Wellen/Licht/Photoeffekt

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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Di 16. Okt 2012, 21:39

Chief hat geschrieben:@Kurt,

Noch ein Bild mit Erklärung.

Bild

Eine polarisierte Welle (schwarz) trifft auf eine Grenzfläche, die Polarisation ist parallel zur Bildschirmebene. Beim Eintritt ins Medium werden dessen Moleküle zum Schwingen angeregt. Ist der Brechungswinkel so, dass die Schwingungsrichtung der Moleküle – und damit auch die Richtung des elektrischen Feldes im gebrochenen Strahl (rot) – gleich der Richtung des reflektierten Strahls wäre, gibt es keinen reflektierten Strahl (deshalb ist dieser grau gezeichnet). Denn um diesen zu erzeugen, müsste sich Licht in Schwingungsrichtung der Dipole ausbreiten – was nicht geht.

http://www.physik.wissenstexte.de/polarisation.htm

Du kannst bestimmt auch diese Ausführungen widerlegen? Oder nicht?

Gruß


Warum soll ich denn das widerlegen?
Es ist eine Grenzfläche, nicht ein Mittendrin!

Selbstverständlich gibt es Brechung und Beugung!
Wenn ein Signal auf Materie trifft dann befinden sich dort schwingfähige Gebilde.
Wenn diese im Bereich der Frequenzen sind die sie anregen können dann kommt es zu "Empfangen und "Senden".
Und das ergibt eben Spiegeln und Brechen und....

Wir sind aber nicht an einer Grenzfläche wenns um Funk und Licht geht, sondern mittendrin.
Und da gehs nur longitudinal.


Gruss Kurt

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Elektronenverteilung_in_einem_Dipol.png&filetimestamp=20120130191223

Ist das so möglich oder nicht?
Kurt
 
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Mi 17. Okt 2012, 20:21

Chief hat geschrieben:

Selbstverständlich dass die Antenne so funktioniert. Anders geht es gar nicht!

Gruß

Bild


Schief, so funktioniert eine Antenne nicht, da wird nie und nimmer ein polarisiertes Signal erzeugt.
Das was da gezeigt wird kannst du noch für einen LC-Kreis verwenden, und zwar da wo sie, L und C, gekoppelt sind, mehr ist aber nicht drin.

Bedenke, eine Antenne, hier Dipolantenne, erzeugt ein polarisiertes Signal dass in ihrer Längsrichtung keine -Wirkung/Strahlung- hat.

Auf dem Wicki-Bild ist die Elektronenbewegung am Halbwellendipol dargestellt.
Mit so einer Bewegung bringst du kein Signal in die "Luft".
Nur ein paar Streueffekte sind da noch drin, mehr aber nicht.

Die Bewegung (Wirkbewegung) der Elektronen am Dipol ist in Länggsrichtung immer 100% ausgeglichen, darum da auch keine Strahlung.
So wie es dargestellt wird schwappen die Elektronen hin und her, und zwar alle in die gleiche Richtung.
Das würde bedeuten dass eine Strahlung in Längsrichtung des Dipoldrahtes vorhanden sein müsste.
Diese ist aber nur im engstem Nahbereich vorhanden.

Der Dipol muss gleichzeitig zwei gegensätzlich wirkende Druckzustände im Medium herstellen, und zwar Sinusartig.
Denn anders ist es nicht möglich eine polarisierte Strahlung zu erzeugen.

Auf dem Dipol sind die Zustände (Bewegungsrichtung [Wirkbewegung] aller Elektronen immer perfekt ausgeglichen.
Das macht ein -in die gleiche Richtung schwappen- unmöglich.

So wie der Dipol dargestellt wird ist es einfach nur falsch!!

Gruss Kurt


Nimm anstelle des Dipol zwei Lautsprecher, setze sie in die Mitte des jeweiligen -Dipolarmes-, lass sie in Dipolrichtung schwingen.
Dann erzeugst du das was im Bild dargestellt wird.
Nun lass diese beiden Lautsprecher gegenphasig schwingen.
Ihre Signale heben sich genenseitig auf.
Denn es sind Signale die die Luft gleichzeitig auf und ab bewegen wollen.

