Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon DerDicke » Fr 26. Okt 2012, 09:33

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du bekommst mit dieser Sicht ein Problem.
Wie willst du Polarisation erklären wenn du das Medium selber sich bewegen lässt.
Das geht nicht.


Zuerst ging es mir um die Erklärung wie ein Photon erzeugt und übertragen wird - dies sehe ich als Unterschied zur Übertragung der gesamten Welle. Insofern wäre es ein eigener Denkvorgang nunmehr aus der Übertragung von Photonen die Gesamtheit einer Welle zu extrapolieren.


Mit Photonen kann dir das nicht gelingen, denn solche Dinger existieren nicht.

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du kannst Licht und Schall grundsätzlich bei der Signalausbreitung gleichsetzen, jedoch nicht in der Art dass du Bewegung des "Äthers" ins Spiel bringst.
Da versagt der Vergleich, denn bei Licht bewegt sich, anders als bei Schall, das Medium nicht.


Wie das beim Schall nun so ganz genau funktioniert sei etwas mit Fragezeichen versehen - wedel mit der Hand, dass etwas kühler Wind erzeugt wird, dann wirst du kein signifikantes Geräusch hören - obwohl Luft bewegt worden ist.


Richtig, denn unser Gehör kann solch niedrige Frequenzen nicht erkennen.

Gerhard Kemme hat geschrieben: Andererseits wirst du Schwierigkeiten haben, eine von Ferne gehörte Musik als Luftstrom zu messen. Es handelt sich um Druckänderungen mit hoher Flankensteilheit bei der Übertragung von Schall und - als Annahme - auch bei Licht.


Nein Gerhard, vergiss die steile Flanke, die existiert nicht.

Gerhard Kemme hat geschrieben: Es wäre ganz interessant einmal zu überlegen, wieviele Luftmoleküle von einer fernen Musik zum Ohr des Zuhörers gelangen.
Also meine Antwort: Sowas ganz genaues weiß man nicht.


Doch, man weis es ziemlich genau.
Betrachte mal die Membrane eines Mikrophons.
Sie reagiert auf Luftbewegung, also auf Bewegung von Molekülen.
Der Auslenkweg der Membrane ist ein direkter Indikator für die Molekülbewegung in der Luft.

Du hast bei Schall in etwa das was du beim Teslastrahler hast.
Unpolarisierte longitudinale "Wellen".

Bei Licht und Funk ist das anders, die sind polarisiert.
Und das geht mit Luft nicht, denn die ist viel zu weich.
Da muss etwas -hartes- her, etwas das sich nicht wie Moleküle bewegt.
Denn sonst kannst du kein polarisiertes Signal erzeugen.

Gruss Kurt


Schall breitet sich nicht nur in Luft aus.
Selbstverständlich gibt es auch transversale Schallwellen.
Rein longitudinal sind sie sowieso nur in singulären Spezialfällen
Weich/hart ist nicht der Punkt
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Fr 26. Okt 2012, 18:58

DerDicke hat geschrieben:
Kurt:
Bei Licht und Funk ist das anders, die sind polarisiert.
Und das geht mit Luft nicht, denn die ist viel zu weich.
Da muss etwas -hartes- her, etwas das sich nicht wie Moleküle bewegt.
Denn sonst kannst du kein polarisiertes Signal erzeugen.



Schall breitet sich nicht nur in Luft aus.
Selbstverständlich gibt es auch transversale Schallwellen.

Ja natürlich, Chief hat ja eine ganze Menge davon gezeigt.
Es sind halt Betrachtungen die nicht im Medium, sondern "ums Medium herum" gemacht werden.
Da ist es der Betrachterwinkel der da was sehen lässt.
Im Medium selber (Erzeugung auch im Medium) geht es nur longitudinal.

DerDicke hat geschrieben:Rein longitudinal sind sie sowieso nur in singulären Spezialfällen


Nein, die Spezialfälle sind die die Chief eingestellt hat.
Es gibt keine Möglichkeit im Medium Transversales zu erzeugen, es sei denn das Medium wird dabei selber bewegt.
So wie es Gerhard mit seiner "Hand" angedeutet hat.

