", Beobachtender sieht wenn er durchs Fernrohr auf den Stern blickt.

Ich suche Messwerte die in -Abständen- von der Erde gemacht wurden.
Es soll der -Einfluss- der Erdmasse auf das Lichtlaufverhalten, also die Bezugsbildung der Masse der Erde in ihrem Einflussbereich, gezeigt/erfahren werden.


Gruss Kurt
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Werkzeugkiste

Beitragvon Yukterez » Do 19. Apr 2012, 19:10

Für solche Messwerte werde ich jetzt nicht um Beobachtungszeit im Observatorium ansuchen, aber du kannst dir mit Celestia 160ed die Positionen raussuchen wie wo wer wann steht und mich welcher Geschwindigkeit er sich dabei in welche Richtung dreht, dann kannst du dich mit Stellarium Virgo auf einen beliebigen Standort am Äquator oder an einem Pol des betreffenden Sterns, Planeten oder Kometen aufstellen und dir die Effekte errechnen lassen. Allerdings werden dort auch keine anderen Formeln verwendet als die die ich dir bereits vorgestellt habe; nur rechnet sie das Programm schneller und stellt es dann gleich visuell dar und gibt dir die dazugehörigen Daten aus. Wenn du mir gleich sagst worauf deine Theorie hinausläuft, kann ich dir vielleicht auch ohne kostbare Observatioszeit in der Sternwarte sagen ob es sich auszahlen würde, um eine solche anzusuchen.
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Re: Werkzeugkiste

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 19:53

Yukterez hat geschrieben:Für solche Messwerte werde ich jetzt nicht um Beobachtungszeit im Observatorium ansuchen,


Wow, du bist aber -nahe dran-.

Aber das bringt mir nichts.
Ich brauche Messwerte von Stellen ausserhalb der Erde.
Und zwar echte.

Die Messpunkte "Messungx" sind ausserhalb der Erdoberfläche.
Ich will den Übergang von der Beeinflussung durch die Erdenmasse zum -freiem Raum" hin wissen.
Also wissen wie weit dieser Einfluss reicht und wie schnell er abklingt.
Denn dann kann man sagen wie sich dort laufendes Licht verhält, wieweit die Masse der Erde dies beeinflusst.


Gruss Kurt
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Beitragvon Yukterez » Do 19. Apr 2012, 20:11

Das hat zwar nichts mit der Aberration zu tun, aber das kannst du mit der Formel rechnen:
φ = Strecke * Fallbeschleunigung / 2 / c^2
Phi ist hier der Winkel um den das Licht in Richtung Masse gezogen wird, wenn dieses sich im rechten Winkel annähert.
Für einen Meter Strecke auf der Erde wird der Strahl um
1*9.81/2/3e8^2 = 5.45e-017 Radianten →
5.45e-017*180/pi = 3.1226e-015°→ 1.1241e-011"
zum Massenzentrum verschoben, den Effekt wirst du mit herkömmlichen Mitteln schwer messen können.
Mein Display hat jedenfalls keine 10^-11 Bogensekunden Feinheit (:
Die Aberration allerdings ist schon im Bereich von einer Bogenminute, weil´s auch 2 Paar Schuhe sind.
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Aberration und Bezugsbildung

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 20:24

Yukterez hat geschrieben:Das hat zwar nichts mit der Aberration zu tun, aber das kannst du mit der Formel rechnen:
φ = Strecke * Fallbeschleunigung / 2 / c^2
Phi ist hier der Winkel um den das Licht in Richtung Masse gezogen wird, wenn dieses sich im rechten Winkel annähert.
Für einen Meter Strecke auf der Erde wird der Strahl um


Langsam, ich möchte auch mitkommen.

"um den das Licht in Richtung Masse gezogen wird"

Nunja, in meiner Sprache heisst dass das das Licht dem Bezug folgt, dieser folgt natürlich auch der Erdkrümmung.
Mit Gravitation hat das nichts zu tun, jedoch ist mit der Sternenaberration verwandt.
Denn hier wird das Licht ebenfalls abgelenkt, nicht nach unten zum Zentrum hin, sondern seitwärts.
Denn der Bezug für auf der Erde laufendes Licht wandert ja mit der Erde mit, darum der "Mitnahmeeffekt".

Ich gehe davon aus dass zweierlei Bezüge existieren, einer fürs Licht, dieser wird vom Masse beeinflusst/mitbestimmt, einer für Materie.
Beide sind voneinander weitgehendst unabhängig.
Darum kann auch die LG keine Grenze für die Geschwindigkeit von Materie sein.
Kurt
 
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