Nun nimm die beiden Lautsprecher wieder weg und lass die Elektronen -schwingen- sie erzeugen ebenfalls gegensätzliche Zustände die sich in Längsrichtung ebenfalls auskompensieren (darum ist ja in dieser Richtung keine Strahlung vorhanden).

Nun überlege was an jedem Arm des Dipols mit den Elektronen passiert, sie laufen nicht alle gleichzeitig in die gleiche Richtung!!!
Nein, sie laufen so dass sie sich auf jedem Arm komplett in ihrer Bewegung auskompensieren.

Und das auf beiden Armen um 180 grad Phasenverschoben.

Nun ist das vorhandnen was den Dipol ausmacht, die Erzeugung zweier gegensätzlich wirkender Drucksignale im Medium.
Das ist beim Senden so, auch beim Empfang.
So funktioniert die Polarität bei Licht/Funk.

Nur wenn der Empfangsdipol die beiden, gegensätzlch wirkenden Druckunterschiede, zu spüren bekommt wird er was empfangen.
Darum muss die Polarität beim Sende und Empfangsdipol gleich sein.

Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Do 18. Okt 2012, 22:09

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Schief, so funktioniert eine Antenne nicht, da wird nie und nimmer ein polarisiertes Signal erzeugt.
...

Doch, die Antenne funktioniert so. Die Wellen können sogar sichtbar gemacht werden.

http://totalitaer.de/Rftechnik/lecherleitung.htm


Chief, die Lecherleitung ist ein Zubringer zur Antenne, sie ist keine Antenne!
Auf der Antenne laufen resonanzgebundene Vorgänge ab.

So wie es in dem von mir eingestelltem Wickiartikel dargestellt wird kann unmöglich eine Antenne strahlen.
Ich habe dir schon genügend Gründe gezeigt warum das so ist und was notwendig ist damit polarisierte Strahlung ensteht.
Nun kommt noch einer dazu der wohl jeden Zweifel an der Richtigkeit der Wicki und Bücherdarstellung als Falschdarstellung v´bestätigt.
Nämlich die Ausage, und hoffentlich Erkentnis von Lesern und dir, dass das was dargestellt ist unmöglich physikalisch richtig sein kann.

Hier,

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Elektronenverteilung_in_einem_Dipol.png&filetimestamp=20120130191223

bewegen sich alle Elektronen in die gleiche Richtung, sie sind also quasie synchron unterwegs.
Die jeweilige Richtung wird mit den vier Zeitpunkten dargestellt.
Sie schwappen sozusagen zwischen den Endpunkten hin und her.
Das was da dargestellt ist hat mit den Vorgängen an der Antenne absolut nichts zu tun!!!
Das ist nichts anderes als ein Gewicht an einer Feder die auf/ab schwingt.

Bedenke!
Die Antenne ist ein Resonanzkörper dessen Zustände auf ihm zu jedem Zeitpunkt komplett ausgeglichen sind, der deswegen in Längsrichtung nicht strahlt.
Der Wickiartikel zeigt aber einen an einer Feder schwingenden Klotz, der auf/ab-schwingt.
Also keineswegs in sich ausgeglichen ist!!

Das ist aber notwendig, das ist der Fall

Nimm einen Halbwellendipol, lasse alle wirksamen Elektronen sauber verteilt seinen, so wie es "Zeitpunkt T/4 " und "Zeitpunkt 3T/4" zeigen.
Diese jedoch noch ruhen.

Der Halbwellendipol sei 1,5 m lang, seine Resonanzfrequenz liegt bei 100 Mhz.
Nun beginne in der Mitte mit der Einschiebung von Elektronen nach oben, und dere Abziehung von Elektronen vom unterem 1/4 Strahler.
Bei der Wickidarstellung müssen nun alle Elektronen des oberen Teils nach oben sausen, alle Elektronen des unteren Teils auch nach oben.
Und zwar alle synchron und wie die Feuerwehrkameraden im Gleichschritt.

Der Strahler ist insgesamt 1,5 Meter lang, die Frequenz beträgt 100 Mhz.
Nun überlege wie das gehen soll wenn sich das Signal, das von der Lecherleitung aus die Elektronen nach oben schiebt, von unten -wegzieht-, sich nur mit c ausbreiten kann!!