DerDicke hat geschrieben:Weich/hart ist nicht der Punkt


Das ist er wenn es um polariserte "Strahlung" geht, denn da ist die Härte unbedingt notwendig/erforderlich.
Bei -weicher- Substanz kompensieren sich die beiden notwendigen Zustände aus und die Polarisation geht verloren.
Dann ist es entweder Teslastrahlung (bei Licht/Funk), oder longitudinale, unpolarisierte Schallausbreitung.

Polaristerte Strahlung (Licht) ist nur bei sehr grosser Härte möglich.
Die Härte muss so gross sein das sich keine Kompensation durch Eigenbewegung der Substanz ergibt.
Wenn das passiert ist die Polarisation dahin.
Denn dann geht die "Energie" an den "Teilchen" der Substanz verloren, wird zu Wärme.
Die Substanzteilchen müssen sich wie neutrale "Dinger" verhalten die einen Über/Unterdruck einfach an der anderen Seite weitergeben.
Und das ohne selber eine Mittelung zu machen.
Stichwort: "Wellen durchqueren sich schadlos"


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon DerDicke » Sa 27. Okt 2012, 10:39

Kurt hat geschrieben:Im Medium selber (Erzeugung auch im Medium) geht es nur longitudinal.

Nein!


Kurt hat geschrieben:Es gibt keine Möglichkeit im Medium Transversales zu erzeugen, es sei denn das Medium wird dabei selber bewegt.

Das Medium wird IMMER bewegt. Schwingungen haben nun mal was mit Bewegung zu tun.


Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Weich/hart ist nicht der Punkt
Das ist er wenn es um polariserte "Strahlung" geht, denn da ist die Härte unbedingt notwendig/erforderlich.

Relevant ist für Schwingungsverhalten überhaupt nur der Quotient Elastitizätskoeff/Dichte.
Was Transversalwellen betrifft, zählt einzig und allein die Fähigkeit Schubspannungen zu übertragen.


Kurt hat geschrieben:Die Substanzteilchen müssen sich wie neutrale "Dinger" ...
Stichwort: "Wellen durchqueren sich schadlos"

Das hängt nicht an einer geheminisvollen "Neutralität", sondern lediglich an der Linearität des elastischen Verhaltens.
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 27. Okt 2012, 12:49

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Im Medium selber (Erzeugung auch im Medium) geht es nur longitudinal.

Nein!


Doch!
Im Medium drin kannst du isotope longitudinale Rundstrahlung erzeugen, transversale nicht (siehe Teslastrahlung).

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es gibt keine Möglichkeit im Medium Transversales zu erzeugen, es sei denn das Medium wird dabei selber bewegt.

Das Medium wird IMMER bewegt. Schwingungen haben nun mal was mit Bewegung zu tun.


Das mit der Bewegung, das was ich damit aussagen will, muss ich klarlegen.
Natürlich, ohne Bewegung geht garnichts.

Ein Elektron (Anschauungsobjekt), es sei kugelig, es sei innen extrem hart.
Es sei an seiner Pos ganz fest verankert, lässt sich nicht verschieben, also nicht bewegen.
Dieses Elektron stelle die unbewegliche Mateie dar, bei Betrachtung des Trägers ein -Substanzteilchen-.

Nun wirke auf die Aussenwand von einer Seite her eine Kraft (bitte nahezu punktartig vorstellen), diese Kraft kann das E nicht verschieben, jedoch verformen.
Innen sei das E "unendlich" hart, die Andruckinfo wird an die gegenüberliegende Stelle der Kugel weitergereicht.
Es entsteht also auf der gegenüberliegenden Seite ein Druckereignis(punkt) das nach aussen wirkt.

Dieses wirkt auf die nächste Kugel und soweiter.
Die Zwischenräume zwischen den Kugeln hab ich einfach ignoriert.
Im Endeffekt ist die Kugel so klein (Trägersubstanz) dass das keine Rolle spielt.

