Gerhard Kemme hat geschrieben:Zweifelsfrei gibt es Druckunterschiede im Wasser und wenn man mit den Schwimmflossen unter Wasser wedelt, dann kann man es so machen, dass es an der Oberfläche nicht plantscht - aber Wellen zu sehen sind. Die Ursache ist völlig klar und es ergibt sich die Wirkungskette: Flossenschlag -> Folge von Druckänderungen -> Ausbreitung der Druckänderungen -> Oberflächen-Welle.
Hallo Gerhard,
ich nehme deine "Hand" um zu schreiben was ich sagen will.
Halte sie unter Wasser und hebe sie flach hoch, du wirst -Oberflächenwellen- produzieren, auch ein bisserl -Druck- im Wasser.
Erzeugt hast du die Oberflächenbewegung weil du Wasser hochgehoben hast, damit Wasser verfrachtet.
Mit deinen Schwimmflossen hat du selbiges gemacht.
Du hast also eine Mediumbewegung erzwungen.
Damit man eindeutige Umstände, zu hoffentlich ebenso eindeutigen Aussagen hat, ist es notwendig einige Punkte zu setzen.
Zwei -Wellenarten- sind angedacht,
eine im Medium, eine auf dem Medium.
Die im Medium sei im ruhendem Medium, sei die "Druckwelle".
Die auf dem Medium sein die "Oberflächenwelle" die Welle die von der Gravitation oder Oberflächenspannung, oder Seilspannnung oder Grenzschicht abhängig ist.
Der Stein der senkrecht ins Wasser falle erzeuge zwei Wellenarten, eine Oberflächenwelle, eine Druckwelle.
Der begriff Welle soll eine Zusammenfassung all der vielen Ereignisse sein die im einzelnen darzulegen den Rahmen hier bestimmt sprengen würde, darum nur die beiden Begriffe:
Welle_M
Welle_O
Der reinfallende Stein erzeuge eine Welle_O und eine Welle_M
Er bringe das Medium Wasser in dem die Welle_M läuft nicht selber in Bewegung.
Er bringe ein wenig Wasser für die Welle_O in Bewegung.
Dass es sich bei der Welle_O um eine gravitationsbedingte Welle handelt, also eher um ein Pendel, ist daran zu erkennen dass dieses Wasser auf der Oberfläche verbleibt und nicht verschwindet.
Nun sind zweierlei Wellen unterwegs, eine _O und eine _M
Dass sie keine Gemeinsamkeit in ihrem Verhalten haben, somit nicht in irgendwelche Überlegungen die beide irgendwie gleichsetzen, einzubinden sind ist leicht einsehbar.
Denn sie haben ein völlig unterschiedliches Verhalten.
Der Stein möge hier der Grund ihrer Existenz sein, das wars dann aber auch schon.
Um das was ich geschrieben habe auch zu testen wird ein Mikrophon/Drucksensor benutz, es wird im Medium plaziert, 30 meter unterhalb der Oberfläche.
Dieses Mik ist in der Lage den Druckunterschied und die Druckrichtung zu erkennen.
Sobald der Stein die Wasseroberfläche trifft wird eine Uhr (hier eine mit zwei Zählwerken benutz).
Sie ist 30 m vom Einschlagsort auf dem Wasser plaziert.
Sie kann erkennen wann der -Stoss- des Miks (Welle_M) bei ihr eintrifft und auch wann die Welle_O sie trifft.
Beides wird mit ihren beiden Zählwerken festgehalten.
Nachdem alles gelaufen ist, sowohl die Welle_M als audch die Welle_O wird Kasse gemacht.
Die Welle_M war ca. 60 Millisekunden unterwegs, die Welle_O ein Vielfaches davon.
Die Signalrichtung der Welle_M war eindeutig longitudinal.
Die der Welle_O war es ebenfalls.
Denn das Wasser bewegte sich auf/ab, nicht vor/zurück.
Aus der Betrachtung der Welle_O ergibt sich zwar ein -seitwärtslaufen, die Bewegungsrichtung, somit die wirkliche Änderung im Zustand des Wassers war eindeutig -Druckartig-.
Und zwar longitudinaler Art.
Wir als -gebrandmarkte- sehen eine Oberflächenwelle die sich transversal verhält, in Wirklichkeit ist es aber ein longitudinaler Vorgang aus Sicht des wirklich Betroffenem, des Wassers.
"Die Welle" existiert nicht, wir -sehen- nur eine.
Und zwar deswegen weil wir viele Ereignisse integrieren.
Bei der Welle_M ist das eindeutig, sowohl die Ausbreitungsrichtung als auch die Druckwirkrichtung sind gleich, sind Longitudinal.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Die Analogie von (Schall-)Wellen im Wasser und (Licht-)Wellen im Medium Vakuum (evtl. Äther) ist somit gut möglich.
Schallwellen (Welle_M) und Lichtwellen verhalten sich ähnlich, beides sind Wellen die im Medium laufen, beides sind longiudinale Wellen.
Jedoch im Vaccum laufen keine Lichtwellen, denn das Vacuum gibts nicht, es ist kein Medium.
Die Bezeichnung für die Abwesenheit von Materie (Vacuum) ist keine Mediumbezeichnung.
Gruss Kurt