Die Elektrronen müssten instantan das spüren was am End er der Lecherleitung, also am Einspeisepunkt, also in der Dipolmitte, dort gerade geschieht!
Wir wollen uns doch wohl nicht darüber streiten dass das allen bekannten Gesetzen der Physik widerspricht, oder doch?

Laut Wicki müsste sofort, sobald von der Lecherleitung (=) ein Elektron eingeschoben wird, alle anderen sich instantan nach oben bewegen, bzw. von unten nach oben wenn ein Elektron in die Leitung verschwindet.
Es geht aber mit c, nicht instantan.
Also ist es nicht möglich das das so wie gezeigt abläuft.




|^
|^
|^
|^
>|^
=
<|^
|^
|^
|^
|^





180 Grad später

|v
|v
|v
|v
<|v
=
>|v
|v
|v
|v
|v


Es ist also nicht möglich dass an der Dipolantenne das geschieht was bei Wicki dargestellt wird.
Denn das widerspricht allen bekannten Naturgesetzen.
Instantane Zustandsweiterleitung ist halt noch nicht gesehen worden.


Wärend ein Teil der Elektronen nach oben -wandert- steht ein anderer Teil gerade still, ein weiterer Teil bewegt sich bereits nach unten.
Das ist die Realität am Dipol, das ist die Grundlage für resonates Schwingen, das ist die Grundlage für Funk/Licht, für Polarisation!.

Hier die Darstellung eines solchen Zustandes.

|v
|v
|+
|^
>|^
=
<|^
|^
|-
|v
|v

Schau dir diese Darstellung genau an, schau wohin die Elektronen sich in der Lecherleitung bewegen, wohin sie sich bewegen wenn sie aus der Leitung kommen, in sie hinein verschwinden.
Dann schau wie sich in diesem Meoment die Elektronen an den beiden Dipolarmen bewegen, schau wo das Minsus und das Pluszeichen ist.

Diese Bewegung entspricht der resonanten Schwingung am Dipol, sie ist mit den Naturvorgängen, mit c, konform, sie ist das was am Dipol geschieht.

Es sind die beiden geforderten Zustände, nämlich der Unterdruck (-) und der Überdruck (+) zur gleiche Zeit vorhanden.
Diese Zustände wechseln sich im Rhythmus der Frequenz ab, es wird also + und - getauscht.
Es ist alles vorhanden was zur polarisierten Funkübertragung notwendig ist.


Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Fr 19. Okt 2012, 22:12



Chief, die Lecherleitung ist, wie der Name schon sagt, eine Leitung.
Sie stellt die Verbindung zwischen Sender/Empfänger und Antenne dar.
Die Antenne wird Widerstandsmässig passend an den Scheinwiderstand der Leitung angepasst, diese wiederum passend an die Senderendstufe/Empfängereingang.

Dass zwischen den beiden Drähten sich was tut das ist doch selbstverständlich.
Auf der Leitung läuft schliesslich die Leistung die zur Antenne geht/von ihr kommt.


Die Leitung ist keine Antenne, das ist einfach so.
Auf der Antenne laufen die Vorgänge ab die ich mit der "Stricherlmethode" angeschnitten habe.

Wenn wir damit durch sind dann kommt erst die Überraschung/das was die Antenne, den Schwingkreis, die Resonanzustände dort wirklich ausmacht.
Da wird dann klar warum eine Antenne einen -Verkürzungsfaktor- hat.

Aber bis dahin scheint es so als müsste ich noch einige "Einwände" von dir abwehren.

Die Leitung muss -hinten und vorne- abgeschlossen sein, die auf ihr laufende Leistung abgenommen werden, und zwar so das sich keine Reflektion bildet (gurgle mal nach "Stehwelle").
Denn das wäre nicht gut, denn dann würde die Leitung tatsächlich einen Teil der Leistung abstrahlen.
Das ist nicht gewünscht und bringt nichts weil sie halt als "Wasserleitungsrohr" herhalten soll.

Die "Hühnerleiter" ist symmetrisch aufgebaut, das Coaxkabel nicht.
Das hat aber mit dem Prinzip nichts zu tun.
Wenns dich interessiert schau nach welche Scheinwiderstände die einzelnen Leitungsarten aufweisen.