Durch die Weitergabe an die andere Seite ergibt es sich dass das Signal nicht aufgefächert wird, sondern wie ein "Strich" sich im Medium ausbreitet.

Die Kugel leitet also, egal woher was kommt, nur weiter, auch gegensätzlich anliegende Signale (Polarisation von Licht).

Je weicher ein Materieal ist (Bewegungsfreiheit der einzelnen Bestandteile) desto grösser fächert es eingebrachte Signale auf, desto leichter lässt es sich verschieben, desto weniger kann es polarisierte Signale leiten.
Darum ging das mit meinen Lausprechern und Mikros zur Polarisationserzeugung in Luft nur ungenügend.
Es ging, aber es waren auch sehr viele andere Umstände vorhanden die das Ergebnis als fraglich erscheinen liesen.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Weich/hart ist nicht der Punkt
Das ist er wenn es um polariserte "Strahlung" geht, denn da ist die Härte unbedingt notwendig/erforderlich.

Relevant ist für Schwingungsverhalten überhaupt nur der Quotient Elastitizätskoeff/Dichte.
Was Transversalwellen betrifft, zählt einzig und allein die Fähigkeit Schubspannungen zu übertragen.


Im Medium drin lässt sich keine Transversalwelle erzeugen, das geht nicht.
Denn dann müsstest du alle darunter und darüberliegende Materie hochheben/runterdrücken (und das nochdazu instantan).

Es gibt keine Möglichkeit solche Wellen im Medium selber zu erzeugen, das geht einfach nicht.
Wenn im Medium welche laufen dann wurden sie an einer Grenzschicht eingebracht und aus einer bestimmten Sicht bewertet.
Chief hat ja mehrere Links dazu eingestellt.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Substanzteilchen müssen sich wie neutrale "Dinger" ...
Stichwort: "Wellen durchqueren sich schadlos"

Das hängt nicht an einer geheimnisvollen "Neutralität", sondern lediglich an der Linearität des elastischen Verhaltens.


Wenn das Medium zu weich ist dann kompensieren sich die gegenläufigen Druckzustände aus (dann reagiert es unlinear).
Substanz, welche polarisierte Signal übertragen kann muss sehr -hart-, sehr linear in der Weitergabe von auf sie einwirkenden Umständen sein.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon DerDicke » So 28. Okt 2012, 10:45

Kurt hat geschrieben:Ein Elektron (Anschauungsobjekt), es sei kugelig, es sei innen extrem hart.

Sie basteln ein Materiemodell als Haufen von Billardkugeln, das hat mit Elektronen nichts zu tun.


Kurt hat geschrieben:Durch die Weitergabe an die andere Seite ergibt es sich dass das Signal nicht aufgefächert wird, sondern wie ein "Strich" sich im Medium ausbreitet.

Auch in Ihrem Billardkugelhaufen ist eine "Auffächerung" möglich. Kommt auf die Anordnung und mechanische Koppelung der Kugeln an. Dazu schweigen sie sich leider aus.
Teilchen eines realen Mediums (Gas, Flüssigkeit, Festkörper) sind IMMER so angeordnet, daß aufgefächert wird.


Kurt hat geschrieben:Je weicher ein Materieal ist (Bewegungsfreiheit der einzelnen Bestandteile) desto grösser fächert es eingebrachte Signale auf, desto leichter lässt es sich verschieben, desto weniger kann es polarisierte Signale leiten.

Nein!. Sie können weiche Kugeln so anordnen, daß Übertragung nur in einer Richtung möglich ist und harte Kugeln so, daß aufgefächert wird.


Kurt hat geschrieben:Im Medium drin lässt sich keine Transversalwelle erzeugen, das geht nicht.
Denn dann müsstest du alle darunter und darüberliegende Materie hochheben/runterdrücken (und das nochdazu instantan).

