Harald Maurer hat geschrieben:Nein. Denn wenn die Uhr in beiden IS bei 1 s stehenbleibt, entspricht das dem Ergebnis der Galilei-Transformation! Und von den rel. Effekten keine Spur!
Sie können den Ausführungen DesDicken entnehmen daß die Ereignisse tatsächlich mit der LT transformiert wurden.
Im übrigen ist Ihre Argumentation zirkulär in der Form:
"de LT gibt immer an Schmarrn -> wann's koa Schmarrn is, nochad hoda mit da GT g'rechnet -> wanna aber mit der LT rechnet nochad gibts an Schmarrn"
Harald Maurer hat geschrieben:Meine Vorgabe war 0,5 c und nicht -0,5 c.
genau mit ersterem hat DerDicke transformiert.
Harald Maurer hat geschrieben:Es ist übrigens egal, welche Variante man wählt,
Bei richtger Rechnung ja.
Bei Ihrer falschen Rechnung (s. unten) wird jedoch die Laufzeit jedoch anders falsch.
Harald Maurer hat geschrieben:die Uhr bleibt auf jeden Fall bezugssystemabhängig mit unterschiedlichen Zeigerstellungen stehen - was keine Uhr der Welt freilich kann.
Wiederholung der Behauptung.
Harald Maurer hat geschrieben:Denn die Uhr begann da zwar um -0,577 s früher zu laufen, aber natürlich mit 0, denn zurückspringen in der Zeit kann sie nicht.
Richtig! DerDicke schrieb: "Uhr Start: (1,0)_A transformiert nach (1.155, -0.577)_B"
Harald Maurer hat geschrieben:Da sie auf der Koordinate 1.155 LS zu mit 0 zu laufen beginnt, und das Licht nach 0,577 s ankommt, beträgt die Licht-Laufzeit hier nur 0,577 s
Auch richtig: DerDicke schrieb:
Lichtstrahl passiert Marke x_A=0: (0,0)_A transformiert nach (0,0)_B
Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B
Fettdruck VomDicken:
Harald Maurer hat geschrieben:SIe kann also, wenn sie während des Lichtlaufs dem Licht entgegen gekommen ist, nicht 1.155 s lang gelaufen sein!
Ist sie
während des Lichtlaufs auch nicht. Sie ist aber nach Zeitskala von B
seit ihrem Start bei 0 t 1.155 s lang gelaufen. Und genau das Zeitintervall ab Start ist für die Anzeige relevant. Wie gesagt geht sie zeitdilatiert um den Faktor 1.155 nach und zeigt dann 1s an.
Harald Maurer hat geschrieben:Die Anzeige der Uhr, mit welcher sie beim Eintreffen des Lichts stehenbleibt, ist bezugssystemabhängig. Und das kann keine Uhr erfüllen.
Ihr Fehler lag darin die Lichtstartzeit mit dem Uhrstart zu verwechseln. Die sind jedoch nur in A identisch, nicht in B (Relativität der Gleichzeitigkeit).
Julian Apostata hat geschrieben:Das ist aber nur dann richtig, wenn in A jemand bei x=1 steht und B darüber informiert: " Hallo, bei mir ist gerade ein Lichtstrahl gestartet." Hätte B diese Information nicht, dann würde er selber es erst bei t’=0 merken
Die LT transformiert Ereignisse ("Weltpunkte", "Vierervektoren") ganz unabhängig von der Existenz personifizierter Beobachter, die irgendwas merken, wissen, sehen etc. Daher kann die personifizierend, der Anschauung dienende Ausdrucksweise "sieht" auch verwirrend sein. Hier geht es nur darum, wie ein Sachverhalt im einen oder anderen Koordinatensystem ausgedrückt wird.