Es geht kein Weg vorbei, ohne dass wir beide die Umstände am Dipol betrachten wird kein "Friede" (jemand anderer scheint sich eh nicht einzufinden).
Die Antenne, die Elektronen der Antenne, ist der Mittler zwischen Materie und Träger, und da gelten halt die gleichen Gesetze wie sonst auch.
Eins davon ist dass es halt mit c zugeht.
Und das heisst nichts weiter als dass sich die Elektronen nicht so bewegen können wie es im Bild und in Büchern dargestellt wird.
Das ist einfach unmöglich, also sind die Darstellungen falsch.

Wärend ein Teil der Elektronen nach oben -wandert- steht ein anderer Teil gerade still, ein weiterer Teil bewegt sich bereits nach unten.
Das ist die Realität am Dipol, das ist die Grundlage für resonates Schwingen, das ist die Grundlage für Funk/Licht, für Polarisation!.

Hier die Darstellung eines solchen Zustandes.

|v
|v
|+
|^
>|^
=
<|^
|^
|-
|v
|v

Schau dir diese Darstellung genau an, schau wohin die Elektronen sich in der Lecherleitung bewegen, wohin sie sich bewegen wenn sie aus der Leitung kommen, in sie hinein verschwinden.
Dann schau wie sich in diesem Meoment die Elektronen an den beiden Dipolarmen bewegen, schau wo das Minsus und das Pluszeichen ist.

Diese Bewegung entspricht der resonanten Schwingung am Dipol, sie ist mit den Naturvorgängen, mit c, konform, sie ist das was am Dipol geschieht.


Im oberem Draht ist der -Überdruck-, unten der -Unterdruck- zu sehen.
Beide gehen gemeinsam auf die Reise, reisen bis sie auf Materie stossen die sie "aufnimmt".

Es ist unmöglich das sich, so wie es gezeigt wird, alle Elektronen in die gleiche Richtung bewegen!
Sie können sich nur so bewegen wie hier.

|v
|v
|+
|^
>|^


Mit der unterne Hälte zusammen bedeutet dass das alle Bewegungen am Dipol in ihrer Gesamtsumme Null ergeben, deswegen auch keine "Strahlung" in Längsrichtung abgegeben wird.

Wenn du mir das nicht glaubst dann schau die Strahlungsrichtung der Synchrotronstrahlung an, da gehts in der gleichen Richtung wie sich die Elektronen bewegen.
Das hat aber mit der Dipolantenne nur am Rande zu tun.

Die Vorstellung das eine Antenne ein aufgebrochener LC-Schwingkreis ist ist die Grundlage der Falschvorstellungen.
Wieso ist denn die Länge des Dipols bestimmend, seine L und C nur bedingt!
Das wäre aber die Voraussetzung damit es ein Schwingkreis ,bestehend aus L und C, ist.
Nein, es ist die Laufdauer aufm Dipol die die Resonanzfrequenz des Dipols bestimmt.

Und diese Laufdauer hängt an c, und darum ist es unmöglich dass alle Elektronen gemeinsam in die gleiche Richtung sich bewegen (und darum ist die Dipolerklärung in den Büchern falsch).
Versuche das zu verstehen/zuzulassen, es geht nicht anders.


Gruss Kurt
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon HD116657 » Sa 20. Okt 2012, 21:19

Chief hat geschrieben:Das bedeutet dass jede weitere Diskussion völlig sinnlos ist.

nun seid doch mehr lieb zu einander 8-)
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » So 21. Okt 2012, 10:52

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:


Chief, die Lecherleitung ist, wie der Name schon sagt, eine Leitung.
Sie stellt die Verbindung zwischen Sender/Empfänger und Antenne dar...


Kurt, du hast bei dem Experiment nichts besonderes erkannt. Das bedeutet dass jede weitere Diskussion völlig sinnlos ist.

Gruß


Erklärs mir halt was das Besondere an diesem Experiment ist, was ich nicht erkannt habe.


Schönen Sonntag Kurt
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 22. Okt 2012, 19:10

Kurt hat geschrieben:
Bild


Schief, so funktioniert eine Antenne nicht, da wird nie und nimmer ein polarisiertes Signal erzeugt.
Das was da gezeigt wird kannst du noch für einen LC-Kreis verwenden, und zwar da wo sie, L und C, gekoppelt sind, mehr ist aber nicht drin.