Stimmt nicht.
Im übrigen muß man auch bei Einspeisung einer longitudinalen Schwindung vor und hinter den bewegten Teilchen Materie verdrängen.


Kurt hat geschrieben:Es gibt keine Möglichkeit solche Wellen im Medium selber zu erzeugen, das geht einfach nicht.

Doch. Beispiel: anregung eines Schwingungszustandes durch anliegendes oszillierendes magnetisches Feld in ferromagnetischem Medium.


Kurt hat geschrieben:Wenn das Medium zu weich ist dann kompensieren sich die gegenläufigen Druckzustände aus (dann reagiert es unlinear).

Kleine numerische Werte im Spannungs Dehnungs Tensor skalieren das Verhältnis Kraft/Auslenkung anders, sonst garnichts. Das Verhalten bleibt linear solange die Werte konstant sind.


Kurt hat geschrieben:Substanz, welche polarisierte Signal übertragen kann muss sehr -hart-, sehr linear in der Weitergabe von auf sie einwirkenden Umständen sein.

Bei nichtlinearem Verhalten sind die Schwingungen halt nicht mehr notwendigerweise sinusförmig, aber das trifft longitudinal- und Transversalschwingung gleichermaßen.
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » So 28. Okt 2012, 11:51

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ein Elektron (Anschauungsobjekt), es sei kugelig, es sei innen extrem hart.

Sie basteln ein Materiemodell als Haufen von Billardkugeln, das hat mit Elektronen nichts zu tun.


Kurt hat geschrieben:Durch die Weitergabe an die andere Seite ergibt es sich dass das Signal nicht aufgefächert wird, sondern wie ein "Strich" sich im Medium ausbreitet.

Auch in Ihrem Billardkugelhaufen ist eine "Auffächerung" möglich. Kommt auf die Anordnung und mechanische Koppelung der Kugeln an. Dazu schweigen sie sich leider aus.
Teilchen eines realen Mediums (Gas, Flüssigkeit, Festkörper) sind IMMER so angeordnet, daß aufgefächert wird.


Kurt hat geschrieben:Je weicher ein Materieal ist (Bewegungsfreiheit der einzelnen Bestandteile) desto grösser fächert es eingebrachte Signale auf, desto leichter lässt es sich verschieben, desto weniger kann es polarisierte Signale leiten.

Nein!. Sie können weiche Kugeln so anordnen, daß Übertragung nur in einer Richtung möglich ist und harte Kugeln so, daß aufgefächert wird.



Mir ist bewusst das der Träger nicht mit Kugeln funktionieren kann.
Das E-Modell soll nur darstellen dass sich die Materie selber nicht bewegen muss (und darf) damit polarisierte Strahlung möglich ist.
Als "Trägersubstanz" sehe ich viel eher eine Gitterstruktur!
Das entspricht in etwa den was ich zum E-Innerem, der -geradlininiegen Weitergabe zur anderen Seite geschrieben- habe.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Im Medium drin lässt sich keine Transversalwelle erzeugen, das geht nicht.
Denn dann müsstest du alle darunter und darüberliegende Materie hochheben/runterdrücken (und das nochdazu instantan).

Stimmt nicht.

Stimmt schon.
Schau dir einfach die Bilder im Fachbuch an, dort wo dargestellt wird wie sich eine Transversalschwingung aus einem Schwingkreis bilden soll.
Das ist so unmöglich!

DerDicke hat geschrieben:Im übrigen muß man auch bei Einspeisung einer longitudinalen Schwindung vor und hinter den bewegten Teilchen Materie verdrängen.


Und was ist die Verdrängung?
Ein longitudinaler Vorgang eben.
Es kommt auf die Sichtweise an.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es gibt keine Möglichkeit solche Wellen im Medium selber zu erzeugen, das geht einfach nicht.

Doch. Beispiel: anregung eines Schwingungszustandes durch anliegendes oszillierendes magnetisches Feld in ferromagnetischem Medium.


