Highway hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:λ = f / w
Ein Beobachter befindet sich gegenüber dem Medium in Ruhe und in 333 m Entfernung zu Sender im System MMI. x0 MMI und x0 Medium stehen sich zur Zeit t=0 gegenüber.
Das Experiment beginnt: Der Sender Sendet 1 Sekunde lang 1000 Wellen in das Medium und bewegt sich dabei 33 m vom Beobachter weg.
Zu Zeitpunkt als die Wellen den Beobachter erreichen wird gemessen:
Länge des Wellenzugs: 363 m
Lambda: 10% länger als für Ausbreitungsgeschwindigkeit 333m/s zu erwarten wäre.
Frequenz: 1000 Hz
Zeit: 1s
Ich blicke erst langsam durch was du angedacht hast.
"Der Sender Sendet 1 Sekunde lang 1000 Wellen in das Medium und bewegt sich dabei 33 m vom Beobachter weg"
Somit entsteht eine Strecke von 363 metern die mit 1000 Sinuswellen gefüllt ist.
Das ist aber nur dann der Fall wenn angenommen wird dass sich das Sendesignal mit einer ganz bestimmten Geschwindigkeit vom Sendeort wegbewegt.
Diese Geschwindigkeit bestimmt aber die Wellenlängen der einzelnen der 1000 Schwingungen.
Also ist erstmal zu sagen wie schnell sich das Sendesignal im Medium ausbreitet.
Denn ohne diese Info kann die Gesamtlänge der 1000 gesendten Schwingungen nicht errechnet werden.
Wie schnell also läuft das Signal im Medium?
Du hast eine Länge von 363 m angegeben, das soll anscheinend die Länge sein die der Entfernung zum Sender entspricht nachdem er den letzten der 1000 Schwingungen abgesendet hat.
Das gilt aber nur für die Richtung von der er sich wegbewegt.
In die andere Richtung schauts ganz anders aus, da ist diese Strecke wesentlich kürzer.
Diese Entfernung hat aber mit dem was der Empfänger geliefert bekommt nichts zu tun.
Er bekommt irgendwann, wann ist egal, die Wellenfront zu Gesicht, und daraufhin den Rest der 1000 Schwingungen.
Damit er eine Aussage zur Wellenlänge machen kann ist es notwendig dass er die Übertragungsgeschwindigkeit, mit dem ihm die Wellen angeliefert werden, kennt.
Denn ohne diese Kenntnis kann er nicht feststellen wie lang so ein Schwingungszug ist.
Er kann die Freqeunz bestimmen, jedoch nicht die Wellenlänge!!
Es wäre gut wenn du dein -Experiment- nach solchen Gesichtspunkten ausrichten würdest.
Denn was der Empfänger zu Gesicht bekommt hat mit dem was gesendet wurde nur indirekt zu tun.
Der Empfänger/Beobachter weiss ja nicht wie/ob sich der Sender bewegte oder nicht, er weiss auch nicht mit welcher Frequenz er die Schwingungen abgesetzt hat.
.
Es lässt sich aus deinen Angaben -erahnen- was da gelaufen ist, jedoch korrekt is tdas nicht.
Und es führt dazu dass die "Daten" vermischt werden, also Bezüge verwendet werden die nicht passen.
Nur wenn klar ist wer was -sieht- ist eine brauchbare, fehlerfreie, richtige Aussage möglich.