Bedenke, eine Antenne, hier Dipolantenne, erzeugt ein polarisiertes Signal dass in ihrer Längsrichtung keine -Wirkung/Strahlung- hat.

Auf dem Wicki-Bild ist die Elektronenbewegung am Halbwellendipol dargestellt.
Mit so einer Bewegung bringst du kein Signal in die "Luft".


Elektronen werden in einem Antennenstab mit hoher Frequenz hin und her bewegt - wie eine schnell bewegte Membran - dabei werden an den umgebenden Funkäther Impulse mit c weitergegeben - wie bei jedem Stromkreis entstehen dabei zwei entgegengesetzt gerichtete Spannungsimpulse - zum einen dort, wo das Medium komprimiert wird - und zum anderen dort, wo hinter dem Elektronen-Pulk das Medium extrahiert wird. Man hat so eine Ausbreitung von Querwellen.

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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Mo 22. Okt 2012, 20:49

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Elektronen werden in einem Antennenstab mit hoher Frequenz hin und her bewegt - wie eine schnell bewegte Membran - dabei werden an den umgebenden Funkäther Impulse mit c weitergegeben - wie bei jedem Stromkreis entstehen dabei zwei entgegengesetzt gerichtete Spannungsimpulse - zum einen dort, wo das Medium komprimiert wird - und zum anderen dort, wo hinter dem Elektronen-Pulk das Medium extrahiert wird. Man hat so eine Ausbreitung von Querwellen.


Gerhard, ein generelles Nein.

Elektronen werden in einem Antennenstab mit hoher Frequenz hin und her bewegt


Werden sie nicht, sie sind nur notwendig um den Bereich zu markieren der den Resonanzkörper bestimmt.
Dazu müssen sie irgendwie festgenmacht sein, das macht der "Antennestab", er hält sie in Position.
Ihre Bewegung ist minimal, eigentlich vernachlässigbar.
Der Resonanzkörper selber, das Ding dass die Resonanzfrequenz bestimmt und die Umstände für die Abstrahlung (die notwendigen Umstände) bereitstellt, ist der Träger selber!!!
Die Elektronen sind der indirekte, sehr weit entfernt indirekte, Mittler zwischen dem Resonanzkörper und dem Laufen der Umstände im Träger.
Schliesslich verlangt polarisierte "Strahlung" nach zwei identischen, aber gegensätzlich wirkenden Umständen.
Unterdruck und Überdruck!
Und das Gleichzeitig!!
Und immer 180 Grad Phasenverschoben!

Ist das nicht gegeben handelt es sich um Teslastrahlung.

Schief geht nichtmal soweit mit das sich darstellen kann wie es wirklich ist!
Er bleibt an seinen "Wellen" hängen, schade.

Eigentlich kann man die Wirkung der Elektronen darauf beschränken das sie die Länge des Resonanzkörpers festlegen und festlegen dass es sich um "Elektrisches" handelt, dass "elektrische" Materie darauf reagiert.
Das ist dadurch gegeben dass Elektronen ihre ihnen eigene Frequenz besitzen.
Die gesendete "Strahlung" ist mit dieser, den Elektronen eigeneren Frequenz, -moduliert-.
Darum reagieren Elektronen auf den "elektrischen" Teil der Strahlung.


wie eine schnell bewegte Membran


Nein!
An der Antenne ist keine einheitliche Richtung vorhanden, zu jedem Zeitpunkt sind alle Richtungen (ich beziehe mich hier wieder auf die (Ersatzdarstellung) Elektronenbewegung) existent.
So das sich alle "Bewegungen" komplett auskompensieren.
Das ist der wichtigste und entscheidende Gedanke beim Licht.

Die Summe aller Bewegungen (Wirkungen) ist zu jedem Zeitpunkt Null.
Abweichungen davon fallen unter "Blindstrom".
Das ist zwar notwendig damit die Leistung zur Antenne fliesst aber man muss es wissen.

Blinstrom heisst Phasenverschiebung, ohne diese geht es nicht wenn Leistung abgestrahlt werden soll.
Aber das ist hier nicht wichtig.

dabei werden an den umgebenden Funkäther Impulse mit c weitergegeben


Widerspruch!
Es gibt kleine Funkäther, es gibt den Träger.
In ihm werden die erzeugten Druckunterschiede mit seiner Mediumsgeschindigkeit weitergeleitet.
Und das geht so wie in jedem Medium longitudinal.

wie bei jedem Stromkreis entstehen dabei zwei entgegengesetzt gerichtete Spannungsimpulse - zum einen dort, wo das Medium komprimiert wird - und zum anderen dort, wo hinter dem Elektronen-Pulk das Medium extrahiert wird.