Das ist von aussen angeregtes Schwingung eines Materiehaufens, mit der Dipolgeschichte hat das nichts zu tun.
Ob du über eine Grenzfläche das Material zum Schwingen anregst, oder es durch Einwirkung auf seine Bestandteile machst, ist egal.
Es handelt sich immer um ein Schwingen des Körpers selber.
Bei Licht/Funk schwingt der Körper nicht grossflächig, sondern es besteht eine resonante Schwingung im Bereich des Dipols.
Dieser Bereich schwingt, die dabei auftretenden gegensätzlichen Druckzustände breiten sich im nicht schwingendem Medium aus.
Sie sind mit einer Kennfrequenz beaufschlagt, beim "elektrischen" ist es die der Elektronen.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Substanz, welche polarisierte Signal übertragen kann muss sehr -hart-, sehr linear in der Weitergabe von auf sie einwirkenden Umständen sein.

Bei nichtlinearem Verhalten sind die Schwingungen halt nicht mehr notwendigerweise sinusförmig, aber das trifft longitudinal- und Transversalschwingung gleichermaßen.


Richtig, Transversalschwingungen im Medium sind immer Schwingungen des Mediums selber.
Chief hat eine solche Schwingung, das mit den Latten, eingestellt.
Solche Schwingungen betreffen entweder das ganze Medium (die Latten, ein Seil, eine Oberflächenwelle, ein Pendel), oder es gibt sie nicht.
Im Medium gibt es keine Möglichkeit, ohne dass das Medium verdrängt wird, solche Schwingungen zu erzeugen.
Wenn das Medium unverrückbar ist, dann gibts auch keine transversalen Schwingungen.
Wenn es so scheint als seien es Transversalschwingungen dann handelt es sich um longitudinale, denn dann erfolgt die Beeinflussung des Mediums in longitudinaler Art.
Die Ausgangslage dazu mag sich ändern (sich ändernder Ausgangsort), der Charakter der Ausbreitung ist longitudinal.
Eine, an einem festem Ort im Medium erzeugte Transversalwelle, gibts nicht.
Denn sie müsste instantan die Matrie bis zum Medumsrand verdrängen.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon DerDicke » So 28. Okt 2012, 14:22

Kurt hat geschrieben:Das E-Modell soll nur darstellen dass sich die Materie selber nicht bewegen muss

Aber natürlich muß sie das. Ohne Bewegung keine Schwingungen. Keine mechanischen und auch keine elektomagnetischen, die auf einem mechanischen Modell beruhen.


Kurt hat geschrieben:Schau dir einfach die Bilder im Fachbuch an, dort wo dargestellt wird wie sich eine Transversalschwingung aus einem Schwingkreis bilden soll.

Schwingkreis = Schwingungen eines Systems bestehend aus diskreten Bauelementen
Schwingungen im Medium = Kontinuumsproblem, allenfalls verteilte Bauelemente
Das sind 2 völlig verschiedene Kisten.


Kurt hat geschrieben:Und was ist die Verdrängung?
Ein longitudinaler Vorgang eben.

Nicht nur. Wenn ein Teilchen, oder ein Bereich innerhalb eines Mediums ausgelenkt wird erhalten Sie, etwa beim spannungs Dehnungs Tensor in der klassischen Form, bei Poissonzahl v=0 in Auslenkungsrichtung longitudinale, orthogonal dazu transversale Wellen. Bei v>0 entsprechend Mischformen.


Kurt hat geschrieben:Es kommt auf die Sichtweise an.

nein, es kommt auf v an.


Kurt hat geschrieben:Das ist von aussen angeregtes Schwingung eines Materiehaufens, mit der Dipolgeschichte hat das nichts zu tun.

eine dipolantenne schwingt auch nur nach energiezuführung von außen.


Kurt hat geschrieben:Dieser Bereich schwingt, die dabei auftretenden gegensätzlichen Druckzustände breiten sich im nicht schwingendem Medium aus.

Doch es ist das Wesen der Äthertheorie, die Ausbreitung der EM Wellen als Ausbreitung in einem Medium zu modellieren.



Kurt hat geschrieben:Richtig, Transversalschwingungen im Medium sind immer Schwingungen des Mediums selber.

Alle Schwingungen im Medium sind Schwingungen des Mediums selber. Wenn das Medium nicht schwingt, redet man nicht von Schwingungen im Medium.


Kurt hat geschrieben:Solche Schwingungen betreffen entweder das ganze Medium (die Latten, ein Seil, eine Oberflächenwelle, ein Pendel), oder es gibt sie nicht.

Hier werden Biegeschwingungen und Transversalschwingungen verwechselt.


Kurt hat geschrieben:Im Medium gibt es keine Möglichkeit, ohne dass das Medium verdrängt wird, solche Schwingungen zu erzeugen.

Es gibt überhaupt keine Möglichkeit Schwingungen im Medium zu erzeugen ohne Medium zu verdrängen.


Kurt hat geschrieben:Wenn es so scheint als seien es Transversalschwingungen dann handelt es sich um longitudinale, denn dann erfolgt die Beeinflussung des Mediums in longitudinaler Art.

Auftreten von Scherspannungen heißt: es gibt einen transversalen Anteil.
Selbstverständlich treten beide Anteile meist gleichzeitig auf.
Und selbstverständlich ist der transversale Anteil in Fluiden oft vernachlässigbar.


Kurt hat geschrieben:Eine, an einem festem Ort im Medium erzeugte Transversalwelle, gibts nicht.
Denn sie müsste instantan die Matrie bis zum Medumsrand verdrängen.

Das Problem, daß der reine 1D Fall in der Realität nicht auftritt haben Sie bei der Longitudinalschwingung auch.
Ähnlich wie bei der Longitudinalschwingung läßt sich auch die Transversalschwingung durch eine geeignete rotationssymmetrie in Reinform erzeugen.
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Mo 29. Okt 2012, 23:08

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist von aussen angeregtes Schwingung eines Materiehaufens, mit der Dipolgeschichte hat das nichts zu tun.

eine dipolantenne schwingt auch nur nach energiezuführung von außen.


Meine Antwort bezog sich nicht darauf ob der Dipol von aussen angeregt wird oder nicht, sondern auf deine Aussage.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es gibt keine Möglichkeit solche Wellen im Medium selber zu erzeugen, das geht einfach nicht.

Doch. Beispiel: anregung eines Schwingungszustandes durch anliegendes oszillierendes magnetisches Feld in ferromagnetischem Medium.


Bei solcherart Anregung wird das Medium ("grossflächig") selber in Schwingung versetzt, da kann genausogut durch eine Rüttelplatte oder ähnliches erfolgen.
Das hat mit der Dipolschwingung nichts zu tun.
Bei dieser werden local zwei gegensätzliche Zustände erzeugt die sich im Medium als longitudinale Druckschwankungen ausbreiten.
Dass sich das Medium dabei nicht selber bewegen muss habe ich auch schon dargelegt.

Mit einer Dipolantenne ist es nicht möglich solche Schwingungen im Medium zu erzeugen wie sie in den Fachbüchern gezeigt werden, das ist physikalisch unmöglich.
Denn dazu müssten instantane Wirkungen vorliegen und unendlich starke Kräfte wirken die das Medium auf/ab bewegten.

Selbstverständlich wird eine Dipolantenne von aussen erregt, dazu ist die Lecherleitung da, oder auch Coaxkabel oder sonstwas was in der Lage ist die Antenne zu -speisen-.
Die Antenne selber ist, aufgrund ihrer Eigenschaften als Resonanzkörper, in der Lage auf Differenzsignale, die ihr in Form von gegensätzlichen Druckunterschieden geboten werden, Leistung auf die Lecherleitung zu übertragen.
Diese kann dann durch das Medium, mit Hilfe von Leitungen geführt werden.
Denn diese Leitung ist so gebaut das sie nicht als Antenne wirkt, also keine Kopplung in differentieller Form an den Träger, das Medium, besitzt.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon DerDicke » Mi 31. Okt 2012, 12:54

Kurt hat geschrieben:Meine Antwort bezog sich nicht darauf ob der Dipol von aussen angeregt wird oder nicht, sondern auf deine Aussage.

so, so?? guckstu da:
Kurt hat geschrieben:Das ist von aussen angeregtes Schwingung eines Materiehaufens, mit der Dipolgeschichte hat das nichts zu tun.