Es entstehen keine gegensätzliche Spannungsimpulse, es entstehen gegensätzliche Druckzustände.
Die Druckzustände reisen mit der Mediumsgeschwindigkeit im Medium.

Sie sind bei "Elektrisch" mit der Schwingung der beteiligten Elektronen beaufschlagt/moduliert und bringen Elektronen (die auf diese Modulation reagieren) dazu einen resonaten Kreis zu erregen.
Wenn denn dieser durch Elektronen in seiner Eigenresonanzfrequenz bestimmt wird.

Dass heisst das die Elektronen des Dipols die Eigenresonqanzfrequenz des Resonanzkörpers bestimmen und selber ihn in Resonanz bringen wenn sie entsprechend angeregt werden und ein dazu resonazfähges -Gebilde- besteht.
Darum muss der Empfangsdipol auch in der richtigen "Richtung", sprich Polarität, liegen.

Es ist so simpel, warum kapiert das keiner?

Ausbreitung von Querwellen


Man kat keine Querwellen, man hat überhaupt keine Wellen!
Man hat sich gegensätzlich verhaltende Druckunterschiede im Medium die sich longitudinal ausbreiten.


Guss Kurt

Entschuldige wenn ich deinen Überlegungen entgegentrete.
Kurt
 
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 23. Okt 2012, 18:05

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Elektronen werden in einem Antennenstab mit hoher Frequenz hin und her bewegt - wie eine schnell bewegte Membran - dabei werden an den umgebenden Funkäther Impulse mit c weitergegeben - wie bei jedem Stromkreis entstehen dabei zwei entgegengesetzt gerichtete Spannungsimpulse - zum einen dort, wo das Medium komprimiert wird - und zum anderen dort, wo hinter dem Elektronen-Pulk das Medium extrahiert wird. Man hat so eine Ausbreitung von Querwellen.


Gerhard, ein generelles Nein.


Take it or leave it. :mrgreen:

Kurt hat geschrieben:
Elektronen werden in einem Antennenstab mit hoher Frequenz hin und her bewegt


Werden sie nicht, sie sind nur notwendig um den Bereich zu markieren der den Resonanzkörper bestimmt.
Dazu müssen sie irgendwie festgenmacht sein, das macht der "Antennestab", er hält sie in Position.
Ihre Bewegung ist minimal, eigentlich vernachlässigbar.
Der Resonanzkörper selber, das Ding dass die Resonanzfrequenz bestimmt und die Umstände für die Abstrahlung (die notwendigen Umstände) bereitstellt, ist der Träger selber!!!


Da sind wir nicht auf gleicher Frequenz.

Kann da nur im Zusammenhang nocheinmal eine Modellvorstellung und Wirkungskette zur Erzeugung von elektromagnetischen (Funk-)Wellen vorstellen (wobei dies ein kurzer Beitrag ist und kein dickes Fachbuch):

Per Schwingkreis wird eine hochfrequente Schwingung erzeugt, so dass die Polarität wechselt - auch in der Stabantenne wechselt ständig die Polarität, d.h. die Elektronen pendeln um die Antennenmitte. Aufgrund der hohen Frequenz treten große Beschleunigungen bei den Ladungsverschiebungen auf - wie beim Schall gilt, dass ein Impuls (Schall mit c_schall=334 m/s und Funk mit c=3*10^8 m/s) ausgestrahlt wird, wenn ein Objekt mit hoher Beschleunigung bewegt wird - dabei kommt es vor den beschleunigten Elektronen zu komprimierungen und hinter den Elektronen zu Extrahierungen, so dass die Feldlinien quasi geschlossene Stromkreise beschreiben. Die Ausbreitung der sich aneinanderreihenden Feldlinienschleifen erfolgt senkrecht zur Stabantenne und die Feldlinien selber verlaufen in Längsrichtung des Antennenstabes - liegen also quer zur Ausbreitungsrichtung - siehe Bilder:

antenne-hochfrequenzneu.JPG
Modell Schwingkreis mit Kondensator und Spule und angeschlossener Stabantenne
antenne-hochfrequenzneu.JPG (42.37 KiB) 6361-mal betrachtet


hertz_dipol_einzeln.JPG
Zustand mit getrennten Ladungen in Stabantenne - danach Stromfluss und dann umgekehrte Polung usw.
hertz_dipol_einzeln.JPG (7.17 KiB) 6418-mal betrachtet


Siehe auch Web-Site:

http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Erzeugung_elektromagnetischer_Wellen_%C3%BCber_Stabantenne
Gerhard Kemme
 
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Di 23. Okt 2012, 19:47

Gerhard Kemme hat geschrieben:Da sind wir nicht auf gleicher Frequenz.


Gerhard, nimm einen Lamda Antennenstab, leg in flach hin, speise auf einer Seite einen ganz ganz kurzen Puls ein.

Dann "betrachte" wie der sich durch den Draht bewegt.

Du kannst auch ein Focaulsches Pendel und Schall nehmen, der Vorgang ist der gleiche.
Der Puls bewegt sich ans andere Ende der Leitung.

Er bewegt sich beim Schall mit irgendwas bei 3000 m/s
bei Licht irgendwo bei 300 000 Km/s

Der Schall hat sich mit v_medium durch die Trägermaterie bewegt.
Der Lichtpuls hat sich mit v_medium durch die Trägersubstanz bewegt (denn er läuft nämlich ausserhalb des Drahtes, die Elektronen markieren nur den Wegt und stehen dabei im Weg rum.
.
Da tritt nirgends Über_v auf!
So ist es auch am Dipol.

Nun lass das F-Pendel hinten weich gepuffert sein, so dass es den Puls absorbiert, in Wärme wandelt.
Lass einen Widerstand am Stabende sein der den Puls -frisst- und in Wärme umwandelt.

In beiden Fällen wars das schon, mehr ist nicht.
Beide Vorgänge haben so lange gedauert wie es die Länge des Stabes/Materie und die Mediumsgeschwindigkeit vorgibt.

Das was ich zum Stab geschrieben habe kannst du direkt auf die Lecherleitung oder Coaxkabel umlegen, da ist es der selbe Vorgang.
Es kommt nichts zurück, es läuft alles nach "Plan".

Nun mach beim F_Pendel einen "Spiegel" hin, beim Antennenstab auch.
Der Spiegel beim Stab ist einfach eine offene (oder auch kurzgeschlossene) Leitung.

Beim Pendel wird nun der Puls wieder zurückgeschickt, beim Antennendraht auch.
Da besteht kein Unterschied.

In beiden Fällen läuft ein Puls zurück.
In beiden Fällen dauert es zwei "Pulslaufzeiten" (Lamda) bis er wieder am Eingang erscheint.

Nun schickst du nach "Lamda" einen weiteren Puls in die Leitung, dabei ist der erste gerade hinten angekommen.
Nun laufen zwei Pulse aufeinander zu, sie treffen sich in der Mitte des Stabes.

Es kommt zum "Crash", zur Komprimierung, zum Überdruck.

Nun lass zwei HF-Schwingungen in den Stab hinein, rekonstruiere genau was wann wo geschieht, welche Teile des Sinus sich wo in welcher Art treffen.

Nun noch das Ganze für die andere Richtung, anderer Dipolarm.

Es werden sich zu jeder Zeit sämtliche Zustände Überdruck, Unterdruck, kein Druck, halber Druck.... auf dem Dipol ereignen wenn du laufend "Wellen" nachschickst.

Nun nimm einen Halbwellendipol und speise in gegenphasig in der Mitte, du hast eine gute Antenne mit Rundstrahlcharakteristik gebaut welche, aufgrund ihrer (unvermeidlichen) Richtwirkung (senkrecht zum Draht) einen Gewinn von 2,1 dB in Hauptstrahlrichtung gegenüber einem gedachtem Isotopenstrahler aufweist.

Polaristerte Antennen strahlen longitudinal.
Denn eine andere polarisierte Strahlungsart ist im Medium nicht zu erzeugen.

Vergiss das was in Büchern steht, es ist einfach nur kindlich falsch!


Gruss Kurt
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