Selbstverständlich ist der Punktdipol eine Idealvorstellung. Diese wird elektrisch durch die von außen angeregte Dipolantenne, mechanisch durch das von außen angeregte Teilchen/Teilchenhaufen näherungsweise realisiert.



Kurt hat geschrieben:Mit einer Dipolantenne ist es nicht möglich solche Schwingungen im Medium zu erzeugen wie sie in den Fachbüchern gezeigt werden, das ist physikalisch unmöglich.
Denn dazu müssten instantane Wirkungen vorliegen und unendlich starke Kräfte wirken die das Medium auf/ab bewegten.

Sie sollten sich schon entscheiden, wann Sie über das elektrische, wann über das mechanische Modell reden. Wenn Sie über die (elektrische) Dipolantenne reden wollen hieße Ihr Spruch formal korrekt: "Denn dazu müssten instantane Wirkungen vorliegen und unendlich starke Feldstärken wirken die Ladungen auf/ab bewegten."

Das wäre jedoch immer noch inhaltlich falsch. Beim elektrischen/mechanischen Punktdipol führen auch in der idealisierten Form die Ladungen/Massen eine harmonische Schwingung aus. Die annahme einer instantanen Beschleunigung ist nicht nötig.



Kurt hat geschrieben:Diese kann dann durch das Medium, mit Hilfe von Leitungen geführt werden.
Denn diese Leitung ist so gebaut das sie nicht als Antenne wirkt, also keine Kopplung in differentieller Form an den Träger, das Medium, besitzt.

Eben! Sowohl im elektrischen als auch dem mechanischen Modell muß unterstellt werden, daß Leistung wechselwirkungsfrei zum Punkt der anregung des Feldes zugeführt werden kann.



Kurt hat geschrieben:Bei solcherart Anregung wird das Medium ("grossflächig") selber in Schwingung versetzt, da kann genausogut durch eine Rüttelplatte oder ähnliches erfolgen.

Die annahme einer "großflächigen" Anregung ist nicht nötig. selbstverständlich kann diese lokal begrenzt sein.
Im übrigen ist das eine Frage der Skalierung. Eine 1qm Rüttelplatte ist für den Erdölsucher eine Punktquelle.


Kurt hat geschrieben:Das hat mit der Dipolschwingung nichts zu tun.
Bei dieser werden local zwei gegensätzliche Zustände erzeugt die sich im Medium als longitudinale Druckschwankungen ausbreiten.

Bei der dipolschwingung treten im Nahfeld Mischformen, im Fernfeld transversale Schwingungen auf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hertzscher_Dipol


Kurt hat geschrieben:Dass sich das Medium dabei nicht selber bewegen muss habe ich auch schon dargelegt.

Haben Sie das? Das wäre m.E. dann falsch.
Ohne Bewegung des Mediums keine schwingung
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Mi 31. Okt 2012, 23:18

DerDicke hat geschrieben:Selbstverständlich ist der Punktdipol eine Idealvorstellung.


Äh, ein Punktdipol, was ist denn das für ein Ding, wo hast du den hervorgezogen?
Erkläre mir wie, ein durch eine Lecherleitung angeregter Dipol,
diese Bewegung der Elektronen auf seinen Dipolarmen ausführen kann.

Hier der Link zu der Wicki-Behauptung:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Elektronenverteilung_in_einem_Dipol.png&filetimestamp=20120130191223

Stimmst du dem, was da behauptet wird, zu oder nicht?
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Äthertheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste